Mockbuster (Filmkritik)

Anthony Frith hat ein Problem: Er wollte immer schon Filmregisseur werden, ist aber in seinem Job gefangen. Ja, er macht Filme, aber es sind Produktfilme und Werbevideos. Der letzte Auftrag kam von seinen eigenen Eltern. Jetzt wird er selbst Vater und irgendwie hat er das Gefühl, dass er seinen Traum jetzt angehen oder für immer vergessen muss.

Also tut er, was man so tut: Er bewirbt sich überall, bekommt laufend Absagen und wagt dann einen interessanten Schritt: Er schreibt „The Asylum“ an und fragt, ob er einen Film drehen darf. Und die sagen „Ja“.

Also macht sich Anthony von Australien auf zu „The Asylum“, bekommt einen Crashkurs, wie dort das Filme drehen läuft und wirklich spannend wird es, als er die Bedingungen hört: Er braucht ein Team vor Ort in Australien, das Drehbuch kommt von „The Asylum“ und das Budget bestimmen ebenfalls sie.

Außerdem wäre der Dreh in knapp drei Monaten und der geplante Drehzeitraum? Sechs Tage …

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Louis Theroux: Inside The Manosphere (Filmkritik)

Louis Theroux hat schon ein paar spannende Dokumentationen gemacht, keine Frage. Da ging es um Nazis, Boybands, Girlbands und allerlei anderes Zeug.

Dieses Mal hängt er sich in die Welt der Influencer und verbringt Zeit mit drei sehr berühmten Männern, die mit Frauenhass und Männlichkeitsklischees großes Geld machen. Und – leicht widersprüchlich – zB OnlyFans-Girls promoten, während sie gleichzeitig behaupten, diese Art des sich verkaufens würden sie widerlich finden.

Die Frage: Wie sind die Typen wirklich und glauben die den ganzen Mist, den sie erzählen?

Louis geht der Frage auf den Grund …

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Attentat 1942 (Game-Review)

Im Jahr 1942 wird in der Tschechoslowakei ein Attentat auf den Gestapo-Offizier Reinhard Heydrich verübt. Das Attentat schlägt fehl und so werden die Urheber ausgeforscht und die Nationalsozialisten gehen da nicht wirklich zimperlich vor. Großmutter ist dabei die Wohnung auszuräumen und alte Sachen zu entsorgen und dabei stolpert ihr über Unterlagen von damals. Es ist nicht so richtig klar, ob und wie euer Großvater in die ganze Sache involviert war. Fix ist, dass er kurz nach dem Attentat verhaftet wurde.

Es liegt nun an euch, durch Interviews in der Jetztzeit mit den wenigen Überlebenden und Zeitzeugen zu reden und herauszufinden, was damals los war …

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Most Beautiful Island (2017 Filmkritik)

Luciana (Ana Asensio) ist eine undokumentierte Migrantin. Sie hat keine Papiere und muss jeden Job annehmen, den sie hat. Sie teilt sich eine Wohnung mit einem Bekannten, der sie sehr genau daran erinnert, wann die Miete fällig ist. Sie hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und kommt kaum durch den Tag.

Eines Tages erzählt ihr eine Bekannte von einem lukrativen Job, der nur daraus besteht als optischer Aufputz bei einer Party herumzustehen und dafür wirklich gut bezahlt zu werden.

Zuerst unsicher, muss sie noch ein paar Dinge erledigen, denn für die Party braucht sie ein schwarzes Kleid und außerdem Zeit, die sie eigentlich bei einem anderen Job erledigen müsste.

Aber Luciana hat einen Plan. Und sie ist stur. Auch wenn die Party anders abläuft, als sie sich das vielleicht vorgestellt hat …

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What Is A Woman? (Filmkritik)

Matt Walsh hat eine Frage: Was ist eine Frau? Was definiert eine Frau? Oder noch besser: Wie definiert man eine Frau? Und nachdem er als Mann ja keine Ahnung hat, beschließt er, herumzufragen. In Frauenaufmärschen, Wissenschaftler:innen, Politiker:innen, in vielen Interviews und irgendwie scheint niemand eine gute Antwort zu haben …

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Candy Land (2023 Filmkritik)

An einem Truck-Stop irgendwo in der Einöde Amerikas leben ein paar Frauen und ein junger Mann gemeinsam als Sex-Arbeiter:innen in den Tag hinein. Sie haben keine Illusionen und es ist nicht ihr Lebenstraum, aber sie halten sich damit über Wasser und die einhellige Meinung herrscht, dass es durchaus schlimmere Jobs gibt.

