What Lies Below (Filmkritik)

Liberty (Ema Horvath) kommt nach einem Sommercamp wieder nach Hause zurück in die Waldhütte, die sie von ihrem Großvater geerbt hat und die ihre Mutter Michelle (Mena Suvari) bewohnt. Diese holt sie auch ab und Zuhause wartet eine Überraschung auf Libby, wie sie ihre Mutter nennt, denn sie hat einen neuen Freund: Nämlich John Smith (Trey Tucker).

Und John ist ein feuchter Mädchentraum. Sexy. Gebildet. Sexy. Ein Forscher. Sexy. Empathisch. Und sexy. Nur falls ich das noch nicht erwähnt habe.

Aber im Laufe der Tage die sie zusammen verbringen, wird für Libby immer klarer, dass mit John etwas nicht stimmt. Er taucht nachts zu komischen Lichtern in den See. Und er ist fasziniert von Neunaugen (aalähnliche Fische). Was an sich ja schon seltsam ist, nicht? Jedenfalls ist seine Faszination mit denen leicht abstoßend und außerdem scheint er nicht nur an Michelle interessiert, sondern man bekommt den Eindruck als wäre auch die weit fruchtbarere Tochter Libby interessant für ihn.

Was ihr anfangs ja auch durchaus gefällt …

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Wolfwalkers (Filmkritik)

Robyn Goodfellowe (Honor Kneafsey) ist die Tochter des städtischen Wolfsjägers Bill (Sean Bean) und sie träumt davon, mit ihrem Vater auf Wolfsjagd zu gehen. Denn die Tatsache ist: In den Wäldern rund um die Stadt lauern Wölfe. Gefährliche Bestien, die man vertreiben muss, da sie das Leben der Städter bedrohen.

In den Wäldern lebt Mebh (Eva Whittaker), die ihres Zeichens eine Wolfwandlerin ist. Das bedeutet, wenn sie wach ist, ist sie ein Mädchen und wenn sie schläft, dann verwandelt ihre Seele sich in einen Wolf und sie zieht mit dem Rudel, welches sie kontrollieren kann, umher. Und Mebh sucht ihre Mutter, die ebenfalls eine Wolfwandlerin ist, aber seit Tagen nicht zurückgekehrt ist. Und die Zeit läuft, denn die Städter holzen immer mehr Wald ab und ihr Lebensraum wird eng und enger …

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The Curse Of Monkey Island (Game-Review)

Guybrush Threepwood treibt auf hoher See. Auf einem Auto aus einem Autodrom. Gegenstände treiben an ihm vorbei. Seltsame Gegenstände. Er schreibt in sein Tagebuch. Dann ist klar, was los ist. Die Festung von Elaine Marley, Guybrush Liebster, wird gerade vom wieder neu erwachten Piraten LeChuck attackiert. Aber die Sache lässt sich lösen. Und dann macht Guybrush Elaine einen Heiratsantrag. Mit einem Ring, den er gefunden hat. Was keine gute Idee war, denn der Ring ist verflucht und Elaine erstarrt zu einer Goldstatue.

Also macht sich Guybrush auf den Weg, um ein Gegenmittel zu finden. Aber als er es gefunden hat, da ist Elaine verschwunden. Sie wurde geklaut. Ich meine, was war zu erwarten? Sie ist eine Statue aus purem Gold, die am Strand einer Pirateninsel steht …

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Final Space – Staffel 3 (Serienkritik)

Nachdem Bolo erweckt wurde und Rache an Invictus geschworen hat, folgen ihm „der Gary“, Mooncake, Quinn, Avocato, Little Cato, Sheryl, HUE und allen anderen, in den Final Space. Dort hat Bolo vor alle anderen Titanen zu vernichten, da diese ihn eine kleine Ewigkeit lang eingesperrt haben, aber er scheint etwas aus der Übung zu sein. Ohne Mooncake kommt er nicht weit.

