Slayers (Filmkritik)

Ein Superstar unter den zahllosen Influencern zu sein, das ist ein Traum, den Jules (Abigail Breslin), Flynn (Kara Hayward) inklusive ihrem Bruder und seiner Verlobten bereits geschafft haben. Dennoch ist es natürlich etwas Besonderes, wenn man in eine abgelegene Villa eines zurückgezogen lebenden Milliardärs eingeladen wird. Da verunsichern auch die Warnungen eines Mannes namens Elliot (Thomas Jane) kaum.

Der hat ihnen auf ihrer Anreise den Weg kurzzeitig versperrt und ihnen empfohlen, sie sollen lieber umdrehen. Beim Haus angekommen ist der Empfang durch die Frau des Hausherrn (Malin Akerman) zunächst überschwänglich, doch vor allem Flynn beginnt bald an der ach so heilen Welt zu zweifeln und kommt zu der Feststellung, dass der Mann von der Straße vielleicht doch nicht so verrückt war, wie sie zunächst angenommen haben…

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The Chant (Game-Review)

Eigentlich wollte Jess nichts mehr damit zu tun haben. Aber als Kim sie auf eine Insel zur „spirituellen Erholung“ einlädt sagt sie zu. Der Grund ist so simpel wie traumatisierend: Ihre Schwester ist vor Jahren gestorben und sie und Kim geben sich die Schuld dafür. Nachdem Jess immer wieder Visionen ihrer Schwester hat, fährt sie schließlich doch.

Dort trifft sie auf eine Gruppe von Gleichgesinnten, die ihrem spirituellen Führer folgen. Und natürlich geht dann alles schief. Bei einem Ritual dreht Kim durch und wird wütend, verlässt den Ritualkreis und plötzlich taucht ein seltsamer Nebel auf, in welchem Kreaturen aus einer anderen Welt hausen …

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They/Them (Filmkritik)

Owen Whistler (Kevin Bacon) ist der Leiter eines Umerziehungslagers. Und gerade ist wieder ein Bus von auffälligen Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen gekommen. Das Auffällige an ihnen ist ihre sexuelle Orientierung (homosexuell oder bisexuell) und ihre Kleidungswahl. Manche sind Drag-Queens, andere sind transgender und ähnliches.

Das Ziel des Lagers ist es, die jungen Erwachsenen zu „wertvollen“ Mitgliedern der Gesellschaft zu erziehen. Völlig ohne Druck und ohne religiösen Bla-Bla. Meint zumindest Owen.

Aber dann beginnt jemand, Leute zu ermorden …

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Jeepers Creepers: Reborn (Filmkritik)

Das beliebte Horror Hound Festival, wird dieses Jahr erstmals in Louisiana abgehalten. Ein Grund für Creeper-Fan und Genre-Nerd Chase (Imran Adams) seine „etwas“ skeptische Freundin Laine (Sydney Craven) mitzunehmen und sich dies Show zu gönnen. Was sie dabei nicht weiß, ist dass er ihr im Zuge des Ausfluges einen Heiratsantrag machen möchte. Was er noch nicht weiß, ist dass sie von ihm schwanger ist.

Bald haben sie jedoch noch viel einschneidendere Herausforderungen zu bewältigen, denn sie gewinnen den Preis für zwei, für ein Escape Room artiges Spiel in einem ganz speziellen Haus, was Chase zunächst mit großer Freude erfüllt. Als sich jedoch herausstellt, dass die örtliche Legende des Creepers wahr ist, dieser wieder erwacht ist und nun besonders auf Laine ein Auge geworfen hat, ist der Spaß schnell vorbei…

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Run Sweetheart Run aka Renn, Liebling, renn (Filmkritik)

Cherie (Ella Balinska) ist alleinerziehende Mutter, die auf dem Weg ist, Anwältin zu werden. Derzeit arbeitet sie als Sekretärin in einer großen Anwaltskanzlei, um sich ihr Leben finanzieren zu können. Im Stress hat sie scheinbar laut Angaben ihres Chefs James (Clark Gregg) einen Termin übersehen, an dem er wegen seinem Hochzeitstag nicht kann. Er bittet Cherie deswegen, zu dem Treffen aka Abendessen mit einem wichtigen Klienten zu gehen.

Sie lässt sich auf die Sache ein und trifft auf Ethan (Pilou Asbæk), der charmant, freundlich und gut aussehend ist und sie verbringt einen sehr netten Abend mit ihm. Als der Abend zu Ende geht steht sie vor der Entscheidung, ob sie noch „auf ein Getränk“ mit ihm in sein Haus mitgeht, was sie schließlich nach kurzem Zögern auch tut. Wenig später stürzt sie blutverschmiert und verletzt aus der Türe und rennt davon, während ihr Ethan auf den Fersen ist…

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Pearl (Filmkritik)

Pearl (Mia Goth) lebt auf einem Bauernhof irgendwo in den USA. Ihre Eltern sind deutsche Migranten und sie haben sich hier ein Leben aufgebaut. Aber Peral will mehr. Peral will tanzen. Pearl will ein Star werden. Was sie daran hindert, sind in erster Linie ihre Eltern und nun, auch ein bisschen ihre eigene seltsame Art.

