Three Blind Mice (Filmkritik)

Abi (May Kelly) hat ein Problem. Auch wenn sie es nicht zugeben will. Ihre ganze Familie inklusive der besten Freundin, hat sich versammelt, um dieses Problem mit ihr zu besprechen. Aber Abi leugnet das Problem. Sie hat ja keines. Die anderen sind einfach gegen sie. Aus irgendeinem Grund, den sie nicht nachvollziehen kann. Das typische Verhalten von Drogenabhängigen. Alle anderen sind schuld.

Aber da allen anderen klar ist was hier passieren muss, wird Abi kurzerhand eingepackt und in ein Haus mitten im Wald verfrachtet. Es geht hier um ihre Zukunft und es gibt nur eine Lösung: Kalter Entzug. Die gesamte Familie ist mitgekommen und will ihr helfen. Nur will Abi das halt nicht.

Als sie dann mit ihrem Vater im Wald steht – sie wollte davonlaufen – und sich so etwas wie zarte Bande des Verständnisses entspinnen, passiert es: Der Vater wird von einem Armbrustpfeil niedergestreckt und plötzlich geht es nicht mehr um einen kalten Entzug, sondern darum nicht kaltgemacht zu werden. Von irgendwelchen humanoiden Monstren, die seltsamerweise wie mutierte Riesenmäuse aussehen …

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Pet Sematary: Bloodlines aka Friedhof der Kuscheltiere: Bloodlines (Filmkritik)

Wir schreiben das Jahr 1969. Judson Crandall (Jackson White) will etwas Einzigartiges schaffen. Gemeinsam mit seiner Freundin Norma (Natalie Alyn Lind) will er der erste sein, der es schafft, seine Heimatstadt Ludlow zu verlassen und wo anders Fuß zu fassen. Irgendwie scheint diese Stadt nämlich etwas an sich zu haben, was die Einwohner hier hält.

Bereits nach wenigen Minuten Fahrtzeit, geht jedoch schon einiges schief. Auf einen Unfall mit einem Vogel und eine Hundeattacke auf Norma, folgt schon bald die Realisierung, dass diese Stadt ein düsteres Geheimnis hat. Bis Norma aus dem Krankenhaus kommt, wird Jud der Sache auf den Grund gehen, natürlich nur, falls er seine Recherchen auch überlebt…

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Wolf Garden (Filmkritik)

William (Wayne David) lebt zurückgezogen in einer Hütte mitten im Wald. Das hat einen Grund. Einen guten Grund sogar. Er versteckt sich. Wann immer er es nicht mehr aushält und durch den Wald streift und Menschen sieht, versteckt er sich. Er will weder gesehen noch gefunden werden, noch will er selbst Menschen treffen.

Immer wieder kommt es zu Telefonanrufen und der Anrufer sagt ihm, er solle noch bleiben wo er ist, denn die Sache sei noch nicht ausgestanden. Auch ein mysteriöser Fremder taucht immer wieder auf. Seine Frau Chantelle (Sian Altmann) ist auch bei ihm. Oder vielleicht spielt ihm sein Verstand auch Streiche und sie hat ihn bereits verlassen.

Auch das ist ein wirkliches Problem für William: Was ist tatsächlich real, was bildet er sich ein und wie kann er A von B unterscheiden …

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The Flood (2023 Filmkritik)

Einen Gefängnisausbruch während eines bedrohlichen Hurrikans in Louisiana zu planen, ist eine gewagte Sache. Für Rafe (Louis Mandylor) und seine Truppe ist jedoch mehr oder weniger klar, dass sie die Sache durchziehen werden. Sie stürmen das Gefängnis und befreien den etwas überraschten Russell (Casper Van Dien). Zumindest wollen sie das tun, denn es gibt ein Problem.

Das Gebäude ist nicht nur teilweise überflutet, sondern es treiben sich gleich mehrere hungrige Alligatoren innerhalb der Gemäuer herum und sie lassen sich auch von automatischen Waffen nicht einschüchtern. Gut dass Sheriff Jo (Nicky Whelan) Führungsqualitäten hat und gut darin ist, Männer unter Kontrolle zu halten. Oder so ähnlich…

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Ant-Man & The Wasp: Quantumania (Filmkritik)

Scott Lang (Paul Rudd) hat ja mit den Avengers das Universum vor Thanos gerettet und ist jetzt ein Held. Davon lebt er erstaunlich gut. Er hat sogar ein Buch darüber geschrieben. Darüber, wie man die „kleinen Leute“ nicht unterschätzen soll.

Seine Tochter Cassie (Kathryn Newton) ist mittlerweile älter geworden und selbst eine kleine Rebellin. Außerdem ist sie hochbegabt und hat unter der mehr oder weniger Anleitung von Hank Pym (Michael Douglas) ein Gerät gebaut, welches den „Quantum Realm“ scannt.

Als sie ihr Gerät präsentiert und berichtet, dass es Signale hineinschickt, wird Janet Vyn Dyne (Michelle Pfeiffer) nervös und bevor noch jemand „Oberdoppelriesenmist“ sagen kann, werden alle in den „Quantum Realm“ gesaugt …

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Resident Evil (Serienkritik)

Jade (Ella Balinksa) und Billie (Adeline Rudolph) sind die Töchter von Albert Wesker (Lance Reddick). Der Mann arbeitet(e) in einem Forschungslabor der Umbrella Corporation. Die Forschungseinrichtung war tatsächlich mehr eine kleine Stadt, mit Schulen, Wohnungen und allem drum und dran.

