Mortal Engines: Krieg der Städte (Filmkritik)

Die ferne Zukunft. Nach einer als „Sechzig Minuten Krieg“ bekannten Katastrophe, ist die Erdoberfläche völlig zerstört worden. Die Überlebenden haben sich mobile Städte gebaut, wobei die größeren auf die kleineren Jagd machen, diese „schlucken“ und dann deren Ressourcen ausbeuten. Doch es gibt auch Widerstand der „Anti-Traction-League“, die in klassischen statischen Häusern wohnen und sich sicher abgeschirmt haben.

Eine der größten fahrenden Städte ist London und gerade ist eine junge Dame namens Hester Shaw (Hera Hilmar) dort angekommen und das mit voller Absicht. Sie will nämlich den hier lebenden führenden Historiker Thaddeus Valentine (Hugo Weaving) töten, der ihr als Kind ihre Mutter genommen hat und nicht nur in ihrem Gesicht eine tiefe Narbe hinterlassen hat. Die Aktion scheitert, doch sie findet dabei ungewollt ihren ersten Verbündeten…

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Office Uprising (Filmkritik)

Desmond (Brenton Thwaites) nimmt seinen Job bei einer Waffen-Produktionsfirma, nicht gerade ernst. Nebenbei arbeitet er im Dienst an seinem eigenen Computerspiel, kifft mit seinen Kollegen, ärgert seinen Kumpel Mourad (Karan Soni), redet sich ein nicht in seine Jugendfreundin/Kollegin Samantha (Jane Levy) verliebt zu sein und versucht sich unter dem Radar seines Bosses Nusbaum (Zachary Levi) zu bewegen.

Sein im Prinzip langweiliges Leben ändert sich jedoch schlagartig, als hauseigene Dosen eines für Soldaten konzipierten Energydrinks verteilt werden, diese erste Charge jedoch aus Mangel an Zutaten, mit chemischen Ausgleichsstoffen versetzt wurden. Dies hat „kleinere“ Nebenwirkungen zur Folge und schon bald flippen sämtliche Mitarbeiter nur bei der kleinsten negativen Gefühlsregung völlig aus…

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The Evil Within (Game-Review)

Sebastian Castellanos wird zu einem Mord gerufen. Nun, es ist mehr als nur ein Mord. Es ist ein Massaker. Ein Massaker, welches im Beacon Mental Hospital stattfand. Er trifft dort mit seiner jungen Kollegin Juli Kidman und seinem langjährigen Partner Joseph ein. Es dauert nicht lange und alles geht schief.

Als Sebastian wieder erwacht hängt er kopfüber von der Decke, blickt sich um und sieht einen Mann, groß und stark wie ein Bär, der gerade einem anderen Mann – der ebenfalls kopfüber hängt – zerteilt. Sebastian entkommt, merkt aber rasch, dass nichts so ist, wie er dachte – denn das hier kann unmöglich seine Welt sein.

Es ist ein Albtraum. Und je länger er dauert, desto irrer wird er …

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Upgrade (Filmkritik)

In der nahen Zukunft werden so gut wie alle Bereiche des Lebens von modernster Technologie gesteuert. Grey (Logan Marshall-Green) lehnt diesen Trend ab und arbeitet daher lieber mit seinen eigenen Händen weiter als Mechaniker. Seine heile Welt zerfällt jedoch plötzlich, als nach einem Unfall seine Frau ermordet wird und er schwer verletzt, jedoch als Tetraplegiker (ohne Arme und Beine bewegen zu können) überlebt.

Er hat mit seinem Leben abgeschlossen, doch unerwartet kommt in Form des exzentrischen Firmenchefs Eron Keen (Harrison Gilbertson), wieder Hoffnung in sein Leben. Der hat nämlich eine neuartige, künstliche Intelligenz namens „Stem“ entwickelt, die er in seine Wirbelsäule implantieren könnte und die ihm aus seinem gelähmten Status befreien würden. Alles natürlich unter der Hand und ohne offizielle Genehmigung…

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Captain Marvel (Filmkritik)

Vers (Brie Larson) ist eine Kriegerin. Sie kämpft mit den Kree gegen die Skrulls. Beide sind außerirdische Rassen. Die Skrulls haben den Vorteil, dass sie ihre Gestalt verändern können. Durch eine Reihe unglücklicher Umstände landet sie auf der Erde, denn dort soll die Entscheidung fallen. Alle suchen nach einem Labor. Der Schlüssel dazu ist auf der Erde versteckt.

