Alita: Battle Angel (Filmkritik)

Im Jahr 2563 ist die Erde geprägt von den Nachwirkungen eines katastrophalen Krieges. In den Ruinen der Stadt Iron City, sucht der Cyborg-Wissenschaftler Dr. Dyson (Christoph Waltz) immer wieder nach Ersatzteilen, um Menschen in Not aushelfen zu können. Eines Tages findet er den zerstörten Körper eines weiblichen Androiden, deren menschliches Gehirn jedoch völlig unversehrt zu sein scheint.

Dyson versorgt das Mädchen mit einem neuen Körper und nennt sie Alita (Rosa Salazar) nach seiner verstorbenen Tochter, da sie keine Erinnerungen an ihre Vergangenheit hat. Von nun an entdeckt sie die Welt mit Kinderaugen und trifft einen Jungen namens Hugo (Keean Johnson), den sie langsam aber sicher, immer mehr ins Herz schließt. Doch in der unscheinbaren Alita schlummern noch ganz andere Fähigkeiten, was eine Vielzahl potentieller Feinde auf den Plan ruft…

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Bird Box (Filmkritik)

Malorie (Sandra Bullock) ist schwanger. Während sie im Krankenhaus in Begleitung ihrer Schwester eine Untersuchung über sich ergehen lässt, gibt es in den Nachrichten Informationen über eine seltsame Epidemie, die sich an diversen Orten auf der Welt ausbreitet. Scheinbar ein Virus, welches Menschen in den Wahnsinn und in den Selbstmord treibt. Auf dem Weg nach Hause vom Krankenhaus passiert es – die Menschen in ihrer Stadt scheinen ebenfalls betroffen.

Es dauert nicht lange und Malorie findet sich mit mehreren Fremden im Haus von Douglas (John Malkovich) ein. Dort verbarrikadieren sich alle, denn da draußen – da ist kein Virus. Da sind Kreaturen, deren Anblick Menschen in den Wahnsinn treibt …

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Backtrace (Filmkritik)

Macdonald (Matthew Modine) ist der einzige Überlebende eines Überfalls, doch hat er dabei eine schwere Kopfverletzung erlitten. Er kann sich seither an nichts mehr erinnern, verurteilt wurde er natürlich trotzdem. Nach sieben Jahren im Gefängnis spricht ihn eines Tages ein neuer Häftling namens Lucas (Ryan Guzman) an und versichert ihm, er könne ihn aus dem Gefängnis befreien.

Nach erstem Zögern willigt er schließlich ein und kurze Zeit später sind er, Lucas und zwei Komplizen mit Hilfe einer experimentellen Droge – die sein Gedächtnis wieder in Schwung bringen soll – auf der Suche nach der Beute, die Macdonald damals versteckt hat. Doch auch der Polizist Sykes (Sylvester Stallone) hat den Fall nie vergessen und nimmt die Fährte wieder auf, genau wie ein paar finstere Gestalten…

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The Lego Movie 2: The Second One (Filmkritik)

Fünf Jahre ist es her, dass Emmet (Chris Pratt) die Welt gerettet hat. Nun, eigentlich nicht Emmet, sondern Lucy (Elisabeth Banks), Batman (Will Arnett), Unikitty (Alison Brie), Metalbeard (Nick Offerman) und Benny (Charlie Day). Den Ruhm hat allerdings Emmet bekommen, denn er war ja der Auserwählte. Dumm nur, dass alles nichts half und Jahre später die Welt in Trümmern liegt. Es herrscht die Endzeit und alle sind deprimiert und … nun, nicht alle: Emmet ist immer noch fröhlich, happy und findet alles „awesome“.

Da taucht eine neue/alte Bedrohung auf und entführt Emmets Freunde. Allerdings nicht ohne darauf hinzuweisen, dass Emmet eigentlich im ersten Teil keinen wirklich nennenswerten Beitrag geleistet hat zur Weltenrettung und seine sanfte Seite ziemlich nerven kann. Also nimmt Emmet sich vor, härter zu werden und seine Freunde zu retten. Unterwartete Hilfe bekommt er von Rex Dangervest (Chris Pratt), der irgendwie vage bekannt klingt …

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The Curse of Sleeping Beauty – Dornröschens Fluch (Filmkritik)

Seit er erwachsen ist, quälen Thomas (Ethan Peck) jede Nacht Alpträume. Nach dem Tod seiner Frau, wurde die ganze Sache nur noch schlimmer. In seinen Träumen wird er immer wieder von Dämonen verfolgt, auch in wacher Form, da er an Schlafparalyse leidet. Er sieht auch jedes Mal eine schlafende Schönheit (India Eisley), doch immer wenn er sie küssen will, wacht er wieder auf.

Als er eines Tages das alte Anwesen eines ihm bis dato unbekannten Onkels erbt, begibt er sich zu dem alten Haus. Auf dem Gebäude liegt jedoch angeblich ein Fluch und über die Jahre, sind zahlreiche Menschen darin verschwunden. Thomas scheint irgendwie auf übernatürliche Art an das Haus gebunden zu sein und plötzlich erwacht die Schöne in seinen Träumen und gibt als Erklärung an, dass er ihr nun auch physisch näher gekommen sei…

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Halloween (2018 Filmkritik)

Lange ist es her, dass Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) den Angriffen des Michael Myers (Nick Castle, James Jude Courtney) entkommen ist. Seitdem hat sie eine Familie gegründet und sogar bereits eine Enkeltochter (Andi Matichack). Trotzdem lässt diese Nacht sie nicht los, denn Laurie ist überzeugt, dass Michael irgendwann zurückkommen und sie holen wird.

