The Conjuring 2 (Filmkritik)

Im Jahr 1977 wird eine kleine, in einem Vorort von London lebende Familie, von seltsamen Ereignissen heimgesucht. Janet (Madison Wolfe), die zweitälteste Tochter ihrer allein erziehenden Mutter, benimmt sich dabei immer seltsamer und zeigt Anzeichen von dämonischer Besessenheit. Durch die Medien wird der Fall immer bekannter und schließlich werden Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) auf den Fall angesetzt.

Dabei gestalten sich die Untersuchungen, was dahinter steckt oder ob es sich um einen Schwindel handelt, schwieriger als erwartet. Aus irgendeinem Grund, kann Lorraine nichts spüren, obwohl sie sonst als Medium, bis jetzt jedem übernatürlichen Wesen, auf die Schliche gekommen ist. Die Zeit läuft, denn Janet´s Zustand verschlechtert sich und keiner weiß, wie er die Geschehnisse aufhalten kann. Oder ist das Ganze doch nur ein perfide ausgedachtes Schauspiel?

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Mein linker Fuß (Filmkritik)

Christy Brown (Daniel Day-Lewis) hat nur einen einzigen Körperteil, den er willentlich bewegen kann: Seinen linken Fuß. Obwohl die Ärzte seinen Eltern raten, ihn in ein Heim zu stecken (wir reden vom Jahr 1932), entscheiden diese, ihn selbst in ihren eigenen vier Wänden großzuziehen. Vor allem seine Mutter erkennt, dass der Junge trotz seiner körperlichen Beeinträchtigung ein intelligenter Kerl ist und setzt alles daran, ihn zu unterstützen.

Und dann passiert das Undenkbare: Trotz seiner offensichtlichen und extrem starken körperlichen Behinderung wird Christy Brown ein weltbekannter Künstler, der mit seinem linken Fuß als Maler quasi Geschichte geschrieben hat.

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A Dark Song (Filmkritik)

Sophia (Catherine Walker) hat einen Plan. Durch ein Ritual will sie einen Dämon beschwören, der ihr einen Wunsch erfüllen muss. Und Sophia will nur eines: Rache. Dazu heuert sie den Okkultisten Solomon (Steve Oram) an, der sie durch das Ritual leitet, denn damit alles richtig funktioniert muss Sophia ihre Seele reinigen.

Was jedoch, wenn Solomon einfach ein perverser Spinner ist, der Sophia mit einer eigenen Agenda in die Irre führt. Was, wenn es kein Ritual gibt, sondern der Typ einfach irre ist und seine schrägen Triebe hier ausleben möchte? Was, wenn Solomon gefährlich ist?

Je länger das Ritual dauert, desto öfter prallen die beiden aufeinander und die Nerven liegen von Tag zu Tag blanker. Und was würde passieren, wenn Sophia – den Beteuerungen von Solomon, dass es dramatische und tödliche Konsequenzen für sie beide hätte – das Ritual einfach abbricht?

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The Old Guard (2020 Filmkritik)

Andy (Charlize Theron) ist die Anführerin eines ganz speziellen, vierköpfigen Teams. Was das Besondere an ihnen ist? Nun sie sind bereits hunderte von Jahren alt und können nicht sterben, zumindest bis irgendwann zu einem unbestimmten Zeitpunkt, ihre Wunden aufhören zu heilen. Gerade hätten sie eine Rettungsmission gestartet, doch sie wurden von ihrem Auftraggeber Copley (Chiwetel Ejiofor) verraten.

Die vier kommen davon, doch nun kennt Copley ihr Geheimnis und sie müssen unbedingt verhindern, dass er sein Wissen weiter gibt. Auf der Suche nach ihm, haben Andy und ihre Freunde plötzlich Visionen. Soldatin Nile (KiKi Layne) ist gerade zum ersten Mal gestorben, somit ist erstmals seit 200 Jahren, eine neue Unsterbliche auf ihrem Radar aufgetaucht…

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Coma (Filmkritik)

Viktor (Rinal Mukhametov) erwacht in seinem Bett, steht auf und geht zum Kühlschrank. Doch irgendetwas ist anders als sonst, denn das Gebäude beginnt sich langsam aufzulösen. Als er nach draußen stürmt bemerkt er, dass auch sonst Nichts mehr so ist, wie er es in Erinnerung hatte. Er wandert neugierig und verloren durch die Straßen, bis ihn plötzlich ein seltsames Wesen anfällt.

Eine kleine Gruppe von Menschen rettet ihn jedoch und Fly (Lyubov Aksyonova) eröffnet ihm schließlich, dass er sich im Koma befindet und alle Menschen hier landen, die das gleiche Schicksal mit ihnen teilen. Viktor muss sich nun in einer völlig neuen Welt zurecht finden, in der ganz eigene Gefahren lauern. Wird er sich zurecht finden und gibt es eine Möglichkeit, wie man das eigene Erwachen in der realen Welt herbei führen könnte?

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T-34: Das Duell (Filmkritik)

Wir schreiben das Jahr 1944. Panzerführer Nikolay (Alexander Patrov) hat bereits einige Jahre in diversen deutschen Gefangenenlagern überlebt. Durch zahlreiche Fluchtversuche und sein eisernes Schweigen als Rebell gebrandmarkt, besteht sein Leben nur mehr aus Qualen und dem Warten auf den Tod.