Die Mutter arbeitet am Hof, aber die meisten Tätigkeiten muss Pearl machen. Vor allem, sich um den im Rollstuhl sitzenden Vater kümmern, der eigentlich nicht mehr viel mehr tun kann als sitzen und schauen. Eine große Belastung für die gesamte Familie.

Aber ihre Zukunft sieht – in ihren Augen zumindest – besser aus, denn es gibt ein Casting im Dorf. Tänzerinnen werden gesucht und es ist völlig klar, dass Pearl diejenige ist, die gewinnen wird. Erneut: In ihren Augen.

Es hilft auch nicht, dass Pearls Ehemann in den Krieg gezogen ist und nicht klar ist, ob und wenn ja, wann er wieder zurückkommt. Aber Pearl will nicht auf ihr Glück warten. Sie will es sich holen. Um jeden Preis …

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Unhuman (Filmkritik)

Als hätte man als heranwachsender Teenager in der Highschool nicht schon Probleme genug, hat der Schulbus von Ever (Brianne Tju), Tamra (Alli Gallo) und ihren Schulkollegen auch noch einen Unfall. Kurz danach läuft eine Sondereinspielung im Radio, die vor einem chemischen Zwischenfall berichtet und zeitgleich wandert Jemand rund um die Unfallstelle. Als diese Person dann in den Bus gelangt und anfängt Leute zu töten, bricht sofort Panik aus.

Scheinbar verwandelt der chemische Zwischenfall Menschen in „Zombie ähnliche“ Kreaturen und nun müssen die unterschiedlichsten, sich im Prinzip nicht ausstehen könnende Charaktere aus der Klasse sich zusammen raufen, wenn sie eine Chance haben wollen, diese Katastrophe heil zu überstehen…

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Grimcutty (Filmkritik)

Asha (Sara Wolfkind) hat vor kurzer Zeit das professionelle Laufen aufgegeben (ein Traum ihrer Eltern, nicht ihrer) und seitdem machen sich ihre Mutter Leah (Shannyn Sossamon) und ihr Vater Amir (Usman Ally) Sorgen darüber, was ihre Teenager-Tochter mit ihrem Leben anfangen soll. Auf jeden Fall nicht zu viel Zeit im Internet verbringen, darum gibt es auch regelmäßig Handy frei Tage für die gesamte Familie.

Als ihre Eltern dann auch noch von einem Internet-Meme namens Grimcutty erfahren, bei dem sich Jugendliche als Challenge selbst schneiden und würgen, läuten bei Leah und Amir sämtliche Alarmglocken. Asha´s jüngerer Bruder Kamran (Callan Farris) ist dabei nicht der Fokus, sondern Asha selbst ist das Sorgenkind Nummer eins. Plötzlich taucht eines Tages ein Wesen auf, dass wie Grimcutty aus dem Internet aussieht und es verpasst einer geschockten Asha eine Schnittwunde…

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Halloween Ends (Filmkritik)

Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) hat ihre Enkelin Allyson (Andi Matichak) bei sich aufgenommen nachdem ihre Tochter von Michael Myers (James Jude Courtney) getötet wurde. Vier Jahre sind seitdem vergangen. Der Mörder ist verschwunden. Ein Hauch von Normalität kehrt ein. Oder auch nicht, denn die Bewohner:innen von Haddonfield hängen noch in der Aufarbeitung der Todesnacht vor vier Jahren und machen sich im Grunde genommen wegen Lappalien gegenseitig fertig. Die Angst, so scheint es, schlägt in Paranoia und Hass um.

Auch Corey (Rohan Campbell) musste diese Erfahrung machen, als ein Babysitterjob seinerseits eine tödliche Wendung nimmt. Gebrandmarkt und als Mörder verstoßen lebt er immer noch in Haddonfield, ist aber isoliert und allein. Das ändert sich als Laure Strode ihm gegen eine Gruppe junger Erwachsener beisteht und er Allyson kennen- und lieben lernt.

Aber dann passiert, was passieren muss: Corey stolpert mehr oder weniger zufällig über Michael Myers und das Töten fängt wieder an …

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Bodies Bodies Bodies (Filmkritik)

Was macht eine Gruppe reicher 20-Jähriger, während draußen ein Hurrikane tobt? Richtig, Party! Deshalb packt Sophie (Amandla Stenberg), die gerade erfolgreich einen Entzug hinter sich hat, ihre neue Freundin Bee (Maria Bakalova) mit ein und fährt mit ihr zum Haus ihres Jugendfreundes David (Pete Davidson). Keiner hat dort mit Sophie gerechnet, doch nach anfänglichen Unstimmigkeiten, besinnt sich jeder auf das Wichtigste.

Richtig, das ist die Party und dazu gehören auch Spiele. Die Truppe beschließt Bodies Bodies Bodies zu spielen, wobei einer von ihnen der Mörder ist, durch berühren des Rückens einen anderen töten soll und der Rest dann herausfinden muss, wer der Killer ist. Das Spiel beginnt, hitzige Diskussionen sind dabei auf Grund der angespannten Stimmung und dem Drogen- und Alkoholkonsum vorprogrammiert, doch dass einer von ihnen bald darauf als echte Leiche vor ihnen liegt, war nicht Teil des Planes…

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