All the Devil´s Men (Filmkritik)

Ex Navy-Seal Collins (Milo Gibson) hat von seiner Kriegszeit, vor allem psychische Narben mitgenommen. Diese kompensiert er mit regelmäßigem Tablettenkonsum. So bewältigt er seinen Alltag besser, bei dem er für die amerikanische Regierung innerhalb von geheimen Operationen, Terror verdächtige Individuen beseitigt.

Aktuell wurde er von Leigh (Sylvia Hoeks) nach London rekrutiert, um einen abtrünnigen CIA-Agenten aufzuspüren. Gemeinsam mit einem Neuzugang und seinem alten Bekannten Brennan (William Fichtner) macht sich Collins wie immer unbeirrt auf den Weg, nur um bald darauf in eine Falle zu rennen. Mit Collins haben sie sich jedoch den Falschen ausgesucht, um ihn in die Ecke zu drängen…

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Gemini Man (Filmkritik)

Jahrelang war er der Beste, doch das Leben als Profikiller für die DIA, hat seine Spuren hinterlassen. Deshalb möchte sich Henry Brogan (Will Smith) nach seinem gerade erledigten letzten Auftrag, zur Ruhe setzen. Doch ein alter Freund kontaktiert ihn und macht ihn auf einige Ungereimtheiten bei seinem finalen Auftrag aufmerksam. Bevor Henry jedoch Nachforschungen anstellen kann, überfällt ihn ein Killer-Kommando mitten in der Nacht, das er aber leicht ausschalten kann.

Einige seiner Verbündeten hatten jedoch weniger Glück und so kann er nur die zu seiner Überwachung eingesetzte Danny (Mary Elizabeth Winstead) rechtzeitig warnen und schon bald befinden sie sich gemeinsam auf der Flucht. Der im Hintergrund die Fäden ziehende Clay (Clive Owen), mit dem Henry eine gemeinsame Vergangenheit hat, hat jedoch noch ein Ass im Ärmel, mit dem nun wirklich keiner gerechnet hat…

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Kill Chain (Filmkritik)

Eine Dame in Rot (Anabelle Acosta) auf der Flucht bzw. Suche nach einem besseren Leben. Geheimnisvoll, verführerisch, mit Gefahr ausstrahlendem Charisma versehen. Ein alter Auftragskiller (Enrico Colantoni), der aus Scham seine Tochter seit Jahren nicht gesehen hat und nicht weiß, wie er abgesehen von sporadischen Telefonaten, sich ihr wieder annähern kann.

Beide landen im Hotel eines Mannes (Nicolas Cage), der schon bessere Zeiten erlebt hat. Doch er ist fokussiert, hat einen Plan an dem er festhält und am Ende der Nacht werden einige der an diesem Abend das Hotel besuchenden Menschen, es nur mehr tot wieder verlassen…

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City of God: 10 Years Later (Filmkritik)

2002 drehte Fernando Meirelles seinen Kultfilm „City Of God“ und hatte damit weltweit Erfolg. Der Film kostete in etwa gute 3,5 Millionen Dollar. Das meiste davon ging wohl in die Kulissen, die Kameras, die Effekte und vermutlich die Requisiten. Von den Darsteller*innen hat man im Großen und Ganzen danach relativ wenig gehört.

Dieser Film besucht die Darsteller*innen 10 Jahren nach dem Erfolg des Films und zeigt was aus den einzelnen Personen wurde. Die einen hatte ein wenig Erfolg. Ein paar eher weniger.

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Stuber: 5 Sterne Undercover (Filmkritik)

Vic (Dave Bautista) ist ein harter Cop, der vor einem halben Jahr seine junge Partnerin Sara (Karen Gillan) bei einer Schießerei verloren hat. Der Schütze war der Gangster Tedjo (Iko Uwais) und Vic setzt auch heute noch alles daran, ihn endlich zu fassen. Akut hat er jedoch andere Probleme, denn er sieht fast nichts, da er sich die Augen lasern hat lassen.

Am selben Tag soll er möglichst rechtzeitig bei der ersten großen Vernissage seiner Tochter Nicole (Natalie Morales) auftauchen. Dann bekommt er auch noch einen Anruf mit einem Tip, dass er Tedjo direkt in flagranti erwischen kann. Vic ruft den Uber-Fahrer Stu (Kumail Nanjiani) und missbraucht ihn wegen seiner schlechten Sicht vorübergehend als persönlichen Assistenten…

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City Of God (Filmkritik)

In der „Stadt Gottes“, ein Gebiet etwa 15 Meilen außerhalb von Rio De Janeiro, herrschen die Gangs. Buscapé ist noch ein kleiner Junge als er durch seinen Bruder die ersten Erfahrungen mit Gangs und mit Verbrechen macht. Es gefällt ihm nicht. Zé Pequeno ist der jüngere Bruder eines anderen Gangsters und anders als Buscapé legt dieser es darauf an ein wirklicher Gangster zu werden, der es bereits als kleiner Junge nicht erwarten kann endlich seinen ersten Menschen über den Haufen zu schießen.

