Automata (Filmkritik)

In der Zukunft haben Sonneneruptionen die Erdoberfläche in eine radioaktive Wüste verwandelt, wodurch in weiterer Folge ein großer Teil der Menschheit ausgestorben ist. Um ihr Überleben zu sichern, bauten die Menschen Roboter mit zwei fixen Protokollen. Das erste verhindert, dass der Roboter irgendeiner Form von Leben schadet. Das zweite Protokoll verhindert, dass der Roboter sich selbst oder andere Roboter verändert.

Jacq Vaucan (Antonio Banderas), ein Versicherungsvertreter, untersucht einen Fall in dem ein Polizist einen Roboter erschossen hat, der anscheinend versucht hat, sich selbst zu reparieren. Doch was Jacq im Zuge seiner Ermittlungen feststellen muss, scheint eigentlich nicht möglich zu sein.

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The Signal (Filmkritik)

Die MIT-Studenten Nic (Brenton Thwaites), seine Freundin Haley (Olivia Cooke) und deren bester Kumpel Jonah (Beau Knapp), sind gemeinsam unterwegs auf einem Roadtrip. Nic leidet dabei nicht nur unter einer Muskelerkrankung in den Beinen, die ihn früher oder später in den Rollstuhl befördern wird, sondern auch daran, dass Haley nach der Fahrt ein Jahr in Kalifornien bleiben wird. Für Ablenkung sorgt die Suche nach einem Hacker namens Nomad, durch dessen Schuld die Freunde beinahe von der Uni geflogen wären.

Nach einigem Hin und Her finden die begabten jungen Männer schließlich den Ursprung des Signals, dass Nomad für seine Nachrichten benutzt hat. Angekommen auf einem abgelegenen Gelände, werden die drei plötzlich überfallen. Als Nic wieder zu sich kommt, sitzt ihm ein einen Schutzanzug tragender Mann namens Doktor Damon (Laurence Fishburne) gegenüber, der ihm erklärt, dass er Kontakt zu einem außerirdischen Wesen hatte und sie keine Ahnung haben, wie sie seinen derzeitigen Zustand einstufen sollen. Was wird hier wirklich gespielt und wo sind Haley und Jonah hin verschwunden?

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The Scribbler – Unzip Your Head (Filmkritik)

Es ist hier besser als im Gefängnis oder auf der Straße zu leben und sie ist somit einen klaren Schritt gesünder, als sie es noch bei ihrem Krankenhausaufenthalt war: Suki (Katie Cassidy) ist die neueste Bewohnerin in einem Übergangs-Hochhaus, dass mental Kranke beherbergt, auf ihrem Weg zurück in ihr „normales“ Leben. Sie leidet unter multipler Persönlichkeitsspaltung und ihr Zustand wurde mit einer experimentellen Methode behandelt, die sich „The Siamese Burn“ nennt.

Bei dieser Behandlung werden Sukis Persönlichkeiten der Reihe nach ausgelöscht, bis nur mehr sie selbst über bleibt. Für die weitere Behandlung hat sie ein tragbares Gerät mitbekommen, dass regelmäßig von ihrem Doktor Sinclair (Billy Campbell) überprüft wird. Die Maschine entwickelt jedoch ein Eigenleben, wobei Suki nach der Anwendung unter stundenlangen Blackouts leidet und keine Ahnung hat, was genau passiert ist mit ihr. Hängen etwa auch die Selbstmorde im Haus damit zusammen, die sich gehäuft haben, seit sie hier eingezogen ist?

The Scribbler

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Monsters (Filmkritik)

Vor sechs Jahren erforschte die NASA die Möglichkeit außerirdischen Lebens. Eine Sonde, die gestartet wurde um Proben einzusammeln, stürzte über Mexiko ab. Kurze Zeit später tauchten fremdartige Lebensformen auf und das halbe Land wurde unter Quarantäne gestellt. Jetzt, sechs Jahre später, kämpfen amerikanische und mexikanische Streitkräfte, um eine Ausbreitung der Kreaturen zu verhindern.

Fotograph Andrew Kaulder (Scoot McNairy) befindet sich in Mexiko, um mit Fotos von Alien-Angriffen seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Nicht ganz freiwillig soll er Whitney Able (Samantha Wynden), die Tochter seines Verlegers, sicher nach Hause bringen, bevor das gesamte Gebiet wegen der Paarungszeit der Kreaturen für sechs Monate gesperrt wird.

Monsters

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The 100 – Staffel 1 (Serienkritik)

97 Jahre in der Zukunft leben die letzten überlebenden Menschen eines atomaren Krieges in einer riesigen Raumstation namens die Arche. Die Ressourcen hier werden langsam knapp, was auch dazu führt, dass Verbrechen hart bestraft werden und fast immer mit einem tödlichen Ausflug ins Weltall enden. Diese Regel gilt aber nur für Erwachsene, alle unter 18 jährigen Straffälligen, werden in einem Jugendgefängnis untergebracht.

