Mr. Holmes (Filmkritik)

Aus Sherlock Holmes (Ian McKellen) ist ein alter Mann geworden, der gemeinsam mit seiner Haushälterin Mrs. Munro (Laura Linney) und ihrem Sohn Roger (Milo Parker), auf dem Land lebt.

Holmes versucht, Zeit seines Lebens, seinen letzten Fall abzuschließen. Dieser Fall war auch der Grund, warum Holmes damals seinen Beruf an den Nagel gehängt hat und die Tatsache, dass ihn sein Gedächtnis immer öfter im Stich lasst, macht das Unterfangen nicht gerade einfacher.

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The Gift (Filmkritik)

Das Ehepaar Simon (Jason Bateman) und Robyn Callum (Rebecca Hall) ziehen in einen Vorort in Los Angeles. Während eines Einkaufs treffen sie auf Gordon Moseley (Joel Edgerton) und laden ihn zum Essen ein. In weiterer Folge wird Gordon den Cullums gegenüber immer aufdringlicher, woraufhin Simon ihm gegenüber den Wunsch äußert, alleine gelassen zu werden. Doch Gordon hat andere Pläne und ein Geheimnis, dass ihn mit Simon verbindet.

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Suck (Filmkritik)

Joey (Rob Stefaniuk) ist der Sänger und Gitarrist einer nicht sehr erfolgreichen Rockband. Als bei einem Auftritt die Bassistin Jennifer (Jessica Paré) von einem Vampir gebissen wird, beginnt sich das Glück allerdings zu wenden. Die Ausstrahlung, die von ihr ausgeht, bringt die Band weiter nach vorne.

Die Bandkollegen können sich nicht erklären was passiert, aber sie genießen die Aufmerksamkeit und einer dem anderen wird von Jennifer in einen Vampir verwandelt – der Erfolg wird immer größer. Als der Bodycount unter den Fans (und vielen anderen) immer höher wird, beginnt die Band sich allerdings zu fragen, ob das wirklich Sinn der Sache sein kann.

Also machen sie sich auf, um den Vampir namens „Queen“ zu finden, der alles ins Rollen gebracht hat …

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Uncharted: The Nathan Drake Collection (Game-Review)

Uncharted The Nathan Drake Collection A

Wer glaubt Nathan Drake´s Leben wäre schwer, der soll doch bitte zuerst einmal versuchen, die negativen Aspekte der Uncharted-Trilogie aufzuzählen. Richtig, es gibt nur sehr wenige und diese werden klar durch all die positiven Eindrücke, völlig in die Vergessenheit verdrängt. Als Franchise insgesamt gelten die drei PS3 exklusiven Action-Abenteuer zu den besten Spielen der letzten Jahre und nun dürfen sich – nach liebevoller Behandlung durch die erfahrenen Remake-Spezialisten vom Studio Bluepoint – endlich auch PS4-Besitzer an diesem geballten Fun-Paket erfreuen, bevor nächstes Jahr dann der lang ersehnte vierte Teil erscheint.

„Uncharted: Drake´s Fortune“ ist ja mittlerweile bereits acht Jahre alt, ist aber um einiges besser gealtert, als man vielleicht erwartet hätte. Natürlich glaubt man zu keinem Zeitpunkt, dass dieses Spiel ursprünglich für die PS4 entwickelt wurde. Die aufgebesserten 60 Frames pro Sekunde sorgen jedoch neben einigen überwältigenden Momenten, in denen man einfach nur das Setting geniessen möchte, auch dafür, dass das leicht träge Zielen bei den zahlreichen Schiessereien, nun um einiges leichter von der Hand geht.

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It Follows (Filmkritik)

Jay Height (Maika Monroe) hat Sex. Mit ihrem Freund. Der sich komisch benimmt. Zum Beispiel ist es eher seltsam, dass er sie danach betäubt, auf einen Rollstuhl fesselt und ihr etwas von „dem Ding“ erzählt, dass sie nun heimsuchen wird und das sie nur dadurch weitergeben kann, dass sie mit jemand anderen Sex hat.

Zuerst glauben ihr natürlich ihre Freunde nicht. Auch der heimlich in Jay verschossene Nachbar Paul (Geir Gilchrist) glaubt ihr nicht, aber nach und nach wird klar, dass Jay sich das nicht alles einbildet …

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Until Dawn (Game-Review)

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Langsam aber sicher entwickeln sich Spiele, die die Bezeichnung „Interaktiver Film“ verdient haben, immer mehr von einem Geheimtip, zu einem etablierten und vor allem ernst zu nehmenden eigenen Genre. Sony hat dabei klar eine Vorreiterrolle eingenommen, angefangen mit „Heavy Rain“ und „Beyond Souls“ vom Studio QuanticDream auf der PS3 und fortgesetzt zuletzt mit „The Order 1886“ auf der aktuellen Konsolen-Generation. Das Entwickler-Haus Supermassive Games setzt diese Tradition mit ihrem Exklusivtitel auf der PS4 fort und lässt damit das Herz eines jeden Horrorfilm-Freundes höher schlagen.

