Survival Game (Filmkritik)

Moskau im Jahre 2072. Die TV-Show Mafia lockt Millionen von Zuschauern vor den Fernseher. Von den jeweils 11 Teilnehmern einer Runde, werden 9 als Zivilisten bestimmt und die restlichen zwei, gehören zur Mafia. Nun gilt es mittels Abstimmung, die beiden Mafia-Angehörigen ausfindig zu machen, sonst wird einer der anderen sterben. Wer das sein wird, das bestimmt die Mafia.

Sterben live im TV ist hier wörtlich gemeint, denn die Ausgewählten steigen ein in eine virtuelle Realität, wo sie sich ihren größten Ängsten stellen müssen und sollten sie beim Versuch sterben, sind sie auch in der realen Welt tot. Dem Gewinner unter den Zivilisten bzw. der Mafia, winkt ein riesiger Geldsegen. Wer wird das Spiel dieses mal gewinnen und ist es dabei überhaupt möglich, zusammen zu arbeiten?

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Oldies but Goldies: Memento (Filmkritik)

Leonard (Guy Pearce) hat ein Problem. Seine Erinnerungen – sie stoppen an einem bestimmten Punkt. Sobald er die Konzentration verliert, verliert er alles, was ab diesem Punkt passiert ist. Das ist im Alltag schon nicht einfach, aber im Falle von Leonard doppelt schlimmen, denn: Er sucht den/die Mörder seiner Frau.

Um den Überblick zu behalten, notiert er alle wichtigen Informationen und Dinge, die passiert sind, damit er den Überblick behält. Aber was, wenn er sich irrt? Was, wenn er seine Nachrichten an sich selbst nicht entschlüssen kann …?

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The Babysitter (2017 Filmkritik)

Cole (Judah Lewis) ist ein Außenseiter und Nerd, der einige Probleme hat mit dem Erwachsenwerden. Richtig wohl fühlt er sich meistens nur alleine, außer er verbringt gerade Zeit mit seiner Babysitterin. Die heißt Bee (Samara Weaving) und für Cole ist sie das schönste und witzigste Mädchen, dass er kennt. Und ja, er ist offensichtlich verliebt in sie.

Weil ihn seine einzige Freundin (Emily Alyn Lind) Melanie dazu überredet, stellt er sich eines Nachts schlafend um herauszufinden, was Bee eigentlich immer so tut, wenn er schläft. Als fünf von ihren Freunden auftauchen und sie gemeinsam ein Spiel spielen, wirkt alles noch ganz harmlos. Doch spätestens als plötzlich einer von ihnen zwei Messer im Kopf hat und Blut durch die Gegend spritzt wird Cole klar, dass er doch lieber im Bett geblieben wäre.

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Orphan (Filmkritik)

John (Peter Sarsgaard) und Kate (Vera Farmiga) haben vor kurzem ihren 9jährigen Sohn verloren. Um über ihre Trauer hinwegzukommen, beschließen sie, ein Kind zu adoptiern. Beim Besuch im Waisenhaus lernen die beiden Esther (Isabelle Fuhrmann) kennen und diese ist anders als alle anderen Kinder. Erwachsener, seriöser, fokussierter und – faszinierend. Wohlerzogen. Einfach ein liebes Kind, wenn auch klar ein wenig … anders.

Also wird Esther in die Familie aufgenommen und willkommen geheißen. Zumindest von der jüngsten Tochter der beiden, Max (Aryana Engineer), die gehörlos ist und nicht sprechen kann. Daniel (Jimmy Bennett), der mittlere Bruder mag Esther nicht und benimmt sich ihr gegenüber feindselig.

Nach und nach stellt sich heraus, dass Esther vielleicht nicht das unschuldige Kind ist, das sie vorgibt zu sein. Aber alle Versuche von Kate, dies ihrem Mann klar zu machen, führen dazu, dass die alten Probleme in ihrer Beziehung neue Wunden reißen … Kate kann gar nicht gewinnen.

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Cold Moon (Filmkritik)

Babylon, Florida im Jahr 1989. Ein junges Mädchen fährt mit dem Fahrrad nach Hause, doch sie kommt nie dort an. Kurze Zeit später wird ihre Leiche unter ihrem Rad in einem Fluss gefunden, nur wenige Meter von ihrem Haus entfernt. Für ihre Großmutter steht nach einer fieberhaften Vision fest, dass der reiche Sohn des pensionierten Bankers James Redfield (Christopher Lloyd) hinter der Sache steckt.

Dessen Name ist James (Josh Stewart) und auch wenn er nicht gerade ein sehr sympathischer Kerl ist, weist nichts darauf hin, dass er die Tat begangen hat und Motiv ist offensichtlich auch keines vorhanden. Doch zum Glück gibt es da ja noch die Dame um die es geht, denn die ermordete Joanne (Stephanie Honore) macht in Form von geisterhaften Erscheinungen James das Leben schwer und wird auf ihre ganz eigene Art, für Gerechtigkeit sorgen.

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Deeper – The Retribution Of Beth (Filmkritik)

Mark (Matthew Kevin Anderson) ist Reporter. Sein neuer Auftrag schmeckt ihm aber nicht besonders, denn er soll die beiden Pornofilmer John (Greyston Holt) und Steve (Andrew Francis) interviewen und aufdecken, dass ihre Webseite und ihre Filmchen keineswegs „echte“ Frauen zeigt, sondern dass es sich dabei durchaus um Schauspieler*innen handelt.

Aber die Sache läuft schief und aus dem Ruder und ehe sich Mark versieht, befindet er sich in einem Kampf ums Überleben und ist zwischen den Fronten gefangen. Steve auf der einen und Beth (Jessica Harmon) auf der anderen Seite.

Und Marks Beteuerungen, er habe mit der Sache nichts zu tun, er sei nur Reporter, wirken von Sekunde zu Sekunde unglaubwürdiger, denn je mehr er sieht, was geschieht, desto sicherer ist, dass auch er nicht mit heiler Haut davonkommen wird ..

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Gänsehaut-Momente: V For Vendetta

Es ist schwer über diesen Moment im Film zu schreiben, ohne groß zu spoilern, aber ich versuche es einfach mal. Auch deshalb, weil es einer dieser Momente in Filmen ist, die mich jedes Mal wenn ich ihn sehe aufs Neue packt.

„V For Vendetta“ – Finchs Ahnung

Als Finch (Stephen Rea) von der Besichtigung eines – seiner Meinung nach – Tatortes zurück kommt, erzählt er seinem Kollegen, dass er dort eine Art Gefühl hatte … ein Gespür, eine Ahnung, was als nächstes passieren würde. Als wäre das Puzzle zusammengesetzt, alle Teile an ihrem Platz und das gesamte Bild wäre für den Hauch einer Sekunde klar zu sehen gewesen.

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