Deep Blue Sea (Filmkritik)

Dr. Susan McAlester (Saffron Burrows) hat einen Plan: Sie will Alzheimer bezwingen. Dazu hat sie eine Forschungsbasis mitten im Ozean eingerichtet. Finanziert wird die Forschung von einer großen Firma. Und diese schickt, nachdem ein Hai aus der Forschungsstation entkommen war, einen Inspekteur (Samuel L. Jackson), der sich die Sache vor Ort ansehen soll. Die Sache ist die: Das Präperat, welches Alzheimer heilen kann, wird den Gehirnen von Haien entzogen. Gefährlich? Klar. Aber deshalb gibt es ja auch den Haifänger Carter Blake (Thomas Jane), der dafür sorgen soll, dass nichts Schlimmes passiert.

Dummerweise hat Dr. McAlester gemeinsam mit Forscherkumpel Jim Whitlock (Stellan Skarsgaard) über die Stränge geschlagen und nicht ganz legale Mittel benutzt, um die Gehirne der Haie zu vergrößeren, was diese auch intelligenter macht. Und sehr bald beschäftigt eine Frage alle auf der Station: Was wollen super-intelligente Haie, an denen herumexperimentiert wurde, sobald sie freigelassen werden? Rache vielleicht?

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Assassin’s Creed Odyssey: Legacy Of The First Blade (Game-Review)

Nachdem Kassandra (oder Alexios) die Geschichte ihrer Herkunft geklärt und weitere Gefahr abgewendet glauben, passiert dennoch das Unerwartete: Es gibt jene, die von ihrer Blutlinie wissen und sie jagen. In Makedonien geschehen Massaker an der Bevölkerung und Kassandra/Alexios trifft auf Darius, den Träger der ersten „versteckten“ Klinge und dessen Sohn/Tochter.

Der Kampf ist noch nicht vorbei, denn Darius und Kassandra/Alexios verbindet bald eine Geschichte, die sich um ihre Blutlinie und eine Gefahr von außerhalb Griechenlands dreht. Und die Sache ist viel persönlicher, als es zunächst den Anschein hat.

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The Highwaymen (Filmkritik)

Bonnie und Clyde. Die beiden sind auf einem Raubzug durch Amerika unterwegs. Ob ihrer Taten klarerweise Verbrecher werden sie trotzdem von der breiten Masse wie Popstars verehrt. Da sie scheinbar allen Umständen zum Trotz immer wieder mit ihren Verbrechen davonkommen holt man sich Hilfe bei
Frank Hamer (Kevin Costner) und Maney Gault (Woody Harrelson), denn die beiden ehemaligen Gesetzeshüter haben bereits Erfahrung in diesen Dingen.

Hamer ist im Ruhestand und zögert anfänglich zuzusagen, was aber vor allem an seiner Frau liegt, denn die Aufgabe reizt ihn und sein Ruhestand, nun, er hat schon spannendere Dinge erlebt. Gault ist ein wenig heruntergekommen und dem Alkohol zugetan. Er wäre nur allzu bereit mitzumachen, allerdings hat Hamer Zweifel, ob das eine gute Idee ist.

Nichtsdestotrotz machen sich die beiden auf den Weg und zeigen dabei auch ihren „modernen“ Kollegen, wie man in Zeiten neuer Technik auf sehr altmodische Art und Weise Gangster fängt …

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Zombie Army Trilogy (Game-Review)

Der zweite Weltkrieg geht in die letzte Runde. Die Alliierten sind im Vormarsch und Hitler hat nur noch einen Trumpf im Ärmel. Ein altes Artefakt, welches seinen Truppen Unsterblichkeit ermögilcht und so das Blatt noch wenden könnte. Doch es kommt ein wenig anders, denn das Artefakt verwandelt alle Soldaten in Zombies. Und die gieren nunmal nach Hirn und Fleisch und machen keinen Unterschied zwischen Freund und Feind.

Das führt dazu, dass Deutschland, von Zombiesoldaten abgesehen, leer ist. Nur eine kleine Truppe an WiderstandskämpferInnen ist vor Ort, versucht das Geheimnis des Artefakts zu lüften und das Böse endgültig zu besiegen.

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The Wind (Filmkritik)

Lizzy Macklin (Caitlin Gerard) lebt im Wilden Westen in Amerika, irgendwann so um 1800 herum. Sie ist die Besitzerin einer Ranch, die sie mit ihrem Mann bewirtschaftet. Die beiden halten sich mehr schlecht als recht über Wasser. Vor allem da ihr Mann Isaac (Ashley Zukerman) immer wieder mal für ein paar Tage in die Stadt muss um Besorgungen zu machen, ist Lizzy viel allein. Da ist es nur positiv als in der Nachbarranch, die man in der Ferne eben noch so sehen kann, ein neues Pärchen einzieht.

Emma (Julia Goldani Telles) und Gideon (Dylan McTee) sind frisch verheiratet und verliebt. Und irgendwie scheint sich Emma in Lizzys Mann zu vergucken, denn der kann nicht nur schöne Reden schwingen, sondern auch anpacken, wenn beim Haus was zu reparieren ist.

Während Lizzy also Emma immer ärgwöhnischer beobachtet entwickelt diese auch noch dazu eine Bessenheit und Angst vor den Dämonen, die in der Steppe/Wüste umher geistern. Auf dem Weg zur Ranch/ihrem neuen Zuhause haben sie nämlich einen Prediger getroffen, der Emma vor den Dämonen der Steppe gewarnt hat.

