NieR: Automata (Game-Review)

Die Menschheit hat die Erde verlassen und sich auf den Mond zurückgezogen. Der Grund dafür ist eine Invasion. Außerirdische haben die Erde angegriffen. Ihre Armee? Eine Legion an Maschinen. Die Menschheit hat im Gegenzug Androiden erschaffen, welche die Erde für sie von den Maschinen zurückgewinnen sollen. Dazu wurde im Orbit der Erde der „Bunker“ installiert. Eine Raumstation, die im ständigen Kontakt mit der Mondbasis der Menschheit steht, und von welcher aus die Rückeroberung der Erde strategisch und taktisch geleitet wird.

Aktuell wird die Androidin 2B (also Type 2, Model B) zur Erde geschickt, um in einer verlassenen Fabrik eine Maschine der Goliath-Klasse zu finden und zu zerstören. Allerdings wir ihre gesamte Staffel getötet, sie allein bleibt übrig. Unterstützung bekommt 2B allerdings vom Scanner-Modell 9S.

Die beiden werden von nun an eine lange Zeit ein Team sein und Geheimnisse aufdecken, welche sie in ihren Grundfesten (und nicht nur sie) erschüttern werden. Zuerst entdecken sie, dass es Maschinen gibt, welche nicht kämpfen wollen. Pazifisten eben. Und dann entdecken sie, dann entdecken sie Maschinen, welche dabei sind menschliche Verhaltensweisen zu imitieren … und das ist erst der Anfang. Ganz, ganz der Anfang.

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Ascendant – Rising Wolf (Filmkritik)

Aria Wolf (Charlotte Best) wacht plötzlich auf. Ihre Hände sind gefesselt, ihre Augen verbunden und ihr Mund ist geknebelt. Sie kann aufstehen und versucht ihr Umfeld zu erkunden. Offensichtlich befindet sie sich in einem sehr kleinen Raum. Unerwartet setzt sich dieser Raum in Bewegung und es geht so schnell abwärts, dass sie zuerst in die Luft geschleudert wird und dann wieder auf dem Boden landet.

Als sie wieder erwacht, schaltet sich kurz später ein Monitor ein. Auf der anderen Seite befinden sich ein paar Russen und sie haben Aria´s Vater Richard (Jonny Pasvolsky) als Geisel und wollen Informationen aus ihm heraus holen. Das soll einerseits mit Folter gelingen, andererseits indem sie Aria immer wieder in Gefahr bringen, denn sie befindet sich in einem Hightech-Fahrstuhl und die Russen haben die Macht über die Steuerung…

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Antlers (Filmkritik)

Julia (Keri Russell) führt nach einer traumatischen Kindheit ein einfaches, zurückgezogenes Leben als Lehrerin in der Stadt Cispus Falls in Oregon. Seit einiger Zeit erkennt sie bei einem ihrer Schüler namens Lucas (Jeremy T. Thomas) Anzeichen dafür, dass bei ihm Zu Hause scheinbar etwas nicht ganz rund läuft. Sie informiert daraufhin ihre Vorgesetzte und spricht ebenfalls mit ihrem Bruder Paul (Jesse Plemons).

Der ist zwar der örtliche Sheriff, doch bei dem was hier wirklich läuft, wird auch er keine große Hilfe sein können. Die wahren Hintergründe, warum sich Luca seltsam benimmt, übersteigen nämlich die Vorstellungskräfte sämtlicher Beteiligten…

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The Matrix Resurrections (Filmkritik)

Thomas Anderson (Keanu Reeves) ist Programmierer. Er hat bereits drei Blockbuster-Spiele erdacht und mit seinem Team von Deus Machina umgesetzt. Aber er hat auch ein großes Problem: Wahnvorstellungen und manchmal Erinnerungslücken. So hat er vor einiger Zeit scheinbar versucht während einer Preisverleihung vom Dach eines Hochhauses zu springen, der Meinung er könne fliegen. Deshalb hat er auch einen Therapeuten (Neil Patrick Harris).

Aber nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass er vielleicht doch nicht verrückt ist. Vielleicht sind die Spiele, die er erdacht hat, keine Idee von ihm, sondern unterdrückte Erinnerungen. Aber wenn, dann muss man sich fragen, warum er noch lebt, denn in den Storys seiner Spiele stirbt er am Ende.

