Marvel’s Spider-Man 2 (Game-Review)

Ja, New York hat es gut – es gibt nicht mehr nur einen Spider-Man (oder Spider Man oder Spiderman), sondern sogar zwei. Miles Morales und Peter Parker haben sich zusammengetan und sorgen für Recht und Ordnung in der Stadt – und haben dabei immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Aber nicht alles ist eitel wonne, denn Miles muss seine Bewerbung für das College verfassen und hängt dabei ziemlich in der Luft. Dabei ist es für seine Zukunft extrem wichtig.

Peter hat einen neuen Job als Lehrer, aber seine Aufgabe als Spider-Man bringt Probleme und Abwesenheiten und kurz darauf landet er in der Emily-May-Foundation. Sein alter Freund Harry Osborne hat diese von seinem Vater quasi geschenkt bekommen, denn Harry ist spannenderweise nach langer Krankheit genesen. Auch Mary Jane hat Probleme, denn sie ist bedroht ihren Job zu verlieren und kann diesen nur halten, wenn sie fragwürdige Artikel über die Bedrohnung durch Spider-Man schreibt – wohl wissen, dass dies ihr Lebensgefährte Peter ist.

All das tritt aber in den Hintergrund, als Sandman plötzlich auftaucht und die Stadt fast in Schutt und Asche legt. Aber er ist gar nicht das Problem – sondern das Problem hat den Namen Kraven. Der ist ein Jäger, auf der Suche nach der ultimativen Jagd – immer mit dem Wunsch jemand zu finden, der ihm das Wasser reichen und einen glorreichen Tod bieten kann.

Kraven ist auf New York aufgrund all der Bösewichte aufmerksam geworden und versucht dort seinen Meister zu finden. Dabei schreckt er auch vor brutalen Mitteln nicht zurück. Mit dabei hat er seine Jäger und ganz viel High-Tech, die ihn bei der Suche und er Jagd unterstützen.

Als sich dann auch noch herausstellt, dass Harrys Genesung mit einem „Anzug“ zu tun hat, der es ihm erlaubt sich in Dinge zu verwandeln, die er sich vorstellt, da beginnt erst die richtige Talfahrt, denn der Anzug ist kein Anzug, sondern ein außerirdisches Wesen und wer Spider-Man kennt, der oder die weiß natürlich, von wem die Rede ist …

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Drachenzähmen leicht gemacht 3 – Die geheime Welt aka How To Train Your Dragon 3: The Hidden World (Filmkritik)

Nachdem Hiccup seine Unsicherheiten überwunden und Oberhaupt von Berk geworden ist, läuft alles eigentlich ziemlich gut. Sogar ein wenig zu gut, denn er und seine Freunde ziehen herum und halten Drachenjäger auf. Die Drachen, die sie befreien adoptieren sie sozusagen und geben ihnen Unterschlupft auf Berk. Das führt dazu, dass fast alle Drachen der Welt in Berk sind und der Platz eng wird.

Also tun sich die mächtigsten Drachenjäger zusammen und heuern Grimmel (F. Murray Abraham), einen alten, erfahrenen Drachenjäger an, der sich zum Ziel gesetzt hat, alle Nachtschatten der Welt zu fangen und zu töten. Und ist ein wenig schlimmerer Gegner als es Drago im Vorgängerfilm war, denn Grimmel – nun, der hat ein Hirn und einen Plan.

Kurz darauf glauben Hiccup und Toothless ihren Augen nicht zu trauen – es gibt tatsächlich ein weibliches Gegenstück zu Toothless, nämlich einen (wie sie ihn taufen) Tagschatten. Und das ist etwas völlig Neues: Toothless ist verliebt. Richtig verliebt. Und Hiccup muss sich wohl entscheiden, ob er seinen besten Freund genug liebt, um ihn ziehen zu lassen oder ob er ihn zu sehr braucht.

Oder alles ist Teil eines perfiden Plans, um den Nachtschatten zu fangen? Und was ist eigentlich mit dieser „geheimen Welt“, die Hiccups Vater früher immer erwähnt hat? Die geheime Welt der Drachen. Gibt es sie wirklich?

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Resident Evil Village: Shadows Of Rose (DLC-Review)

Rose, die Tochter von Ethan und Mia Winters, ist eine Teenagerin geworden und die Tatsache, dass sie „Kräfte“ hat, wiegt schwer auf ihr. In der Schule wird sie gehänselt und sie wünscht sich nichts sehnlicher als eine normale Teenagerin zu sein. Dazu zu gehören. Da kommt ihr das Treffen mit Agenten K, der ihr erklärt, dass er möglicherweise einen Weg für sie gefunden hat, ihre Kräfte loszuwerden, gerade recht.

