Slasher: Solstice (Serienkritik)

Vor einem Jahr wurde Kit (Robert Cormier) nach einer Feier auf dem Weg nach Hause, von einem Maskierten ermordet. Er wäre dabei zwar schon bei dem Wohnhaus – in dem sich sein Appartement befindet – angekommen, doch keiner seiner Nachbarn hat versucht ihm zu helfen bzw. sich lieber fern gehalten von Problemen jeglicher Art. Genau ein Jahr später, hat sich nichts geändert. Dan (Dean McDermott) erzählt weiterhin allen, wie überlegen die weiße Rasse ist, wenn er nicht gerade betrunken ist.

Saadia (Baraka Rahmani) hingegen, schlägt sich genau mit dieser Art von Anfeindungen herum, da sie ein junge Moslem-Dame ist und ihren Glauben auch lebt. Plötzlich ist es jedoch vorbei mit dem Alltag, denn erneut treibt ein Killer sein Unwesen. Dieser hat exakt das selbe Kostüm an, wie der Mörder vor einem Jahr und er tötet scheinbar jeden, der Kit vor einem Jahr nicht geholfen hat. Was so gut wie jeden einzelnen Menschen in diesem Gebäude betreffen würde…

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Killing Ground (2016 Filmkritik)

Irgendwo im australischen Hinterland machen Samantha Shaw (Harriet Dyer) und ihr Freund Ian Smith (Ian Meadows) einen Campingausflug. Es geht um Hochzeit, es geht um Gefühle, es geht darum, eben diese Gefühle zu erforschen. Sie halten an einer Raststätte, bekommen den Weg zu einem netten Strand beschrieben und fahren da auch hin.

Am nächsten Tag entdecken sie den jungen Ollie, noch weit mehr Baby als Kleinkind, der völlig erschöpft und fertig am Wegrand liegt. Von seinen Eltern ist weit und breit keine Spur zu finden. Just als sie den Kleinen ins Auto packen wollen, um ihn ins Krankenhaus zu bringen, trifft Tood (Aaron Glenane) ein, der gemeinsam von einem Campingplatz in der Nähe weiß und Ian überredet mit ihm nachsehen zu gehen, ob nichts passiert ist. Der Weg ist nicht weit, es dauert nur ein paar Minuten und dem Kleinen fehlt an sich nichts, er ist ja nur erschöpft. Also geht Ian mit ihm mit. Samantha wartet derweil mit Ollie im Wagen.

Rasch stellt sich heraus, dass der Campinggruppe etwas Grausames zugestoßen ist. Und dieses „grausam“ hört auf den Namen Tood und dessen Freund Scotty „German“ (Aaron Pedersen).

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Nobody Sleeps In The Woods Tonight (Filmkritik)

Zosia (Julia Wieniawa-Narkiewicz) fährt auf ein Ferienlager. Dort sind Mobiltelefone und andere elektronische Geräte verboten. Die Gruppen werden wild zusammengewürfelt und jede bekommt einen Führer zugeteilt, denn es gilt quer durch die Wildnis zu trampen und das Leben von seiner Natur-Seite kennenzulernen.

Rasch trifft ihre Gruppe auf tote Tiere, die nicht so aussehen, als ob sie eines natürlichen Todes gestorben wären. Und dann verschwinden relativ rasch über Nacht Mitglieder ihrer Gruppe.

Wie sich herausstellt, hausen zwei mutierte Kannibalen im Wald und Julia ist mit ihrer Gruppe geradewegs in deren Garten spaziert …

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Sputnik (Filmkritik)

Tatyana Klimova (Oksana Akinshina) wird von der Regierung abgeholt, denn sie hat zwei Dinge: Expertise und Mumm. Ihr Auftrag: Eine psychologische Abklärung, denn ein Raumschiff der Russen ist auf dem Rückflug zur Erde abgestürzt und der Überlebende benimmt sich seltsam. Deshalb ist auch in Gewahrsam und wird von Colonel Semiradov (Fedor Bondarchuck) in Isolation gehalten.

Rasch wird sie jedoch mit der Wahrheit konfrontiert: Im Körper des Astronauten versteckt sich eine außerirdische Lebensform, die ihn als Wirt benutzt und nur nachts hervorkommt, da Sonnenlicht ihr schadet.

Und die Frage stellt sich: Ist die Kreatur gefährlich? Kann sie ihren Wirt kontrollieren oder kontrolliert ihr Wirt sie?

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Ip Man 4: The Finale (Filmkritik)

Ip Man (Donnie Yen) bekommt die Diagnose Krebs. Sein Sohn hat sich von ihm entfremdet und wird von der Schule verwiesen. Seine Frau ist tot. Und irgendwo in Amerika macht sich sein Schüler Bruce Lee bei anderen chinesischen Kampfsportler*innen eher unbeliebt.

Auf eine Einladung von Bruce zu einem Turnier fliegt Ip Man nach Amerika, um die Zeit dort zu nutzen, um eine Schule für seinen Sohn zu finden, doch wo er auch hinkommt, wird er mit Rassismus und Bürokratie konfrontiert, die sich strikt gegen Einwanderer richten.