Und die Forschungen waren natürlich für die Zukunft der Menschheit relevant und wichtig und überhaupt nicht gefährlich oder so. Es ging um Viren. Und man stand kurz vor der Einführung einer neuen Wunderdroge (ähm, Medikament, meinte ich) namens JOY. Auch bald für Kinder mit dem kreativen Namen „JOY for Kids“. Das war damals. 2022.

Die jungen Jade (Tamara Smart) und Billie (Siena Agudong) brechen aber eines Tages in die Labore ein (Gründe sind jetzt mal nebensächlich) und dummerweise kommt es zu einem Biss und einer Virusübertragung … und das ist nicht gut …

2036 ist dann alles anders, denn etwas ging schief und naja, die Welt ging unter. Wie könnte das nur zusammenhängen?

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Black Panther: Wakanda Forever (Filmkritik)

T’Challa (Chadwick Boseman) ist tot. Sein Verlust zerreisst Wakanda fast. Die Königin Ramonda (Angela Bassett) trauert. Seine Schwester Shuri (Letita Wright) trauert. Seine Freundin Nakia (Lupita Nyong’o) trauert und hat Wakanda verlassen.

Eines Tages taucht ein Fremder namens Namor (Tenoch Huerta) auf. Er kommt aus eine Königreich unter Wasser und er hat ein Problem: Denn außer in Wakanda gibt es Vibranium nur noch bei ihnen. Und jemand hat eine Gerät gebaut, welches Vibranium aufspüren kann. Er stellt ein Ultimatum: Entweder finden Ramondo und ihre Leute die Wissenschaftlerin, welche diese Geräte gebaut hat und bringen sie zu ihm oder er kommt mit einer Armee zurück und zerstört Wakanda.

Das kommt natürlich nicht Frage. Vor allem nicht, als sich herausstellt, dass diese Wissenschaftlerin ein Genie im Ausmaß eines Tony Stark ist … aber es ändert nichts daran: Der Black Panther ist tot. Wakanda hat keinen Beschützer mehr. Also, was sollen sie tun?

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The Accursed (2022 Filmkritik)

Elly (Sarah Grey) hat jahrelang ihre Mutter gepflegt bzw. hätte diese Pflege gebraucht. Aber Elly war nicht da. Jetzt ist die Mutter gestorben und sie kümmert sich um die Verlassenschaft. Und sie übernimmt außerdem – weil ihre Freundin Alma (Mena Suvari) darum bittet – die Pflege einer älteren Damen.

Es geschehen aber seltsame Dinge und nach und nach kommt Elly dahinter, dass es möglicherweise ein Dämon ist, der in der pflegebedürftigen Damen lauert. Und dieser Dämon sucht einen neuen Wirt. Außerdem gibt es noch eine Hexe, die früher mal … nein, das wäre zu viel verraten …

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Bodies Bodies Bodies (Filmkritik)

Was macht eine Gruppe reicher 20-Jähriger, während draußen ein Hurrikane tobt? Richtig, Party! Deshalb packt Sophie (Amandla Stenberg), die gerade erfolgreich einen Entzug hinter sich hat, ihre neue Freundin Bee (Maria Bakalova) mit ein und fährt mit ihr zum Haus ihres Jugendfreundes David (Pete Davidson). Keiner hat dort mit Sophie gerechnet, doch nach anfänglichen Unstimmigkeiten, besinnt sich jeder auf das Wichtigste.

Richtig, das ist die Party und dazu gehören auch Spiele. Die Truppe beschließt Bodies Bodies Bodies zu spielen, wobei einer von ihnen der Mörder ist, durch berühren des Rückens einen anderen töten soll und der Rest dann herausfinden muss, wer der Killer ist. Das Spiel beginnt, hitzige Diskussionen sind dabei auf Grund der angespannten Stimmung und dem Drogen- und Alkoholkonsum vorprogrammiert, doch dass einer von ihnen bald darauf als echte Leiche vor ihnen liegt, war nicht Teil des Planes…

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Men (Filmkritik)

Harper (Jessie Buckley) fährt aufs Land, wo sie ein altes, großes Haus gemietet hat. Vor allem sucht sie Ruhe und Frieden, denn sie versucht ihre Trauer zu bewältigen oder zumindest herauszufinden, was sie eigentlich fühlt. Erleichterung? Schuld? Der Grund ist: Harpers Ehemann, James, ist vor ihren Augen (absichtlich?) in den Tod gestürzt.

Bereits der Vermieter Geoffrey ist ein bisschen seltsam. „Ein wenig zu ländlich“, wie es Harper ausdrückt. Aber nach und nach kommt ihr das kleine Dorf seltsam vor, da es einerseits keine Frauen zu geben scheint und andererseits alle Männer irgendwie gleich aussehen.

Als sie dann noch während eines Spaziergangs im Wald von einem nackten Mann bis nach Hause verfolgt wird, stellt sich langsam die Frage, ob sie sich wirklich einen passenden Ort für ihren Rückzug ausgesucht hat …

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