Angeblich gibt es im Bewusstsein des Megamyceten (also dem Schimmelzeug aus „Village“) einen Kristall, der ihr diese Kräfte nehmen kann. Also begibt sich Rose dort hinein, muss aber rasch feststellen, dass noch jemand dort zugegen ist, denn der Megamycete hat nicht nur sie aufgenommen, sondern auch die Erinnerungen von anderen, mächtigeren Personen, die mit ihm in Berührung gekommen sind.

Also muss Rose versuchen, den Kristall zu finden und sich nicht zu tief im Bewusstsein dieses Dings zu verlieren. Zum Glück kommt ihr jemand zu Hilfe, der zwar nicht sichtbar ist, aber ihr immer wieder Tipps und Hinweise hinterlässt und mit dem sie später sogar kommunizieren kann.

Aber ist dieser jemand wirklich eine Hilfe oder ist alles eine perfide Falle und etwas viel Böseres ist hier am Werk …?

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The Running Man (1987 Filmkritik)

Ben Richards (Arnold Schwarzenegger) hat Pech: Er wird für ein Verbrechen verurteilt, welches er nicht begannen hat und muss nun in der Game-Show „The Running Man“ um sein Leben kämpfen.

Die Menschen werden von einem korrupten Staat regiert, der sie mit der Show ablenken möchte. Brot und Spiele. Der Clou dabei: Wer „The Running Man“ überlebt wird begnadigt, bekommt einen Preis und kann sich alle Wünsche erfüllen.

Nur stellt Richards rasch fest, dass auch das (so wie alles andere quasi auch) eine Lüge ist …

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Assassin’s Creed Shadows – Claws Of Awaji (Game-Review)

Es gibt Neuigkeiten: Nachdem Gerüchte aufgetaucht sind, dass Naoes Mutter Tsuyu noch am Leben sein könnte, besucht eine Spionin von Hattori Hanzo unsere Shinobi in ihrem Versteck – angeblich ist Tsuyu auf der Insel Awaji gesichtet worden. Es gibt Anhaltspunkte. Ein Puppentheater macht gerade in Japan die Runde und die Geschichte, die es erzählt handelt von einer bösen Shinobi, welche Awaji heimsucht. Aber sie sei gefangen worden.

Für Naoe klingt das sehr stark nach ihrer Mutter, also macht sie sich auf den Weg nach Awaji um der Sache auf den Grund zu gehen. Aber alles läuft schief und Naoe kommt in eine sehr brenzlige Situation.

Zum Glück weiß Yasuke, was Naoe vorhat und macht sich selbständig auf den Weg, um nachzusehen, ob alles glatt gelaufen ist. Und dann fängt der Kampf um die Befreiung von Awaji erst richtig an …

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Star Wars: Andor – Season 2 (Serienkritik)

Cassian Andor (Diego Luna) hat sich der Rebellion angeschlossen. Aber das Imperium schläft nicht – es braucht ein seltenes Kristall, welches sich in der Erde eines abgelegenen, aber bekannten Planeten befindet, um etwas zu bauen was sich als die ultimative Waffe herausstellen wird.

Nur – wie? Syril Karn (Kyle Soller) wird hingeschickt. Unter der Aufsicht von Dedra Meero (Denise Gough). Und das Imperium zieht die Schrauben langsam und sicher immer enger.

Luthen (Stellan Skarsgard) ist immer noch am Schmieden von Plänen und am Aufbauen des Widerstands. Aber auch für ihn wird es immer enger. Und als er entdeckt, was vor sich geht und was das Imperium plant wird es Zeit Stellung zu beziehen und die Rebellion darauf vorzubereiten, was da kommen wird.

Und ist die Rebellion bereit? Oder ist sie immer noch ein Haufen von Chaoten, die nichts auf die Reihe kriegen und für die „Rebellion“ nach Pubertät klingt anstatt Krieg und Blut und Opfer …

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Novocaine aka Mr. No Pain (Filmkritik)

Nathan Caine (Jack Quaid) ist Assistent-Bankdirektor, doch kein gewöhnlicher. Wegen einer Nervenstörung ist es ihm unmöglich, Schmerzen zu empfinden. Wegen diesem Zustand lebt er privat sehr zurückgezogen und hat außer einem regelmäßigen Online-Gamer-Kumpel, keine Freunde.

