Stranger Things – Staffel 3 (Serienkritik)

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 1985. Die letzten Sommer waren hart in Hawkins, denn zuerst taucht ein übersinnlich begabtes Mädchen auf, ein paar Jungs tun sich zusammen und retten sie vor bösen Wissenschaftlern (einer davon ist ihr eigener Vater) und dann kommt noch ein Tor in eine andere Dimension, zum „Upside Down“, dazu. Alles ging gimpflich aus. Nur war es noch nicht vorbei, denn der böse Dämon aus dem „Upside Down“ hat einen großen Bruder und der will jetzt so richtig die Welt erobern (oder nur seine Ruhe, immerhin piekst immer wieder jemand ein Loch zwischen die Dimensionen und es ist immer die Menschenseite, die den Nachbarschaftsstreit vom Zaun bricht). Jedenfalls nimmt der Sheriff das übersinnlich begabte Mädchen als Ziehtochter auf und langsam bildet sich eine Familie. Das Böse wird wieder besiegt. Alles in bester Ordnung.

Nur … nachdem das Dimensionstor geschlossen wurde, bleibt ein kleiner Rest des Dämons auf unserer Seite. Und der ist stinksauer, denn die Kids, ihre Teenager-Bekannten und ihre erwachsenen Freunde haben ihm seine Eroberungs-(oder Verteidigungs, je nach Blickwinkel)Pläne versaut. Was macht so ein Dämon dann? Nun, klar: Es übernimmt den Körper eines jungen, sportlichen Mannes und nutzt ihn, um sich nach und nach Menschen zu schnappen und deren Körper und Geist zu übernehmen, um eine Armee aufzubauen. Währenddessen pubertieren die Kids von damals, lernen die Liebe und erste Küsse kennen und streiten klarerweise fast die ganze Zeit.

Umso besser, dass gerade eine neue Shopping City in der Stadt eröffnet wurde. Denn dort spielt sich das wahre Leben ab. Und während sich im Hintergrund ein Monster formt müssen die Kids lernen, dass das Interesse am „anderen“ Geschlecht auch ihre Freundschaften beeinflusst und Sheriff und Ziehtochter auch erst einmal begreifen müssen, was sich da emotionales zwischen ihnen tut.

Wer rettet jetzt bei all diesen wichtigen und vorrangigen Fragen die Welt? Natürlich die Frauen. Aber vor wem überhaupt?

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Die Festung 2: Die Rückkehr – Fortress 2: Re:Entry (Filmkritik)

Nach seiner erfolgreichen Flucht aus der Festung, ist John Brennick (Christopher Lambert) mit seiner Frau und seinem Sohn abgetaucht. Das ist auch notwendig, denn die Men Tel Corporation sucht noch immer fieberhaft nach dem einzigen Menschen, der jemals aus einem ihrer Gefängnisse flüchten konnte. Ein Treffen mit alten Bekannten, wird John schließlich zum Verhängnis.

Seine Verfolger jagen ihn und auf der Flucht wird er gefangen, jedoch kann er zuvor seine Familie in Sicherheit bringen. Als er wieder zu sich kommt, ist er erneut in einer Festung eingesperrt, wieder unter der Leitung eines selbstgerechten Sadisten (Patrick Malahide). So weit so bekannt doch schon bald sieht Brennick eine weitere Herausforderung auf sich zukommen: sein Gefängnis ist eine Raumstation!

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Malevolent (Filmkritik)

England in den 80er Jahren. Angela (Florene Pugh) betreibt mit ihrem Bruder Jackson (Ben Lloyd-Hughes) und zwei Freunden, eine kleine „Geisterjäger-Firma“, um mit dem Geld besser über die Runden zu kommen. Dabei hat die Sache einen eigentlich tragischen Hintergrund, denn ihre Mutter hatte Visionen und sich genau aus diesem Grund, vor Jahren das Leben genommen.

Doch auch für Angela ist die Sache mehr als nur ein Spiel, denn sie beginnt Dinge zu sehen, die sonst keiner wahrnehmen kann. Als sie einen neuen Auftrag annehmen, in dem es um die Erscheinungen von gleich mehreren verstorbenen Mädchen geht, verschlechtert sich deshalb ihr geistiger Zustand. Die eigentliche Gefahr kommt hier jedoch von einer Seite, die die vier Geisterjäger, so nicht vermutet hätten…

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Slender Man (Filmkritik)

Wren (Joey King), Hallie (Julia Goldani Telles), Chloe (Jaz Sinclair) und Katie (Annalise Basso) hören von der Legende des „Slender Man“. Und sie wollen (warum auch immer) beweisen, dass er nicht existiert. Also beschwören sie ihn, ist ja logisch. Durch eine Internetrecherche, die fünf Minuten dauert. Kurz darauf wird die erste von ihnen vermisst und die anderen fühlen sich verfolgt.

Denn der Slender Man ist real und er hat sie als seine Opfer auserkoren …

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The Possession of Hannah Grace (Filmkritik)

Megan (Shay Mitchell) ist Polizistin. Zumindest war sie das, bis sie bei einem Einsatz im „Starrzustand“ nicht schießen konnte und ihr Partner dabei das Leben verloren hat. Es folgte der Tablettenmissbrauch und eine ziemlich schwere Zeit für sie, doch dank ihrer Freundin Lisa (Stana Katic), hat sie nun einen neuen Job. Sie übernimmt die Nachtschicht in einer Leichenhalle.

