It Comes At Night (Filmkritik)

Paul (Joel Edgerton), seine Frau Sarah (Carmen Ejogo) und der gemeinsame sein Sohn Travis (Kelvin Harrison Jr.) leben im Wald in einem Haus. Abgeschieden von der Außenwelt. „Etwas“ hat die Welt dahingerafft. Ein Virus oder etwas Ähnliches. Kontakt zu anderen Menschen ist gefährlich, auch deshalb, weil viele „da draußen“ sich nicht um andere kümmern, sondern nur ihr eigenes Überleben sicherstellen wollen.

Eines Tages bricht jemand ins Haus ein. Ein Mann. Sein Name ist Will (Christopher Abbott). Er behauptet gedacht zu haben, das Haus sei leer und er suche nur nach Nahrung für seine Frau und sein Kind. Das bringt Pauls Familie in eine Zwickmühle, denn sagt Will die Wahrheit, dann hätte man gemeinsam bessere Überlebenschancen. Lügt er jedoch, dann kann es ganz schnell passieren, dass noch andere kommen und im schlimmsten Fall Infizierte …

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Systemsprenger (Filmkritik)

Benni (Helena Zengel) ist ein Problemkind. Das heißt, sie ist ein Problem, wo immer sie auftaucht. Deshalb wurde sie vom Jugendamt auch ihrer Mutter abgenommen. Sie wohnt in einem Heim. Nicht im ersten Heim, wie man wohl anmerken muss. Die Mutter hat noch zwei andere, jüngere Kinder und ist mit Benni schlichtweg überfordert.

Frau Bafane (Gabriela Maria Schmeide), die zuständige Sachbearbeiterin des Jugendamts, ist ebenfalls am Ende ihres Lateins. Sie mag Benni, möchte ihr helfen, aber es gibt einfach keinen Weg, wie das noch gehen soll. Sie fliegt aus ihrem aktuellen Heim und es gibt kein anderes Heim, welches sie nehmen möchte.

Da meldet sich Micha (Albrecht Schuch) freiwillig. Er ist Anti-Gewalt-Trainer und er bietet an mit Benni ein paar Tage in eine Hütte im Wald zu fahren, wo sie lernen muss selbst zurecht zu kommen. Ohne andere Kinder, ohne ein „System“ um sie herum. Nach anfänglichem Zögern stimmen alle zu.

Und die ersten Tage geht alles gut. Aber dann macht Micha einen riesengroßen Fehler. Und es wird nicht der letzte sein.

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Beacon Point (Filmkritik)

Drake Jacobs (Jon Briddel) hat ein Problem. Er ist vorbestraft und sein Vorgesetzter hat das nun herausgefunden. Er arbeitet als Park Ranger. Bei einem Streit passiert ein Unfall und plötzlich hat Drake einen Mord auf dem Gewissen. Passend, dass in ein paar Minuten ein Treck durch die Wälter losgeht – Drake nutzt die Chance, stellt sich als Führer vor und marschiert mit der Truppe los.

In der Truppe befindet sich auch Zoe (Rae Olivier), der von Anfang an alles ein wenig verdächtig vorkommt. Und auf dem Weg passieren dann noch ein paar unheimliche Dinge. Wie sich herausstellt ist „etwas“ in diesen Wäldern. Etwas, das nicht menschlichen Ursprungs zu sein scheint …

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Come To Daddy (Filmkritik)

Norval (Elijah Wood) hat seinen Vater viele lange Jahre nicht gesehen. Die beiden sind im Streit auseinander gegangen und das war es dann. Nun bekommt er einen Brief von ihm in dem dieser um einen Besuch von Norval bittet. Entgegen seiner ersten Emotion macht er sich also auf den Weg und besucht seinen Vater, der weit weg am Rande des Ozeans wohnt. Allein und verlassen.

Gordon (Stephen McHattie) ist extrem überrascht als Norval plötzlich vor der Tür steht, denn der gute Mann ist alkoholsüchtig und komplett neben der Spur. Sein Verhalten ist eigentlich völlig daneben: Er beleidigt Norval wo es geht und keine der Geschichten, die Norval erzählt glaubt er.

In einem absoluten Rauschzustand bedroht Gordon dann Norval auch noch mit einem Messer und dann passiert das Unglaubliche …

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Best Of Worst Case: Sharkenstein (Filmkritik)

Im zweiten Weltkrieg wurden Experimente durchgeführt. Das kennt man ja. Auch dieses Mal geht es um Monster. Und auch dieses Mal wurden sie damals gestoppt und kommen viele, viele Jahre später wieder. Schnitt in die Zukunft.

Drei Freunde, oder besser: Zwei Freunde und eine Frau, sind gemeinsam unterwegs und werden von einem Monster überfallen. Welches auch die Stadt terrorisiert. Und ein Sheriff, der das zuerst nicht glaubt und dann doch was macht.