Einige Jugendliche feiern in einer abgelegenen Berghütte eine Party, trinken, blödeln herum, wollen einfach nur Spaß haben. Ein paar unüberlegte Momente später, kostet ein dummer Streich Menschenleben. Nach diesem für das Genre typischen Beginn, der das Adrenalin gekonnt in die Höhe treibt, beginnt der Vorspann mit dem stimmigen und sehr gelungenen Titelsong. Schon hier wird klar, dass die Macher ihr Ausgangsmaterial lieben, mit all seinen Stärken und Schwächen und genau dieses Konzept gekonnt auf die Spitze treiben. Ein Jahr später kehren die acht verbliebenen jungen Leute (zur Aufarbeitung der Ereignisse) in die verschneite Bergwelt zurück, was zu zahlreichen weiteren lebensgefährlichen Situationen führt.

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Self/Less – Der Fremde in Mir (Filmkritik)

Damian Hale (Ben Kingsley), ein milliardenschwerer Industrieller, wird an Krebs sterben. Doch er bekommt eine Chance die zu gut um wahr zu sein scheint. Er kann seinen verfallenden Körper gegen einen nagelneuen tauschen. Gegen den Preis von 250 Millionen bekommt er also eine zweite Chance. Dr. Albright (Matthew Goode) macht Hale mit einem „Shedding“ genannten Verfahren vertraut, bei dem sein Geist in den gesunden Körper eines anderen Mannes (Ryan Reynolds) verpflanzt wird. Die Operation gelingt und so genießt Hale sein neues Leben in vollen Zügen und holt so nach, was er sich in seinem vorherigen Leben versagt hatte. Doch plötzlich bekommt er Visionen, die darauf hin deuten, dass dieser Körper nicht gezüchtet wurde, sondern früher einmal jemand anderem gehört hat. Nun kann Damian/Edward nicht anders als auf eigene Faust zu ermitteln….

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Minority Report (Filmkritik)

Chief John Anderton (Tom Cruise) ist der Leiter der Pre-Crime-Division. Sein Beruf: Er verhindert Morde. Man schreibt das Jahr 2054, wo Morde der Vergangenheit angehören und Menschen gefasst werden, bevor sie zu Mördern werden. Was nichts an der Tatsache ändert, dass sie für eine nicht begangene Tat bestraft werden. Ermöglicht wird diese Art der Verbrechensbekämpfung durch 3 sogenannte Pre-Cogs, die die Morde vorhersehen und deren Visionen aufgezeichnet werden.

Zusätzlich zu diesen Visionen werden die Namen der Täter und Opfer weiter gegeben. Als Chief Anderton eines Tages seinen eigenen Namen als Mörder eines ihm unbekannten Mannes namens Leo Crow wieder findet, begibt er sich auf die Flucht und auf die Suche nach den so genannten Minority Report – ein Bericht von einem der Pre-Cogs von dem er sich erhofft herauszufinden, wer ihm diesen Mord unterjubeln will…

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The Lazarus Effect (Filmkritik)

Frank (Mark Duplass) und Zoe (Olivia Wilde) sind ein Paar, beide Forscher, und auf der Suche nach einer Möglichkeit tote Materie wieder zum Leben zu erwecken. Ihre Forschungen werden vom Staat finanziert und wie so oft in dieser Situation ist man unter enormen Erfolgsdruck. In diesem Fall führt es dazu, dass die Forschergruppe, unter anderem von Clay (Evan Peters) und Niko (Donald Glover) unterstützt, ein gewagtes Experiment durchführt: Sie holen einen toten Hund zurück ins Leben.

Das Experiment ist natürlich nicht autorisiert und wird von einer Studentin (Sarah Bolger) gefilmt. Was dazu führt, dass die ganze Abteilung geschlossen wird. Denn der Hund kommt tatsächlich zurück ins Leben. Und benimmt sich seltsam.

Als bei einem weiteren (unerlaubten) Versuch etwas schiefgeht und Zoe ums Leben kommt, dreht Frank durch und holt sie wieder zurück. Aber das stellt sich als sehr, sehr schlechte Idee heraus …

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Best Of Worst Case: Kung Fury (Filmkritik)

Der Partner von Kung Fury wird getötet als die beiden Polizisten einen Ninja-Meister stellen wollen. Aber noch bevor Kung Fury Rache nehmen kann wird er von einer Cobra gebissen, während ihn gleichzeitig ein Blitz trifft – das erweckt die Fury-Kräfte in ihm und er ist der absolute Kung Fu-Meister. Doch die Mächte des Bösen schlafen nicht, denn vor vielen Jahren hat Hitler sich darauf konzentriert genau diese Kräfte zu besitzen. Jetzt ist er in der Zeit nach vor gereist und bringt gleich mal eine ganze Polizeistation um die Ecke.

Damit Kung Fury das verhindern kann muss er in der Zeit zurückreisen, aber wie soll das gehen? Zum Glück trifft er Hackerman, der weiß, wie man die Zeit hacken kann. Aber etwas geht schief. Kung Fury landet in der Urzeit, muss sich (kurz) mit Laser-Raptoren, Thor, Walküren (mit MGs) und vielen anderen Dingen rumschlagen bevor er schließlich Hitler stellen kann. Am Ende kann nur einer der beiden lebend den Kampfort verlassen …

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