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Alice: Madness returns (Game Review)

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Wir erinnern uns: Es gab da mal ein kleines Mädchen, namens Alice Liddell, das viel lieber das Wunderland in ihrem Kopf besuchte, als sich in der Wirklichkeit herumzutreiben. Vor vielen Jahren passierte dann das Unglück: Das Elternhaus von Alice ist niedergebrannt und ihre gesamte Familie kam dabei ums Leben. Das Alice einen psychischen Knacks davon getragen hat ist kein Wunder. Unter großer Anstrengung gelang es ihr, sich selbst davor zu schützen in den Wahnsinn abzugleiten. Was die Sache erschwerte, war die Tatsache, dass sich Alice große Selbstvorwürfe machte, da der Ausbruch des Feuers ihre Schuld war. Aber letztlich gelang es ihr, sich ihre geistige Gesundheit – großteils – zu bewahren.

Viele Jahre später: Alice ist aus der Anstalt für psychisch belastete Menschen entlassen worden und lebt in einem Waisenhaus. Sie hat Albträume. Die Schuldgefühle lasten noch immer schwer auf ihr. Dr. Angus Bumby, Leiter des Waisenhauses, versucht Alice zu helfen, indem er ihr unter Hypnose dazu verhilft, ihre Erinnerungen zu löschen. Aber etwas in ihr wehrt sich dagegen, etwas lässt sie nicht zur Ruhe kommen … und dann sind da noch diese Erinnerungen an jene Nacht, als das Feuer ausbrach: Eine Gestalt, die aus dem Haus gehuscht ist … kann es möglich sein, dass Alice überhaupt keine Schuld trifft? Dass jemand ihre Familie ermorden WOLLTE?

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Cars 2 (Game Review)

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Das Spiel zum gleichnamigen Film ist eine gelungene Mischung aus „Mario Kart“ und „Split/Second Velocity“, also teils Kopie, teils Übertragung eines tollen Racing-Konzepts auf einen Kart-Racer. Von „Mario Kart“ geerbt hat „Cars 2“ die Kernidee, nicht auf realistisches Fahren, sondern auf kleine Comic-Autos zu setzen. Hier wie dort können Spieler ihren Kontrahenten mit allerlei Geschossen und Fallen zuleibe rücken, um sie hinter sich zurück zu lassen. Allerdings orientieren sich die Waffen in „Cars 2“ eher an echten Geschossen als das bei „Mario Kart“ der Fall ist. Eine Bananenschale wird man in „Cars 2“ daher nicht finden; stattdessen gibt’s Maschinengewehre und Flammenwerfer.

Dass „Split/Second“ eine Inspiration für die Entwickler war, wird am Umgang mit dem Drifting-Mechanismus sichtbar. Je mehr der Spieler durch die Kurven schlenkert, desto höher klettert das vierstufige Barometer. Wer von der so erlangten Power Gebrauch macht, sorgt für noch mehr Action, auch wenn die Effekte nicht an diejenigen in „Split/Second“ heranreichen. Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen den beiden Spielen ist der Umstand, dass es so gut wie keinen Plot gibt. Die Einführungssequenz bei „Cars 2“ ist weitgehend sinnfrei (und überdies zu laut eingestellt, beim Rest des Spiels ist der Ton leiser).

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Captain America (Game-Review)

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Sega hat „Captain America“ ursprünglich zeitgleich mit „Thor: God of Thunder“ angekündigt. Die Vermutung läge daher nahe, dass die Qualität dieser beiden Titel ähnlich wäre. Erfreulicher Weise ist das aber nicht der Fall. Denn wo „Thor“ eher enttäuschte, ist „Captain America“ eine Überraschung im positiven Sinne. In der kurzen Zeit, die seit der Veröffentlichung vergangen ist, haben wir den patriotischen Schildträger bereits sehr schätzen gelernt.

Die 3D-Unterstützung des Spiels beschränkt sich nicht nur auf solche Fernseher, die eigens für diese Funktion ausgerüstet wurden. Stattdessen eignet sich jedes TV-Gerät, das Full-HD beherrscht. Der Spieler setzt sich dann einfach eine Rot/Cyan-färbige Brille auf und aktiviert im Menü von „Captain America“ den entsprechenden 3D-Modus. Obwohl das Spiel auch 3D-Technologien für 400-Hertz-Fernseher, Shutterbrillen usw. mitbringt, ist es schön, dass mit dem Zweifarbmodus ein breites Publikum die Chance hat, stereoskop zu zocken.

