Serenity – Im Netz der Versuchung (Filmkritik)

Fischer Baker Dill (Matthew McConaughey) hält sich finanziell mehr schlecht als recht über Wasser. Die Hälfte seines Bootes gehört der Bank und seinen Mitarbeiter Duke (Djimon Hounsou), muss er mit seinem Lohn immer wieder etwas vertrösten. Doch er hat dieses Leben gewählt, denn er ist nach dem Irak-Krieg als gebrochener Mann zurück gekehrt.

Eines Tages – als er sich wieder mal in der einzigen Bar im Ort betrinkt – steht plötzlich seine Jugendliebe Karen (Anne Hathaway) vor ihm. Nach kurzem Gespräch bietet sie ihm 10 Millionen Dollar an, wenn er ihren Ehemann Frank (Jason Clarke) ermordet, indem dieser bei einem Bootstrip über Bord geht und sich die Haie anschließend um ihn kümmern sollen.

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Bumblebee (Filmkritik)

Im Jahre 1987 flüchtet der Transformer Bumblebee von seinem Planeten Cybertron auf die Erde, um im Geheimen einen sichern Unterschlupf für seine überlebenden Kameraden zu schaffen. Er wird jedoch verfolgt und verliert im anschließenden Kampf sowohl seine Fähigkeit zu sprechen, als auch den Zugriff auf seinen Gedächtnis-Chip. Im letzten Moment bevor sich sein System ausschaltet, kann er sich noch in einen gelben VW-Käfer verwandeln.

Kurze Zeit später, findet die 18 jährige Charlie (Hailee Steinfeld) genau diesen Käfer in der alten Werkstatt ihres Onkels. Sie verliebt sich in das gute Stück und da sie Geburtstag hat, steht das Auto schon bald in ihrer Garage. Es dauert jedoch nicht lange und schon verwandelt sich das Auto in einen Roboter, der offensichtlich hilflos wirkt und noch mehr vor Charlie Angst zu haben scheint, als sie vor ihm.

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Avengers: Endgame (Filmkritik)

Nachdem Thanos (Josh Brolin) die Hälfte allen Lebens im Universum ausgelöscht hat, sind die hinterbliebenen Avengers am Boden. Sie haben es nicht verhindern können. Sie sind zum allerersten Mal in über zehn Jahren gescheitert. Grandios gescheitert.

Zeit, sich die Wunden zu lecken und versuchen mit der Niederlage und den daraus resultierenden Konsequenzen umzugehen. Das ist allerdings nicht so leicht, denn während die einen sich ein neues Leben aufbauen leiden die anderen still weiter vor sich hin.

Bis sich die Chance – eine kleine, fast nicht realistische Chance – auftut, um vielleicht doch etwas zu unternehmen und alles ungeschehen zu machen.

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Upgrade (Filmkritik)

In der nahen Zukunft werden so gut wie alle Bereiche des Lebens von modernster Technologie gesteuert. Grey (Logan Marshall-Green) lehnt diesen Trend ab und arbeitet daher lieber mit seinen eigenen Händen weiter als Mechaniker. Seine heile Welt zerfällt jedoch plötzlich, als nach einem Unfall seine Frau ermordet wird und er schwer verletzt, jedoch als Tetraplegiker (ohne Arme und Beine bewegen zu können) überlebt.

Er hat mit seinem Leben abgeschlossen, doch unerwartet kommt in Form des exzentrischen Firmenchefs Eron Keen (Harrison Gilbertson), wieder Hoffnung in sein Leben. Der hat nämlich eine neuartige, künstliche Intelligenz namens „Stem“ entwickelt, die er in seine Wirbelsäule implantieren könnte und die ihm aus seinem gelähmten Status befreien würden. Alles natürlich unter der Hand und ohne offizielle Genehmigung…

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Captain Marvel (Filmkritik)

Vers (Brie Larson) ist eine Kriegerin. Sie kämpft mit den Kree gegen die Skrulls. Beide sind außerirdische Rassen. Die Skrulls haben den Vorteil, dass sie ihre Gestalt verändern können. Durch eine Reihe unglücklicher Umstände landet sie auf der Erde, denn dort soll die Entscheidung fallen. Alle suchen nach einem Labor. Der Schlüssel dazu ist auf der Erde versteckt.

