City of God: 10 Years Later (Filmkritik)

2002 drehte Fernando Meirelles seinen Kultfilm „City Of God“ und hatte damit weltweit Erfolg. Der Film kostete in etwa gute 3,5 Millionen Dollar. Das meiste davon ging wohl in die Kulissen, die Kameras, die Effekte und vermutlich die Requisiten. Von den Darsteller*innen hat man im Großen und Ganzen danach relativ wenig gehört.

Dieser Film besucht die Darsteller*innen 10 Jahren nach dem Erfolg des Films und zeigt was aus den einzelnen Personen wurde. Die einen hatte ein wenig Erfolg. Ein paar eher weniger.

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Churchill (Filmkritik)

Winston Churchill (Brian Cox) soll eine Rede halten vor der Nation. Der D-Day ist ein paar Tage entfernt und der Plan, den die allierten Kräfte entwickelt haben – die Stürmung der Normandie- scheint ihm zu simpel. Er hält es für ein Selbstmordkommando.

Aber die anderen lassen ihn links liegen. Sie danken ihm für die Meinung, aber das war es dann auch schon. Und Churchill kann mit Zurückweisung nicht gut umgehen. Außerdem hat er eine ähnliche Vorgehensweise im ersten Weltkrieg selbst miterlebt und die Bilder, die er gesehen hat, suchen ihn im Schlaf immer noch heim.

Von seiner Frau entfremdet und mit sich selbst im Unreinen, verliert er sich in Wut und Ärger. Ein Gemütszustand, der auch auf die Nation übergreift …

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Audrie & Daisy (Filmkritik)

Es beginnt mit einer Party. Es beginnt mit Alkohol. Es beginnt mit einer Gruppe von Jungs, die sich wie Vollidioten benehmen. Es beginnt damit, dass Intimität nicht mehr als Intimität gesehen wird. Es beginnt mit Handy und Filmen und Fotos und Internet und Facebook und Social Media.

Es endet im Selbstmord. Es endet im Selbsthass. Es endet in Anklagen, in Gerichtsverfahren, in Schuldzuweisungen, in „Victim Blaming“, in Freisprüchen, Schuldsprüchen und einem letzten Akt an Aufbegehren.

Es ist die Wahrheit.

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The Florida Project (Filmkritik)

Moonee (Brooklynn Prince) wächst im Schatten des Florida Projects auf, was der Name von Disneyland in seiner Bauphase war. Dort glitzert und glänzt alles nach außen hin und alles ist schön und bunt und für Kinder geeignet. Moonee lebt mit ihrer Mutter Halley (Brina Vinaite) in einem Apartmentblock und dort ist das Leben anders. Dort sammeln sich die Existenzen, die wenig vom Leben erwarten und auch wissen, dass sie wirklich nicht sehr viel weiter kommen werden.

Auch Hausmeister Bobby (Willem Dafoe) weiß das und versucht alle daran zu erinnern die Regeln einzuhalten und auch für Ruhe im Haus zu sorgen. Allerdings spielen gerade Moonee und ihre neue beste Freundin Jancey (Valeria Cotto) da nicht immer mit. Und ihre Mutter Halley lebt von einem Tag zum anderen, schafft es dabei allerdings sich immer mehr zu isolieren. Bis sie irgendwann zu drastischen Mitteln greifen muss, um sich und ihrer Tochter ein Einkommen zu sichern …

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Digging Up The Marrow aka How To Catch A Monster – Die Monsterjäger (Filmkritik)

Adam Green (Adam Green) ist Regisseur. Er hat bereits ein paar Horrorfilme gedreht, unter anderem die „Hatchet“-Reihe und es gibt auch eine Fangemeinde, die ihm huldigt. Das bedeutet, natürlich, das auch Fanpost kommt. Im Falle von William Dekker (Ray Wise) sieht die Sache allerdings ein wenig schräg aus, denn der gute Mann meint Monster seien echt und er wisse auch, wo sie wohnen. Er brauche nur jemanden mit Filmerfahrung, der ihm hilft, Beweise zu bringen.

Da Adam generell ein großer Monsterfan ist, lässt er sich auf die Sache ein und versucht mit seinem Kameramann Will Barratt (Will Barratt), Dekker dabei zu unterstützen. Was ist dran an der Sache? Ist Dekker nur irre oder weiß er tatsächlich mehr als alle anderen?

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Oldies but Goldies: Apollo 13 (Filmkritik)

11. April 1970: Die Apollo 13 soll die 3. geplante Mondlandung durchführen. An Bord des Raumschiffs sind Jim Lovell (Tom Hanks), Fred Haise (Bill Paxton) und Jack Swigert (Kevin Bacon). Durch eine technische Fehlfunktion wird die Mondlandung verhindert und die sichere Rückkehr der Astronauten ist ungewiss…

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Never Sleep Again – The Elm Street Legacy (Filmkritik)

Der Mann mit dem Krallenhandschuh ist vermutlich die bekannteste Horror-Ikone. Sozusagen der Indiana Jones der Horrorfilme. Wirf seinen Schatten an die Wand und die Leute wissen sofort, wer das ist. Freddy Krueger. Der Traumdämon. Der Teufel, der dich in deinen Träumen besucht … und von Wes Craven erfunden wurde. Damals. Als noch niemand dachte, dass dieser Film Potential für Fortsetzungen hätte. Aber dieses Potential war offensichtlich da, denn es gab einige(!) Nachfolgefilme und sogar eine TV-Show. Jahre später sogar noch ein Crossover mit Jason aus „Freitag der 13.“.

Die Entstehungsgeschichten der Filme sind allesamt sehr interessant und dass Freddy (immerhin ein Kinderschänder!) derartigen Ruhm einfahren würde war damals noch niemanden klar. Und es war sogar ein wenig creepy …

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Popstar: Never Stop Never Stopping (Filmkritik)

Der Sänger und Rapper Conner4Real (Andy Samberg) ist DER Superstar. Seine Fans liegen ihm zu Füßen und selbst seine Konkurrenten aus der Musikbranche finden ihn cool. Doch als sein neues Album floppt, landet Conner in einer tiefen Sinnes-Krise. Hier erinnert er sich an seine Anfänge als Sänger in der Rap-Boyband „The Style Boyz“ (mit seinen Kollegen Jorma Taccone und Akiva Schaffer)….

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Video Games: The Movie (Filmkritik)

Zach Braff (Garden State, Scrubs), Sean Astin (Herr der Ringe), Will Wheaton (Star Trek, The Big Bang Theory), Donald Faison (Scrubs, Skyline) haben etwas gemeinsam. Sie alle lieben Videospiele. So sehr, dass sie in einer Dokumentation darüber mitgewirkt und diese teilweise sogar produziert haben. Natürlich kommen auch die Stars der Szene zu Wort, wie Nolan Bushnell, Cliff Bleszinksi oder Brian Fargo. Worum es geht? Um die Faszination, die Entstehung die Kultur und … überhaupt alles rund um Videospiele.

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