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Transformers: Dark of the Moon (Game-Review)

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High Moon Studios haben schon mit dem letzten Transformers-Titel „War for Cybertron“  bewiesen, dass sie es verstehen, die wandlungsfähigen Roboter ordentlich in Szene zu setzen. Das neue „Dark of the Moon“ tritt daher an, die Stärken des Vorgängers fortzusetzen und auszubauen – was dem Neuling in den meisten Punkten auch gelingt. Die beiden Teile erweisen sich teilweise sogar als komplementär. Wer also bereits „War for Cybertron“ besitzt, kann mit „Dark of the Moon“ sein Transformers-Erlebnis komplettieren.

Der Plot setzt vor der Handlung des Films an, was nahe legt, dass die Entwickler schon vor der Fertigstellung des Film-Drehbuchs mit der Arbeit am Spiel anfangen mussten. Für Fans der Transformers-Saga ist das Ergebnis ein Gewinn, da so die Gesamtgeschichte reichhaltiger wird. Der größte Vorteil ist dabei aber, dass die Rahmenhandlung neue Schauplätze ermöglicht. Die Roboter kämpfen sich im Spielverlauf durch Wüstengegenden und Dschungel-Landschaften; eine einzunehmende Militärbasis kommt in Sibirien zu liegen, und auch die Hochhäuser Detroits wollen erklommen werden.

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Child of Eden (Game Review)

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Erstmals seit „Flower“ treffen wir in „Child of Eden“ ein Spiel an, das beinahe den Rang eines Kunstwerks einnimmt. Während jedoch „Flower“ exklusiv auf der PS3 erschienen ist, werden bei „Child of Eden“ vorerst nur xBox-360-Gamer bedient. Die Version für Sonys Konsole ist noch in Arbeit und kommt voraussichtlich im Frühherbst heraus; anstelle der Kinect-Integration der xBox-Ausgabe wird sie die Bewegungssteuerung „Move“ unterstützen.

Die Story von „Child of Eden“ ist genauso irreal wie der allgemeine „Look and Feel“ der kleinen Technik-Operette. Im Mittelpunkt steht ein Mädchen namens „Lumi“, die den ersten innerhalb des Internets erschaffenen Menschen verkörpert. Obgleich Lumis Zuhause – das WWW der Zukunft – „Eden“ genannt wird, ist es kein Ort der Ruhe. Denn Lumi wird von virtuellen Schädlingen heimgesucht, die es gilt, zu beseitigen. Auf diese Weise „purifiziert“ der Spieler die Gefilde Edens.

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Ape Escape – Move (Game Review)

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Jetzt ist die Sache eindeutig: Die „Move“-Technik der PS3 ist endgültig erwachsen geworden. Sichtbar wird das witzigerweise ausgerechnet an einem Spiel, das für eine eher junge Zielgruppe gedacht ist. Das neue „Ape Escape“ vervollständigt das erste Trio herausragender Games, die Sonys Bewegungssteuerung verwenden. Die Äffchen schließen nahtlos an „Killzone 3“ und Segas „Virtua Tennis 4“ an – freilich nicht, was das Grundthema angeht, sondern in technischer Hinsicht.

Geboten wird mit „Ape Escape“ eine große Bandbreite an jugendfreiem Spiel und Spaß. Dass die Handlung im Story-Modus via Cutszenen im Anime-Stil erzählt wird, könnte für hiesige Jungs und Mädels ein wenig gewöhnungsbedürftig sein. Der Plot ist ohnehin mehr eine Zugabe als ein Eckpfeiler des Spiels; ihm zu folgen, erweist sich als nicht unbedingt erforderlich. Unterm Strich geht es um drollige kleine Affen, die aus den Weiten des Weltalls gekommen sind, um die besagte Anime-Style-Welt unsicher zu machen. Sie einzufangen, ist die Aufgabe des Spielers.

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inFamous 2 (Game Review)

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Wenn Menschen schwierige Zeiten durchleben und wahre Heldentaten vollbringen, verändert sich oft ihr Äußeres. Sie wirken dann reifer, und ihr Mut lässt sich an den Falten ihres Gesichts ablesen. Oft machen sie auch ganz einfach einen gealterten Eindruck. Im Falle von Cole McGrath hat sich das Gegenteil ereignet: Cole ist eine wundersame Verjüngung widerfahren. Der Held von „inFamous“ sieht im zweiten Teil um fünf bis zehn Jahre jünger aus.