Körper annehmen von der Rettung, Fotos machen, Fingerabdrücke nehmen und im Computer aufnehmen. Alles kein Problem, das schafft Megan. Kein Grund wieder zu Tabletten zu greifen. Dann kommt jedoch der schwer entstellte Körper einer jungen Dame namens Hannah Grace (Kirby Johnson) in die Pathologie und der ist weit weniger tot, als es ein ganz gewöhnlicher Leichnam sein sollte…

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A Star Is Born (Filmkritik)

Jack (Bradley Cooper) ist Musiker und erfolgreich noch dazu. Leider bringt seine Alkoholsucht ihn dazu, immer weiter nach unten abzusteigen. Als er in einer Bar die Sängerin Ally (Lady Gaga) kennenlernt, entsteht so etwas wie spontane Zuneigung und siehe da – die beiden schreiben mehr oder minder einen Song gemeinsam. Das führt dazu, dass Jack sie auf die Bühne holt und ihr Duett ein Hit wird.

Ally wird Teil der Band, Jacks Stern geht wieder auf und dann – dann wird Ally von einem Musikproduzenten abgeworben, der für sie die große Solokarriere sieht. Ally springt darauf an, verkauft sich und ihre Leidenschaft allerdings für billig Geld und Firlefanz. Jack sieht ihren tragischen Abstieg in den finanziellen Erfolg aber seelischen Ausverkauft, beginnt wieder zu trinken und wird immer mehr zur Belastung für seine – mittlerweile – Ehefrau …

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Polar (Filmkritik)

Duncan Vizla (Mads Mikkelsen) ist einer der berüchtigtsten Killer der Welt, doch jeder Mensch geht früher oder später mal in den Ruhestand. Seine Firma will ihm die sehr hohe Pension jedoch nicht bezahlen, weswegen er von seiner Betreuerin Vivian (Katheryn Winnick) einen Auftrag bekommt, der eine Falle ist. Duncan entkommt jedoch diesem Anschlag, genau wie dem nächsten.

Daraufhin entführen sie seine Nachbarin Camille (Vanessa Hudgens), die schreckhafte und schüchterne junge Dame, hat Duncan als väterlicher Freund nämlich ins Herz geschlossen. Das hätten sie wirklich nicht tun sollen, schade um die viel zu kurzen zahlreichen Menschenleben die Duncan beenden muss, um sich durch eine kleine Armee von Gegnern zu Camille durch zu arbeiten.

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Mowgli (Filmkritik)

Mowglis (Rohan Chand) Eltern werden von dem Tiger Shere Khan (Benedict Cumberbatch) getötet. Aus Mitleid bringt der schwarze Panther Bagheera (Christian Bale) das Menschenjunge zu einem Wolfsrudel, welches sich letztlich dazu entscheidet, den Jungen wie eines der ihren aufzuziehen. Aber Shere Khan schwört eines Tages wiederzukehren und den Jungen zu töten.

Baloo (Andy Serkis) trainiert den Jungen (und die anderen Wölfe), damit diese stark werden und dem Rudel keine Schande machen. Aber alle Tiere im Dschungel wissen: Eigentlich ist Mowgli ein Mensch und er wird nie ein richtiger Wolf. Außerdem lauert Shere Khan da draußen und sein Tag wird kommen …

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Mile 22 (Filmkritik)

Der frühere US Marine Kriegsveteran und Black Ops Agent James Silver (Mark Wahlberg), lebt nur für seine Arbeit. Im Gegensatz zu seiner Partnerin Alice (Lauren Cohan), die mit privaten Problemen zu kämpfen hat. Aktuell macht ihr jedoch ihr Informant – der chinesische Polizist Li Noor (Iko Uwais) – Probleme. Er hat sich irgendwo in Südostasien der US Botschaft gestellt und verlangt Begleitschutz.

In seinem Besitz befindet sich eine Festplatte mit Informationen über mögliche atomare Anschläge, die sich nach 24 Stunden selbst zerstören wird, sollten seine Bedingungen nicht erfüllt werden. Silver und sein Team bekommen schließlich den Auftrag ihn zu begleiten, wobei von Anfang an klar ist, dass sie mit heftiger Gegenwehr des indonesischen Geheimdienstes rechnen müssen.

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Best Of Worst Case: The Last Sharknado aka Sharknado 6: It’s About Time (Filmkritik)

Nachdem Fin (Ian Ziering) den Weltuntergang nicht verhindern konnte und von seinem Sohn durch eine Zeitreise in die Vergangenheit gezerrt wurde, befindet er sich plötzlich in der Steinzeit wieder, weil … Zeitreisen kompliziert sind.

Dort trifft er auch unerwarteterweise auf seine Frau April (Tara Reid), seine Kumpelin Nova (Cassandra Scerbo) und ehemaligen Stammgast Bryan (Judah Friedlander), die allesamt im letzten Augenblick von Fins Sohn gerettet und an diesen Ort und in diese Zeit gebracht wurden, um gemeinsam den allerersten Sharknado zu vernichten, damit dieses „Phänomen“ nicht später die Welt vernichten kann.

Das Ganze stellt sich als ein wenig schwieriger heraus als zunächst gedacht, da sich der Sharknado, kaum ist er in dieser Zeit zerstört, in einer anderen Zeitebene manifestiert. Also beginnt eine wilde Jagd durch die Geschichte …

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