Danny’s Doomsday (Filmkritik)

Danny (William Johnk Nielsen) hat ein kompliziertes Leben. Er ist ein wenig ein Nerd. Und sein Vater ist Schriftsteller (mit Schreibblockade). Und sein Bruder wird in der Schule gemobbt. Und sein Love-Interest Rie (Emelie Werner Semmelroth) scheint sich nicht für ihn zu interessieren.

Aber dann passiert etwas Seltsames: Während Mutter ins Einkaufszentrum fährt und Papa entdeckt, dass er mit Kopfhörern genug Ruhe hat um endlich schreiben zu können, tauchen Monster auf. Vermutlich durch den Klimawandel aus den tiefen der See hervorgelockt, jagen diese Tiere nach Geräuschen und sie fegen durch die gesamte Stadt.

Danny und sein Bruder können sich in den Keller retten, aber da draußen, nun … da ist „etwas“. Und nun stellt sich die Frage: Im Keller bleiben? Mutter suchen gehen? Oder den Fremden, der dort draußen gerade an die Tür klopft reinlassen, weil er Hilfe braucht?

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Simulacra (Game-Review)

Vor ihrer Tür liegt ein Handy. Sie heben es plötzlich spielt es ein Video ab. Eine Art Hilferuf. Aber dann setzt sich das Handy mehr oder weniger zurück und sie können nicht mehr viel tun. Bis ein Anruf kommt. Es ist der Freund der Besitzerin. Wo ist sie?, lautet die Frage. Und warum habt ihr dieses Handy?

Lügt ihr? Sagt ihr die Wahrheit? Wollt ihr herausfinden, was mit Anna passiert ist und sie vielleicht (falls sie Hilfe braucht) retten?

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Promising Young Woman (Filmkritik)

Cassie (Carrie Mulligan) ist Kellnerin in einer Café-Bar. Sie hat aufgrund eines Vorfalls mit ihrer Freundin Nina ihr Jurastudium abgebrochen und jobbt jetzt so vor sich hin. Sie lebt bei ihren Eltern und zeigt auch rund um ihren 30. Geburtstag keine Ambitionen, daran etwas zu ändern. Allerdings hat sie ein etwas ungewöhnliches Hobby: Nachts putzt sie sich raus und spielt eine einsame, verlorene und vor allem extrem betrunkene Seele, wartet darauf von „netten Jungs“ nach Hause gebracht zu werden und sieht, wie weit diese bei einer betrunkenen, hilflosen Frau gehen würden, obwohl diese deutlich „Nein“ sagt. Und dann konfrontiert sie die Typen damit, dass sie weder betrunken ist noch hilflos.

Allerdings weiß das nicht wirklich jemand.

Und dann tritt auf einmal Ryan (Bo Burnham) in ihr Leben. Er ist ein alter Studienkollege und findet offensichtlich Gefallen an ihr. Und irgendwie scheint es, als ob Cassie ihren Weg zurück finden könnte in ein normales Leben, denn Ryan ist ein extrem netter Typ. Aber sie hat nunmal einen Plan, der lautet: Jene, die beim „Vorfall“ mit Nina dabei waren mindestens mit ihren Taten oder ihrem Schweigen zu konfrontieren …

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The Salton Sea (Filmkritik)

Danny Parker (Val Kilmer) ist drogenabhängig und ein Dealer. Oder er ist jemand anders. Ein Jazz-Musiker mit einer Frau vielleicht. Aber die Frage zu beantworten, wer er ist, ist schwierig. Deshalb muss die Geschichte von Anfang an erzählt werden, während er angeschossen und langsam sterbend, aber noch eine traurige Melodie auf einer Trompete spielend, in seinem brennenden Apartment liegt, während Geldscheine rund um ihn herum brutzelnd niederregnen.

Wie konnte es soweit kommen? Es ist eine Geschichte über Liebe, Verrat, zwei Polizisten, dem FBI, ein paar Drogendeals, einem Spitzeln, einem Drogendealer, der keine Nase mehr hat und der Fragen, ob eine Pistole jetzt 8 oder 9 Kugeln in der Trommel hatte.