Es macht die Sache nicht einfacher, dass sie keine Erinnerung hat, die länger als sechs Jahre alt ist. Was ist damals passiert? Auf der Erde trifft sie Nick Fury, einen S.H.I.E.L.D.-Agenten, der sich seine ersten Sporen verdient …

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The Jurassic Games (Filmkritik)

Die Welt verlangt nach Brot und Spielen. In der nicht allzu fernen Zukunft lautet der Name des Spiels: Jurassic Games. Wer vom Gericht die Todesstrafe aufgebrummt bekommt, kann sich für die Spiele melden und wer alle Runden überlebt, der oder die wird wieder freigelassen. Allerdings darf nur eine einzige Person überleben.

Tucker (Adam Hampton) meldet sich, da er fälschlicherweise für den Tod seiner Frau angeklagt wurde und er aus dem Gefängnis wieder raus und zurück zu seinen Kindern will. Währenddessen spielen sich hinter den Kulissen des Virtual Reality-Games große Intrigen ab …

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Alita: Battle Angel (Filmkritik)

Im Jahr 2563 ist die Erde geprägt von den Nachwirkungen eines katastrophalen Krieges. In den Ruinen der Stadt Iron City, sucht der Cyborg-Wissenschaftler Dr. Dyson (Christoph Waltz) immer wieder nach Ersatzteilen, um Menschen in Not aushelfen zu können. Eines Tages findet er den zerstörten Körper eines weiblichen Androiden, deren menschliches Gehirn jedoch völlig unversehrt zu sein scheint.

Dyson versorgt das Mädchen mit einem neuen Körper und nennt sie Alita (Rosa Salazar) nach seiner verstorbenen Tochter, da sie keine Erinnerungen an ihre Vergangenheit hat. Von nun an entdeckt sie die Welt mit Kinderaugen und trifft einen Jungen namens Hugo (Keean Johnson), den sie langsam aber sicher, immer mehr ins Herz schließt. Doch in der unscheinbaren Alita schlummern noch ganz andere Fähigkeiten, was eine Vielzahl potentieller Feinde auf den Plan ruft…

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Bird Box (Filmkritik)

Malorie (Sandra Bullock) ist schwanger. Während sie im Krankenhaus in Begleitung ihrer Schwester eine Untersuchung über sich ergehen lässt, gibt es in den Nachrichten Informationen über eine seltsame Epidemie, die sich an diversen Orten auf der Welt ausbreitet. Scheinbar ein Virus, welches Menschen in den Wahnsinn und in den Selbstmord treibt. Auf dem Weg nach Hause vom Krankenhaus passiert es – die Menschen in ihrer Stadt scheinen ebenfalls betroffen.

Es dauert nicht lange und Malorie findet sich mit mehreren Fremden im Haus von Douglas (John Malkovich) ein. Dort verbarrikadieren sich alle, denn da draußen – da ist kein Virus. Da sind Kreaturen, deren Anblick Menschen in den Wahnsinn treibt …

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Mute (Filmkritik)

Leo (Alexander Skarsgard) arbeitet im Jahr 2035 als Barmann in einem Strip-Club in Neo-Berlin. Seit einem Bootsunfall in seiner Kindheit ist er wegen einer Verletzung an seinem Hals stumm. Doch er ist zufrieden, er braucht keine Worte um ein gutes Leben mit der Kellnerin Naadirah (Seyneb Saleh) zu führen. Sie verheimlicht ihm jedoch Dinge aus ihrer Vergangenheit, ebenso wie ihre Geldprobleme.

Eines Tages ist Naadirah dann plötzlich verschwunden und so begibt sich Leo auf eine gefährliche Odyssee quer durch die Unterwelt von Berlin, um seine große Liebe wieder zu finden. Dabei kreuzen sich seine Wege immer wieder mit einem Chirurgen bekannt unter dem Namen Cactus Bill (Paul Rudd), der mehr mit der Sache zu tun hat, als Leo zunächst bewusst ist…

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Venom (2018 Filmkritik)

Eddie Brock (Tom Hardy) hat als Journalist, schon einige schmutzige Geschäfte aufgedeckt. Davon lebt auch seine erfolgreiche Show. Privat passt ebenso alles, denn er und seine Freundin Anne (Michelle Williams), möchten bald heiraten. Als er ihr Vertrauen jedoch missbraucht um den eiskalten Firmenboss Carlton Drake (Riz Ahmed) bloß zu stellen, verliert er dafür seinen Job und seine Liebe.

Monate später bekommt ein sich mehr schlecht als recht durchs Leben kämpfender Eddie die Chance, es Carlton endlich heim zu zahlen. Der hat nämlich auf einer seiner Raumfahrtmissionen, vier außerirdische Symbionten mitgenommen und testet deren Verbindung ohne Rücksicht auf Verluste an Menschen. Beim Einbruch in die Firma geht jedoch etwas schief und plötzlich hört Eddie eine seltsame Stimme in seinem Kopf…

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