Danny’s Doomsday (Filmkritik)

Danny (William Johnk Nielsen) hat ein kompliziertes Leben. Er ist ein wenig ein Nerd. Und sein Vater ist Schriftsteller (mit Schreibblockade). Und sein Bruder wird in der Schule gemobbt. Und sein Love-Interest Rie (Emelie Werner Semmelroth) scheint sich nicht für ihn zu interessieren.

Aber dann passiert etwas Seltsames: Während Mutter ins Einkaufszentrum fährt und Papa entdeckt, dass er mit Kopfhörern genug Ruhe hat um endlich schreiben zu können, tauchen Monster auf. Vermutlich durch den Klimawandel aus den tiefen der See hervorgelockt, jagen diese Tiere nach Geräuschen und sie fegen durch die gesamte Stadt.

Danny und sein Bruder können sich in den Keller retten, aber da draußen, nun … da ist „etwas“. Und nun stellt sich die Frage: Im Keller bleiben? Mutter suchen gehen? Oder den Fremden, der dort draußen gerade an die Tür klopft reinlassen, weil er Hilfe braucht?

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der krieger + die kaiserin (Filmkritik)

Sissi (Franka Potente) ist eine Krankenschwester in einer Anstalt für geistig und/oder körperlich beeinträchtigte Menschen. Sie lebt schon immer dort, wurde quasi dort geboren, denn ihre Mutter war selbst eine Krankenschwester dort. Zumindest bis sie bei einem tragischen Unfall ums Leben kam.

Bodo (Benno Fürmann) ist ein ehemaliger Soldat, dessen Leben aufgrund eines „Unfalls“ aus der Bahn geriet und der seitdem eigentlich nur noch existiert und sich selbst nicht mehr spüren kann. Sein Bruder Walter (Joachim Król) versucht ihn so gut es geht stabil zu halten, ist aber der Meinung, dass Bodo einfach weg muss aus dieser Gegend, damit er sich selbst finden kann.

Also plant Walter einen Überfall, um das Geld für den „Tapetenwechsel“ zusammenzubekommen, natürlich mit Bodos Hilfe.

Bei einem kleinen Raub auf einer Tankstelle wird Bodo jedoch fast erwischt, muss fliehen und verursacht dadurch einen Verkehrsunfall, was dazu führt, dass Sissi von einem Tanklaster überfahren wird. Mehr oder weniger durch Zufall rettet Bodo Sissi dann das Leben, was dazu führt, dass sich Sissi plötzlich ein Leben „da draußen“ vorstellen kann.

Und sie macht sich auf die Suche nach ihm. Nur … er will eigentlich nicht gefunden werden. Vor allem, da er selbst eigentlich kaum weiß wo und wer er ist …

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Forgotton Anne (Game-Review)

Anne wächst in einer Welt auf, in welcher Gegenstände lebendig sind. Sie haben Träume, Wünsche, eine Arbeit und ein Leben. Die Arbeit wird kontrolliert von Meister Bonku. Denn die Gegenstände, sind nicht irgendwelche Gegenstände, es sind die Dinge, die in unserer Welt verloren gehen, als die „Vergessenen“. Diese landen dann in Annes Welt und dort sind sie lebendig. Meister Bonku und Anne sind die einzigen beiden Menschen hier und Meister Bonko beschäftigt die Gegenstände, denn sie bauen eine Ätherbrücke, welche sie alle in die „richtige“ Welt zurückbringen soll. Anne ist seine „Durchsetzerin“, denn sie hat ein Gerät, welches Gegenständen entweder Leben (bzw. Anima) aussaugen oder neu einflößen kann (vorausgesetzt sie sind nicht zu lange tot), konkret den Arca-Handschuh.

Und wie es so ist, gibt es auch in dieser Welt Rebellen. Und ebenfalls wie es so ist, ist Anne mehr gefürchtet, weil sie Macht über Leben und Tod hat, als beliebt, obwohl sie ja eigentlich eine recht nette Person ist und nur versucht die Ordnung beizubehalten, damit alle wohlauf wieder „nach Hause“ können.

