The Chant (Game-Review)

Eigentlich wollte Jess nichts mehr damit zu tun haben. Aber als Kim sie auf eine Insel zur „spirituellen Erholung“ einlädt sagt sie zu. Der Grund ist so simpel wie traumatisierend: Ihre Schwester ist vor Jahren gestorben und sie und Kim geben sich die Schuld dafür. Nachdem Jess immer wieder Visionen ihrer Schwester hat, fährt sie schließlich doch.

Dort trifft sie auf eine Gruppe von Gleichgesinnten, die ihrem spirituellen Führer folgen. Und natürlich geht dann alles schief. Bei einem Ritual dreht Kim durch und wird wütend, verlässt den Ritualkreis und plötzlich taucht ein seltsamer Nebel auf, in welchem Kreaturen aus einer anderen Welt hausen …

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Burial (Filmkritik)

Eigentlich geht der zweite Weltkrieg gerade zu Ende, doch eine kleine Gruppe von russischen Soldaten bekommt direkt von Stalin den Auftrag, die sterblichen Überreste von Hitler, von Polen nach Moskau zu bringen. Vor allem Brana (Charlotte Vega) – die einzige Dame in der Truppe – nimmt diesen Auftrag sehr ernst, während einige ihrer Kollegen eher das Ende der Kampfhandlungen feiern wollen. Plötzlich werden sie jedoch beschossen.

Bei den Angreifern handelt es sich um die sogenannte „Werwolf“ Spezialeinheit der Nazis und ihnen scheint es offensichtlich egal zu sein, dass der Krieg vorbei ist. Das bereits reduzierte Team findet schließlich Hilfe beim Einheimischen Lukasz (Tom Felton), der zwar für kurze Zeit eine Art von Versteck bzw. Schutz liefern kann, doch auch nichts an der Tatsache ändern wird, dass die Verfolger in der Überzahl sind und die Gegend viel besser kennen…

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Fall (Filmkritik)

Vor einem Jahr hat Becky (Grace Caroline Currey) bei einer gemeinsamen Klettertour mit ihrer besten Freundin Hunter (Virginia Gardner) ihren Ehemann verloren. Seitdem verbringt sie ihr Leben damit, sich in diversen Lokalen zu betrinken und sich ihrer Depression hinzugeben. Ihr Vater James (Jeffrey Dean Morgan) möchte ihr helfen, doch sie blockt jeden seiner Hilfeversuche kategorisch ab.

Gerade als sie an einem absoluten Tiefpunkt in ihrem „Leben“ angekommen ist, meldet sich Hunter wieder bei ihr mit einer verrückten Idee. Becky soll mit ihr wieder Klettern gehen und zwar geht es konkret um das Erklimmen eines über 600 Meter hohen Fernsehturms mitten in der Wüste. Oben angekommen kann sie dann endlich die Asche ihres verstorbenen Ehemannes verteilen. Becky zögert zunächst, willigt dann aber ein. Pech für die beiden, dass sich der Turm nicht gerade im perfekten Zustand befindet…

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Luckiest Girl Alive aka Ich. Bin. So. Glücklich. (Filmkritik)

Ani FaNelli (Mila Kunis) hat alles: Einen hübschen, reichen Verlobten (Finn Wittrock), der für Black Rock arbeitet. Sie werden bald heiraten. Sie hat einen Job als Redakteurin (für ein Billigmagazin und sie schreibt Artikel darüber, die man besseren oralen Sex hat), aber dank ihrer Vorgesetzten die tatsächliche Chance auf einen Wechsel in die New York Times.

Nur eines stört: Ein Filmemacher will eine Dokumentation über ein School Shooting drehen, welches Ani überlebt hat. Einer der anderen Überlebenden namens Dean, der aufgrund der Schießerei im Rollstuhl landete, hat damals behautet, dass sie daran beteiligt gewesen sei. Jetzt hat sie die Chance diese Info richtig zu stellen.

Denn Dean ist kein Unbekannter. Ihn und Ani verbindet eine Party-Nacht am College …

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Jeepers Creepers: Reborn (Filmkritik)

Das beliebte Horror Hound Festival, wird dieses Jahr erstmals in Louisiana abgehalten. Ein Grund für Creeper-Fan und Genre-Nerd Chase (Imran Adams) seine „etwas“ skeptische Freundin Laine (Sydney Craven) mitzunehmen und sich dies Show zu gönnen. Was sie dabei nicht weiß, ist dass er ihr im Zuge des Ausfluges einen Heiratsantrag machen möchte. Was er noch nicht weiß, ist dass sie von ihm schwanger ist.

Bald haben sie jedoch noch viel einschneidendere Herausforderungen zu bewältigen, denn sie gewinnen den Preis für zwei, für ein Escape Room artiges Spiel in einem ganz speziellen Haus, was Chase zunächst mit großer Freude erfüllt. Als sich jedoch herausstellt, dass die örtliche Legende des Creepers wahr ist, dieser wieder erwacht ist und nun besonders auf Laine ein Auge geworfen hat, ist der Spaß schnell vorbei…

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Run Sweetheart Run aka Renn, Liebling, renn (Filmkritik)

Cherie (Ella Balinska) ist alleinerziehende Mutter, die auf dem Weg ist, Anwältin zu werden. Derzeit arbeitet sie als Sekretärin in einer großen Anwaltskanzlei, um sich ihr Leben finanzieren zu können. Im Stress hat sie scheinbar laut Angaben ihres Chefs James (Clark Gregg) einen Termin übersehen, an dem er wegen seinem Hochzeitstag nicht kann. Er bittet Cherie deswegen, zu dem Treffen aka Abendessen mit einem wichtigen Klienten zu gehen.

