Ready Player One (Filmkritik)

Wir schreiben das Jahr 2045. Das Leben vieler Menschen spielt sich inzwischen zu einem großen Teil in dem Online-Programm OASIS ab. Sie entfliehen so zum Teil ihrem recht trostlosen Alltag. Als der Schöpfer der OASIS James Halliday (Mark Rylance) stirbt, hinterlässt dieser eine Botschaft. Wer eine wahre Schnitzeljagd meistert soll nicht nur Befehlsgewalt über die OASIS haben, sondern auch immens viel Geld erben. Unter den Schatzjägern sind der 18-jährige Wade Watts (Tye Sheridan), Ar3emis (Olivia Cooke) und Aech (Lena Waithe). Doch der Konzernchef Nolan Sorrento (Ben Mendelsohn), will sich die OASIS unbedingt selbst unter den Nagel reißen und schreckt dabei vor nichts zurück…

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Star Trek: Discovery – Staffel 1 (Serienkritik)

Nachdem Commander Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) im Zuge einer Meuterei den Tod ihres Captains verschuldet und dadurch einen Krieg mit den Klingonen angefangen hat, wartet eigentlich lebenslange Haft auf sie. Ihr Gefangenentransport wird jedoch von der USS Discovery aufgegriffen, denn deren Captain Lorca (Jason Isaacs) weiß um Burnhams Fähigkeiten und bittet sie darum Teil seiner Crew zu werden.

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The Recall (Filmkritik)

Gemeinsam mit einer Freundin und drei Jungs macht sich Annie (Laura Bilgeri) auf, um ein entspanntes Wochenende voller Spass in einer abgelegenen Waldhütte am See zu verbringen. Zunächst beginnt alles ganz harmlos, doch schon bald erhellen seltsame Stürme den Himmel auf der ganzen Welt und unbekannte Flugobjekte werden gesichtet. Es handelt sich um eine Alien-Invasion und scheinbar wollen sie wie so oft Menschen entführen.

Ist der seltsame Jäger (Wesley Snipes), der alleine im Wald haust und Annie und ihre Freunde zuvor bereits erschreckt hat, eine weitere Bedrohung, oder eher doch ein wertvoller Verbündeter, gegen einen übermächtigen Feind? Die jungen Leute werden es schon bald heraus finden, wenn sie sich nicht zuvor vor lauter Angst gegenseitig umbringen…

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Beyond Skyline (Filmkritik)

Seit seine Frau gestorben ist, hat es sowohl Mark (Frank Grillo) als auch seinen Sohn Trent (Jonny Weston) aus der Bahn geworfen. Gerade musste Mark seinen Sprössling wieder mal von der Polizeistation abholen und zu allem Überfluss, springt auch noch sein Truck nicht mehr an. Die beiden nehmen die U-Bahn, doch plötzlich gibt es einen Stromausfall, dem seltsame Geräusche und Lichter folgen.

Gemeinsam mit der U-Bahn Fahrerin Audrey (Bojana Novakovic) und ein paar Passagieren machen sie sich auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Was sie erwartet, damit hat jedoch keiner gerechnet, denn es handelt sich um eine Invasion von Aliens und scheinbar wollen sie die Erde nicht vernichten, sondern fangen alle Menschen ein, die sie erwischen und locken sie dafür mit einem blauen Licht an…

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Oldies but Goldies: V For Vendetta (Filmkritik)

In einer nicht allzu fernen Zukunft ist Britannien keine Demokratie mehr. Die Bevölkerung wird von der Regierung unterdrückt, ausgebeutet und im Zaum gehalten. Der Militärapperat ist streng. Das Vertrauen in die Mitbürger wird durch Spitzeldienste (auch Geheimpolizei genannt) außer Kraft gesetzt und die von der Regierung kontrollierten Medien manipulieren die Bürger wo es geht.

In dieser Zeit stolpert die beim Nachrichtensender arbeitende Evey (Natalie Portman) eines nachts in die Hände eben dieser Geheimpolizei und wird just von einem unter dem Namen „V“ (Hugo Weaving) bekannten Terroristen gerettet. Fortan sind die Leben des eine (Guy Fawkes-)Maske tragenden V und Evey eng verknüpft, denn „V“ will nichts weniger als die Herrschaft über das Land der Bevölkerung zurückgeben, wofür er auch vor Mord und Terroranschlägen nicht zurückschreckt …

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BvS: Dawn Of Justice – Ultimate Edition (Filmkritik)

Superman (Henry Cavill) wird verehrt und gleichzeitig gefürchtet. Die Tatsache, dass er ein gottähnliches Wesen ist, welches niemand auf der Erde stoppen könnte, ist Grund genug für viele ihn zu hassen.

Das gilt auch für einen resignierten und deprimierten Bruce Wayne, der seinen Frust darüber, wie wenig er in seinem Leben tatsächlich die Welt besser gemacht hat, in seine zweite Identität Batman legt. Nachdem Einsperren nichts bringt, entledigt er sich seinen Widersachern mittlerweile endgültig – die Leuten sollen Angst davor haben etwas Böses zu tun.

Da kommt ihm dieser neue Kerl namens Superman gerade richtig – vor allem, da im Zweikampf des Kryptoniers die halbe Stadt zu Bruch ging und Hunderte ums Leben kamen. Darunter auch Freunde und Angestellte von Bruce Wayne. Dieser macht es sich nun zur Aufgabe, den Mann aus Stahl zur Strecke zu bringen, denn das wäre wohl das größte Symbol von allen für die Schurken der Welt – Hütet auch vor Batman, denn nicht mal „Götter“ können gegen seinen Zorn bestehen.