Als dann in Annes Wohnung eingebrochen wird und es zeitgleich einen Anschlag auf eine Fabrik gibt, da wird die Sache kompliziert, denn Anne macht sich auf die Suche nach den Übeltätern und macht eine erschreckende Entdeckung nach der nächsten. Denn der Widerstand ist organisiert. Und er hat einen klaren Plan …

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An Seiner Seite (Filmkritik)

Charlotte Kler (Senta Berger) kehrt mit ihrem Mann zurück nach Deutschland. Entfremdet von ihrer Tochter und ihrer Enkelin fühlt sie sich jedoch zunehmend fehl am Platze. Es hilft auch nicht, dass ihr Mann Walter (Peter Simonischek), ein berühmter Dirigent, mehr seine Arbeit als seine Frau zu lieben scheint.

Eines Tages läutet es an ihrer Tür und Martin Scherer (Thomas Thieme) steht vor ihrer Tür. Er hätte gern einen Kübel Erde, denn seine Frau, die kürzlich verstorben ist, ist in diesem Haus aufgewachsen und sie hat sich gewunschen, mit einem Teil „Heimat“ begraben zu werden.

Charlotte bittet ihn herein und seine freundliche, charmante und auch ein wenig unbeholfene Art gefallen ihr sehr gut. Relativ rasch, beschließt sie, Kontakt mit ihm aufzunehmen und ihn besser kennenlernen zu wollen …

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Godzilla vs Kong (Filmkritik)

Godzilla greift scheinbar ohne provoziert worden zu sein eine Forschungsanlage von Apex an. Niemand weiß genau, warum oder weshalb. Generell scheint der Titan nach seinem Sieg über die anderen Titanen unruhig zu sein. Also hat ein Teil der Menschlein einen Plan: Sie holen King Kong, damit dieser Godzilla in die Schranken weisen kann. Praktischerweise ist Kong in einem künstlichen Habitat gefangen und kann jederzeit mehr oder weniger sicher transportiert werden.

Natürlich treffen die beiden aufeinander. Natürlich kommt es zum Kampf und natürlich hat der Affe keine Chance (wenn das ein Spoiler sein soll, dann guckt euch mal einfach den Titel des Films an, bitteschön. Oder lasst es mich so sagen: Riesenurzeitechse mit radioaktiven Laserstrahlatem, quasi unverwundbar, gegen einen Riesen…affen. Ähm).

Allerdings stellt sich rasch heraus, dass Godzilla absolut einen Grund für seine Angriffe hatte, denn Apex hat ganz spezielle Pläne. Dazu gehört ein großer Roboter und das Hirn eines Titanen, der es steuern kann …

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Final Fantasy: The Spirits Within (Filmkritik)

Die Erde ist beinahe zerstört. Überrannt von einer außerirdischen Macht, die in einem Meteor bei uns aufgeschlagen ist. Wir konnten uns nicht helfen, uns nicht retten. Der Forscher Dr. Sid (Donal Sutherland) entdeckte, dass diese Außerirdischen aus Energie bestehen und entwickelte Waffen und Schilde, welche sie abwehren können. Aber da war es schon fast zu spät.

Die Schlacht um die Welt ist beinahe verloren. Wir leben in Teilen von früher glorreichen Städten, versteckt hinter Energieschilden und große Teile der Welt sind verbotene Zonen. Bei Kontakt mit den „Phantomen“ überträgt sich ein Teil in den Menschen und nistet sich dort ein, tötet sie rasch und fast unaufhaltsam.

Dr. Aki Ross (Ming-Na Wen) ist Forscherin. Sie macht sich immer wieder in verbotene Zonen auf, um überlebende Tiere oder Pflanzen zu finden, weil sie mit Dr. Sid gemeinsam an einer Energiewelle arbeitet von der sie glaubt, sie könnte die Phantome bezwingen. Allerdings trägt Aki auch ein Geheimnis mit sich herum und die Zeit wird knapp, denn die Regierung hat eine Waffe bauen lassen: Das Projekt „Zeus“. Eine riesengroße Strahlenkanone, die über der Erde schwebt und wenn diese abgefeuert wird, dann – so meint Dr. Sid – würde das nicht nur die Phantome vernichten, sondern auch die Erde an sich.