Das hat zu Spannungen mit ihrer Tochter Karen (Judy Greer) geführt, denn diese hatte die Schnauze voll von all den Waffenübungen und dem Training. Für sie ist und war Michael nie Thema. Bis heute, denn zwei Podcaster (Rhian Rees, Jefferson Hall) wollen einen Podcast über Michael Myers machen, besuchen ihn im Gefängnis und überzeugen seinen behandelnden Arzt (Haluk Bilginner) sogar, ihm seine Maske zu bringen …

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Mute (Filmkritik)

Leo (Alexander Skarsgard) arbeitet im Jahr 2035 als Barmann in einem Strip-Club in Neo-Berlin. Seit einem Bootsunfall in seiner Kindheit ist er wegen einer Verletzung an seinem Hals stumm. Doch er ist zufrieden, er braucht keine Worte um ein gutes Leben mit der Kellnerin Naadirah (Seyneb Saleh) zu führen. Sie verheimlicht ihm jedoch Dinge aus ihrer Vergangenheit, ebenso wie ihre Geldprobleme.

Eines Tages ist Naadirah dann plötzlich verschwunden und so begibt sich Leo auf eine gefährliche Odyssee quer durch die Unterwelt von Berlin, um seine große Liebe wieder zu finden. Dabei kreuzen sich seine Wege immer wieder mit einem Chirurgen bekannt unter dem Namen Cactus Bill (Paul Rudd), der mehr mit der Sache zu tun hat, als Leo zunächst bewusst ist…

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Velvet Buzzsaw (Filmkritik)

Josephina (Zawe Ashton) arbeitet für die Galeristin und Kunsthändlerin Rhodora (Rene Russo). Leider hat sie keinen guten Stand bei ihr – was sich dramatisch ändert, als ein Nachbar in ihrem Wohnblock verstirbt und sie in seiner Wohnung eine riesengroße Sammlung an Gemälden findet. Diese sind noch dazu gut. Also packt Josephina sie ein und behauptet, sie „im Müll“ gefunden zu haben. Die Gemälde sind ein Renner und gehen zu unheimlich hohen Preisen durch die Hände der Kunstliebenden und Sammler.

Auch Morf Vandewalt (Jake Gyllenhaal) ist davon betroffen. Er ist Kunstkritiker und hat eine innige Verbindung mit Josephina, aber auch mit diversen anderen Teilen der Kunstindustrie.

Dann sterben seltsamerweise nach und nach Menschen, die sich an den Kunstwerken bereichern wollen. Geht ein Mörder um oder besitzen die Gemälde vielleicht ein Eigenleben?

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Venom (2018 Filmkritik)

Eddie Brock (Tom Hardy) hat als Journalist, schon einige schmutzige Geschäfte aufgedeckt. Davon lebt auch seine erfolgreiche Show. Privat passt ebenso alles, denn er und seine Freundin Anne (Michelle Williams), möchten bald heiraten. Als er ihr Vertrauen jedoch missbraucht um den eiskalten Firmenboss Carlton Drake (Riz Ahmed) bloß zu stellen, verliert er dafür seinen Job und seine Liebe.

Monate später bekommt ein sich mehr schlecht als recht durchs Leben kämpfender Eddie die Chance, es Carlton endlich heim zu zahlen. Der hat nämlich auf einer seiner Raumfahrtmissionen, vier außerirdische Symbionten mitgenommen und testet deren Verbindung ohne Rücksicht auf Verluste an Menschen. Beim Einbruch in die Firma geht jedoch etwas schief und plötzlich hört Eddie eine seltsame Stimme in seinem Kopf…

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Murder Party (Filmkritik)

Christopher S. Hawley (Chris Sharp) findet eine Einladung zu einer Mordsparty an Halloween. Sie wird ihm wortwörtlich vor die Füße geweht. Da Christopher nichts anderes zu tun hat und er generell wenig bis keine Freu(n)de im Leben hat, beschließt er hinzugehen. Er bastelt ein Kostüm und taucht kurze Zeit später in einem sehr, sehr abgelegenen Teil der Stadt in einer sehr, sehr abgelegenen Lagerhalle bei sehr, sehr dubiosen Menschen auf. Die sind auch verkleidet, scheinen aber nicht mit ihm gerechnet zu haben.

Durch sein Auftauchen allerdings kommt Leben in die Bude und bevor sich Chris versieht wird er überwältigt, auf einen Stuhl gebunden und als „Kunstwerk“ des Abends gepriesen. Denn – die Veranstalter der Party ist eine Gruppe Kunststudenten/innen. Die Idee: Chris auf sehr … künstlerische Weise umzubringen und es als Kunstwerk bzw. Performance bzw. Kunstkritik zu verkaufen, denn der Spender Macon (Macon Blair) hat eine Stange Geld für beeindruckende Kunst geboten.

Irgendwie scheint es allerdings als ob die Kunststudenten allesamt ihre Klischees erfüllen, einen an der Waffel haben und so richtige Mörder sind sie auch nicht. Der Abend nimmt dann trotzdem eine verhängnisvolle (und blutrote) Wendung …

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