Pan’s Labyrinth (Filmkritik)

Spanien, 1944. Bürgerkrieg und Widerstand. Ofelia (Ivana Baquero) ist die Stieftocher des sadistischen Captain Vidal (Sergi López), der sich dringend einen Sohn als Nachfolger wünscht. Deshalb landen Ofelia und ihre schwangere Mutter auch in seinem Fort, immerhin will der Captain seinen potentiellen und hoffentlich männlichen Nachfolger in der Nähe haben. Captain Vidal ist ein treuer Anhänger von Franco und hat den Auftrag den Widerstand vor Ort auszuhebeln, was er auf äußert sadistische und brutale Art und Weise macht.

Ofelia fühlt sich von Anfang an allein und nur Mercedes (Maribel Verdú) ist ihr von Anfang an sympathisch. Eines Nachts wird Ofelia plötzlich von einem sehr zwielichtigen Wesen besucht. Es ist ein Faun, der ihr mehrere Aufgaben stellt um ihre Mutter, der es immer schlechter zu gehen scheint und der die Schwangerschaft schwer zusetzt, zu retten. Also macht sie sich daran, die Aufgaben zu lösen, während um sie herum Captain Vidal immer sadistischer und brutaler wird, um seine Ehre, seinen Stolz und seine Pseudomoral zu behaupten.

Aber der Widerstand regt sich und irgendwie scheint es, als ob Ofelia ohne es zu wissen sich im Zentrum der Veränderung zu befinden scheint …

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Best of Worst Case: Poolboy (Filmkritik)

Poolboy (Kevin Sorbo) ist ein gebranntes Kind. Gerade noch wird sein bester Freund in Vietnam von einer Granate zerfetzt und er beginnt aufzuräumen wie ein gewisser John Rambo, im nächsten Moment bekommt er ein Telegramm vom Präsidenten der USA, mit dem Inhalt, dass der Krieg vorbei ist. Verdammt nochmal. Wieder Zuhause in den Vereinigten Staaten von Amerika muss er feststellen: Seine Frau hat einen Neuen. Einen Mexikaner. Der Kerl hat noch dazu ein Pool-Reinigungsservice. Der Traum seines (in Vietnam verstorbenen) besten Freundes – also „übernimmt“ Poolboy dessen Firma und beschließt die verdammten illegalen Mexikaner aus dem Geschäft zu vertreiben. Und legt sich mit der Pool-Mafia an.

Aber eigentlich geht es darum überhaupt nicht. Denn eigentlich geht es darum, dass Saint James St. James (Ross Patterson) als kleiner Junge verdammt viel Geld hatte. Also hat er einen Film gedreht. Der trug den Titel „Poolboy“. Auch Teil 2 hat er gedreht. Titel: „Poolboy 2: Drowning Out The Fury“. Das hier ist der zweite Teil, weil der erste nie erschien, aber in Rückblenden dann doch vorkommt und eigentlich musste er Szenen in der Jetztzeit (20 Jahre nach dem ersten Dreh) neu nachdrehen, weil … ach, das wird jetzt kompliziert. Auf jeden Fall ist es soweit … Ihr dürft Poolboy sehen. Oder Poolboy 2. Oder …

Tja. Genau.

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