Eines Tages werden sie von einem Prediger angesprochen, der ihnen helfen und sie auf den rechten Weg zurückführen möchte, aber die Gruppe lässt ihn ziemlich lieblos abblitzen. Also ziehen er und seine Truppe wieder ihrer Wege.

Kurz darauf steht Remy (Olivia Luccardi) vor der Tür von Sadie (Sam Quartin). Sie war Teil der Predigergemeinschaft, hat aber genug davon und möchte nun endlich ein anderes Leben. Nach zögerlichen Kontakten wird sie in die Gruppe aufgenommen und in deren Arbeit eingeweiht.

Es gibt neben all dem aber ein Problem: nämlich Tote. Zuerst ein einzelner Mann, der auf der Toilette, offensichtlich erstochen und danach rituell positioniert, gefunden wird. Aber nach und nach werden es mehr Tote und die Frage stellt sich, ob die Prediger weitergezogen sind oder vielleicht ein anderes Spiel spielen?

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JFK – Tatort Dalles (1991 Filmkritik)

Jim Garrison (Kevin Costner) ist der Staatsanwalt von New Orleans. Und am Tag als JFK ermordet wird, ist er genauso entsetzt wie alle Amerikaner:innen. Jahre später liegt der Bericht der Warren-Kommission vor, der belegt, dass Lee Harvey Oswald (Gary Oldman), ein Einzeltäter, JFK erschossen hat.

Aber Garrison ist skeptisch. Er liest den Bericht und findet so viele Ermittlungsfehler, dass er seiner Wut und seinem Frust freien Lauf lässt und mit seinem Team selbst zu ermitteln beginnt. Und er stößt auf einen Berg aus Widersprüchen, welche die Theorie des „Einzeltäters“ ad absurdum führt. Allen voran ein Video, welches klar zeigt, dass einen zweiten Schützen von vorne gegeben haben muss. Und Zeugen, die diesen gesehen haben.

Aber nichts davon findet sich im Bericht der Kommission wieder. Also beschließt er, die Sache neu aufzurollen und er macht sich dabei ganz, ganz viele Feinde auf ganz hoher Ebene …

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Nomadland (Filmkritik)

Fern (Francis McDormand) hat so gut wie alles verloren. Ihren Mann, ihre Arbeit, ihr Zuhause. Seitdem lebt sie in ihrem Van. Sie fährt herum, verbringt ihren Sommer an Ort A mit einem saisonalen Job und fährt in der nächsten Jahreszeit weiter zum nächsten Ort, nächsten Job und das zieht sich so dahin.

Auf ihrem Weg lernt sie eine Menge Leute kennen, die aus verschiedenen Gründen ebenfalls in ihren Fahrzeugen leben. Sie alle haben sich dafür entschieden. Sie alle haben ihre Gründe. Genauso, wie Fern …

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Der Maulwurf – Undercover in Nordkorea (Filmkritik)

Es ist die dümmste Idee, die man haben kann: Man schleicht sich als Maulwurf in Nordkorea ein, weil man wissen will, wie das dort so läuft. Man erinnere sich daran, was mit dem Studenten passierte, der ein Plakat von einer Wand geklaut hat (Zur Info: Er ist gestorben an Hirnschäden, die sich niemand erklären konnte …).

Aber genau das passiert. Ulrich Larsen tritt der KFA (Korean Friendship Organisation) bei, um einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können, was so in Nordkorea passiert. Natürlich ist das gefährlich. Und was relativ harmlos anfängt entwickelt sich im Laufe der Jahre zu einer völlig irren Sache, die über Waffenkäufe, Inselkäufe, Besuche in Nordkorea und Uganda – bis hin zum Bau einer unterirdischen Fabrik führt, entwickelt.

Und alles davon ist wahr.

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