Deeper – The Retribution Of Beth (Filmkritik)

Mark (Matthew Kevin Anderson) ist Reporter. Sein neuer Auftrag schmeckt ihm aber nicht besonders, denn er soll die beiden Pornofilmer John (Greyston Holt) und Steve (Andrew Francis) interviewen und aufdecken, dass ihre Webseite und ihre Filmchen keineswegs „echte“ Frauen zeigt, sondern dass es sich dabei durchaus um Schauspieler*innen handelt.

Aber die Sache läuft schief und aus dem Ruder und ehe sich Mark versieht, befindet er sich in einem Kampf ums Überleben und ist zwischen den Fronten gefangen. Steve auf der einen und Beth (Jessica Harmon) auf der anderen Seite.

Und Marks Beteuerungen, er habe mit der Sache nichts zu tun, er sei nur Reporter, wirken von Sekunde zu Sekunde unglaubwürdiger, denn je mehr er sieht, was geschieht, desto sicherer ist, dass auch er nicht mit heiler Haut davonkommen wird ..

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Little Evil (Filmkritik)

Gary (Adam Scott) ist glücklich. Gerade ist er mit seiner Traumfrau Samantha (Evangeline Lilly) zusammen gezogen und beide lieben sich aus ganzem Herzen. Das einzige Problem ist ihr sechs Jahre alter Sohn Lucas (Owen Atlas). Der ist schweigsam, irgendwie auch seltsam und Gary schafft es trotz wiederholter Bemühungen nicht, eine Verbindung zu ihm aufzubauen.

In einer Selbsthilfegruppe erkennt er zunächst, dass es ganz normal ist in Stiefkindern nur das Schlechte zu sehen. Mehr und mehr und nicht zuletzt auch auf Grund von seltsamen Ereignissen, wird Gary jedoch schließlich klar, dass Lucas nicht nur im übertragenen Sinn sondern auch wörtlich wirklich das Böse ist. Wie soll er das jetzt seiner Frau beibringen und was kann man in so einer Situation nur tun?

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Get Out (Filmkritik)

Chris (Daniel Kaluuya) ist nervös. Denn er ist schwarz und hat eine weiße Freundin – die ihn an diesem Wochenende ihren Eltern vorstellen will. Und die haben keine Ahnung, dass er kein weißer Kerl ist. Aber gut – was die Liebe uns nicht alles tun lässt. Also fährt Chris mit und ist – Überraschung – verblüfft, wie nett und freundlich die Familie auf ihn reagiert. Dummerweise hat seine Freundin Rose (Allison Williams) vergessen, dass an genau diesem Wochenende die gesamte Familie zusammenkommt, um sich an ihre Großeltern zu erinnern.

Und irgendwie gibt es dann doch das ziemlich ungute Gefühl, dass etwas hier nicht mit rechten Dingen zugeht …

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Das Spiel – Gerald’s Game (Filmkritik)

Jessie Burlingame (Carla Gugino) und ihr Ehemann Gerald (Bruce Greenwood) fahren gemeinsam zu einem abgelegenen Haus am See, um ihre Ehe zu retten. Das wollen sie – den Wünschen von Gerald entsprechend – so schaffen, indem sie ihr Liebesleben mit ausgefallenen Spielen etwas ankurbeln. Kurze Zeit später liegt Jessie auf dem Bett, an beiden Händen mit Handschellen ans Bett gefesselt.

Das nicht gerade liebevolle Spiel von Gerald wird ihr jedoch schon bald zu bunt und sie verlangt, dass er sofort damit aufhört und sie wieder freilässt. Beim darauf folgenden Streitgespräch bekommt Gerald plötzlich einen Herzinfarkt und bleibt leblos auf der noch immer angeketteten Jessie liegen. Plötzlich ist sie alleine, ohne Hilfe in der Nähe oder die Möglichkeit sich selbst zu befreien…

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Oldies but Goldies: Donnie Darko (Filmkritik)

Donnie (Jake Gyllenhall) lebt zurückgezogen bei seinen Eltern. Eine seiner wenigen Bezugspersonen ist seine Schwester Elizabeth (Maggie Gyllenhaal). Er ist ein Außenseiter, wirkt meist depressiv und schüchtern. Die meisten finden ihn ein wenig unheimlich. Er besucht eine Psychotherapie und nimmt regelmäßig Tabletten, die ihm helfen, über die Runden zu kommen.

Eines Tages kracht die Turbine eines über ihr Haus fliegenden Flugzeugs durch das Dach und schlägt genau auf Donnies Bett ein. Zum Glück hat ihn Frank, eine Albtraumfigur in einem Horror-Hasen-Kostüm, im Schlaf nach draußen geführt und gerettet.

