Messiah (Serienkritik)

Al-Masih (Mehdi Dehbi) ist ein Phänomen. Er predigt. Er sagt voraus. Und vielleicht lässt er Dinge auch geschehen. Man würde es Wunder nennen. Und das würde ihn zum Messias machen. Aber … ist er das? Oder ist er einfach nur ein Betrüger, der seine Tricks auf globaler Ebene abzieht und dem Tausende hinterherlaufen?

Wie zum Beispiel der vom Glauben abgefallene Prediger Felix Iguero (John Ortiz), der gerade seine eigene Kirche niederbrennen will. Oder seine Tochter Rebecca (Stefania LaVie Owen), die gerade abhauen will, weil sie es in dem Mini-Kaff nicht mehr aushält. Oder der unbewusst nach Vergebung suchende Söldner Aviram (Tomer Sisley), der für seine Regierung alle dreckigen Agenden übernimmt.

Und natürlich mischen auch die Amis mit, denn Agentin Eva Geller (Michelle Monaghan) ist dem Herren Al-Masih auf der Spur und sie glaubt nicht an Wunder. Sie glaubt jedoch daran, dass jemand mit viel Geld viel mediale Aufmerksamkeit schaffen und seine ganze eigene Agenda verfolgen kann …

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The Last Of Us Part II (Game-Review)

Ellie und Joel leben in Jackson. Beide leben ihr eigenes Leben und beide sind mehr oder weniger zufrieden, auch wenn ihre Beziehung nicht gerade von Wärme gekennzeichnet ist. Dafür ist Ellie mittlerweile zur jungen Frau herangereift und das bedeutet natürlich, dass sich erste Zeichen von Verliebtheit/Liebe bemerkbar machen.

Hier kommt Dina ins Spiel, die sich für Ellie interessiert. Die beiden kommen sich zögerlich näher, Ellie mit vorlauten Wortmeldungen, die jedoch meist eine große Unsicherheit überspielen.

Dann passiert es. Eine Gruppe von Fremden nähert sich Jackson und was dann passiert, bringt Ellie dazu, sich auf den Weg zu machen um Rache zu nehmen und alle, die daran beteiligt waren umzubringen.

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Shadow Of The Tomb Raider (Game-Review)

Lara Croft ist mit Sicherheit eines: Stur. Das führt in diesem Fall dazu, dass sie der Organisation „Trinity“ zuvorkommen will einen Dolch zu finden, der … dann die Apokalypse auslöst. Die Zeit läuft also und gemeinsam mit ihrem Freund Jonah macht sie sich auf die Suche nach einer sagenumwobenen Box, denn nur jene kann die Apokalypse stoppen.

Und im Zuge dieses Wettlaufs findet sie eine alte, vergesseen Zivilisation, Prophezeiungen, alte Gegner, neue Freunde und – den Mut sich einzugestehen wer und was sie ist.

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Coma (Filmkritik)

Viktor (Rinal Mukhametov) erwacht in seinem Bett, steht auf und geht zum Kühlschrank. Doch irgendetwas ist anders als sonst, denn das Gebäude beginnt sich langsam aufzulösen. Als er nach draußen stürmt bemerkt er, dass auch sonst Nichts mehr so ist, wie er es in Erinnerung hatte. Er wandert neugierig und verloren durch die Straßen, bis ihn plötzlich ein seltsames Wesen anfällt.

Eine kleine Gruppe von Menschen rettet ihn jedoch und Fly (Lyubov Aksyonova) eröffnet ihm schließlich, dass er sich im Koma befindet und alle Menschen hier landen, die das gleiche Schicksal mit ihnen teilen. Viktor muss sich nun in einer völlig neuen Welt zurecht finden, in der ganz eigene Gefahren lauern. Wird er sich zurecht finden und gibt es eine Möglichkeit, wie man das eigene Erwachen in der realen Welt herbei führen könnte?

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Marvel’s Spider Man (Game-Review)

Peter Parker ist Spider-Man. Im Gegenzug um Marvel-Filmuniversum weiß das allerdings fast niemand, von Peters Ex-Freundin Mary-Jane einmal abgesehen. Tante May arbeitet in einer Einrichtung für Obdachlose (F.E.A.S.T.) und Peter arbeitet für Doctor Octavius, um wichtige Forschungen voranzutreiben. Idealismus pur.

Doch als Peter mit seiner Gönnerin in den Ränken der Polizei den Paten Fisk ins Gefängnis bringt, löst er damit eine Kette an Ereignissen aus, die sich noch bitter rächen werden. Denn das Machtvakuum, welches Fisk hinterlässt, lockt andere Übeltäter an und einer davon hat ein großes Hühnchen mit Norman Osborne, seines Zeichens Besitzer der Firma Oscorp und Bürgermeister der Stadt, zu rupfen und zögert auch nicht, zahllose Zivilisten für seine Rache zu opfern.

Und noch ehe Peter sich versieht ist Feuer am Dach oder besser: Die gesamte Stadt brennt und es fühlt sich tatsächlich nach einem verdammten Weltuntergang an …

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Artemis Fowl (Filmkritik)

Artemis Fowl (Ferdia Shaw) ist ein zwölf Jahre altes Genie, dass jedem Menschen seine Überlegenheit spüren lässt. Seit dem Tod seiner Mutter respektiert er nur seinen Vater (Colin Farrell) als Autoritätsperson in seinem Leben. Eines Tages ist dieser jedoch verschwunden und wird in sämtlichen Medien als Meisterdieb beschuldigt. Artemis ist völlig verzweifelt. Doch der Butler/Bodyguard des Hauses führt den jungen Mann in die geheimen Räume seines Vaters und hier eröffnet sich eine ganz neue Welt.

