Knives Out – Mord ist Familiensache (Filmkritik)

Als der erfolgreiche Schriftsteller Harlan Thrombey (Christopher Plummer) am Abend seines 85. Geburtstag Selbstmord begeht, wird der bekannte Detective Benoit Blanc (Daniel Craig) von einem anonymen Brief, auf die Sache aufmerksam gemacht. Bald erkennt er, dass jeder in der Familie Thrombey rein egoistische Motive verfolgt und man daher Niemanden als Täter ausschließen kann.

Doch Täter für was, wenn es sich doch offensichtlich um einen Selbstmord handelt? Zur Schlüsselfigur für Blanc wird Harlan´s Krankenschwester Marta (Ana de Armas), die eindeutig mehr weiß, als sie zunächst preisgeben möchte. Vielleicht hilft Blanc dabei ja die Tatsache, dass Marta seit ihrer Kindheit nicht lügen kann, ohne kurz darauf sofort spontan erbrechen zu müssen…

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13 Reasons Why aka Tote Mädchen lügen nicht – Staffel 1 (Serienkritik)

Hannah Baker (Katherine Langford) hat sich das Leben genommen. Sie hat sich in die Badewanne gesetzt und mit Rasierklingen ihre Pulsadern aufgeschnitten. Davor hat sie noch 13 Kassetten besprochen. Für jeden Menschen, der sie zu diesem Schritt geführt hat, gibt es eine Kassette. Und erst am Ende der 13 Erzählungen wird das Bild vollständig sein und der Weg in den Suizid klar nachgezeichnet.

Clay Jensen (Dylan Minnette) kommt ebenfalls auf einer dieser Kassetten vor. Als er die Bänder bekommt, stürzt ihn das in eine tiefe Sinnkrise. Dass sein Freund Tony (Christian Navarro) noch dazu derjenige ist, der von Hannah beauftragt wurde, dafür zu sorgen, dass alle Betroffenen die Kassetten auch hören, macht ihn noch viel nervöser.

Denn Clay war in Hannah verschossen. So richtig nämlich. Die beiden waren auf einer Wellenlänge und eigentlich hätte es ein Happy-End geben müssen. Wenn nicht ein paar Dinge ein klein wenig und ein paar andere Dinge so richtig schiefgelaufen wären …

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Resident Evil VII: Biohazard (Game-Review)

Mia wird vermisst. Drei Jahre lang. Das letzte Mal hat Ethan von ihr gehört, als er ein Video erhalten hat. Aufgezeichnet im Irgendwo. Es zeigt Mia, die völlig fertig in die Kamera blickt, sich bei Ehtan entschuldigt, weil sie ihn belogen hat und ihn dann um eines bittet: „Bleib fern“.

Dann – eben drei Jahre später – kommt eine E-Mail. Scheinbar von Mia. Es enthält eine Adresse und natürlich macht sich Ethan auf den Weg, denn er liebt seine Frau über alles.

Als Ethan am genannten Ort ankommt fühlt sich sofort alles falsch an. Die Gegend ist heruntergekommen. Ein Haus, abgelegen mitten in den Sümpfen. Das Haus ist quasi verfallen und irgendjemand scheint Krähenopferungen zu mögen. Es scheint unbewohnt.

Aber dem ist nicht so, wie Ethan rasch herausfindet, denn die Familie Baker wohnt in diesem Anwesen. Und mit ihnen noch etwas anderes. So stürzt Ethan in den schlimmsten Albtraum seines Lebens und nach und nach entdeckt er auch, inwiefern Mia überhaupt einen Grund hat sich bei ihm zu entschuldigen …

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Tanz der Teufel aka Evil Dead (1981 Filmkritik)

Ash (Bruce Campbell) fährt mit ein paar Freunden in eine abgelegene Hütte im Wald. Dort soll es gemütlich werden und rundgehen. Als sie durch Zufall eine böse Macht freisetzen, die Besitz von Menschen ergreift und diese in Monster verwandelt, ertrinkt der nette Ausflug in den Wald wortwörtlich in vielen Litern Blut …

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John Wick: Kapitel 3 – John Wick: Chapter 3 – Parabellum (Filmkritik)

John Wick (Keanu Reeves) hat ein Problem. Er hat die Regeln der internationalen Assassinen-Liga gebrochen und nun wurde er ausgestossen und 14 Millionen Dollar wurden auf seinen Kopf ausgesetzt. Auch Menschen wie Hotelmanager Winston (Ian McShane) oder der undurchschaubare Bowery King (Laurence Fishburne) werden zur Rechenschaft gezogen.