Und am Ende müsst ihr euch entscheiden … ist Danny Parker wirklich Danny Parker? Oder ist er gestorben, dort draußen an der Salton Sea …

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Jigsaw (Filmkritik)

Eine Leiche landet auf dem Tisch von Pathologe Logan (Matt Passmore) und seiner Assistentin Eleanor (Hannah Emily Anderson). Diese wurde grausam zugerichtet und Verbindungen werden zum sogenannten Jigsaw-Killer John Kramer (Tobin Bell) gefunden, obwohl dieser bereits 10 Jahre tot ist. Bald folgt das zweite Opfer und Detective Halloran (Callum Keith Rennie) steht zunächst vor einem Rätsel.

Fünf Menschen erwachen angekettet und mit einem Helm am Kopf in einem Raum, an dessen Ende sich Kettensägen-Blätter an der Wand befinden. Sie hören die Stimme von Jigsaw auf einem Monitor und werden schließlich langsam zu den rotierenden Blättern hingezogen. Anna (Laura Vandervoort) hat dem Killer dabei genauer zugehört, weswegen vier von ihnen, aus der Falle entkommen können. Im Raum danach, wartet jedoch bereits das nächste „Spiel“ auf sie…

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Fear Street: Part 3 – 1666 (Filmkritik)

Im Jahre 1666 des Herrn gibt es eine Siedlung namens Union. Unter der Fürsorge von Pastor Cyrus Miller (Michael Chandler) gedeiht die kleine Gemeinde. Wie es nunmal so ist, will die Jugend aber mehr als ein prüdes Leben und feiert im Wald eine Fete. Dort kommen sich die Pastorentochter Hannah (Olivia Scott Welch) und die später als Hexe verrufene Sarah Fier (Kiana Madeira) sich näher. Dass dies im puritanischen Zeitalter der Hexenverbrennungen natürlich nicht gesund für die beiden enden kann, ist wohl klar. Vor allem, dass sie dabei gesehen werden und – man glaube es kaum: Plötzlich passieren seltsame Dinge im Dorf. Ein Schwein frisst zum Beispiel alle ihre Jungen. Frische Äpfel, die im Inneren verfault sind. Ein Hund, der im Brunnen verendet und dadurch das Wasser vergiftet. Man könnte meinen, dass der Teufel nach Union gekommen sei.

Und genau das denken die werten Herren von Union auch und die Schuldigen sind gleich gefunden: Hannah und Sarah, weil: Frauen, die sich gegenseitig unsittlich berühren? Da kann ja nur der Teufel die Finger im Spiel haben. Die beiden müssen also Hexen sein und die Jagd beginnt.

Sarah wird im Zuge dessen und aus Angst um Hannah zum äußersten getrieben, denn getreu dem Motto „Wenn sie uns schon für Hexen halten, was hindert uns dann daran, welche zu werden?“ macht sie sich auf dem Weg zur (vermeintlichen) Waldhexe. Dort stößt sie allerdings auf ein neues Rätsel und die Umstände, die Union später in Shadyside und Sunnyvale aufteilen, nehmen ihren unheilvollen Verlauf …

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Spiral: From the Book of Saw (Filmkritik)

Detective Zeke Banks (Chris Rock) ist nicht gerade beliebt, da er vor ein paar Jahren, einen korrupten Kollegen ins Gefängnis gebracht hat und man so etwas einfach einem anderen Polizisten nicht antut. Nur seine Chefin Captain Angie Garza (Marisol Nichols) steht noch hinter ihm, doch nach seinem neuesten Alleingang reicht es ihr und sie stellt ihm mit Detective William Schenk (Max Minghella), einen jungen Partner zur Seite.

Die beiden müssen trotz Differenzen schon bald gut zusammen arbeiten, denn in einer U-Bahn wird eine Leiche gefunden und wie sich kurz darauf heraus stellt, handelt es sich um einen Freund und Kollegen von Zeke. Als Zeke Post bekommt und ihn die Hinweise zu weiteren Enthüllungen führen wird klar, dass hier ein Serienkiller unterwegs ist, der scheinbar in der Tradition des berüchtigten Jigsaw-Killers, seine Opfer aussucht…

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Fear Street: Part 2 – 1978 (Filmkritik)

Im Jahr 1978 kam es im Camp Nightwing zu einem Massaker. Wie jedes Jahr fahren die beiden nebeneinander liegenden Gemeinden Shadyside und Sunnyvale zu einem Jugendlager. Und wie jedes Jahr bekriegen sie sich bei einem „Krieg der Farben“-Spiel.

