Final Space – Staffel 1 (Serienkritik)

Gary Goodspeed (Olan Rogers) befindet sich auf einem Raumschiff. Er ist allein. Einzig der Roboter KVN (gesprochen: Kevin) leistet ihm Gesellschaft und soll dafür sorgen, dass er in der Isolation nicht durchdreht. Mit dabei (aber technisch betrachtet nicht an Bord) ist die Künstliche Intelligenz HUE, die das Schiff kontrolliert. Der Grund für Garys Isolation ist eine Haftstrafe, die er an Bord des Gefangenenraumschiffs absitzt, von dem er – entgegen seiner festen Überzeugung – nicht der Kapitän ist, sonder der einzige Häftling.

Eines Tages jedoch taucht ein fliegender, grüner Batzen Schleim bei ihm auf und Gary tauft ihn auf den Namen „Mooncake“ und beschließt, nun einen neuen Freund zu haben. Leider ist Mooncake jedoch keine gewöhnliche Lebensform, sondern wird vom Lord Commander gejagt, da dieser denkt, Mooncake sei für seine Pläne der Herrschaft über Raum und Zeit essentiell …

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The Doorman (Filmkritik)

Beim letzten Auftrag von Soldatin Ali (Ruby Rose), ist so ziemlich alles schief gegangen und neben ihren Kollegen, hat sie auch ihre beiden Schützlinge verloren. Deshalb ist sie zurück nach New York gekommen und möchte sich eine Zeit lang einfach nur zurück ziehen und abschalten. Sie nimmt einen ruhigen Job als Pförtnerin in einem Gebäude an, in dem auch der Mann ihrer verstorbenen Schwester wohnt mit seinen beiden Kindern.

Als sie sich gerade einen schönen Abend mit ihrer Familie machen möchte, dringen Söldner unter der Führung von Victor Dubois (Jean Reno) ins Gebäude ein, denn sie suchen einen Schatz, der in einem der Zimmer des Hauses versteckt sein soll. Kurz darauf gibt es die ersten Toten und Ali´s Familie wird als Geiseln genommen. Doch die haben nicht mit dem Kampfgeist der Soldatin gerechnet und ihrem Vorsatz, dieses mal unter keinen Umständen zu versagen…

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Persona 5 Royal (Game-Review)

Eines Verbrechens verurteilt, das er nicht begangen hat, wird „Joker“ auf eine andere Schule versetzt und in die Obhut eines entfernten Verwandten übergeben. Dort machen schnell die Gerüchte über den „Neuen, der ein Verbrecher ist“ die Runde. Mehr durch Zufall als durch Absicht trifft Joker auf Ryuji, der aufgrund einer Verletzung am Bein aus dem „Lauf-Team“ gefallen ist und der nun verbittert durch die Schule streift und als Problemkind bekannt ist.

Als sie auf dem gemeinsamen Weg zur Schule plötzlich anstatt vor der besagten Schule vor einem riesigen Palast stehen, sind sie zuerst nur verwundert und der Meinung, sie seien falsch abgebogen. Rasch landen sie jedoch im Kerker und treffen dort eine sprechende … Katze („Ich bin keine Katze!“), die ihnen erklärt, dass sie irgendwie ins „Metaverse“ gelangt sind. Eine Parallelrealität in der sich so genannte „Paläste“ manifestieren, wenn die Wünsche und Sehnsüchte von Menschen arg verzerrt sind und überhebliche Ausmaße annehmen.

Auf der Suche nach einem Ausgang werden sie immer wieder von „Schatten“ attackiert. Diese Attacken führen allerdings primär dazu, dass sich die Joker und Ryuji anfreunden und etwas tief in ihrem Inneren berührt wird: Ihre rebellische Seite erwacht und will sich das nicht länger bieten lassen – dieser Gedanke des Aufbegehrens manifestiert sich in der Form von „Personas“, die über spezielle Fähigkeiten verfügen.