Eine nicht wieder zu reparierende Fehlfunktion auf der Station lässt Kanzler Jaha (Isaiah Washington) und sein Team schließlich eine riskante Entscheidung treffen. 100 der jugendlichen Gefangenen werden mit einem Schiff auf die Erde geschickt um herauszufinden, ob diese wieder bewohnbar ist. Bei der Landung geht jedoch einiges schief und so sind die jungen Leute ohne Kommunikationsmöglichkeiten auf sich alleine gestellt, während auf der Arche die Zeit knapp wird, denn der Sauerstoff an Bord, wird täglich weniger.

The 100

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Space Station 76 (Filmkritik)

Captain Glenn (Patrick Wilson) hat es sich auf seiner Raumstation gemütlich gemacht und sorgt, wahlweise mit einer Zigarette oder einem Drink in der Hand, meist eher mürrisch für das Wohlbefinden seiner kleinen Besatzung. Als Jessica (Liv Tyler), Glenns neuer erster Offizier, auf die Station kommt, verändert sich das Leben aller Bewohner.

Space Station 76

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Transformers (Filmkritik)

Der Student Sam Witwicky (Shia LaBeouf) will sich unbedingt sein erstes Auto kaufen. Bestürzt stellt er fest, dass sein Auto ein gewisses Eigenleben hat – denn es ist ein Autobot namens Bumblebee. Doch Bumblebee ist nicht der einzige seiner Art, der auf der Erde gelandet ist – ihm folgten die Decepticons Blackout und Scorponoc, die eine ganze Militärbasis in der Wüste von Katar verwüsten, um an Informationen über den All Spark zu kommen. Doch das war erst der Anfang, denn gemeinsam mit seiner Freundin Michaela (Megan Fox) macht Sam sich auf, den Autobots bei ihrer Mission zu helfen und gerät dabei zwischen die Fronten.

Transformers

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Destiny (Game-Review)

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„Nur online.“ – Es ist ein kurzer und an sich auch leicht verständlicher Satz, der die Verpackung von „Destiny“ ziert, ganz unten auf der Vorderseite platziert und schnell ins Auge springend. „Wie ernst meinen die Entwickler das wohl“, fragt sich der neugierige Spieler. „Schon klar, viele Funktionen werden nur bei bestehender Internetverbindung verfügbar sein. Aber heißt ‚nur online‘, dass ansonsten wirklich absolut nichts geht?“ – Ja, lieber neugieriger Spieler, genauso ist es. In „Destiny“ kommt man offline genau bis zum Startbildschirm, aber nicht weiter.

Wir wollen das jetzt nicht überdramatisieren. Denn einerseits haben „MMO“-Titel ja bereits so etwas wie eine lange Tradition, und „World of Warcraft“ hat einen Bart, der von Berlin nach Wien reicht und wieder zurück, per Pferdekutsche. Andererseits hatte Microsoft zum Zeitpunkt, da „Destiny“ noch in tiefgreifender Entwicklung war, den Plan, bei der xBox One eine – zumindest einmal tägliche – Internetverbindung vorauszusetzen. Viele aktuelle Download-Titel benötigen eine Verbindung ins Netz, um zu starten, und das auch auf Sonys Plattformen. Trotzdem ist es ungewohnt, zum Vollpreis ein Konsolenspiel zu erwerben, bei dem ohne schnelle Internetleitung tote Hose ist.

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Best Of Worst Case: Sharktopus Vs Pteracuda (Filmkritik)

Und sie tun es wieder! Da ging das Experiment mit der Kreuzung aus Hai und Oktopus eh bereits schief und dennoch will ein privater Forscher die perfekte Waffe erschaffen – er kreuzt die DNA eines Pterodactyl (Flugsaurier) mit der eines Barracuda (Fisch) und kontrolliert das Biest per Fernsteuerung.

Allerdings – wie sollte es anders sein – geht etwas schief und das Ding kommt frei. Es läuft, mehr oder weniger, Amok. Es gibt keinen anderen Ausweg als – Sharktopus! Denn als der letzte getötet wurde, fand eine Forscherin seine Überreste und – wer hätte das gedacht – das Ding war schwanger. Ein kleiner Sharktopus ward geboren und von der Forscherin aufgezogen.

Also beginnt die Schlacht zwischen Pteracuda und Sharktopus … zumindest bis auch die Fernsteuerung beim lieben Sharktopus kaputt geht.

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The Philosophers – After The Dark (Filmkritik)

Ein Gedankenexperiment – dazu lädt der Philosophie-Lehrer Zimit (James D’Arcy) seine SchülerInnen ein. Stellt euch vor, es würde eine Apocalypse kommen. Ihr habt einen Bunker. Darin haben aber nur 10 Leute Platz. Eure Klasse besteht aus viel mehr Leuten. Jede/r zieht eine Karte, auf welchem steht, welchen Beruf er/sie hat und dann diskutiert darüber, wer in den Bunker hineindarf oder nicht.

Wer nicht teilnimmt, fällt durch. Wer teilnimmt … wird vielleicht für immer durch die Erfahrung verändert.

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