Währenddessen stürzt Garys Raumschiff ab und strandet auf einem scheinbar verlassenen Planeten irgendwo im Nirgendwo des Final Space. Und noch schlimmer: Je länger man sich im Final Space aufhält, desto mehr infiziert man sich mit der Materie dort und das ist in letzter Konsequenz tödlich.

Und Quinn ist schon länger im Final Space als alle anderen …

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Mirrormask (Filmkritik)

Helena (Stephanie Leonidas) lebt in einem Zirkus. Sie träumt aber davon wegzulaufen und ein normales Leben zu führen. Bei einem Streit mit ihren Eltern wünscht sie, dass ihre Mutter doch einfach sterben solle. Am nächsten Tag befällt ihre Mutter eine schwere Krankheit und sie muss ins Krankenhaus. Helena gibt sich selbst die Schuld dafür und findet sich plötzlich in einer „dunklen Fantasywelt“ wieder.

Auf ihrem Weg zurück trifft sie sonderbare Gestalten, Sphinxen, Affenvögel und letztlich sogar die „dunkle Königin“, welche Helena ein Geheimnis offenbart, dass ihr Selbstbild vermutlich sehr erschüttern könnte …

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The Secret Of Monkey Island (Game-Review)

Guybrush Threepwood ist auf der Insel Melee Island angekommen. Er hat ein Ziel auf das all sein Streben hin ausgerichtet ist: Er will Pirat werden. Und scheinbar ist Melee Island der Ort den man dafür besuchen muss. Er wird in die lokale Bar verwiesen und trifft dort die Anführer der Piraten, welche ihm drei Aufgaben stellen. Wenn er diese bewältigt, dann wird er als Pirat anerkannt:
1. Er muss einen Schatz finden.
2. Er muss die Schwertmeisterin im Schwertkampf besiegen.
3. Er muss eine Büste aus der Villa der lokalen Gouverneurin stehlen.

Nun gut. Das klingt jetzt nicht sooo schwer. Nur ist der Sheriff in der Stadt kein Fan von Piraten. Und schon gar nicht von Guybrush. Er ist Fan von Elaine Marley – besagte Gouverneurin der Stadt. Außerdem treibt in den Wassern rund um Melee Island der Geisterpirat LeChuck sein Unwesen, weshalb ohnehin niemand die Insel verlassen kann.

Aber das alles hindert Guybrush nicht an der Umsetzung seines Traumes. Und im Zuge dessen lernt auch er Elaine Marley kennen. Und das wird sein Leben drastisch verändern …

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Inside Job (Serienkritik)

Reagan (Lizzy Caplan) ist die Tochter von Randy Ridley (Christian Slater), ehemals Leiter von Cognito Inc. Allerdings wurde er aufgrund diverser Vorfälle entlassen und an seiner Stelle wurde JR (Andy Daly) eingesetzt. Und jetzt sieht es so aus, als würde Reagan vor einer Beförderung zur Teamleitung stehen. Aber es kommt anders als sie erwartet, denn JR befördert sie zwar, stellt ihr aber einen Kollegen namens Brett (Clark Duke) zur Seite. Denn Reagan hat ein Problem: Sie ist ein Genie, aber mit sozialen Gepflogenheiten tut sie sich ziemlich schwer.

Dabei wäre das wichtig, denn Cognito Inc, ist keine Firma per se, sondern dort werden alle Verschwörungstheorien der Welt organisiert. Jene, die man die Welt glauben machen will und jene, welche wahr sind, die Welt aber nicht erfahren darf. Also kein leichter Job und gerade für jemanden der psychisch labil ist nicht unbedingt geeignet …

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Injustice (Filmkritik)

Superman ist glücklich. Er wird Vater. Der Zeitpunkt ist nur denkbar schlecht, denn der Joker ist aus Gotham nach Metropolis gekommen und hat einen perfiden Plan ausgeheckt. Da er Batman nicht aus der Reserve locken kann, versucht er nun, den „Mann aus Stahl“ zu Untaten zu verleiten.