Neu ist das alles nicht. Schon vor der Veröffentlichung von „inFamous 2“ war der veränderte Look Coles bekannt geworden. Klar ist, dass die abgewrackte Erscheinung Coles vom Erstling für manche Spieler zu dick aufgetragen war. Das neue Aussehen soll nun die Zielgruppe vergrößern. Schade ist nur, dass es so mit der Kontinuität zwischen beiden Teilen hapert. Denn nicht nur der Plot von „inFamous 2“ knüpft nahtlos am Ende des Vorgängers an; auch das Verhalten des Spielers findet im Sequel Berücksichtung (Speicherstand wird gelesen und ausgewertet).

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Virtua Tennis 4 (Game Review)

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Lange war Roger Federer nicht zu schlagen. Doch dann wandte sich das Blatt, und erst vergangenen Sonntag verlor er erneut gegen Rafael Nadal. Wer den Schweizer sympathisch findet und ihm eine neue Chance geben will, hat jetzt auf allen drei aktuellen Spielkonsolen die Gelegenheit dazu. Und das Beste daran ist, dass Federer (wie alle anderen Spieler auch) sowohl auf der PS3 als auch der xBox 360 und der Wii durch Gesten gesteuert werden kann.

Am besten fällt die Bewegungssteuerung auf der PS3 aus. Schon die erste Partie in „Virtua Tennis 4“ mit aktivierter „Move“-Kontrolle macht klar, dass Sonys komplexe Steuertechnik wie geschaffen dafür ist, einen virtuellen Tennisschläger zum Leben zu erwecken. Noch bei keinem anderen „Move“-Spiel profitierte das Gameplay dermaßen von der neuen Spieltechnik. Das liegt jedoch nicht nur am „Move“-Controller selbst, sondern auch an der intelligenten Umsetzung im Spiel selbst.

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Thor: God of Thunder (Game Review)

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Der Donnergott Thor feiert mit dem Multiplattform-Titel „God of Thunder“ seine Premiere als Hauptfigur eines Spiels. Es handelt sich allerdings um eine Feuertaufe, denn die Versionen für die PS3 und die xBox 360 machen einen recht unrunden Eindruck. Deutlich besser sollen die Ausgaben für den Wii und den DS sein. Wir haben „Thor“ aber primär auf der PS3 getestet und besprechen hier nur die Version für Sonys Konsole.

Beginnen wir mit dem Positiven. Nach einer nur mäßig voluminösen Pflichtinstallation versucht schon der Startbildschirm klar zu machen, dass „Thor“ einen individuellen Weg geht: Er nutzt nämlich ein Cinemascope-Format. Wer sich fragt, ob die schwarzen Bildbereiche (am oberen und unteren Rand) sich auch durch den Rest des Titels ziehen, atmet nach den ersten Sekunden Spielzeit beruhigt auf. An sich ist „Thor“ ganz normal bildschirmfüllend.

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Mortal Kombat (Game Review)

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Mit politischer Korrektheit hatte „Mortal Kombat“ nicht nie sonderlich viel am Hut. Aber so heftig wie dieses Mal ist es bei den früheren Ablegern der Serie dann doch nie zugegangen. Speziell im Vergleich zum eher handzahmen „Mortal Kombat vs. DC Universe“ stechen Merkmale des Neulings drastisch ins Auge. Nur ein Beispiel für die wiedergefundene Härte ist die Menge an Blut, die auf stets ästhetische Weise verschüttet und über die Oberkörper der Kämpfer verteilt wird.

Gleich zu Beginn des „Story Mode“ stellt ein Einführungsvideo klar, welche Gangart „Mortal Kombat“ zu nehmen gedenkt. Zuerst rückt die Kamera eine Hand voll Aasgeier ins Bild, die sich über eine Frauenleiche hermachen. Die spärlich bekleidete Tote wurde offenbar in zwei Teile zerrissen; den Geiern scheint der Oberkörper besser zu schmecken als der Rumpf. Danach zeigt sich, dass die Ermordete nicht die einzige ist, die von einem Wahnsinnigen im Kampf nieder gemeuchelt wurde. Die gesamte Szenerie ist von Leichen bedeckt.

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