Gleichzeitig trifft er immer wieder eine Frau, die ihm sehr bekannt vorkommt und die er – ohne sagen zu können warum – liebt, zu welcher er fast magisch hingezogen wird. Ihr Name ist Tiffany (Carrie-Anne Moss).

Und dann bricht wieder einmal der Boden unter Thomas Andersons Füßen weg, denn jemand möchte ihn unter allen Umständen aus der Matrix retten …

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The Curse of La Llorona aka Lloronas Fluch (Filmkritik)

Wir schreiben das Jahr 1973. Als Sozialarbeiterin hat Anna (Linda Cardellini) schon einiges gesehen. Doch der aktuelle Fall, bei dem eine Mutter (Patricia Velasquez) im Verdacht steht ihre beiden Söhne getötet zu haben, macht ihr zu schaffen. Nachdem Anna sie im Gefängnis besucht, häufen sich die seltsamen Vorfälle und sie beginnt langsam an ihrem Verstand zu zweifeln.

Alles scheint mit einem 300 Jahre zuvor entstandenen Fluch zusammen zu hängen und zwar handelt es sich um eine geisterhafte Erscheinung, um genau zu sein um die Dämonin La Llorona. Wenn sie sich einmal entschieden hat deine Kinder zu holen, dann tut sie das auch. Anna wendet sich in ihrer Angst an einen Priester, der sie an den Ex-Pater Rafael (Raymond Cruz) verweist, einen angeblichen Experten auf diesem Gebiet…

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Resident Evil: Welcome To Racoon City (Filmkritik)

Claire Redfield (Kaya Scodelario) ist auf dem Weg zurück in ihre Heimat: Racoon City. Grund dafür ist die Nachricht eines Verschwörungstheoretikers, dass der in dieser Stadt vorherrschende Konzern Umbrella etwas Gewaltiges vorhat. Erst hat er die Einwohner:innen zu Versuchszwecken missbraucht und sich dann aus dem Staub gemacht. Wie es jetzt aussieht, wird es aber noch schlimmer, denn „etwas“ passiert in Racoon City. Aber eigentlich ist Claire auf der Suche nach ihrem Bruder Chris (Robbie Amell), denn dieser ist in der Stadt geblieben und hat sich der lokalen Polizei angeschlossen.

Just in dieser Nacht bekommen Chris und seine Kolleg:innen Albert Wesker (Tom Hopper), Jill Valentine (Hannah John-Kamen) und William Birkin (Neal McDonough) den Auftrag im Anwesen der Spencers, welche die Gründer von Umbrella waren, nach dem Rechten zu sehen, denn ein Aufklärungstrupp, der dorthin unterwegs war, ist nie zurückgekehrt.

Nur Leon S. Kennedy (Avan Jogia) darf allein mit Chief Irons (Donal Logue) zurückbleiben und das Revier bewachen. Aber okay, er ist ja auch der Anfänger, ein Rookie, und außerdem wirkt er, als hätte er noch einen mächtigen Kater auszuschlafen.

Dann aber geht es los: Scheinbar fallen Zombies über die Stadt her und plötzlich geht es um Leben und Tod …

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Watch Dogs: Legion (Game-Review)

DedSec ist eine Hackergruppe und aktuell gerade dabei ein Attentat zu verhindern. Eine andere Gruppe Hacker namens „Zero Day“ will das Parlament sprengen, aber das kann gerade noch verhindert werden. Leider ist es nicht die einzige Bombe in London und so nimmt das verheerende Ereignis seinen Lauf. Als wäre das nicht genug, wird noch dazu DedSec als ausführende kriminelle Vereinigung ermittelt und damit werden sie zu geächteten. DedSec London gibt es nicht mehr.

Einige Zeit später ist alles nur schlimmer geworden. Die Stadt hat alle Sicherheitsagenden an die Firma „Albion“ vergeben und diese unterdrücken die gesamte Gesellschaft. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Bevölkerung lebt halt einfach damit, weil es keine Alternativen zu geben scheint. Auch die hilfreiche Künstliche Intelligenz „Bagley“ wurde gestohlen und zweckentfremdet: Sie ist jetzt so etwas, wie eine kleine Alexa/Siri.