Aber seitdem er überlebt hat, passieren immer seltsamere Dinge um ihn herum. Und Frank sagt ihm, dass in kurzer Zeit die Welt enden wird …

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The Girl With All The Gifts (Filmkritik)

Melanie (Sennia Nanua) ist ein besonderes Kind. Sie fühlt. Sie denkt. Sie träumt. Vor allem träumt sie von ihrer Lehrerin Helen Justineau (Gemma Arterton), die sie für einen ganz außergewöhnlichen Menschen hält.

Aber Melanie ist anders, denn wie viele Menschen ist mit einem Pilz infiziert, der eigentlich ihr Gehrin kontrollieren sollte und dennoch scheint sie – die meiste Zeit – sie selbst zu sein. Es sei denn sie riecht Menschen. Dann kommt das „Monster“ in ihr durch.

Deshalb ist sie auch in einem Forschungslabor und wird von Eddie Parks (Paddy Considine) bewacht und von Dr. Gladwell (Glenn Close) betreut. Melanie scheint die Lösung der Infektion zu sein. Doch dann geht alles schief und das Ende der Welt wie wir sie kennen hängt von Melanie ab.

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Stephen Kings ES (2017 Filmkritik)

In Derry, Maine passieren seltsame Dinge. Kinder verschwinden und irgendwie scheint es, als ob alle 27 Jahre schreckliches Unheil über die Stadt hereinbricht. Dieses Mal verschwinden Kinder. Es gibt keine Leichen und man hört nie wieder von ihnen.

Eines der verschwundenen Kinder ist der kleine Bruder von Bill (Jaeden Lieberher), der mit seinen Freunden mehr oder weniger die Nerds sind. Die Verlierer. Die Außenseiter. Jene Kinder, die von anderen gehänselt werden und die es ohnehin nie weit bringen werden.

Aber dann entdecken sie, dass das Grauen einen Namen hat: Pennywise (Bill Skarsgard). Und sie nehmen die Bürde auf sich, sich dem Biest entgegenzustellen. Koste es was es wolle …

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The Walking Dead: Michonne (Game-Review)

Michonne ist am Ende. Sie hält die Erinnerung an eine vergangene Schuld nicht mehr aus und bricht an einem Strand zusammen. Ihre Kinder? Tot. Wessen Schuld? Michonnes. Zumindest in ihren Augen. Aber es kommt nicht zum Äußersten, denn ein freundlicher Fremder hält sie zurück und nimmt sie zu sich auf sein Boot.

Als ein Treffen mit einer anderen Crew nicht zustande kommt, tauchen Bedenken auf. Etwas muss passiert sein. Ab ins Ruderboot um das andere Schiff zu durchsuchen. Natürlich. Als ob da etwas Gutes dabei rauskommen könnte. Aber mit dieser Menge an Problemen hat selbst die äußerlich so abgebrühte Michonne nicht gerechnet.

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Best Of Worst Case: Iron Werewolf aka Iron Wolf aka Werewolf Terror (Filmkritik)

Im Jahr 1945 wird Berlin befreit. Die Nazis wurden geschlagen, aber nicht, ohne zuvor noch ein geheimes Experiment durchzuführen: Eine Kreatur, halb Mensch, halb Wolf wurde erschaffen und dazu hintrainiert auf alles loszugehen, was nicht „deutsch“ bzw. „arisch“ ist. Das Biest wird eingesperrt und vergessen.

2012 kommt eine Gruppe von jungen Leuten in die alte Anlage, weil der berühmte Punk-Rocker Spike Jones (Dominik Starck) dort ein Konzert veranstalten will. Weil, was ist geiler als ein Punk-Konzert in einem alten Nazi-Bunker. Das ist quasi das ultimative „F*** You!“ an die rechte Szene. Oder so. Es kommt wie es kommen muss: Das Biest wird befreit …

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Dave Made a Maze (Filmkritik)

Als Annie (Meera Rohit Kumbhani) eines Tages nach Hause kommt, steht mitten in ihrem Wohnzimmer ein aus Karton gebautes Labyrinth. In ihm ist ihr Freund Dave (Nick Thune), der es vor drei Tagen gebaut hat und es seitdem nicht wieder verlassen hat. Er hat sich nämlich verirrt und findet den Ausgang nicht mehr, denn von innen ist das Ding viel größer, als es von außen wirkt. Zerstören will er es auch nicht, denn endlich hat er einmal etwas selbst geschaffen.

Der beste Freund Gordon (Adam Busch) ist schnell zur Stelle, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Bald schon ist das Wohnzimmer voll mit Menschen inklusive Harry (James Urbaniak), der mit Kamera- und Tonmann angereist ist. Annie wird es schließlich zu dumm und sie entscheidet trotz der Warnung vor Gefahr von Dave, ihn in dem Labyrinth zu suchen. Natürlich wollen da auch die anderen Besucher mit hinein gehen, die sich ebenfalls verirren und bald schon gibt es die erste Tote…

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