So einfach, wie Meister Ip dachte, wir die Sache nicht werden. Dazu kommt noch, dass einer von Bruce Lees Schülern das Wing Chun zu den US Marines bringen will, was dem Ausbildner (Scott Adkins) allerdings nicht in den Kram passt. Und dieser schreckt auch nicht davor zurück ganz üble Methoden anzuwenden, um seinen eigenen Willen durchzusetzen …

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Final Space – Staffel 1 (Serienkritik)

Gary Goodspeed (Olan Rogers) befindet sich auf einem Raumschiff. Er ist allein. Einzig der Roboter KVN (gesprochen: Kevin) leistet ihm Gesellschaft und soll dafür sorgen, dass er in der Isolation nicht durchdreht. Mit dabei (aber technisch betrachtet nicht an Bord) ist die Künstliche Intelligenz HUE, die das Schiff kontrolliert. Der Grund für Garys Isolation ist eine Haftstrafe, die er an Bord des Gefangenenraumschiffs absitzt, von dem er – entgegen seiner festen Überzeugung – nicht der Kapitän ist, sonder der einzige Häftling.

Eines Tages jedoch taucht ein fliegender, grüner Batzen Schleim bei ihm auf und Gary tauft ihn auf den Namen „Mooncake“ und beschließt, nun einen neuen Freund zu haben. Leider ist Mooncake jedoch keine gewöhnliche Lebensform, sondern wird vom Lord Commander gejagt, da dieser denkt, Mooncake sei für seine Pläne der Herrschaft über Raum und Zeit essentiell …

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Young Guns (1988 Filmkritik)

John Tunstall (Terence Stamp) hat ein Herz für Herumtreiber. Deshalb nimmt er auf seiner Farm auch immer wieder junge Vagabunde auf, bringt ihnen Lesen und Schreiben bei und will sie auf den „richtigen“ Pfad zurückführen. Allerdings sieht L. G. Murphy (Jack Palance) ihn als Konkurrenz. Und Murphy hat so gut wie alle wichtigen Leute in seiner Tasche. Vom Sheriff angefangen bis hin zum Governeur. Nach einer durchzechten Neujahresfeier passiert es: Murphy lässt Tunstall vor den Augen seiner „Vagabunden“ über den Haufen schießen.

Dieser Haufen an Vagabunden besteht allerdings unter anderem aus Billy The Kid Emilio Estevev), „Doc“ Scurlock (Kiefer Sutherland), Dick Brewer (Charlie Sheen) und Chavez Y Chavez (Loud Diamond Philipps). Und die Jungs lassen sich zu Hilfssherifss ernennen, um die Haftbefehle gegen die Mörder zu vollstrecken.

Allerdings hat William H. Bonney aka Billy The Kid nicht vor die Mörder zu verhaften, sondern Selbstjustiz zu üben. Und noch bevor man bis drei zählen kann, werden die Jäger selbst zu gejagten …

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The Babysitter: Killer Queen (Filmkritik)

Vor zwei Jahren hatte Cole (Judah Lewis) ein traumatisches Erlebnis, bei dem seine Babysitterin Bee (Samara Weaving) und deren satanische Kult-Freunde, ihn bei einem blutigen Ritual opfern wollten. Da Bee jedoch am Ende verschwunden ist und es auch sonst keine Beweise gab, glauben alle seine Mitschüler und auch seine Eltern, dass er psychisch ein Problem hat und deshalb die ganze Sache nur erfunden hat.

Gemeinsam mit seiner besten Freundin Melanie (Emily Alyn Lind) und deren Kumpels flüchtet er deshalb heimlich auf einen Roadtrip, um ein Wochenende bei einer Party am See zu verbringen. Kurz darauf spritzt Blut meterweit durch die Luft, es folgt die erste Tote und Cole muss schon wieder um sein Leben fürchten. Doch dieses mal ist er nicht alleine, denn Phoebe (Jenna Ortega), das neue Mädchen an der Schule, ist ebenfalls auf der Flucht vor dem Kult…

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The Conjuring 2 (Filmkritik)

Im Jahr 1977 wird eine kleine, in einem Vorort von London lebende Familie, von seltsamen Ereignissen heimgesucht. Janet (Madison Wolfe), die zweitälteste Tochter ihrer allein erziehenden Mutter, benimmt sich dabei immer seltsamer und zeigt Anzeichen von dämonischer Besessenheit. Durch die Medien wird der Fall immer bekannter und schließlich werden Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) auf den Fall angesetzt.

Dabei gestalten sich die Untersuchungen, was dahinter steckt oder ob es sich um einen Schwindel handelt, schwieriger als erwartet. Aus irgendeinem Grund, kann Lorraine nichts spüren, obwohl sie sonst als Medium, bis jetzt jedem übernatürlichen Wesen, auf die Schliche gekommen ist. Die Zeit läuft, denn Janet´s Zustand verschlechtert sich und keiner weiß, wie er die Geschehnisse aufhalten kann. Oder ist das Ganze doch nur ein perfide ausgedachtes Schauspiel?

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Mein linker Fuß (Filmkritik)

Christy Brown (Daniel Day-Lewis) hat nur einen einzigen Körperteil, den er willentlich bewegen kann: Seinen linken Fuß. Obwohl die Ärzte seinen Eltern raten, ihn in ein Heim zu stecken (wir reden vom Jahr 1932), entscheiden diese, ihn selbst in ihren eigenen vier Wänden großzuziehen. Vor allem seine Mutter erkennt, dass der Junge trotz seiner körperlichen Beeinträchtigung ein intelligenter Kerl ist und setzt alles daran, ihn zu unterstützen.

Und dann passiert das Undenkbare: Trotz seiner offensichtlichen und extrem starken körperlichen Behinderung wird Christy Brown ein weltbekannter Künstler, der mit seinem linken Fuß als Maler quasi Geschichte geschrieben hat.

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