Es macht die Sache nicht einfacher, dass sie keine Erinnerung hat, die länger als sechs Jahre alt ist. Was ist damals passiert? Auf der Erde trifft sie Nick Fury, einen S.H.I.E.L.D.-Agenten, der sich seine ersten Sporen verdient …

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Constantine: City of Demons (Filmkritik)

John Constantine (gesprochen von Matt Ryan) hat genug mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen, doch eines morgens rennen die kleinen Teufel doch wirklich in seiner Wohnung herum und wollen ihm an den Kragen. Kaum hat er dieses Problem gelöst, klopft ein alter Freund an seine Türe. Dieser glaubt, dass seine Tochter aus magischen Gründen im Koma liegt und fragt John, ob er sich die Sache ansehen kann.

Die Befürchtungen bestätigen sich und John ruft eine ganz spezielle Krankenschwester (gesprochen von Laura Bailey) herbei, die das Mädchen beschützen soll, während John sich nach Los Angeles aufmacht, um die gestohlene Seele des Mädchens, zurück zu holen. Dort lauert jedoch ein großes Übel aus seiner Vergangenheit und selbst Constantine könnte den kommenden Herausforderungen, nicht gewachsen sein.

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Mass Effect Andromeda (Game Review)

Es gilt neue Welten zu erforschen und neuen Lebensraum für die Menschheit und alle anderen Rassen der Milchstraße zu finden. Alec Ryder, ehemals N7-Soldat, ist der „Pathfinder“ der Arche der Menschen. Eines der großen Raumschiffe, auf welchen 20.000 Menschen im Cryoschlaf liegen und mehr als 600 Jahre lang ans andere des Universums fliegen – in die Andromeda-Galaxie.

Forscher haben dort mehrere „goldene Welten“ entdeckt, welche es den verschiedenen Rassen möglich machen sollte neuen Lebensraum zu erschließen und wortwörtlich andere Welten zu kolonialisieren. Andockpunkt wäre der „Nexus“. Eine riesengroße Raumstation, die bereits vor den Archen auf ihren Weg geschickt wurde und der Punkt an dem die vier Archen (Menschen, Salarianer, Kroganer und Turianer) andocken sollen, um mit ihrem jeweiligen „Pathfinder“ die ersten Schritte zu wagen.

Aber alles was schiefgehen kann, geht schief. Die menschliche Arche kommt über ein Jahr zu spät an. Von den anderen fehlt jede Spur und die goldenen Welten sind nicht im Ansatz bewohnbar. In 600 Jahren kann sich viel ändern. Als dann noch eine riesige Anomalie auftaucht und eine Bruchlandung folgt, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Alec Ryder opfert sich und eines seiner Kinder muss wohl oder übel in seine Fußstapfen treten …

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I Kill Giants (Filmkritik)

Barbara (Madison Wolfe) hat ein Geheimnis: Sie tötet Giganten/Riesen, da diese ihre Stadt bedrohen. Ihr ganzes junges Leben ist darauf ausgelegt, die Biester fernzuhalten. Da hat sie keine Zeit freundlich zu ihren MitschülerInnen zu sein. Oder zu ihrer Schwester, die sich um den Haushalt kümmert und Geld nach Hause bringt. Oder ihrem Bruder, der lieber Videospiele spielt als sonstwas.

Das ändert sich ein kleines bisschen als Sophia (Sydney Wade) in ihr Leben tritt. Sie ist neu in der Stadt und findet Madison zwar absolut schräg, sieht aber auch, dass sie im Grund ein gutes Herz hat. Und dann kommt da noch Mrs. Mollé dazu – die neue Schulpsychologin, die sich verstärkt um Barbara annehmen will.

Denn Barbara hat tatsächlich ein Geheimnis. Und es hat tatsächlich mit Giganten zu tun.

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Marvels Agents of Shield – Staffel 3 (Serienkritik)

Nach den Ereignissen aus Staffel 2 ist Daisy (Chloe Bennet) abgetaucht und Coulson (Clark Gregg) und sein Team müssen sich der neuen Bedrohung durch die Inhumans stellen. Zumindest denken sie, es sei eine Bedrohung – bis sich offenbart, dass es da etwas Anderes gibt, das sie fürchten sollten.

Außerdem war Hydra nicht untätig und Agent Ward (Brett Dalton) wird immer noch von Hunter (Nick Blood) gejagt, der Rache nehmen will – dafür setzt er sogar die Erfolge von so mancher Mission aufs Spiel und die Frage taucht auf, wie weit man dem Herren bei aller persönlichen Rachelust noch über den Weg trauen kann. Nebenbei gibt es einen Inhuman, der andere Inhumans ermordet und dieser könnte der Schlüssel zu allem sein.

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