Und der Plan geht auf. Das Schreckliche passiert und in letzter Konsequenz liegt ganz Metropolis in Schutt und Asche. Aber Superman tickt aus. Er tötet den Joker und beschließt seine gottgleiche Macht nun so einzusetzen, wie er es lange Zeit für bedenklich gehalten hat: Alle Menschen müssen sich an die Gesetze (seine Gesetze) halten, oder er vernichtet sie.

Das teilt die anderen Superhelden in zwei Lager. Die einen freuen sich, dass Superman endlich seine Verantwortung übernimmt. Die anderen sind entsetzt, wie radikal er vorgeht.

Batman gehört zu letztgenannter Gruppe und versucht mit Unterstützung einen Weg zu finden ihn aufzuhalten. Aber wie? Wie hält man einen Superhelden auf, der quasi allmächtig ist?

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The Witcher: Nightmare Of The Wolf (Filmkritik)

Vesemir (Theo James) ist ein Hexer bzw. Witcher. Er jagt Monster für Geld und er macht das gut und es macht ihm Spaß. Moral oder solche Dingen interessieren ihn eher wenig. Allerdings werden Stimmen laut, dass die Hexer zu gut arbeiten und die Monster immer weniger werden – Gerüchte machen die Runde, dass dies den Hexern nicht passt und sie deshalb selbst Monster züchten oder zumindest die Monster in menschlichere Gegenden hetzen, damit sie weiterhin Geld für ihre Arbeit bekommen können.

Eine von diesen, wenn nicht sogar die Hauptstimme dahinter, ist Tetra (Lara Pulver), ihres Zeichens Zaubererin. Eine der wenigen Gegenstimmen ist Lady Zerbst (Mary MocDonnell), welche eine Vorgeschichte mit den Hexern hat.

Über kurz oder lang läuft es darauf hinaus, dass Vesemir gemeinsam mit Tetra angeheuert wird, um der Sache auf den Grund zu gehen und was die beiden entdecken ist ungeheuerlich und wird die Welt für immer verändern. Zumindest für die Hexer …

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Forgotton Anne (Game-Review)

Anne wächst in einer Welt auf, in welcher Gegenstände lebendig sind. Sie haben Träume, Wünsche, eine Arbeit und ein Leben. Die Arbeit wird kontrolliert von Meister Bonku. Denn die Gegenstände, sind nicht irgendwelche Gegenstände, es sind die Dinge, die in unserer Welt verloren gehen, als die „Vergessenen“. Diese landen dann in Annes Welt und dort sind sie lebendig. Meister Bonku und Anne sind die einzigen beiden Menschen hier und Meister Bonko beschäftigt die Gegenstände, denn sie bauen eine Ätherbrücke, welche sie alle in die „richtige“ Welt zurückbringen soll. Anne ist seine „Durchsetzerin“, denn sie hat ein Gerät, welches Gegenständen entweder Leben (bzw. Anima) aussaugen oder neu einflößen kann (vorausgesetzt sie sind nicht zu lange tot), konkret den Arca-Handschuh.

Und wie es so ist, gibt es auch in dieser Welt Rebellen. Und ebenfalls wie es so ist, ist Anne mehr gefürchtet, weil sie Macht über Leben und Tod hat, als beliebt, obwohl sie ja eigentlich eine recht nette Person ist und nur versucht die Ordnung beizubehalten, damit alle wohlauf wieder „nach Hause“ können.

Als dann in Annes Wohnung eingebrochen wird und es zeitgleich einen Anschlag auf eine Fabrik gibt, da wird die Sache kompliziert, denn Anne macht sich auf die Suche nach den Übeltätern und macht eine erschreckende Entdeckung nach der nächsten. Denn der Widerstand ist organisiert. Und er hat einen klaren Plan …

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