Im Laufe der Jahre wachsen die beiden heran und das Leben in der „Stadt Gottes“ verändert sich. Gangkriege (meist begonnen von Zé Pequeno) prägen den Alltag und immer jüngere Kinder werden in den Strudel aus dem Krieg um Gebiete, Drogen, Macht, Einfluss und Geld gezogen.

Und irgendwo am Rande steht Buscapé und versucht zwischen alle der Gewalt ein halbwegs normales Leben zu führen und (Zeitungs)Fotograf zu werden …

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Terminator: Dark Fate (Filmkritik)

Ein ganz normaler Tag in der Arbeit sollte es werden, doch unerwartet wird ihr Bruder gefeuert. Dani Ramos (Natalia Reyes) ist bereits angespannt und dann steht auch noch ohne ersichtlichen Grund ihr Vater vor ihr. Doch es handelt sich um eine Maschine, einen Terminator (Gabriel Luna) geschickt aus der Zukunft, der die Gestalt ihres Vaters angenommen hat, um Dani zu töten.

Im letzten Moment kann die ebenfalls aus der Zukunft stammende Grace (Mackenzie Davis) das Schlimmste verhindern und gemeinsam können sie flüchten. Kurz darauf befinden sich die zwei jedoch in einer ausweglosen Situation, denn der Terminator scheint unaufhaltsam und unzerstörbar zu sein. Kann die plötzlich auftretende Sarah Connor (Linda Hamilton) den Tag retten?

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In The Name Of The King: A Dungeon Siege Tale – Schwerter des Königs (Filmkritik)

Farmer (Jason Statham) will eigentlich nur in Ruhe seinen Sohn großziehen, mit seiner Frau (Claire Forlani) ein schönes Leben führen und seine Felder beackern. Es kommt aber ganz anders, denn im Land Ehb herrscht König Konreid (Burt Reynolds) und dessen Neffe Fallow (Matthew Lillard) will ihn stürzen. Dazu tut er sich mit dem Magier Gallian (Ray Liotta) zusammen, der über dunkle Mächte verfügt und die Tochter (Leelee Sobieski) des Haus-und-Hof-Magiers Merrick (John Rhys-Davis) bezirzt.

Außerdem bedient er sich seiner Magie um ein altes Übel wieder neu zu erwecken und auf das Land loszulassen, auf das der König abgelenkt sei und im Kampfe falle. Denn dann könnte Fallow den Thron besteigen und der wahre Herrscher wäre Gallian …

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Running with the Devil (Filmkritik)

Der Boss (Barry Pepper) eines weltweit agierenden Drogenringes schickt zwei seiner besten Männer in Form eines „Problemlösers“ (Nicolas Cage) und eines „Exekutierers“ (Cole Hauser), um die sich häufenden Angriffe auf seine Lieferungen zu unterbinden und herauszufinden, wer seinen teueren Stoff mit billigen Zusätzen streckt.

Gleichzeitig hat die ermittelnde Agentin (Leslie Bibb) gerade durch Drogen ihre Schwester verloren und ist deshalb persönlich daran interessiert, den gefährlichen Stoff endlich aus dem Verkehr zu ziehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem ein überforderter Mittelsmann (Laurence Fishburne) zur Schlüsselfigur wird.

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Joker (Filmkritik)

Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) ist hauptberuflich ein Clown. Sein Traum ist es, ein Stand-Up-Comedian zu werden und in die Talkshow seines Vorbilds Murray Franklin (Robert De Niro) eingeladen zu werden, da dieser die Vaterfigur darstellt, die Arthur gern hätte.

Nur hat es das Leben nicht allzu gut mit ihm gemeint: Er lebt mit seiner Mutter Penny (Frances Conroy), einem Pflegefall, in einer Wohnung und kümmert sich um sie. Außerdem hat er durch ein Schädel-Hirn-Trauma eine Behinderung, die sich dadurch äußert, dass er in Stresssituationen in hysterisches Lachen ausbricht – was selten zu einem für ihn guten Ergebnis führt.

Nach und nach bricht die Welt um Arthur herum ein und langsam dämmert es ihm, dass es vielleicht besser ist, in einer Welt wie dieser der Verrückte zu sein, der sich alles erlauben darf als der Verrückte, der permanent nur draufzahlen muss, weil er sich zu viele Sorgen macht und zu sehr um eine Anpassung bemüht, die ohnehin niemals stattfinden wird …

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