Dazu natürlich ein Wissenschaftler, der diese Experimente weiterführt und auf den unglaublich kreativen Namen Klaus hört. Weil deutsch und böse und so. Nämlich.

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Best Of Worst Case: Satanic Panic (Filmkritik)

Sam (Hayley Griffith) hat ein Problem: Sie hat kein Geld. Also jobbt sie als Pizza-Lieferantin und bei einer ihrer Lieferungen kommt sie zu einer riesengroßen Villa. Da ihr niemand öffnet, betritt sie das Haus und stört dabei eine Versammlung. Alle sind gesittet und es ist nett, bis sie plötzlich bemerkt: Ui, das sind Satans-Anbeter und die wollen ein Ritual durchführen. Aber gut, das betrifft Sam ja nicht, denn sie will ja nur die Pizzen ausliefern und ihr (Trink)Geld bekommen.

Nur … als sie gefragt wird, ob sie noch Jungfrau ist – die letzte Zutat für das Ritual – antwortet sie mit: „Nun, das ist doch eine sehr persönliche Frage“, was für alle Anwesenden heißt: Ja, ist sie. Und plötzlich hat sie ein größeres Problem als Geld, denn Danica Ross (Rebecca Romijn), Anführerin der Satanisten, beschließt Sam gegen ihren Willen zu einem Teil des Rituals werden zu lassen …

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Resident Evil 2 (Remake 2019 Game-Review)

Leon S. Kennedy hat einen schlechten Tag erwischt. Es ist sein erster Tag im Dienst. Zumindest sollte er das sein, denn er kommt nicht einmal dazu, seinen Dienst in Racoon City anzutreten. An einer Tankstelle wird er überfallen – von lebenden Toten. Dort trifft er auch Claire Redfield, die ebenfalls auf dem Weg nach Racoon City ist, um ihren Bruder Chris zu finden. Wie die beiden aber rasch feststellen ist die Stadt von Zombies überrannt und da ist noch etwas … Anderes, Größeres. Etwas, dass sie verfolgt.

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Child’s Play (Filmkritik)

Karen (Aubrey Plaza) hat einen Sohn. Dieser hat keine Freunde. Da Karen in einem Spielzeugladen arbeitet und gerade die zweite Version der „Buddy“-Puppe erschienen ist, gibt ein Klient eine defekte „1er Version“ zurück. Karen nimmt sie mit und schenkt sie ihrem Sohn. Tatsächlich hat die Buddy-Puppe aber keinen defekt, sondern ihr „Beschränkungen“ wurden von einem verärgerten Arbeiter (der danach Suizid begeht) entfernt, was bedeutet, dass die Künstliche Intelligenz der Puppe nun auch fluchen kann und sogar andere verletzen.

Aber noch ist „Buddy“ harmlos. Zumindest bis die „heutige Jugend“ der Puppe zeigt, was alles witzig ist. Das beginnt bei Horrorfilmen und hört damit auf, dass man ja „alles“ tut, um seine Freunde zu beschützen. Bald wird die Sache richtig unheimlich, denn „Buddy“ will seinen neuen menschlichen Kumpel beschützen. Und da er eine Künstliche Intelligenz ist, kann er sich auch in andere Produkte seiner Herstellerfirma einloggen und sie übernehmen. Und diese stellt alles her – von Autos über Fernseher bis hin zu elektrischen Küchenmessern …

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Alien Hunter – Welcome To Willits (Filmkritik)

Brock (Bill Sage) und Peggy (Sabina Gadecki) leben in einer Hütte im Wald. Abgeschieden und allein. Aktuell haben sie Besuch, der sich auch sehr wohl fühlt. Zumindest bis Brock erzählt, wie er immer wieder von Aliens entführt und „untersucht“ wurde. Da wird die Sache seltsam.

Währenddessen macht eine Gruppe Teenager bzw. Twens einen Ausflug in den Wald und stolpert bald mal über eine riesige Drogenplantage. Und die gehört Brock und Peggy. Ob es zwischen den Entführungen und den Drogen einen Zusammenhang gibt?

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Pet Semetary (2019 Filmkritik)

Louis Creed (Jason Clarke), seine Frau Rachel (Amy Seimetz) und seine beiden Kinder Gage (Hugo und Lucas Lavoie) und Ellie (Jeté Laurence) ziehen in ein neues Haus. Nebenan wohnt der alte Nachbar namens Jud (John Lithgow). Und nicht weit weg befindet sich ein Friedhof für Haustiere. Vor dem Haus ist der Garten. Vor dem Garten liegt die Schnellstraße auf der viele, ganz viele Lastwägen fahren. Meist zu schnell.

Eines Tages passiert ein Unfall, der Jud dazu bringt, Louis von den geheimen Kräften des Friedhofs für Haustiere zu erzählen. Denn was man dort vergräbt, das bleibt nicht tot. Denn der Acker im Herzen eines Mannes ist steinig …


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