The Dark Pictures Anthology: Man Of Medan (Game-Review)

Es soll ein Bootsausflug werden, den die kleine Gruppe rund um die Brüder Brad und Alex geplant haben. Brads Freundin Julia ist ebenso dabei, genauso wie ihr Bruder Conrad. Ihr Skipper ist die resche Fiss. Zuerst geht alles gut, sie finden ein altes Flugzeugwrack, krachen allerdings mit drei Fischern aneinander und Conrad schafft es, sie echt wütend zu machen. Außerdem schafft er es, sie subtil wissen zu lassen, dass er viel Geld hat und glaubt, besser zu sein als sie.

Des nachts kommt die Gruppe zurück und überfällt das Boot. Dann finden die Fischer eine Karte, die Julia und Brad aus dem Flugzeugwrack mitgenommen haben. Darauf sind Koordinaten und die Rede von „Manchurian Gold“. Also zwingen sie die Gruppe sie zum Gold zu führen, da sie denken, dass die jungen Leute wissen wo es zu finden ist.

Aber an dem Ort, an den sie die Koordinaten geführt haben, finden sie stattdessen ein altes Kriegsschiff. Entgegen allen Eindrücken, die ganz laut „Geisterschiff“ schreien, zwingen die Fischer die Gruppe an Bord zu gehen, um auf der Suche nach dem Gold zu helfen.

Bald geschehen die ersten seltsamen Dinge …

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Slasher: Solstice (Serienkritik)

Vor einem Jahr wurde Kit (Robert Cormier) nach einer Feier auf dem Weg nach Hause, von einem Maskierten ermordet. Er wäre dabei zwar schon bei dem Wohnhaus – in dem sich sein Appartement befindet – angekommen, doch keiner seiner Nachbarn hat versucht ihm zu helfen bzw. sich lieber fern gehalten von Problemen jeglicher Art. Genau ein Jahr später, hat sich nichts geändert. Dan (Dean McDermott) erzählt weiterhin allen, wie überlegen die weiße Rasse ist, wenn er nicht gerade betrunken ist.

Saadia (Baraka Rahmani) hingegen, schlägt sich genau mit dieser Art von Anfeindungen herum, da sie ein junge Moslem-Dame ist und ihren Glauben auch lebt. Plötzlich ist es jedoch vorbei mit dem Alltag, denn erneut treibt ein Killer sein Unwesen. Dieser hat exakt das selbe Kostüm an, wie der Mörder vor einem Jahr und er tötet scheinbar jeden, der Kit vor einem Jahr nicht geholfen hat. Was so gut wie jeden einzelnen Menschen in diesem Gebäude betreffen würde…

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Cam (Filmkritik)

Alice (Madeline Brewer) ist ein Cam-Girl. Soll heißen, sie ist sexy vor der Kamera und anonyme User können mit ihr chatten, Tokens spenden und sie so dazu bringen bestimmte Dinge zu tun. Meistens sexuelle Dinge und vor allem geht es in erster Linie natürlich darum, möglichst viele User möglichst lange hinzuhalten und möglichst viele Tokens zu bekommen. Das führt nämlich dazu, dass man in der Rangliste nach oben steigt und Platz 1 ist quasi das Non-Plus-Ultra mit vielen Features und Benefits für das Cam-Girl.

Der Weg nach oben ist allerdings hart und so lässt sich Alice immer wieder neue Dinge einfallen. Ihre Mutter weiß nichts von ihrem Job. Ihr Bruder schon, aber der findet es okay was sie macht. Ihr Vater ist nicht da.

Und Alice hat auch viel Spaß daran, die (natürlich) Männer bei der Stange zu halten und ihnen permanent die Karotte namens Sex vor die Nase zu halten. Das geht sogar soweit, dass ein paar der Typen ihre Handynummer haben.

Dann passiert jedoch etwas sehr Seltsames. Alice kann sich nicht mehr einloggen in ihren Account. Und trotzdem ist sie online und live. Oder zumindest jemand, der aussieht wie sie und sich bewegt wie sie. Zuerst denkt sie noch, dass es einen EDV-Fehler gibt und die Anbieterfirma einfach alte Beiträge als Lückenfüller abspielt, aber dann stellt sie fest, dass ihre „Online-Ich“ auf Kommentare reagiert und es gibt neuen Content, den sie nicht erstellt hat.

Etwas Unheimliches geht hier vor sich und Alice muss rasch versuchen, herauszufinden was das ist, denn ihr kommt der Verdacht, dass ihr Leben auf dem Spiel stehen könnte …

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Slasher: Guilty Party (Serienkritik)

Peter (Lovell Adams-Gray), Dawn (Paula Brancati) und drei ihrer Freunde, arbeiteten alle als Jugendleiter in einem Summercamp. Nun kehren sie im tiefsten Winter zurück, doch nicht um in alten Erinnerungen zu schwelgen. Gemeinsam waren sie nämlich für den Mord an einer Kollegin verantwortlich und nun wollen sie ihre Überreste endgültig beseitigen, die sie nicht weit von ihrem Camp im Wald versteckt hatten.