Das ist auch der Plan von Lex Luthor, der allerdings andere Gründe dafür hat. Denn Lex ist Atheist und die Existenz eines Wesen, welches wie ein Gott verehrt wird – das geht gar nicht. Das beleidigt seinen Intellekt, seine Person, seine Stellung als oberste Instanz im Universum und dieses Wesen muss zu Fall gebracht werden. Es muss bewiesen werden, dass dieses „Ding“ kein Gott ist.

Und dazu ist Lex jedes Mittel Recht. Eines davon könnte auf den Namen „Batman“ hören, der für seinen Hass ohnehin eine Richtung braucht. Aber auch Superman bzw. Clarke Kent sieht sich in Nöten, denn die Aufmerksamkeit und die Heldengeschichten, die ihm nachgesagt werden – er weiß nicht, ob er immerzu das Vorbild sein kann, das die Welt in ihm sehen will.

Als dann ein gewisser „Batman“ damit beginnt Menschen zu foltern und mit Brandzeichen zu markieren, da hat Superman eine Aufgabe gefunden, der er sich gewachsen fühlt und mit der er beweisen will, dass er auch als Clarke Kent Gutes tun kann. Wenn man ihn nur machen lassen würde. Aber Gerechtigkeit interessiert niemand in seiner Zeitung. Schlagzeilen und Auflagenstärke sind wichtiger. Also steigt auch Supermans Frust. Und so kommt es, wie es kommt muss …

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Triff die Robinsons – Meet the Robinsons (Filmkritik)

Der zwölfjährige Lewis lebt in dem Waisenhaus, vor dem ihn seine Mutter als kleines Kind seinerzeit abgegeben hat. Potentielle Eltern schreckt er oft mit seinen Erfindungen ab, die oft nicht wie geplant funktionieren. Lewis beschließt seine Mutter zu suchen und baut aus diesem Grund einen Gedankenscanner. Auf der Forschungsausstellung, auf der er seine neueste Erfindung vorstellen will, begegnet Lewis einem geheimnisvollen Jungen namens Wilbur Robinson, der behauptet ein Zeit-Polizist aus der Zukunft zu sein. Eigentlich ist Wilbur hinter einem geheimnisvollen Man mit einer Melone her, doch eins führt zum andern und Wilbur und Lewis landen in der Zukunft. Dort lernt Lewis die Familie Robinson kennen.

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Der Schatzplanet – Treasure Planet (Filmkritik)

Jim Hawkins ist ein 16 jähriger Junge, der auf dem Planeten Montressor lebt und seine Mutter bei der Arbeit in ihrem Gasthaus unterstützt. Da er ein begeisterter Solarsurfer ist und dabei auch oft verbotene Flugrouten wählt, hat er immer wieder Probleme mit dem Gesetz. Er weiß nicht so recht was er mit seinem Leben anfangen soll und lebt verträumt in den Tag hinein.

Als eines Tages jedoch ein kleines Schiff abstürzt, fällt Jim eine Kugel in die Hände, die den Weg zum sagenumwobenen Schatzplaneten beinhaltet. Gemeinsam mit dem befreundeten Doktor Doppler macht er sich unter der Führung von Captain Amelia dazu auf, sich in das größte Abenteuer seines bisherigen Lebens zu stürzen.

Der Schatzplanet

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Singularity (Filmkritik)

Im Jahre 2020 präsentiert Elias Van Dorne (John Cusack), der Chef der bekanntesten und größten Firma für Roboter, sein bisher ambitioniertestes Werk. Kronos ist eine künstliche Intelligenz, die sämtliche Probleme der Erde lösen soll. Dumm für alle anderen Menschen, denn Kronos erkennt in kürzester Zeit, dass die Menschheit der größte Feind dieses Planeten ist.

Über neunzig Jahre später erwacht ein junger Mann namens Andrew (Julian Schaffner), ohne Erinnerung an die letzten Jahre. Er trifft auf eine junge Dame namens Calia (Jeannine Wacker), die ihm das Leben rettet und ihm erklärt, dass sie zu den letzten lebenden Menschen gehören, es jedoch einen Ort geben soll, an dem alle Überlebenden geschützt vor den Maschinen leben…

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Survival Game (Filmkritik)

Moskau im Jahre 2072. Die TV-Show Mafia lockt Millionen von Zuschauern vor den Fernseher. Von den jeweils 11 Teilnehmern einer Runde, werden 9 als Zivilisten bestimmt und die restlichen zwei, gehören zur Mafia. Nun gilt es mittels Abstimmung, die beiden Mafia-Angehörigen ausfindig zu machen, sonst wird einer der anderen sterben. Wer das sein wird, das bestimmt die Mafia.

Sterben live im TV ist hier wörtlich gemeint, denn die Ausgewählten steigen ein in eine virtuelle Realität, wo sie sich ihren größten Ängsten stellen müssen und sollten sie beim Versuch sterben, sind sie auch in der realen Welt tot. Dem Gewinner unter den Zivilisten bzw. der Mafia, winkt ein riesiger Geldsegen. Wer wird das Spiel dieses mal gewinnen und ist es dabei überhaupt möglich, zusammen zu arbeiten?

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