Doch dann taucht sein alter Feind Klaus Jäger (Vinzenz Kiefer) bei ihm in der Zelle auf und fordert ihn auf, sich drei fähige Männer aus den Gefangenen auszusuchen, einen alten T-34 Panzer wieder in Stand zu setzen und damit in Probegefechten junge deutsche Panzersoldaten fit für den Krieg zu machen. Nikolay willigt widerwillig ein, weil Jäger droht die Übersetzerin Anya (Irina Starshenbaum) zu töten, doch er hat einen Plan…

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Castlevania – Staffel 3 (Serienkritik)

Dracula ist tot. Alucard (James Callis), sein Sohn, lebt nun allein in dessen Schloss und vegetiert mehr oder weniger vor sich hin. Trevor Belmont (Richard Armitage) und Sypha Belnades (Alejandra Reynoso) ziehen durch das Land, um die übrig gebliebenen Monster auszuforschen und zu töten.

Nach einem gelungenen Coup landen die beiden in einem kleinen Dorf, welches vom örtlichen Richter (Jason Isaacs) geleitet wird. Zuerst wirkt es halbwegs nett, allerdings gibt es in der Kirche ein Problem. Eines von Draculas Monstern wurde bei einem Überfall dort getötet und seitdem, nun, benehmen sich die Priester dort eher … seltsam. Belmont und Sypha sehen sich die Sache näher an und nach und nach verdichtet sich der Verdacht, dass etwas wirklich, wirklich Schlimmes sich anbahnt …

Zeitgleich wurde Hector (Theo James) gefangen und zurück zu den Vampirfürstinnen gebracht, erst als Sklave und Opfer, vor allem aber als Werkzeug in einem Plan um die Welt zu unterwerfen. Issac (Adetokumboh M’Cormack) hat ebenfalls überlebt und macht sich auf, um Rache zu üben. Mit einer Horde Monster im Schlepptau hat er ein klares Ziel vor Augen, aber die Angst der Menschen in den Städten, die er im Verlauf seiner Reise betritt, führen immer wieder zu Massakern …

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Monstrum (Filmkritik)

Im Jahr 1527 regiert König Jung Jong mit Güte und dem Wohl seines Volkes im Auge. Er wird jedoch von Männern in den eigenen Reihen sabotiert, die ihn stürzen wollen, um selbst die Macht an sich zu reißen. Seite einiger Zeit tyrannisiert ein Monster die Wälder und versetzt die Anwohner in Angst und Schrecken. Der König sendet nach seinem im Exil lebenden Vertrauten Yoon (Myung-Min Kim).

Dieser beginnt gemeinsam mit seinem besten Freund und seiner Tochter Untersuchungen, denn es wird angezweifelt, ob es dieses Wesen wirklich gibt oder eben nur eine weitere Intrige der Feinde des Königs ist, um sein Volk gegen ihn aufzuhetzen. Bei einer groß angelegten Suchaktion bekommen alle Beteiligten schließlich mehr Wahrheiten präsentiert, als ihnen lieb sein kann…

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Resident Evil 2 (Remake 2019 Game-Review)

Leon S. Kennedy hat einen schlechten Tag erwischt. Es ist sein erster Tag im Dienst. Zumindest sollte er das sein, denn er kommt nicht einmal dazu, seinen Dienst in Racoon City anzutreten. An einer Tankstelle wird er überfallen – von lebenden Toten. Dort trifft er auch Claire Redfield, die ebenfalls auf dem Weg nach Racoon City ist, um ihren Bruder Chris zu finden. Wie die beiden aber rasch feststellen ist die Stadt von Zombies überrannt und da ist noch etwas … Anderes, Größeres. Etwas, dass sie verfolgt.

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The Witcher – Staffel 1 (Serienkritik)

Geralt von Riv(i)a (Henry Cavill) ist ein Hexer: Ein mutierter Mensch, der das Einweihungsritual überlebt hat und zum Monsterjäger ausgebildet wurde. Angeblich kennen Witcher (also Hexer) keine Gefühle. Das, und ihre Fähigkeit kleinere Zauber zu wirken als auch hilfreiche Elixiere zu brauen, macht sie zu perfekten Jägern. Außerdem sollten sie keine Skrupel haben. Hexer werden zwar für ihre Dienste bezahlt, tatsächlich jedoch von den meisten Menschen aufgrund ihrer Mutationen verabscheut und verachtet.

Yennefer (Anya Charlota) ist körperlich entstellt und wird von ihrer eigenen Familie verachtet. Als sie in einem Anfall von Panik unabsichtlich ihre Fähigkeit zur Teleportation enetdeckt, werden die Zauberer/innen auf sie aufmerksam, kaufen sie frei und wollen testen, ob sie tatsächlich die Macht zum Wirken von Zaubern hat oder ob es nur Zufall war. Nachdem Yennefer aber Macht gekostet hat, unterzieht auch sie sich einem Ritual und ihre Gelüste nach Macht werden immer größer … bis sie auf ihren Meister trifft.

Ciri (Freya Allan) ist die Tochter der Löwin von Cintra. Sie wird eines Tages herrschen. Jedoch wird Cintra von Nilfheim überfallen und quasi ausgelöscht. Ciri kann entkommen und ist seitdem auf der Suche nach Geralt von Riv(i)a, denn ihre sterbende Mutter gab ihr diesen Auftrag mit. Und die beiden verbindet mehr als sie denken …

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