City of God: 10 Years Later (Filmkritik)

2002 drehte Fernando Meirelles seinen Kultfilm „City Of God“ und hatte damit weltweit Erfolg. Der Film kostete in etwa gute 3,5 Millionen Dollar. Das meiste davon ging wohl in die Kulissen, die Kameras, die Effekte und vermutlich die Requisiten. Von den Darsteller*innen hat man im Großen und Ganzen danach relativ wenig gehört.

Dieser Film besucht die Darsteller*innen 10 Jahren nach dem Erfolg des Films und zeigt was aus den einzelnen Personen wurde. Die einen hatte ein wenig Erfolg. Ein paar eher weniger.

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Stuber: 5 Sterne Undercover (Filmkritik)

Vic (Dave Bautista) ist ein harter Cop, der vor einem halben Jahr seine junge Partnerin Sara (Karen Gillan) bei einer Schießerei verloren hat. Der Schütze war der Gangster Tedjo (Iko Uwais) und Vic setzt auch heute noch alles daran, ihn endlich zu fassen. Akut hat er jedoch andere Probleme, denn er sieht fast nichts, da er sich die Augen lasern hat lassen.

Am selben Tag soll er möglichst rechtzeitig bei der ersten großen Vernissage seiner Tochter Nicole (Natalie Morales) auftauchen. Dann bekommt er auch noch einen Anruf mit einem Tip, dass er Tedjo direkt in flagranti erwischen kann. Vic ruft den Uber-Fahrer Stu (Kumail Nanjiani) und missbraucht ihn wegen seiner schlechten Sicht vorübergehend als persönlichen Assistenten…

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City Of God (Filmkritik)

In der „Stadt Gottes“, ein Gebiet etwa 15 Meilen außerhalb von Rio De Janeiro, herrschen die Gangs. Buscapé ist noch ein kleiner Junge als er durch seinen Bruder die ersten Erfahrungen mit Gangs und mit Verbrechen macht. Es gefällt ihm nicht. Zé Pequeno ist der jüngere Bruder eines anderen Gangsters und anders als Buscapé legt dieser es darauf an ein wirklicher Gangster zu werden, der es bereits als kleiner Junge nicht erwarten kann endlich seinen ersten Menschen über den Haufen zu schießen.

Im Laufe der Jahre wachsen die beiden heran und das Leben in der „Stadt Gottes“ verändert sich. Gangkriege (meist begonnen von Zé Pequeno) prägen den Alltag und immer jüngere Kinder werden in den Strudel aus dem Krieg um Gebiete, Drogen, Macht, Einfluss und Geld gezogen.

Und irgendwo am Rande steht Buscapé und versucht zwischen alle der Gewalt ein halbwegs normales Leben zu führen und (Zeitungs)Fotograf zu werden …

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Running with the Devil (Filmkritik)

Der Boss (Barry Pepper) eines weltweit agierenden Drogenringes schickt zwei seiner besten Männer in Form eines „Problemlösers“ (Nicolas Cage) und eines „Exekutierers“ (Cole Hauser), um die sich häufenden Angriffe auf seine Lieferungen zu unterbinden und herauszufinden, wer seinen teueren Stoff mit billigen Zusätzen streckt.

Gleichzeitig hat die ermittelnde Agentin (Leslie Bibb) gerade durch Drogen ihre Schwester verloren und ist deshalb persönlich daran interessiert, den gefährlichen Stoff endlich aus dem Verkehr zu ziehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem ein überforderter Mittelsmann (Laurence Fishburne) zur Schlüsselfigur wird.

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Joker (Filmkritik)

Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) ist hauptberuflich ein Clown. Sein Traum ist es, ein Stand-Up-Comedian zu werden und in die Talkshow seines Vorbilds Murray Franklin (Robert De Niro) eingeladen zu werden, da dieser die Vaterfigur darstellt, die Arthur gern hätte.

Nur hat es das Leben nicht allzu gut mit ihm gemeint: Er lebt mit seiner Mutter Penny (Frances Conroy), einem Pflegefall, in einer Wohnung und kümmert sich um sie. Außerdem hat er durch ein Schädel-Hirn-Trauma eine Behinderung, die sich dadurch äußert, dass er in Stresssituationen in hysterisches Lachen ausbricht – was selten zu einem für ihn guten Ergebnis führt.

Nach und nach bricht die Welt um Arthur herum ein und langsam dämmert es ihm, dass es vielleicht besser ist, in einer Welt wie dieser der Verrückte zu sein, der sich alles erlauben darf als der Verrückte, der permanent nur draufzahlen muss, weil er sich zu viele Sorgen macht und zu sehr um eine Anpassung bemüht, die ohnehin niemals stattfinden wird …

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10 Minutes Gone (Filmkritik)

Der perfekte Raubüberfall hätte es werden sollen. Durchgeplant bis ins letzte Detail und mit dicker Beute für alle Beteiligten. Nun ist der Bruder von Frank (Michael Chiklis) jedoch tot, die gestohlene Ware ist weg und Frank fehlen zehn Minuten aus seiner Erinnerung, da er einen Schlag auf den Hinterkopf erhalten hat.