All die Geschichten über Elfen, Zwerge und andere magische Wesen waren real und diese für normale Menschen versteckte Welt, hat offensichtlich etwas mit dem Verschwinden seines Vaters zu tun. Es wird Zeit eine Elfe zu fangen, um Antworten zu bekommen. Gut dass Holly Short (Lara McDonnell) gerade eine Mission in der Nähe erfüllt hat und Artemis wie immer bereits einen Plan hat…

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Rocketman (Filmkritik)

Elton (Taron Egerton) hat Talent für Musik. Seine Mutter Sheila (Bryce Dallas Howard) unterstützt das und lässt ihn Klavierstunden nehmen. Wenn auch nur widerwillig und mehr auf Anraten der Großmutter Ivy (Gemm Jones). Sein Vater (Steven Mackintosh) interessiert sich nicht wirklich für ihn. Im Laufe der Zeit wird er bekannter und er trifft auf Bernie Taupin (Jamie Bell), der Texte verfasst, aber keine Musik schreiben kann. Die beiden tun sich zusammen und Elton John wird zum Superstar …

Der dann leider rasch in die Fänge eines Musikproduzenten (John Reid) gerät und mit ihm eine (Sex)Beziehung eingeht, bis er irgendwann bemerkt: Der will nur sein Geld. Plötzlich fällt ihm wie Schuppen von den Augen, dass er alle Menschen, die ihn liebten mehr oder weniger vertrieben hat und seine Alkohol- und Drogensucht ihn quasi unerträglich gemacht haben.

Dabei sucht er eigentlich immer schon nach nur einer Sache: Liebe und Wertschätzung.
And he thinks it’s gonna be a long, long time …

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Castlevania – Staffel 3 (Serienkritik)

Dracula ist tot. Alucard (James Callis), sein Sohn, lebt nun allein in dessen Schloss und vegetiert mehr oder weniger vor sich hin. Trevor Belmont (Richard Armitage) und Sypha Belnades (Alejandra Reynoso) ziehen durch das Land, um die übrig gebliebenen Monster auszuforschen und zu töten.

Nach einem gelungenen Coup landen die beiden in einem kleinen Dorf, welches vom örtlichen Richter (Jason Isaacs) geleitet wird. Zuerst wirkt es halbwegs nett, allerdings gibt es in der Kirche ein Problem. Eines von Draculas Monstern wurde bei einem Überfall dort getötet und seitdem, nun, benehmen sich die Priester dort eher … seltsam. Belmont und Sypha sehen sich die Sache näher an und nach und nach verdichtet sich der Verdacht, dass etwas wirklich, wirklich Schlimmes sich anbahnt …

Zeitgleich wurde Hector (Theo James) gefangen und zurück zu den Vampirfürstinnen gebracht, erst als Sklave und Opfer, vor allem aber als Werkzeug in einem Plan um die Welt zu unterwerfen. Issac (Adetokumboh M’Cormack) hat ebenfalls überlebt und macht sich auf, um Rache zu üben. Mit einer Horde Monster im Schlepptau hat er ein klares Ziel vor Augen, aber die Angst der Menschen in den Städten, die er im Verlauf seiner Reise betritt, führen immer wieder zu Massakern …

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Beacon Point (Filmkritik)

Drake Jacobs (Jon Briddel) hat ein Problem. Er ist vorbestraft und sein Vorgesetzter hat das nun herausgefunden. Er arbeitet als Park Ranger. Bei einem Streit passiert ein Unfall und plötzlich hat Drake einen Mord auf dem Gewissen. Passend, dass in ein paar Minuten ein Treck durch die Wälter losgeht – Drake nutzt die Chance, stellt sich als Führer vor und marschiert mit der Truppe los.

In der Truppe befindet sich auch Zoe (Rae Olivier), der von Anfang an alles ein wenig verdächtig vorkommt. Und auf dem Weg passieren dann noch ein paar unheimliche Dinge. Wie sich herausstellt ist „etwas“ in diesen Wäldern. Etwas, das nicht menschlichen Ursprungs zu sein scheint …

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Rebellion der Magier – Abigail (Filmkritik)

Abigail (Tinatin Dalakishvili) ist aufgewachsen in einer Stadt, die ihre Bewohner streng unter Kontrolle hält. Es gibt nämlich eine tödliche Seuche in der Stadt, weshalb vor einigen Jahren auch ihr Vater Jonathan (Eddie Marsan) von der Regierung mitgenommen wurde. Über die Jahre blieb Abigail immer rebellisch und auf der Suche.

Die hat ein plötzliches Ende, als sie mitten in einen Konflikt von Inspektoren der Stadt und von im Untergrund lebenden Magie-Begabten gerät. Für Abigail eröffnet sich eine ganz neue Welt und sie ist fest entschlossen hinter die Lügen und die Geheimnisse der Regierung zu kommen. Und wer weiß, vielleicht ist ihr Vater ja sogar noch am Leben.

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