Dieses Mal sind Ziggy Berman (Sadie Sink) und ihre Schwester Cindy Berman (Emily Rudd) mit dabei. Und Ziggy hat ein Problem: Denn sie wird gemobbt und ist allgemein als Problemkind bekannt. Der Grund dafür ist schlichtweg, dass sie der Meinung ist Shadyside sei verflucht und nichts und niemand, der oder die von dort kommt, hat eine Chance, es im Leben zu etwas zu bringen. Also wozu es überhaupt versuchen. Ihre Schwester Cindy sieht das anders und versucht sich durch ein prüdes, überkorrektes Leben ihren „Freifahrtschein“ weg aus Shadyside zu erkaufen. Das führt natürlich zu Konflikten.

Im Jahre 1994 sitzen die Überlebenden beisammen und bekommen die tragische und brutale Geschichte von Ziggy und Cindy erzählt, denn damals hat es eine Überlebende gegeben. Und diese kennt vielleicht den Schlüssel, um den Fluch zu brechen.

Dazu muss aber die Wahrheit über damals auf den Tisch, denn 1978 kam es schließlich just in der Nacht des „Kriegs der Farben“ dazu, dass einer der Betreuer plötzlich zur Axt gegriffen und begonnen hat, Menschen, egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, abzuschlachten …

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Fear Street: Part 1 – 1994 (Filmkritik)

Deena (Kiana Madeira) hat keine gute Zeit. Erst die Trennung von der Liebe ihres Lebens Samantha (Olivia Scott Welch) und dann auch noch Morde. Aber sie ist mehr oder weniger daran gewöhnt, denn sie lebt in Shadyside, der Nachbarstadt von Sunnyvale, und dort geht alles immer mehr oder weniger den Bach runter. Nicht umsonst ist Shadyside als „Killer Hauptstadt der USA“ bekannt.

Grund für diese Serie an Gewaltverbrechen, welche die Stadt seit Jahrhunderten immer wieder in Atem hält, ist angeblich der Fluch einer Hexe, der irgendwann im 17. Jahrhundert seinen Anfang nahm. Und dieses Mal trifft es eben Deena und ihre Freunde, denn bei einem „Unfall“ kommt die Gruppe leider in Kontakt mit dem Übernatürlichen und ab dann hat es die Hexe scheinbar auf sie abgesehen.

Da kann auch der lokale Sheriff Goode (Ashley Zukerman) nicht viel tun, denn wenn übernatürliche Killer umgehen, dann hat man halt ein riesengroßes Problem am Hals …

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999: Nine Doors Nine Persons Nine Hours aka Zero Escape: The Nonary Games (Game-Review)

Junpei wacht in einer Kabine auf. Offensichtlich ist er auf einem Schiff. Draußen vor de Bullauge ist – natürlich Wasser. Er hat keine Erinnerung daran, wie er hierher gekommen ist. Nur einen kurzen Flashback von einem Mann mit einer Gasmaske, der sich scheinbar „Zero“ nennt. Die Tür ist verschlossen. Junpei ist verwirrt.

Dann bricht das Fenster, Wasser läuft in die Kabine und die Zeit läuft. Nur mit den Utensilien vor Ort muss Junpei schaffen, sich aus der Kabine zu retten. Nachdem er das geschafft hat, betritt eine neue Form des Horrors, denn er trifft weitere Personen und alle erzählen die gleiche Geschichte: An Bord aufgewacht, keine wirkliche Erinnerung und ein Mann(?) mit einer Gasmaske.

Dazu kommen die Armbänder, welche alle umgeschnallt haben. Jede und jeder von ihnen hat eine Nummer. Es gibt Türen an Bord, die sich nur durch die Kombination von Armbändern und deren Nummern öffnen lassen. Das Ziel, wie ihnen die Stimme von Zero über einen Lautsprecher verrät, ist es, durch eine Tür mit der Aufschrift 9 zu kommen und zwar innerhalb von 9 Stunden, denn sonst sinkt das Schiff.

Wer die Regeln bricht oder wer nicht richtig mitmacht, stirbt.
Das „Spiel“ beginnt.

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