Annabelle 2: Creation (Filmkritik)

Im Jahr 1955 – 12 Jahre nachdem sie ihre kleine Tochter bei einem schrecklichen Unfall verloren haben – nehmen der Puppenmacher Samuel (Anthony LaPaglia) und seine Frau Esther (Miranda Otto), nach der Schließung eines Waisenhauses, Schwester Charlotte und sechs Mädchen bei sich auf. Zunächst ist die Freude bei den jungen Damen groß und sie genießen das Mehr an Platz und Freiraum.

Bald beginnen jedoch seltsame Ereignisse den fröhlichen Alltag zu trüben. Vor allem sind dabei die zwei jüngsten Mädchen Janice (Talitha Eliana Bateman) und Linda (Lulu Wilson) betroffen, die offensichtlich von einem unnatürlichen Wesen verfolgt werden. Dabei spielt offenbar eine gewisse weiß gekleidete Porzellanpuppe eine entscheidende Rolle, da sie immer dort auftaucht, wo unheimliche Dinge geschehen…

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Flatliners (2017 Filmkritik)

Courtney (Ellen Page) will wissen, wie es ist: Das Leben nach dem Tod. Denn sie trägt eine Schuld mit sich herum (den Tod ihrer Schwester) und diese möchte sie gern loswerden. Wenn das Leben nach dem Tod also a) existiert und b) toll ist, dann braucht sie ja keine Bedenken mehr haben und alles ist paletti. Also drängt sie nach und nach ihre sogenannten Freunde (ich würde eher sagen: Menschen, die sie kennt) dazu, bei ihren Experimenten mitzumachen, nämlich: Ihr Herz zu stoppen, bis sie quasi tot ist, dann eine zeitlang zu warten und sie dann wiederzubeleben.

Nach und nach machen die anderen mit und alle erleben verschiedene Dinge. Vor allem nach dem Aufwachen. Und nichts davon wirklich erfreulich. Man könnte jetzt sagen, sie werden von ihren größten Ängsten heimgesucht, aber das stimmt nicht. Viel mehr ist es so, dass Dinge, mit denen sie nicht abgeschlossen haben, sie dazu bringen, genau diese Dinge zu konfrontieren.

Was aber, wenn die eigene Psyche nicht standhält?

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Annabelle (Filmkritik)

Im Jahr 1967 führt die schwangere Mia (Annabelle Wallis) ein ruhiges Leben in Santa Monica mit ihrem Mann John (Ward Horton). Eines Nachts hört sie jedoch Geräusche bei den Nachbarn und kurz darauf sitzt sie mit einer Stichwunde am Boden und zwei Leichen liegen in ihrem Haus. Zwei Mitglieder einer Sekte haben die Nachbarn getötet und dann ihr Haus gestürmt, wobei er von der Polizei erschossen wurde und sie sich umgebracht hat.

Mia und ihr Baby überstehen den Angriff doch in der Zeit nach der Bluttat, häufen sich die seltsamen Ereignisse im Haus. Dabei scheint die Porzellanpuppe, die Mia von ihrem Mann geschenkt bekommen hatte und die Annabelle, der weibliche Teil der beiden Angreifer bei ihrem Tod in den Armen hielt, eine entscheidende Rolle zu spielen…

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Wounds (Filmkritik)

Will (Armie Hammer) ist Barkeeper. Er lebt in einer Beziehung mit Carrie (Dakota Johnson). Allerdings bekommt man das Gefühl, dass er lieber mit Alicia (Zazie Beetz) zusammen wäre, die Stammgast in seiner Bar ist. Allerdings hat die gerade eine frische Beziehung am Laufen.

Eines Abends fängt in Wills Bar eine Schlägerei an und eine Gruppe Jugendlicher verlässt ziemlich rasch das Lokal. Ein Mobiltelefon bleibt liegen. Will nimmt es mit nach Hause, weil er darauf wartet, dass sich jemand meldet, der/die das vermisste Telefon wiederhaben will.

Aber es kommt anders, denn auf das Handy kommen SMS. SMS, die um Hilfe rufen. Als Will es schafft, das Telefon zu entsperren, findet er noch dazu grausame Bilder und Videos auf dem Ding. Offenbar haben die Jugendlichen mit Schwarzer Magie und Ritualen experimentiert und nach und nach beginnt Wills Leben aus dem Ruder zu laufen …

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The Silencing (Filmkritik)

Früher war Rayburn (Nikolaj Coster-Waldau) ein begeisterter Jäger. Doch diese Tage sind lange vorbei und nun überwacht er ein von ihm gegründetes und nach seiner Tochter benanntes Waldstück, in dem Tiere vor Abschüssen geschützt werden. Seine Tochter ist mittlerweile seit fünf Jahren spurlos verschwunden, doch er weigert sich noch immer standhaft, sie für tot zu erklären und erstickt seine Sorgen in Alkohol.

Sheriff Alice Gustafson (Annabelle Wallis) hat inzwischen ganz andere Probleme, denn ganz aktuell wurde ein junges Mädchen im Wald gefunden, dass offensichtlich von einem bisher unbekannten Täter gejagt wurde. Als Rayburn auf seinen auf den Bäumen installierten Kameras einen Jäger plus ein vor ihm flüchtendes Mädchen sieht, packt er sich sein Gewehr und macht sich auf die Suche nach ihm. Ein Katz und Maus Spiel beginnt, bei dem erst noch entschieden wird, wer oder was hier nun genau die Beute ist.