Gemeinsam mit der Freundin seines Bruders macht er sich auf, um sein altes Team aufzusuchen. Einer von denen muss der Verräter sein und Frank wird ihn finden. Sehr zum Missfallen seines Auftraggebers Rex (Bruce Willis), der die Sache gerne selbst organisieren würde und deshalb seine eiskalte „Cleanerin“ Ivory (Lydia Hull) schickt, die für sämtliche lebendige Probleme, endgültige Lösungen findet.

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From Hell (Filmkritik)

Inspektor Frederick Aberline (Johnny Depp) hat Visionen. Meistens zwar im Drogenrausch, aber immerhin. Das kommt der Polizei im Viktorianischen Zeitalter ziemlich gelegen, denn ein brutaler Mörder geht um, der scheinbar Jagd auf Prostituierte macht und sie schrecklich verstümmelt.

Mit der Unterstützung einer Prostituierten (Heather Graham) versucht Aberline den Täter zu schnappen und kommt einer großen Verschwörung/Bedrohung auf die Spur. Denn „Jack The Ripper“, wie der Killer genannt wird, ist tatsächlich ein Auftragskiller mit einer Mission.

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John Wick: Kapitel 3 – John Wick: Chapter 3 – Parabellum (Filmkritik)

John Wick (Keanu Reeves) hat ein Problem. Er hat die Regeln der internationalen Assassinen-Liga gebrochen und nun wurde er ausgestossen und 14 Millionen Dollar wurden auf seinen Kopf ausgesetzt. Auch Menschen wie Hotelmanager Winston (Ian McShane) oder der undurchschaubare Bowery King (Laurence Fishburne) werden zur Rechenschaft gezogen.

Doch John wäre nicht er selbst, hätte er nicht noch weitere Verbündete wie etwa Sofia (Halle Berry), die ihm noch einen Gefallen schulden. Nebenbei macht John auf seiner Flucht einfach das, was er am Besten kann: seinen Feinden so schnell wie möglich das Leben zu nehmen…

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The Highwaymen (Filmkritik)

Bonnie und Clyde. Die beiden sind auf einem Raubzug durch Amerika unterwegs. Ob ihrer Taten klarerweise Verbrecher werden sie trotzdem von der breiten Masse wie Popstars verehrt. Da sie scheinbar allen Umständen zum Trotz immer wieder mit ihren Verbrechen davonkommen holt man sich Hilfe bei
Frank Hamer (Kevin Costner) und Maney Gault (Woody Harrelson), denn die beiden ehemaligen Gesetzeshüter haben bereits Erfahrung in diesen Dingen.

Hamer ist im Ruhestand und zögert anfänglich zuzusagen, was aber vor allem an seiner Frau liegt, denn die Aufgabe reizt ihn und sein Ruhestand, nun, er hat schon spannendere Dinge erlebt. Gault ist ein wenig heruntergekommen und dem Alkohol zugetan. Er wäre nur allzu bereit mitzumachen, allerdings hat Hamer Zweifel, ob das eine gute Idee ist.

Nichtsdestotrotz machen sich die beiden auf den Weg und zeigen dabei auch ihren „modernen“ Kollegen, wie man in Zeiten neuer Technik auf sehr altmodische Art und Weise Gangster fängt …

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Adams Äpfel (Filmkritik)

Adam (Ulrich Thomsen) ist Neonazi. Zur Rehabilitation wird er zwangsverpflichtet sich quasi am Ende der Welt bei Pastor Ivan (Mad Mikkelsen) zu melden, denn in dessen Obhut befinden sich bereits ein paar Menschen (Alkoholiker, Terroristen und andere), die er durch Liebe und Aufrichtigkeit wieder auf den richtigen Weg zurückbringen will.

Das passt Adam natürlich überhaupt nicht und die seltsamen und völlig irren Menschen, die da mit ihm den Pfarrhof bewohnen, teilen ihm mit, dass Pastor Ivan ein Problem hat: Er sieht das Böse nicht. Es geht nicht. Er kann einfach nicht. Irgendwas in ihm lässt ihn alles positiv betrachten und das nimmt hin und wieder wirklich, wirklich schräge Ausmaße an.

Ivans Auftrag an Adam lautet mit den Äpfeln des Apfelbaums vorm Haus einen Apfelkuchen zu backen. Eine Mission, die – man glaubt es kaum – tatsächlich Adams Leben von Grund auf verändern wird. Und auch das aller anderen Anwesenden, denn Adam schreckt auch weiterhin nicht vor Gewalt zurück …

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