Sherry (Amber Midthunder) arbeitet erst seit ein paar Wochen in der Bank und nachdem Nate von Beginn an von ihr schwärmt, kommt es doch tatsächlich zu einem Treffen. Es funkt zwischen den beiden, Nate genießt den Rausch des Verliebtseins, doch am nächsten Tag überfallen plötzlich drei Männer die Bank und nehmen Sherry als Geisel…

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Der wilde Roboter aka The Wild Robot (Filmkritik)

Roz (Lupita Nyong’o) ist ein Roboter, der leider eine Bruchlandung erlitten hat als er ausgeliefert hätte werden sollen. Das Problem: Roz ist so programmiert, dass er seinem Auftraggeber alle Aufträge erfüllt. Jetzt stürzt dieser Roboter in der Wildnis ab und nun, niemand kann ihm Aufträge geben. Also lernt er die Sprache(n) der Tiere, damit er sich halt doch noch einen Auftrag abholen kann.

Da kommt ihm der Fuchs Fink (Pedro Pascal) unter, der ihm ein Ei klauen will. Roz hat nämlich versehentlich ein Nest zerstört, die Vogel-Eltern zerquetscht und alle Eier bis auf eines kaputt gemacht. Roz will es ausbrüten und großziehen, Fink will es essen. Nun, man einigt sich, denn das Ei ist eine Gans und Fink ist ja quasi ein Gans-Experte und „unterstützt“ Roz bei ihrem Unterfangen … natürlich völlig uneigennützig.

Mit der Zeit entsteht eine Freundschaft, auch wenn alle anderen Tiere im Wald Roz immer noch als Monster sehen. Dazu kommt, dass Roz dazu programmiert ist, nach Erfüllung ihrer Aufgaben bzw. bei Schäden ihren Peilsender einzuschalten, damit ihren Standort freizugeben und ins Werk zurückgebracht zu werden.

Was bedeuten könnte, dass Roz und Brightbill, für den der Roboter tatsächlich mütterliche Gefühle entwickelt hat, sich vielleicht nie wieder sehen werden. Noch dazu ist bis zum Flug in den Süden nicht mehr lange Zeit. Und Brightbill, nun, der kann noch nicht fliegen.

Die Uhr tickt …

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Adolescence (Serienkritik)

Die Tür wird eingetreten und der Sohn wird verhaftet. Die gesamte Familie kommt mit aufs Polizeirevier. Das beinhaltet Vater Eddie (Stephen Graham), Mutter Manda (Christine Tremarco), Schwester Lisa (Amelie Pease) und natürlich den Beschuldigten: Jamie (Owen Cooper).

Die Anklage: Jamie hat eine Mitschülerin ermordet.

Vater Eddie kann es nicht glauben, aber die Beweislast ist erdrückend. Wussten seine Klassenkolleg:innen, was er getan hat? Waren sie mit dabei? Und warum hat er es getan? Und … wie geht die Familie damit um?

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Stellar Blade (Game-Review)

Nachdem die Naytibas auf der Erde aufgetaucht sind, haben sich die Menschen zurückgezogen. Sie wurden beinahe vernichtet. Aber jetzt ist der Tag der Befreiung – denken sie. Eine ganze Armee an EVE-Airborne-Soldatinnen wird über Eidos-7 (früher bekannt als Erde) abgeworfen und soll sich bis zum Elder-Naytiba durchkämpfen, denn irgendwo muss es das Nest geben – den Ursprung der Naytibas (entstellte, mutierte Monster).

Aber alles geht schief – am Ende steht EVE allein da und wird nur durch Zufall von Adam gerettet und die beiden machen einen Deal: Eve hilft ihm, Zugang zu geheimen Daten und einer Hyperzelle (eine unglaublich kraftvolle Energiequelle) zu bekommen, dafür hilft er ihr einen Alpha-Naytiba (die den Schlüssel zum Elder-Naybita enthalten) zu finden, denn sie will ihre Mission um jeden Preis erfüllen.

Während ihrer Reise treffen sie auch auf Lily, eine weitere Überlebende des Airborne-Squadrons, welchem auch Eve angehörte – umso besser, dass die Dame Mechanikerin ist.

Aber nach und nach tauchen Zweifel auf. Eve finden Botschaften von jenen, die vor ihr bereits diesen Versuch gestartet haben. Es scheint nicht alles so zu sein, wie ihr und ihren Kolleginnen erzählt wurde. Und als Adam ihr dann auch noch eröffnet, dass es eine Menschenstadt auf Eidos-7 gibt, da kann Eve kaum glauben, was sie hört und sieht. Aber auch in dieser Stadt – Xion genannt – scheint nicht alles, wie es scheint …

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