Ist es also ein Dämon, der langsam aber sicher alle in den Wahnsinn treibt, oder ist es die Einsamkeit, die Tat für Tag schwerer zu ertragen ist?

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Verschwörung – The Girl in the Spider’s Web (Filmkritik)

In Stockholm, Schweden, arbeitet Hackerin Lisbeth Salander (Claire Foy) im Untergrund und bestraft in ihrem Selbstjustiz-Feldzug Männer, die ihre Frauen misshandeln und vom Gesetz nicht gefasst wurden. Die Frauen können dabei flüchten und die Täter werden bloß gestellt. Der Computer Programmierer Franz Balder (Stephen Merchant), hat jedoch eine ganz spezielle Bitte an sie: sie soll sein Programm Firefall von der NSA zurück stehlen.

Dieses kann auf nukleare Codes zurück greifen und Balder möchte es vernichten, denn er hat ungewollt, eine in den falschen Händen viel zu mächtige Waffe geschaffen. Lisbeth schafft es das Programm zu stehlen, wird kurz danach jedoch überfallen und kommt gerade noch so mit dem Leben davon. Firefall ist weg und hinter der Sache steckt eine Person aus ihrer Vergangenheit, mit der Lisbeth nicht gerechnet hat.

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Stranger Things – Staffel 2 (Serienkritik)

Eigentlich hätte Ruhe einkehren sollen. Der Demogorgon wurde besiegt und Will ist wieder heil zurückgekommen aus dem „Upside Down“. Wobei das so nicht ganz stimmt, denn Will hat Visionen. Laut Ärzten handelt es sich dabei um Flashbacks, immerhin hat der junge Mann eine postraumatische Belastungsstörung.

Das stimmt so allerdings nicht.

Wie sich rasch herausstellt ist das „Böse“ keineswegs vertrieben, denn Will hat Visionen von etwas anderem als dem Demogorgon, etwas viel Größerem, Mächtigerem. Was es will? Alles töten. Außer Will. Während Wills Freunde und Familie versuchen, zu verstehen was vor sich geht, hat Sheriff Hopper ganz andere Probleme. Denn entgegen anders lautender Vermutungen ist Eleven nicht im „Upside Down“ gelandet, sondern hat ihren Weg zurückgefunden und lebt jetzt versteckt unter Hoppers Aufsicht …

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Pokémon Meisterdetektiv Pikachu – Pokémon Detective Pikachu (Filmkritik)

Tim (Justice Smith) hat seinen Vater seit Jahren nicht gesehen. Nun ist er während eines Einsatzes gestorben, als Held im Polizeidienst. Das alles beschäftigt Tim jedoch wenig, er will nur so schnell wie möglich die Wohnung seines Vaters ausräumen. Dort angekommen trifft er auf ein Pikachu Pokemon (gesprochen von Ryan Reynolds) und es scheint eine ganz spezielle Verbindung zu Tim zu haben.

Es kann nämlich sprechen und nur Tim kann es verstehen. Nach anfänglichen Unstimmigkeiten machen sich die beiden schließlich gemeinsam auf, das Geheimnis rund um den „Unfall“ seines Vaters zu lösen. Dabei bekommen sie Unterstützung von der aufstrebenden Reporterin Lucy (Kathryn Newton), die genau wie Tim Fläschchen eines Stoffes gefunden hat, der Pokemon temporär sehr aggressiv machen kann.

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Hellboy (2004 Revisited Filmkritik)

Hellboy (Ron Perlman) hat ein Problem. Nicht nur, dass er vor vielen Jahren von Nazis aus der Hölle heraufbeschworen wurde und eigentlich ein Dämon ist. Auch nicht, dass die Welt gerade von übersinnlichen Monstern heimgesucht wird. Auch nicht, dass diese Monster fast nicht zu töten sind.

Nein, das wirkliche Problem stellt John Myers (Rupert Evans) dar, denn das ist sein neuer „Aufpasser“ und er ist jung, hübsch und in etwa im Alter von Liz (Selma Blair), die genauso wie Hellboy beim BOPR (Bureau of Paranormal Research) arbeitet und von Hellboy (auch „Red“ genannt) angehimmelt wird.

Monster sind Monster, damit kann er umgehen, aber dass der Typ gefallen an Liz findet (und diese scheinbar auch an ihm), nun – das geht gar nicht.

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Hellboy – Call Of Darkness (Filmkritik)

Als Dämon von den Nazis heraufbeschworen, hat Hellboy (David Harbour) natürlich ein kleines Problem: Er sieht aus wie ein Monster und wurde von Monstern in die Welt gebracht. Sein Ziehvater Bloom (Ian McShane) hat ihm auch nicht gerade viel Zärtlickeit und Liebe geschenkt, also ist er klarerweise ein wenig verbittert. Als Nimue (Milla Jovovich), die Blutkönigin, wieder zum Leben erweckt werden soll, damit sie ihr Reich an Monstern auf die Welt loslässt, ist Hellboy gefragt, um genau das zu verhindern.

Was aber, wenn genau diese Nimue alles bieten kann, was sich Hellboy wünscht? Akzeptiert sein. Sich wohlfühlen unter seinesgleichen. Was, wenn die, die er beschützt, ihn für ein Monster und den Bringer der Apokalypse halten (womit sie ja eigentlich richtig liegen)?

Wird Hellboy der Versuchung standhalten? Oder wird er mit Nimue gemeinsam die Welt regieren?

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