Ben X (Filmkritik)

Ben (Greg Timmermans) ist Autist. Das macht den Schulbesuch leider im besten Fall zu einer Herausforderung und im schlimmsten Fall zu einer persönlichen Hölle. Für Ben ist es leider das letztere, denn seine Schulkollegen machen sich über ihn lustig, spotten über ihn und spielen ihm sogar ziemlich bösartige Streiche.

Deshalb flüchtet Ben in eine Online-Welt. Er ist Zauberer und dort hat er Freunde. Allen voran ein Mädchen namens Scarlite (Laura Verlinden), das im Spiel seine Heilerin ist.

Als sich Ben nicht mehr anders zu helfen weiß, baut er sich eine kleine Armbrust, um sich in der Schule zu wehren. Natürlich geht es schief und Ben wird als Sündenbock hingestellt. Der aggressive Kerl geht auf seine Mitschüler los. Ben ist verzweifelt und schmiedet einen tragischen Plan …

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Oldies But Goldies: Leon – Der Profi (Filmkritik)

Als Matilda (Natalie Portman) nach Hause kommt, stellt sie fest, dass ihre gesamte Familie ermordet wurde. Aus Reflex und gutem Mitdenken, betritt sie die Wohnung nicht, sondern läutet beim Nachbarn, der ihr sehr skeptisch dann doch die Tür öffnet. Eine Entscheidung, die zwei ganze Leben verändern wird.

Denn der Nachbar ist Leon – ein Auftragskiller und noch dazu ein verdammt guter Auftragskiller. Anfangs zögerlich nimmt der wortkarge Mann die junge Frau unter seine Fittiche und langsam entwickelt sich eine Vater-Tochter-Beziehung, die kein gutes Ende nehmen kann …

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Oldies but Goldies: Memento (Filmkritik)

Leonard (Guy Pearce) hat ein Problem. Seine Erinnerungen – sie stoppen an einem bestimmten Punkt. Sobald er die Konzentration verliert, verliert er alles, was ab diesem Punkt passiert ist. Das ist im Alltag schon nicht einfach, aber im Falle von Leonard doppelt schlimmen, denn: Er sucht den/die Mörder seiner Frau.

Um den Überblick zu behalten, notiert er alle wichtigen Informationen und Dinge, die passiert sind, damit er den Überblick behält. Aber was, wenn er sich irrt? Was, wenn er seine Nachrichten an sich selbst nicht entschlüssen kann …?

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Victoria (Filmkritik)

Victoria (Laia Costa) ist eine junge Frau, die in Berlin lebt und arbeitet. Eigentlich kommt sie aus Spanien und momentan hält sie sich mit einem Job in einem Café über Wasser.

In dieser speziellen Nacht trifft sie Sonne (Frederick Lau) und seine Freunde, die ihr sympathisch sind und Victoria „ihr“ Berlin zeigen. Nach anfänglichem Geplänkel wird die Sache plötzlich ernst, als ein alter Freund von Boxer (Franz Rogowski) die Begleichung einer Schuld einfordert.

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Pan’s Labyrinth (Filmkritik)

Spanien, 1944. Bürgerkrieg und Widerstand. Ofelia (Ivana Baquero) ist die Stieftocher des sadistischen Captain Vidal (Sergi López), der sich dringend einen Sohn als Nachfolger wünscht. Deshalb landen Ofelia und ihre schwangere Mutter auch in seinem Fort, immerhin will der Captain seinen potentiellen und hoffentlich männlichen Nachfolger in der Nähe haben. Captain Vidal ist ein treuer Anhänger von Franco und hat den Auftrag den Widerstand vor Ort auszuhebeln, was er auf äußert sadistische und brutale Art und Weise macht.

Ofelia fühlt sich von Anfang an allein und nur Mercedes (Maribel Verdú) ist ihr von Anfang an sympathisch. Eines Nachts wird Ofelia plötzlich von einem sehr zwielichtigen Wesen besucht. Es ist ein Faun, der ihr mehrere Aufgaben stellt um ihre Mutter, der es immer schlechter zu gehen scheint und der die Schwangerschaft schwer zusetzt, zu retten. Also macht sie sich daran, die Aufgaben zu lösen, während um sie herum Captain Vidal immer sadistischer und brutaler wird, um seine Ehre, seinen Stolz und seine Pseudomoral zu behaupten.

Aber der Widerstand regt sich und irgendwie scheint es, als ob Ofelia ohne es zu wissen sich im Zentrum der Veränderung zu befinden scheint …

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Best of Worst Case: Poolboy (Filmkritik)

Poolboy (Kevin Sorbo) ist ein gebranntes Kind. Gerade noch wird sein bester Freund in Vietnam von einer Granate zerfetzt und er beginnt aufzuräumen wie ein gewisser John Rambo, im nächsten Moment bekommt er ein Telegramm vom Präsidenten der USA, mit dem Inhalt, dass der Krieg vorbei ist. Verdammt nochmal. Wieder Zuhause in den Vereinigten Staaten von Amerika muss er feststellen: Seine Frau hat einen Neuen. Einen Mexikaner. Der Kerl hat noch dazu ein Pool-Reinigungsservice. Der Traum seines (in Vietnam verstorbenen) besten Freundes – also „übernimmt“ Poolboy dessen Firma und beschließt die verdammten illegalen Mexikaner aus dem Geschäft zu vertreiben. Und legt sich mit der Pool-Mafia an.

Aber eigentlich geht es darum überhaupt nicht. Denn eigentlich geht es darum, dass Saint James St. James (Ross Patterson) als kleiner Junge verdammt viel Geld hatte. Also hat er einen Film gedreht. Der trug den Titel „Poolboy“. Auch Teil 2 hat er gedreht. Titel: „Poolboy 2: Drowning Out The Fury“. Das hier ist der zweite Teil, weil der erste nie erschien, aber in Rückblenden dann doch vorkommt und eigentlich musste er Szenen in der Jetztzeit (20 Jahre nach dem ersten Dreh) neu nachdrehen, weil … ach, das wird jetzt kompliziert. Auf jeden Fall ist es soweit … Ihr dürft Poolboy sehen. Oder Poolboy 2. Oder …

Tja. Genau.

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