Die Schwester der Königin – The Other Boleyn Girl (Filmkritik)

König Heinrich der VIII. (Eric Bana) von England sucht Ablenkung – weibliche. Nachdem seine Frau Katherina von Aragon (Ana Torrent) zum wiederholten Male nur einen toten Säugling zu Welt bringt, wittert die Familie Boleyn ihre Chance. Ihre älteste Tochter Anne (Natalie Portman) soll seine Mätresse werden. Sollte dies der Fall sein, würde dies einen gewaltigen Machtzuwachs für die Familie bedeuten. Doch des Königs Auge fällt stattdessen auf ihre jüngere Schwester Mary (Scarlett Johannson), die gerade glücklich verheiratet ist.

Mary ist so gar nicht begeistert von der Vorstellung Heinrich’s Mätresse zu werden, doch muss sie sich ihrem Schicksal fügen. Denn, was der König will, bekommt er auch. Woraufhin sie sich mit ihrer Schwester streitet, die daraufhin nach Frankreich geschickt wird. Als Mary schwanger wird, verliert er das Interesse an ihr und wendet sich Anne zu, die inzwischen wieder zurück ist. Anne, gar nicht blöd, verweigert sich dem König, denn ihre Bedingung ist, dass sie nur mit ihm schläft, wenn er sie heiratet. Liebestrunken sucht der König einen Weg sich von Katharina scheiden zu lassen und findet ihn auch. Was Anne nicht ahnt, ist, dass sich ihr Leben dadurch keineswegs zum Guten wendet.

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The Invisible War (Filmkritik)

1,5 Millionen Soldaten befinden sind in Amerika im aktiven Dienst. Darunter mittlerweile auch viele Frauen. Was aber ziemlich unbekannt ist: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine dieser Frauen von einem Kameraden vergewaltigt wird, ist größer als durch Feindesfeuer zu sterben. Nur 8 Prozent dieser Fälle kommen zur Anzeige. Nur bei zwei Prozent davon gibt es Verurteilungen.

Ein Drittel der Frauen will die Täter nicht anzeigen, weil der Vorgesetzte, bei dem es angezeigt werden muss, ein Freund des Täters ist. Ein gutes Viertel will keine Anzeige erstatten, weil die Person, bei welcher sie diese erstatten müsste, der Täter ist.

Willkommen in der „glorreichen“ amerikanischen „U.S. Army“. Patriotengipfel von Hunderten Filmen. Willkommen … in der wirklichen Welt.

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Cormans World (Filmkritik)

Es gibt Menschen, die haben die Welt verändert und niemand kennt sie. Es gibt Menschen, die haben eine völlig unwichtige Leistung vollbracht und jeder kennt sie. Dann gibt es noch Menschen, die der Welt den Mittelfinger gezeigt, ihre eigene Welt gebaut und unsere dadurch verändert haben – und trotzdem sind sie viel zu unbekannt.

Robert Rodriguez ist ein Marketing-Genie, der seine „Rebel Without A Crew“-Mentalität vor sich herträgt als wäre er der erste, der das gemacht hat. Die wirkliche Frage aber lautet, was haben Leute wie Robert De Niro, Sylvester Stallone, Joe Dante, Peter Fonda, Ron Howard, Jack Nickolson, Martin Scorsese, William Shatner und Pam Grier gemeinsam?

Sie alle wären nichts – und ohne sie wäre die Kinolandschaft langweilig – wenn es Roger Corman nicht geben würde …

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