Gretel & Hansel (Filmkritik)

Da ihre Mutter durchdreht und sie aus dem Haus wirft, machen sich Gretel (Sophia Lillis) und Hansel (Samuel Leakey) auf den Weg, um Arbeit für Gretel zu suchen. Die Gute ist jedoch ein wenig zu emanzipiert und so will keiner der Lords sie anstellen. Auf dem Weg durch den Wald treffen sie auf Vampire und einen Vampirjäger, der ihnen den Weg zum Haus einer bekannten Familie weist.

Nach drei Tagen ohne Essen kommen die beiden dort an. Und finden ein Festmahl vor. Da macht es nichts, dass die alte Bewohnerin (Alice Krige/Jessica De Gouw) ein wenig seltsam erscheint …

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A Clockwork Orange (Filmkritik)

Alex (Malcolm McDowell) ist ein Droog. Er hängt gern in der Moloko-Bar ab und liebt Beethovens Neunte Symphonie. Außerdem ist er ein Rebell, zumindest sieht er sich so.

Was er tatsächlich ist (und mit ihm seine Droogs): Ein Vergewaltiger, Mörder und ein schlechter Mensch. Aber er kommt damit nicht durch, wird festgenommen und in eine Rehabilitatsionsprogramm gesteckt, welches ihm gegen seinen Willen dazu zwingt, böse Taten zu unterlassen.

Und damit beginnt Alex‘ Reise zur Erlösung … oder auch nicht …

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47 Meters Down: Uncaged (Filmkritik)

Mia (Sophie Nélisse) und ihre Stief/Halb-Schwester Sasha (Corinne Foxx) vertragen sich nicht besonders gut. Außerdem wird Mia in der Schule immer wieder gemobbt, denn die „Neue“ mag tatsächlich niemand. Mias Vater macht Tauchgänge und untersucht unter Wasser liegende Artefakte. Aktuell hat er einen sehr interessanten Fund gemacht.

Um die geschwisterliche Liebe ein wenig anzufeuern verdonnern die Eltern ihre Kids auf eine gemeinsame Unternehmung, die kurz entschlossen und aus Neugier zu einem Tauchgang führt. In die vorher erwähnte, neue Fundstätte des Vaters.

Dummerweise tummelt sich dort unten ein Hai, der scheinbar lange Zeit hinter Gesteinsmassen eingeschlossen war, denn er ist blind. Als dann noch der Rückweg durch einen Tunnel einstürzt und die Atemluft knapp wird, haben die vier Damen dort unter Wasser plötzlich ein riesengroßes Problem und alle Streitigkeiten müssen vorerst beiseite gelegt werden …

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Suspiria (2018 Filmkritik)

Susi (Dakota Johnson) kommt in eine renommierte Tanzschule. Dort sind die besten der Besten, aber irgendetwas geht nicht mit rechten Dingen zu. Auch Tanzlehrerin Madame Blanc (Tilda Swinton) ist ein wenig schräg unterwegs.

Es dauert eine Weile, aber irgendwann dämmert es Susi: Hier ist Hexenkraft am Werk. Dunkles, pures Hexenwerk.

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Messiah (Serienkritik)

Al-Masih (Mehdi Dehbi) ist ein Phänomen. Er predigt. Er sagt voraus. Und vielleicht lässt er Dinge auch geschehen. Man würde es Wunder nennen. Und das würde ihn zum Messias machen. Aber … ist er das? Oder ist er einfach nur ein Betrüger, der seine Tricks auf globaler Ebene abzieht und dem Tausende hinterherlaufen?

Wie zum Beispiel der vom Glauben abgefallene Prediger Felix Iguero (John Ortiz), der gerade seine eigene Kirche niederbrennen will. Oder seine Tochter Rebecca (Stefania LaVie Owen), die gerade abhauen will, weil sie es in dem Mini-Kaff nicht mehr aushält. Oder der unbewusst nach Vergebung suchende Söldner Aviram (Tomer Sisley), der für seine Regierung alle dreckigen Agenden übernimmt.

Und natürlich mischen auch die Amis mit, denn Agentin Eva Geller (Michelle Monaghan) ist dem Herren Al-Masih auf der Spur und sie glaubt nicht an Wunder. Sie glaubt jedoch daran, dass jemand mit viel Geld viel mediale Aufmerksamkeit schaffen und seine ganze eigene Agenda verfolgen kann …

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Rufmord (Filmkritik)

Luisa Jobst (Rosalie Thomass) ist Lehrerin und ihre Schülerinnen und Schüler mögen sie. Als sie eines Tages dem Sohn von Georg Bär (Johann von Bülow) nicht die Note bzw. Zukunftsperspektiven zugestehen mag, die man dem Sohne eines „Gönners“ der Schule zugestehen sollte, passiert etwas Abstoßendes: Nacktbilder von ihr tauchen im Internet auf. Ihr Profilbild auf der Homepage der Schule wird ausgetauscht und eine Homepage in ihrem Namen taucht auf, auf welcher sie „Dienste“ gegen Bares anbietet.