Der Aufschrei gegen die Ungerechtigkeit beginnt. Es wird nicht der letzte Palast sein, den Joker stürmen muss. Und es wird sich eine ganze Truppe an Mitstreitern an seiner Seite versammeln, alle aus verschiedenen Gründen, aber alle mit dem Willen, die Welt endlich zu einem gerechteren und besseren Ort zu machen …

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Welcome to Sudden Death (Filmkritik)

Jesse (Michael Jai White) war früher Soldat, doch diese Zeit liegt nun hinter ihm. Gedanken an die traumatischen Ereignisse, verfolgen ihn jedoch noch immer in seinem Alltag. Doch es könnte viel schlechter laufen, denn er hat eine wunderbare Frau und seinen beiden Kindern hat er VIP-Karten für ein Basketball-Spiel besorgt und zwar genau in der Arena, in der er als Sicherheitsmann arbeitet.

So weit so gut, doch kurz nach Spielbeginn taucht eine Truppe von Menschen auf, die sich als IT-Techniker getarnt haben, doch in Wirklichkeit Terroristen sind. Deren Anführer Jobe (Michael Eklund) hat einen Plan, wie er zu großem Reichtum kommt und dabei sind auch einige Bomben plus Kollateralschaden eingeplant. Schnell werden von seinem Team alle Sicherheitsleute ausgeschaltet, bis auf Jesse, der schaltet nämlich seinerseits die Terroristen aus, einen nach dem Anderen…

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The Social Dilemma (Filmkritik)

Was wäre, wenn alle Algorithmen nur dazu dienen würden, die Nutzer*innen auszuspionieren und online zu halten?
Was wäre, wenn alle Social-Media-Programme nur dazu dienen würden, Daten zu sammeln, um mit Werbung Geld zu verdienen?
Was wäre, wenn alle „Netzwerke“ den Sinn hätten, den Nutzer*innen durch ausgewählte Beiträge ein Gefühl von „Hier sind andere wie ich“ zu vermitteln, um ihnen eine Menge Produkte verkaufen zu können?

Was wäre, wenn diese Dinge wahr wären und euch das jene erzählen, die diese Dinge entweder erfunden oder programmiert haben?

Dann würde ihr euch gerade „The Social Dilemma“ ansehen.

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Unhinged – Außer Kontrolle (Filmkritik)

Rachel (Caren Pistorius) und ihr Sohn Kyle (Gabriel Bateman) stecken wieder mal im völlig überlasteten Straßenverkehr fest. Dass man dabei, mit den zusätzlichen Aufgaben einer allein erziehenden Mutter kaum die Chance hat Termine einzuhalten ist klar, doch gerade wurde ihr dafür die Rechnung präsentiert und sie wurde telefonisch gekündigt. Emotional aufgewühlt setzen sie ihre Fahrt fort.

Als ein Auto vor ihnen trotz grüner Ampel nicht weiterfährt, hupt Rachel mehrmals, gestikuliert wild herum und überholt schließlich mit quietschenden Reifen. Wenig später steht genau dieses Auto neben ihnen und der es fahrende Mann (Russell Crowe) kurbelt das Fenster herunter, fängt ein Gespräch mit Kyle an und meint, dass sich seine Mutter entschuldigen müsse. Diese verneint jedoch und ist eher abweisend, worauf ihr der Mann verspricht dass sie noch lernen wird was es heißt, einen richtig schlechten Tag zu erleben…

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Young Guns (1988 Filmkritik)

John Tunstall (Terence Stamp) hat ein Herz für Herumtreiber. Deshalb nimmt er auf seiner Farm auch immer wieder junge Vagabunde auf, bringt ihnen Lesen und Schreiben bei und will sie auf den „richtigen“ Pfad zurückführen. Allerdings sieht L. G. Murphy (Jack Palance) ihn als Konkurrenz. Und Murphy hat so gut wie alle wichtigen Leute in seiner Tasche. Vom Sheriff angefangen bis hin zum Governeur. Nach einer durchzechten Neujahresfeier passiert es: Murphy lässt Tunstall vor den Augen seiner „Vagabunden“ über den Haufen schießen.