Aber der Widerstand lebt. Eine kleine Gruppe Menschen in London, will die Sache nicht auf sich beruhen lassen und schließt sich erneut zu DedSec zusammen. Erster Schritt: Die „echte K.I.“ Bagley wiederholen, den Widerstand, sprich DedSec, wieder aufbauen und dann herausfinden, wer tatsächlich hinter den Anschlägen gesteckt hat. Wenn man nebenbei auch noch London befreien kann: Umso besser.

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Old (Filmkritik)

Guy (Gael Garcia Bernal) und Prisca (Vicky Krieps) fahren mit ihren Kindern in den Urlaub. Prisca hat ein Hotel gefunden, online, welches Ruhe und Entspannung verspricht. Tatsache ist: Es kriselt zwischen den beiden und es wird wohl der letzte gemeinsame Urlaub sein. Der Grund dafür ist allerdings ein anderer, als man annehmen würde: Prisca hat einen Tumor und möchte ihre Familie nicht den Höhen und Tiefen der Behandlung oder ihres eventuellen Todes aussetzen. Klar sieht Guy das ein wenig anders.

Wie dem auch sei: Sie lassen sich vom Hotelbetreiber bezirzen und zu einem abgelegenen Strand kutschieren, damit sie dort in Ruhe das Wasser, die Wellen und die Brandung genießen können. Fast allein. Denn auch der Arzt Charles (Rufus Sewell), mit seiner extrem auf Äußerlichkeiten bedachten Frau Chrystal (Abbey Lee), als auch Krankenpflger Jarin (Ken Leung) mit seiner an Epilepsie leidenden Frau Patricia (Nikki Amukka-Bird). Außerdem treffen sie dort den bereits anwesenden Rapper Mid-Sized Sedan (Aaron Pierre), der auf jemanden zu warten scheint.

Es stellt sich jedoch bald heraus, dass es irgendwie nicht möglich zu sein scheint, den Strand wieder zu verlassen. Und allesamt entwickeln seltsame Eigenheiten … bis dann plötzlich die Kinder um Jahre gealtert sind. Und die Erkenntnis kommt spät: Die Zeit an diesem Strand vergeht schneller. Jede halbe Stunde altern alle Anwesenden um ein Jahr.

Die Zeit drängt also, im wahrsten Sinn des Wortes …

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Gaia: Grüne Hölle (Filmkritik)

Gabi (Monique Rockman) macht einen großen Fehler: Sie steigt aus dem Boot, um eine „abgestürzte“ Drohne zu bergen. Winston (Anthony Oseyemi) macht gleich zwei große Fehler: Er lässt Gabi aussteigen und bleibt selbst beim Boot zurück.

Im Dschungel trifft Gabi dann auf zwei Menschen, die quasi fast nackt herumlaufen, Pfeil und Bogen dabei haben und scheinbar im Urwald leben. Sie nehmen Gabi unter ihre Fittiche (wenn man das so nennen kann), aber mit den beiden ist irgendetwas schwer daneben. Sie scheinen dem „Wald“ zu dienen und verstecken sich vor seltsamen Monstern. Aber was genau hier vor sich geht, bleibt lange Zeit im Unklaren.

Klar ist nur, dass Gabi sich verletzt hat und sie Albträume heimsuchen. Albträume, in denen aus ihren Wunden Pflanzen wachsen und sie zum Teil des Waldes werden lassen. Oder ist es gar kein Traum?

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Night Book (Game-Review)

Loralyn (Julie Dray) ist Dolmetscherin, schwanger, allein mit ihrem Vater (Mark Wingett) (der psychisch krank zu sein scheint und was von Dämonen schwafelt) in der Wohnung, und legt eine Nachtschicht ein: Sie soll einen von zwei Dolemtsch-Aufträgen übernehmen. Ihr Mann Pearce (Akie Kotabe) ist währenddessen auf einer wunderschönen Insel. Aber nicht zum Spaß, sondern er arbeitet dort und will ein Ferienressort bauen lassen. Loralyns Vater war da auch dran beteiligt, aber als er von der Insel zurückgekommen ist, meinte er „etwas“ wäre ihm gefolgt und wolle nicht, dass man dort baut.

Wie dem auch sei: Loralyn hat einen Job zu erledigen. Und irgendwie scheint sich alles um ein Buch zu drehen, welches in einer alten, auf der oben erwähnten Insel gesprochenen, Sprache verfasst ist. Und wie es der Zufall will kann Loralyn diese Sprach lesen.

Die Frage ist, ob sie daraus hätte vorlesen sollen …

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