Natürlich ist es eine Verleumdung, aber eine Lawine von Ereignissen wird dadurch in Gang gesetzt. Rasch wissen alle Eltern darüber Bescheid, das gesamte Dorf spricht darüber und sie bekommt obszöne Anrufe und wird von allen Seiten fallengelassen. Die Sachlage und die Unmöglichkeit rechtliche Schritte zu unternehmen, treiben sie an den Rande des Wahnsinns. Sie weiß, das Georg Bär dahinter stecken muss, aber sie kann nichts beweisen und irgendwann ist es nicht mehr der Rand des Wahnsinns, sondern ein Schritt weiter …

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Der Junge muss an die frische Luft (Filmkritik)

Hape Kerkeling (Julius Weckauf) hat eine schwere Kindheit. Vielleicht nimmt er sie leicht. Vielleicht hat er von Geburt an eine kleine Macke. Vielleicht ist eine Kindheit auch nicht schwer, sondern nur seine Mutter Margret (Luise Meyer), die immer stärker an Depressionen und anderen psychischen Krankheiten leidet.

Wie geht Hape damit um? Er versucht sein gesamtes Umfeld aufzuheitern indem er andere Menschen kopiert und sich über sie lustig macht. Was man halt so macht wenn man noch jung ist.

Und er hat damit Erfolg. Er wird einer der bekanntesten Comedians Deutschlands.

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Castlevania – Staffel 3 (Serienkritik)

Dracula ist tot. Alucard (James Callis), sein Sohn, lebt nun allein in dessen Schloss und vegetiert mehr oder weniger vor sich hin. Trevor Belmont (Richard Armitage) und Sypha Belnades (Alejandra Reynoso) ziehen durch das Land, um die übrig gebliebenen Monster auszuforschen und zu töten.

Nach einem gelungenen Coup landen die beiden in einem kleinen Dorf, welches vom örtlichen Richter (Jason Isaacs) geleitet wird. Zuerst wirkt es halbwegs nett, allerdings gibt es in der Kirche ein Problem. Eines von Draculas Monstern wurde bei einem Überfall dort getötet und seitdem, nun, benehmen sich die Priester dort eher … seltsam. Belmont und Sypha sehen sich die Sache näher an und nach und nach verdichtet sich der Verdacht, dass etwas wirklich, wirklich Schlimmes sich anbahnt …

Zeitgleich wurde Hector (Theo James) gefangen und zurück zu den Vampirfürstinnen gebracht, erst als Sklave und Opfer, vor allem aber als Werkzeug in einem Plan um die Welt zu unterwerfen. Issac (Adetokumboh M’Cormack) hat ebenfalls überlebt und macht sich auf, um Rache zu üben. Mit einer Horde Monster im Schlepptau hat er ein klares Ziel vor Augen, aber die Angst der Menschen in den Städten, die er im Verlauf seiner Reise betritt, führen immer wieder zu Massakern …

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Systemsprenger (Filmkritik)

Benni (Helena Zengel) ist ein Problemkind. Das heißt, sie ist ein Problem, wo immer sie auftaucht. Deshalb wurde sie vom Jugendamt auch ihrer Mutter abgenommen. Sie wohnt in einem Heim. Nicht im ersten Heim, wie man wohl anmerken muss. Die Mutter hat noch zwei andere, jüngere Kinder und ist mit Benni schlichtweg überfordert.

Frau Bafane (Gabriela Maria Schmeide), die zuständige Sachbearbeiterin des Jugendamts, ist ebenfalls am Ende ihres Lateins. Sie mag Benni, möchte ihr helfen, aber es gibt einfach keinen Weg, wie das noch gehen soll. Sie fliegt aus ihrem aktuellen Heim und es gibt kein anderes Heim, welches sie nehmen möchte.

Da meldet sich Micha (Albrecht Schuch) freiwillig. Er ist Anti-Gewalt-Trainer und er bietet an mit Benni ein paar Tage in eine Hütte im Wald zu fahren, wo sie lernen muss selbst zurecht zu kommen. Ohne andere Kinder, ohne ein „System“ um sie herum. Nach anfänglichem Zögern stimmen alle zu.

Und die ersten Tage geht alles gut. Aber dann macht Micha einen riesengroßen Fehler. Und es wird nicht der letzte sein.

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Castlevania – Staffel 1 & 2 (Serienkritik)

Trevor Belmont (Richard Armitage) ist der letzte seiner Blutlinie. Einer Blutlinie, die einst mal groß und mächtig war und sich dem Bekämpfen von Dämonen verschrieben hatte. Heute ist Trevor ein niemand, ein Alkoholiker und eigentlich hassen ihn alle. Das ändert sich allerdings rasch, als die Bewohner*innen eines Dorfes unter der Anleitung des „Bischofs“ (Matt Frewer) einen folgenschweren Fehler machen. Sie bezichtigen eine Kräuterheilerin der Hexerei und verbrennen sie auf dem Scheiterhaufen.

Das kommt zwar immer wieder vor, ist in diesem Fall allerdings die dümmste Idee des Jahrtausends gewesen, denn Lisa Tepes (Emily Swallow) ist die Frau von Vlad Tepes (Graham McTavish), auch bekannt als Dracula. Der Grund, weshalb der Vampirfürst sich jahrelang ruhig verhalten hat und sich nur noch wenige vage an ihn erinnern können, ist jener, dass er seiner Frau versprochen hat, sich wie ein Mensch zu benehmen. Doch jetzt wurde diese, seine Frau von Menschen hingerichtet. Verbrannt. Als Hexe. Und Draculas Wut wird die Welt verbrennen.

Ein Jahr gibt er dem Dorf und dem ganzen Land Zeit, ihre Angelegenheiten in Ordnung zu bringen, bevor er die Tore der Hölle öffnen und die gesamte Menschheit vernichten wird. Ein Jahr später ist noch nichts geschehen. Die Menschen sind erleichtert. Zumindest bis sich das Tor zur Hölle öffnet und Draculas Schergen wenig zimperlich sein Versprechen in die Tat umsetzen …

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