Dieser Haufen an Vagabunden besteht allerdings unter anderem aus Billy The Kid Emilio Estevev), „Doc“ Scurlock (Kiefer Sutherland), Dick Brewer (Charlie Sheen) und Chavez Y Chavez (Loud Diamond Philipps). Und die Jungs lassen sich zu Hilfssherifss ernennen, um die Haftbefehle gegen die Mörder zu vollstrecken.

Allerdings hat William H. Bonney aka Billy The Kid nicht vor die Mörder zu verhaften, sondern Selbstjustiz zu üben. Und noch bevor man bis drei zählen kann, werden die Jäger selbst zu gejagten …

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Hard Kill (Filmkritik)

CEO Donovan Chalmers (Bruce Willis) hat mit seinen modernen Erfindungen im Technik-Bereich Milliarden verdient. Da hat man natürlich viele Neider. Darum engagiert er vier Söldner, rund um deren Anführer Derek (Jesse Metcalfe). Sie treffen sich gemeinsam mit einem alten Freund – der ebenfalls für Chambers arbeitet – in einem verlassenen Lagerhaus Gebäudekomplex. Dort erfährt Derek schließlich, um was es wirklich geht und er ist nicht gerade erfreut darüber.

Chalmers Tochter wurde nämlich entführt von einem Mann, mit dem Derek noch eine Rechnung offen hat. Dieser ist nun auf dem Weg zu ihrem Standort, um von Chalmers den Code für eine neuartige Technologie zu bekommen, mit der er die Welt verändern möchte. Zeit sich zu sammeln und sich gegen die Übermacht an feindlichen Söldnern vorzubereiten gibt es kaum und kurz darauf fallen auch bereits die ersten Schüsse.

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The Endless (Filmkritik)

Aaron (Aaron Moorhead) und Justin (Justin Benson) konnten als Kinder einem Kult entkommen. Jetzt sind beide erwachsen geworden, leben ein „so lala“-Leben und dann taucht ein Video mit einer Botschaft aus genau jenem Kult auf. Vor allem der jüngere Aaron möchte gern nochmals zurückkehren und sich seiner Vergangenheit stellen. Grundsätzlich deshalb, weil er sich nicht richtig erinnern kann, weshalb sie abgehauen sind. Justin weigert sich erst, gibt dann aber nach.

Als sie dann in ihrer alten „Heimat“ ankommen, macht sich Verwunderung breit, denn entgegen den Schilderungen von Justin, der den Kult dämonisiert hat, findet Aaron eine Menge Leute, die alle durch die Bank vor allem eines sind: wahnsinnig nett und zufrieden mit ihrem Leben.

Also stimmt entweder Justins Erzählung nicht oder etwas anderes geht hier vor. Was ein paar Vorkommnisse und seltsame Deja vus erklären würde …

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The 2nd (Filmkritik)

Ex-Soldat Vic Davis (Ryan Phillippe) ist wieder mal zu spät, was ihm jedoch immer nur privat passiert. Er will seinen Sohn Sean (Jack Griffo) für einen gemeinsamen Ausflug abholen und glaubt, dass Sean deshalb sicherlich der letzte auf dem Gelände ist. Doch neben seinem Sohn ist auch noch Erin (Lexi Simonsen) anwesend, auf die Sean ein Auge geworfen hat und deshalb nur zu gerne die Aufgabe übernommen hat am Campus zu bleiben, bis alle Anderen ausgecheckt haben.

Erin ist jedoch nicht irgendeine junge Dame sondern die Tochter eines Richters des obersten Gerichtshofes. Eher angespannt wartet ein neuer Fahrer (Casper Van Dien) auf sie, was Vic schnell etwas verdächtig vorkommt. Er bittet Erin die Sache mit dem Fahrer bei ihrem Vater nachzufragen, doch während des Gespräches sind plötzlich alle Leitungen tot und kurz darauf fallen die ersten Schüsse…

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