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Force of Nature (Filmkritik)

Ein Hurrikan ist für die meisten Menschen ein Grund zur Flucht. Nicht so für Ex-Cop Ray (Mel Gibson), der auch wenn seine Tochter Troy (Kate Bosworth) ihn dazu drängt, seine Wohnung nicht evakuieren will. Auch Polizist Cardillo (Emile Hirsch) und seine Partnerin Jess (Stephanie Cayo) haben ihr Schwierigkeiten, ihn zu überreden. Bald kommen jedoch noch akutere Probleme auf sie zu.

Während draußen der Sturm tobt, dringen bewaffnete Männer in das Gebäude ein, auf der Suche nach gestohlenen Gemälden im Wert von Millionen. Das Wohnhaus wird somit zur Falle, aus der es nur einen Ausweg gibt: alle bösen Jungs beseitigen, bevor sie die Beute finden können und nebenbei alle Zeugen erledigen. Gut dass Ray nicht vor hat, leise und auf Grund seiner schweren Krankheit zu sterben…

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Vampire Dad (Filmkritik)

Anfang der 60er Jahre, führt Arzt Raymond (Jackson Hurst) ein ruhiges, erfolgreiches Leben mit seiner Frau und seiner Tochter. Eines Tages wird er jedoch von Victoria (Sarah Palmer), der Königin der Unterwelt gebissen und verwandelt sich kurz darauf in einen Vampir. Die Geschöpfe der Unterwelt haben nämlich auch Gefühle und brauchen einen Doktor, mit dem sie darüber reden können.

Ehefrau Natasha (Emily O’Brien) setzt alles daran, sein Geheimnis zu wahren und ein „normales“ Familienleben aufrecht zu erhalten, während ihr Bruder dank seiner Arbeit im Leichenschauhaus, Raymond mit frischem Blut versorgt. So weit so gut, doch als seine 16 jährige Tochter Susie (Grace Fulton) mit ihrem ersten richtigen Freund auftaucht, brennen ihm sämtliche väterlich-vampirische Gehirnzellen durch…

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A Dark Song (Filmkritik)

Sophia (Catherine Walker) hat einen Plan. Durch ein Ritual will sie einen Dämon beschwören, der ihr einen Wunsch erfüllen muss. Und Sophia will nur eines: Rache. Dazu heuert sie den Okkultisten Solomon (Steve Oram) an, der sie durch das Ritual leitet, denn damit alles richtig funktioniert muss Sophia ihre Seele reinigen.

Was jedoch, wenn Solomon einfach ein perverser Spinner ist, der Sophia mit einer eigenen Agenda in die Irre führt. Was, wenn es kein Ritual gibt, sondern der Typ einfach irre ist und seine schrägen Triebe hier ausleben möchte? Was, wenn Solomon gefährlich ist?

Je länger das Ritual dauert, desto öfter prallen die beiden aufeinander und die Nerven liegen von Tag zu Tag blanker. Und was würde passieren, wenn Sophia – den Beteuerungen von Solomon, dass es dramatische und tödliche Konsequenzen für sie beide hätte – das Ritual einfach abbricht?

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Becky (Filmkritik)

Seit dem Tod ihrer Mutter, ist die 13 jährige Becky (Lulu Wilson) eigentlich ständig wütend. Auf die Schule, ihren Alltag, einfach das Leben an sich. Zu allem Überfluss hat ihr ihr Vater Jeff (Joel McHale) gerade offeriert, dass er seine neue Freundin heiraten wird. Verletzt schnappt sich Becky ihren Hund Diego und wandert zu ihrem Versteck im Wald. Zur gleichen Zeit trifft eine vierköpfige Truppe rund um Neonazi Dominick (Kevin James) in der Gegend ein.

Dominick ist gerade aus dem Gefängnis ausgebrochen und er nimmt die Familie kurzer Hand als Geisel, weil er einen ganz bestimmten Schlüssel im Haus versteckt hat. Dieser ist jedoch verschwunden und bald wird klar, dass Becky diesen gefunden hat. Als Dominick zu harten Mitteln greift um sie heraus zu locken, will sie sich zunächst ihrem Schicksal ergeben, doch dann macht etwas Klick in dem Mädchen und sie beschließt, dass die vier Gangster so nicht davon kommen dürfen.

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Freaks (Filmkritik)

Die siebenjährige Chloe (Lexy Kolker) lebt seit sie sich erinnern kann, in einem verlassenen Haus zusammen mit ihrem Vater (Emile Hirsch). Die Türe ist mehrfach verriegelt, alle Fenster sind mit Vorhängen und Tüchern verdeckt und Regel Nummer eins ist, dass Chloe das Haus niemals verlassen darf. Laut ihrem Vater ist es da draußen nämlich sehr gefährlich, speziell für Chloe.

Sie ist nämlich etwas Besonderes und die Welt da draußen, hat etwas gegen Menschen, die nicht der Norm entsprechen. Bis jetzt ging das isolierte Leben von Chloe und ihrem Dad ganz gut, doch langsam aber sicher beginnt sie an seinen Worten zu zweifeln und die Neugierde wird immer größer. Ist die Außenwelt wirklich gefährlich und was soll schon falsch daran sein, sich etwas Eiscreme zu kaufen?

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