Doch John wäre nicht er selbst, hätte er nicht noch weitere Verbündete wie etwa Sofia (Halle Berry), die ihm noch einen Gefallen schulden. Nebenbei macht John auf seiner Flucht einfach das, was er am Besten kann: seinen Feinden so schnell wie möglich das Leben zu nehmen…

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Assassin’s Creed Odyssey – The Fate Of Atlantis (Game-Review)

Nachdem Kassandra die Hüterin der Erinnerungen wurde und den „Stab von Hermes Trismegistus“ bekommen hat, muss sie nun beweisen, dass sie würdig ist mehrere hundert Jahre zu leben und den negativen Einfluss des Stabs standzuhalten.

Dazu muss sie sich durch drei „Simulationen“ kämpfen, um den Stab an sich zu binden und zu erfahren, wie er funktioniert.

Leider überträgt sich dabei auch einiges durch den „Bleeding Effect“ auf Leila Hassan, die ja in der Gegenwart immer wieder in den Animus zurückkehrt, um den „Stab von Hermes“ übernehmen zu können. Und Leila kommt damit weit weniger zurecht als Kassandra …

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Elizabeth Harvest (Filmkritik)

Ihren Traumprinzen, der sie weit weg bringt von der Welt da draußen. Elizabeth (Abbey Lee) hat ihn gefunden. Henry (Ciaran Hinds) ist Doktor, älter, charmant, klug und unheimlich reich. Das Haus in dem sie nun gemeinsam leben ist riesig. Alle Kleider, all der Schmuck, alles Geld gehört nun auch Elizabeth und den beiden Angestellten Claire (Carla Gugino) und dem Blinden Oliver (Matthew Beard), kann sie jeden Wunsch vortragen.

Alles darf sie, nur einen einzigen Raum im Keller darf sie nicht betreten – das musste sie ihrem Mann versprechen – der ist nur für ihn reserviert. Als er bald darauf trotz Flitterwochen für einen Tag geschäftlich vereisen muss, packt sie die Neugierde und sie betritt schließlich dennoch den Raum. Wenn Henry wieder zurück kommt, wird sie den Preis dafür zahlen müssen…

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Hellboy: The Golden Army (2008 Revisited Filmkritik)

Ein Elf (Luke Gross), der sich nicht länger vor den Menschen verstecken will, macht sich auf die Suche, um die „goldene Armee“ zu erwecken, welche die Macht haben soll, das Feenreich wieder ans Tageslicht zu bringen und die Menschen an ihren Platz zu verweisen.

Währenddessen kämpft Hellboy (Ron Perlman) mit Beziehungsproblemen und der Tatsache, dass er – obwohl er die Welt immer wieder beschützt – immer noch für ein Monster gehalten wird. Deshalb versteht er die Beweggründe des abtrünnigen Elfen Prinz Nuada nur zu gut. Dieser hat es nämlich satt immer nur verachtet und respektlos behandelt zu werden.

Dieses Mal stellt sich die ganze Sache allerdings als schwieriger heraus als gedacht, denn Prinz Nuada ist ein weitaus mächtigerer Gegner als Red je gedacht hätte. Vorausgesetzt er ist überhaupt ein Gegner …

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Bumblebee (Filmkritik)

Im Jahre 1987 flüchtet der Transformer Bumblebee von seinem Planeten Cybertron auf die Erde, um im Geheimen einen sichern Unterschlupf für seine überlebenden Kameraden zu schaffen. Er wird jedoch verfolgt und verliert im anschließenden Kampf sowohl seine Fähigkeit zu sprechen, als auch den Zugriff auf seinen Gedächtnis-Chip. Im letzten Moment bevor sich sein System ausschaltet, kann er sich noch in einen gelben VW-Käfer verwandeln.

Kurze Zeit später, findet die 18 jährige Charlie (Hailee Steinfeld) genau diesen Käfer in der alten Werkstatt ihres Onkels. Sie verliebt sich in das gute Stück und da sie Geburtstag hat, steht das Auto schon bald in ihrer Garage. Es dauert jedoch nicht lange und schon verwandelt sich das Auto in einen Roboter, der offensichtlich hilflos wirkt und noch mehr vor Charlie Angst zu haben scheint, als sie vor ihm.

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