Doch der Körper ist verschwunden und ihre Nerven liegen blank. Wer hat ihn entwendet und sind sie dadurch in Gefahr? Zusätzlich werden die Mitglieder der Kommune unter der Leitung von Antoine (Christopher Jacot), bei denen die fünf ihre Unterkunft gebucht haben zunehmend misstrauisch, was die wahren Beweggründe ihres Aufenthaltes angeht. Aus dem Nichts wird plötzlich einer von ihnen brutal ermordet und es wird schnell klar, dass es nicht bei einem Toten bleiben wird…

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Killing Ground (2016 Filmkritik)

Irgendwo im australischen Hinterland machen Samantha Shaw (Harriet Dyer) und ihr Freund Ian Smith (Ian Meadows) einen Campingausflug. Es geht um Hochzeit, es geht um Gefühle, es geht darum, eben diese Gefühle zu erforschen. Sie halten an einer Raststätte, bekommen den Weg zu einem netten Strand beschrieben und fahren da auch hin.

Am nächsten Tag entdecken sie den jungen Ollie, noch weit mehr Baby als Kleinkind, der völlig erschöpft und fertig am Wegrand liegt. Von seinen Eltern ist weit und breit keine Spur zu finden. Just als sie den Kleinen ins Auto packen wollen, um ihn ins Krankenhaus zu bringen, trifft Tood (Aaron Glenane) ein, der gemeinsam von einem Campingplatz in der Nähe weiß und Ian überredet mit ihm nachsehen zu gehen, ob nichts passiert ist. Der Weg ist nicht weit, es dauert nur ein paar Minuten und dem Kleinen fehlt an sich nichts, er ist ja nur erschöpft. Also geht Ian mit ihm mit. Samantha wartet derweil mit Ollie im Wagen.

Rasch stellt sich heraus, dass der Campinggruppe etwas Grausames zugestoßen ist. Und dieses „grausam“ hört auf den Namen Tood und dessen Freund Scotty „German“ (Aaron Pedersen).

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Slasher (Serienkritik)

Sarah Bennett (Katie McGrath) kehrt gemeinsam mit ihrem Ehemann in ihre Geburtsstadt Waterbury in Kanada zurück. Seid sie ein Baby war, hat sie diese Stadt nie mehr besucht. Der Grund dafür ist die Art, wie sie damals auf die Welt gekommen ist. Ein maskierter Killer hat nämlich zu Halloween des Jahres 1988, ihren Vater und ihre Mutter getötet, wobei er Sarah dabei aus dem Bauch ihrer Mutter heraus geschnitten hatte.

Sarahs Rückkehr wird von einigen Einheimischen eher skeptisch angenommen, im Gegensatz zu den örtlichen Medien, die eine spannende Geschichte wittern. Gleichzeitig mit Sarahs Ankunft, beginnt ein Killer zu morden, der die selbe Verkleidung trägt, die damals bei der Ermordung ihrer Eltern getragen wurde. Sarah besucht daraufhin den Mörder von damals – Tom Winston (Patrick Garrow) – der im örtlichen Gefängnis sitzt, um Antworten zu finden und abschließen zu können…

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Nobody Sleeps In The Woods Tonight (Filmkritik)

Zosia (Julia Wieniawa-Narkiewicz) fährt auf ein Ferienlager. Dort sind Mobiltelefone und andere elektronische Geräte verboten. Die Gruppen werden wild zusammengewürfelt und jede bekommt einen Führer zugeteilt, denn es gilt quer durch die Wildnis zu trampen und das Leben von seiner Natur-Seite kennenzulernen.

Rasch trifft ihre Gruppe auf tote Tiere, die nicht so aussehen, als ob sie eines natürlichen Todes gestorben wären. Und dann verschwinden relativ rasch über Nacht Mitglieder ihrer Gruppe.

Wie sich herausstellt, hausen zwei mutierte Kannibalen im Wald und Julia ist mit ihrer Gruppe geradewegs in deren Garten spaziert …

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Love and Monsters aka Monster Problems (Filmkritik)

Es begann alles damit, dass ein massiver Asteroid auf die Erde zu steuerte, der bei einem Aufprall wohl das Ende der Menschheit bedeutet hätte. Darum machten die Menschen genau das, was sie immer tun, wenn sie bedroht werden: sie schießen auf das Problem. In diesem Fall mit zahlreichen Raketen. Der Asteroid wurde dabei zerstört, doch die auf die Erde zurückfallenden Inhaltsstoffe, führten zu gewaltigen Mutationen bei Kaltblütern.

Sieben Jahre später haben sich die Überlebenden Menschen in Bunkern ein neues Leben geschaffen. Joel (Dylan O’Brien) ist gedanklich noch immer bei seiner Freundin Aimee (Jessica Henwick), die er über Funk in einem anderen Bunker zu seiner riesigen Freude lebendig wieder gefunden hat. Er mag seine Kolonie, doch da er kein Kämpfer ist hat er das Gefühl, nichts für die Gemeinschaft beitragen zu können. Deshalb entschließt er sich dazu, den sieben Tage langen Marsch zu Aimee zu wagen, wobei dabei jeder Schritt sein letzter sein könnte.

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The Field Guide To Evil (Filmkritik)

Jedes Land hat seine Sagen, seine Legenden und seine eigenen Monster. Diese Monster wurden erfunden, um die düstersten Ängste der Menschen zu erklären und um ihnen einen Rahmen zu geben. Sie greifbar zu machen.

„The Field Guide To Evil“ ist eine Anthologie, welche Sagen aus aller Welt sammelt und in verschiedenen Varianten in Kurzfilmen zeigt.

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