Sie lässt sich auf die Sache ein und trifft auf Ethan (Pilou Asbæk), der charmant, freundlich und gut aussehend ist und sie verbringt einen sehr netten Abend mit ihm. Als der Abend zu Ende geht steht sie vor der Entscheidung, ob sie noch „auf ein Getränk“ mit ihm in sein Haus mitgeht, was sie schließlich nach kurzem Zögern auch tut. Wenig später stürzt sie blutverschmiert und verletzt aus der Türe und rennt davon, während ihr Ethan auf den Fersen ist…

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Bullet Train (Filmkritik)

Ladybug (Brad Pitt) ist bereit für einen neuen Job. Er ist im Reinen mit sich selbst und hat seine Mitte gefunden. Zu Beginn bekommt er von der ihm zugeteilten Auftraggeberin Maria (Sandra Bullock) eine „leichtere“ Aufgabe, er soll nämlich einen Koffer aus einem Hochgeschwindigkeitszug entwenden. Am Anfang läuft auch noch alles nach Plan, doch kurz darauf packt auch schon der erste Kerl sein Messer aus und sticht auf Ladybug ein.

Langsam wird klar, dass sich hier noch einige andere Killer befinden – unter ihnen etwa Tangerine (Aaron Taylor-Johnson) und The Hornet (Zazie Beetz) – und ihre Aufträge hängen alle irgendwie mit dem von Ladybug zusammen. Wer zieht hier die Fäden im Hintergrund, was führt das etwas zu unschuldig wirkende Mädchen Prince (Joey King) im Schilde und wie soll Ladybug es nur schaffen, in einem Stück und am Besten noch mit dem Koffer, den Zug heil wieder zu verlassen?

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Dig aka Dig or Die (Filmkritik)

Eine kurze Auseinandersetzung bei einer Tankstelle endet für Scott (Thomas Jane) damit, dass er seine Ehefrau bei einem Schusswechsel verliert. Seine ebenfalls dabei anwesende Tochter Jane (Harlow Jane), verliert durch den Schock ihre Fähigkeit zu hören und hört völlig auf zu sprechen. Ein Jahr später hat sich an diesem Zustand nichts geändert und Scott versucht manchmal besser manchmal schlechter, damit umzugehen.

Als ein Mann namens Victor (Emile Hirsch) auftaucht und Scott viel Geld für Grab- und Abrissarbeiten an einem alten Haus anbietet, nutzt dieser die Chance, weil er das Geld für eine spezielle Behandlung seiner Tochter nutzen will. Dies sollte sich als weniger gute Idee herausstellen, denn bald darauf sind Scott und Jane Geiseln von Victor und seiner psychotischen Freundin Lola (Liana Liberato) und die beiden müssen ihnen bei Ausgrabungen „helfen“, falls sie jemals wieder lebendig aus der Sache heraus kommen wollen.

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Pearl (Filmkritik)

Pearl (Mia Goth) lebt auf einem Bauernhof irgendwo in den USA. Ihre Eltern sind deutsche Migranten und sie haben sich hier ein Leben aufgebaut. Aber Peral will mehr. Peral will tanzen. Pearl will ein Star werden. Was sie daran hindert, sind in erster Linie ihre Eltern und nun, auch ein bisschen ihre eigene seltsame Art.

Die Mutter arbeitet am Hof, aber die meisten Tätigkeiten muss Pearl machen. Vor allem, sich um den im Rollstuhl sitzenden Vater kümmern, der eigentlich nicht mehr viel mehr tun kann als sitzen und schauen. Eine große Belastung für die gesamte Familie.

Aber ihre Zukunft sieht – in ihren Augen zumindest – besser aus, denn es gibt ein Casting im Dorf. Tänzerinnen werden gesucht und es ist völlig klar, dass Pearl diejenige ist, die gewinnen wird. Erneut: In ihren Augen.

Es hilft auch nicht, dass Pearls Ehemann in den Krieg gezogen ist und nicht klar ist, ob und wenn ja, wann er wieder zurückkommt. Aber Pearl will nicht auf ihr Glück warten. Sie will es sich holen. Um jeden Preis …

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Unhuman (Filmkritik)

Als hätte man als heranwachsender Teenager in der Highschool nicht schon Probleme genug, hat der Schulbus von Ever (Brianne Tju), Tamra (Alli Gallo) und ihren Schulkollegen auch noch einen Unfall. Kurz danach läuft eine Sondereinspielung im Radio, die vor einem chemischen Zwischenfall berichtet und zeitgleich wandert Jemand rund um die Unfallstelle. Als diese Person dann in den Bus gelangt und anfängt Leute zu töten, bricht sofort Panik aus.

Scheinbar verwandelt der chemische Zwischenfall Menschen in „Zombie ähnliche“ Kreaturen und nun müssen die unterschiedlichsten, sich im Prinzip nicht ausstehen könnende Charaktere aus der Klasse sich zusammen raufen, wenn sie eine Chance haben wollen, diese Katastrophe heil zu überstehen…

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