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Die beste aller Welten (Filmkritik)

Adrian (Jeremy Miliker) wächst bei seiner drogenabhängigen Mutter Helga (Verena Altenberger) auf. Die hat nicht nur eine sehr schräge und stark abhängige Truppe als Freunde oder besser: Bekannte, sondern auch das Jugendamt (oder neu: Kinder- und Jugendhilfe) im Nacken. Zumindest fühlt es sich für sie so an. Sie kämpft sich miesen Jobs durch und versucht so gut es geht ihrem Sohn ein halbwegs normales oder zumindest angenehmes Leben zu bieten. Dazu gehören gute Stimmung und Musik mit Gitarre am Lagerfeuer, aber auch Drogenparties bei denen alle absolut zugedröhnt herumliegen.

Und Adrian bekommt erklärt, dass es einen Dämon gibt, der die Leute dazu bringt, schlimme Dinge zu tun. Dass der Dämon nur eine Metapher ist und der Abenteuergeschichten liebende Adrian, dass vielleicht ein wenig zu wörtlich nimmt, ist eine andere Sache …

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WW84 – Wonder Woman 1984 (Filmkritik)

Viele Jahre sind vergangen seit Diana Prince (Gal Gadot) die Welt vor dem Kriegsgott Ares im ersten Weltkrieg gerettet hat. Den zweiten Weltkrieg hat sie ausgelassen und jetzt lebt sie in den 80iger Jahren. Sie arbeitet im Museum, genauso wie ihre Kollegin Barbara (Kristen Wiig). Eines Tages gerät ein „Wunschstein“ in ihre Hände und durch einen dummen Zufall wünscht sie sich, dass ihre erste und einzige Liebe Steve Trevor (Chris Pine) wieder bei ihr wäre.

Gleichzeitig will Maxwell Lord seinem Sohn und der ganzen Welt beweisen, dass er kein Verlierer ist und deshalb „leiht“ er sich den Stein, denn er hat etwas ganz Besonderes vor.

Allerdings hatte Barbara zuerst noch einen Wunsch, den sie dem Stein verrät: Sie möchte wie Diana sein: Schön, sexy, begehrenswert und einzigartig.

Das Chaos nimmt seinen Lauf …

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Magnolia (Filmkritik)

Quiz Kid Donnie Smith (William H. Macy) hat viel Liebe zu geben. Als ehemaliger Star einer Kinder-Quiz-Sendung hatte er Ruhm und Geld, aber keine Liebe. Jetzt ist er erwachsen und immer noch auf der Suche. Leider sucht er an den falschen Orten und vor allem weiß er noch immer nicht, wer er ist.

Phil Parma (Philip Seymour Hoffman) ist Krankenpfleger, dessen Patient im Sterben liegt und der es sich zur Aufgabe macht, dessen entfremdeten Sohn wieder mit seinem Vater zu versöhnen.

Stanley Spector (Jeremy Blackman) ist das aktuelle Quiz-Kid-Genie, dessen Vater ihm keine Kindheit gönnt, weil er ihn in erster Linie als Geldquelle sieht.

Jim Kurring (John C. Reilly) ist Polizist. Linda Partridge (Julianne Moore) ist die Ehefrau, des im sterben liegenden Earl, der von Phil Parma gepflegt wird. Und dann ist da noch Frank T.J. Mackey (Tom Cruise), der als Sex-Guru Millionen scheffelt, aber seine Kindheitstraumata noch immer nicht überwunden hat und da gibt es noch Dixon und und und …

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Mein linker Fuß (Filmkritik)

Christy Brown (Daniel Day-Lewis) hat nur einen einzigen Körperteil, den er willentlich bewegen kann: Seinen linken Fuß. Obwohl die Ärzte seinen Eltern raten, ihn in ein Heim zu stecken (wir reden vom Jahr 1932), entscheiden diese, ihn selbst in ihren eigenen vier Wänden großzuziehen. Vor allem seine Mutter erkennt, dass der Junge trotz seiner körperlichen Beeinträchtigung ein intelligenter Kerl ist und setzt alles daran, ihn zu unterstützen.

Und dann passiert das Undenkbare: Trotz seiner offensichtlichen und extrem starken körperlichen Behinderung wird Christy Brown ein weltbekannter Künstler, der mit seinem linken Fuß als Maler quasi Geschichte geschrieben hat.

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