The Walking Dead: Michonne (Game-Review)

Michonne ist am Ende. Sie hält die Erinnerung an eine vergangene Schuld nicht mehr aus und bricht an einem Strand zusammen. Ihre Kinder? Tot. Wessen Schuld? Michonnes. Zumindest in ihren Augen. Aber es kommt nicht zum Äußersten, denn ein freundlicher Fremder hält sie zurück und nimmt sie zu sich auf sein Boot.

Als ein Treffen mit einer anderen Crew nicht zustande kommt, tauchen Bedenken auf. Etwas muss passiert sein. Ab ins Ruderboot um das andere Schiff zu durchsuchen. Natürlich. Als ob da etwas Gutes dabei rauskommen könnte. Aber mit dieser Menge an Problemen hat selbst die äußerlich so abgebrühte Michonne nicht gerechnet.

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Attraction (Filmkritik)

Als ein unidentifiziertes Flugobjekt über Russland auftaucht, wird es vom Militär abgeschossen und stürzt danach ab, wobei es zu hunderten Todesopfern kommt. Yulya (Irina Starshenbaum) hat ihre beste Freundin verloren und ihr Vater, der die Verhandlungen führt und weitere Tote verhindern möchte, hat keine Zeit für ihre Gefühle. Daher schnappt sie sich ihren Freund Artyom (Alexander Petrov) und seine drei Kumpel und sie planen eine gefährliche Aktion.

Gemeinsam und mit einer Waffe ausgestattet, dringen sie heimlich ins Sperrgebiet rund um das Raumschiff ein, um Antworten zu finden und den Wesen zu zeigen, wer hier der Boss ist. Als Yulya auf einen Außerirdischen trifft, stürzt sie aus Versehen fast ab, doch das Wesen rettet sie. Sind die Besucher vielleicht doch friedlich und war alles nur ein Missverständnis oder steht ein großer Kampf bevor, der das Schicksal dieses Planeten entscheiden wird?

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Best Of Worst Case: Iron Werewolf aka Iron Wolf aka Werewolf Terror (Filmkritik)

Im Jahr 1945 wird Berlin befreit. Die Nazis wurden geschlagen, aber nicht, ohne zuvor noch ein geheimes Experiment durchzuführen: Eine Kreatur, halb Mensch, halb Wolf wurde erschaffen und dazu hintrainiert auf alles loszugehen, was nicht „deutsch“ bzw. „arisch“ ist. Das Biest wird eingesperrt und vergessen.

2012 kommt eine Gruppe von jungen Leuten in die alte Anlage, weil der berühmte Punk-Rocker Spike Jones (Dominik Starck) dort ein Konzert veranstalten will. Weil, was ist geiler als ein Punk-Konzert in einem alten Nazi-Bunker. Das ist quasi das ultimative „F*** You!“ an die rechte Szene. Oder so. Es kommt wie es kommen muss: Das Biest wird befreit …

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Dave Made a Maze (Filmkritik)

Als Annie (Meera Rohit Kumbhani) eines Tages nach Hause kommt, steht mitten in ihrem Wohnzimmer ein aus Karton gebautes Labyrinth. In ihm ist ihr Freund Dave (Nick Thune), der es vor drei Tagen gebaut hat und es seitdem nicht wieder verlassen hat. Er hat sich nämlich verirrt und findet den Ausgang nicht mehr, denn von innen ist das Ding viel größer, als es von außen wirkt. Zerstören will er es auch nicht, denn endlich hat er einmal etwas selbst geschaffen.

Der beste Freund Gordon (Adam Busch) ist schnell zur Stelle, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Bald schon ist das Wohnzimmer voll mit Menschen inklusive Harry (James Urbaniak), der mit Kamera- und Tonmann angereist ist. Annie wird es schließlich zu dumm und sie entscheidet trotz der Warnung vor Gefahr von Dave, ihn in dem Labyrinth zu suchen. Natürlich wollen da auch die anderen Besucher mit hinein gehen, die sich ebenfalls verirren und bald schon gibt es die erste Tote…

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Best Of Worst Case: Sharknado 5 – Global Swarming (Filmkritik)

Amerika liegt in Schutt und Asche. Die Sharknados haben es verwüstet. Während dort am Wiederaufbau gearbeitet wird, bereitet sich die Welt auf weitere Hai-Stürme vor. Nova (Cassandra Scerbo) indessen findet ein altes Artefakt, welchem eine unheimliche Macht inne zu wohnen scheint und offenbar dem Hai-Gott geweiht ist.

Durch diese Entdeckung wird ein neuer, noch größerer und gefährlicherer Sharknado erweckt, der durch Raum und Zeit springen kann und kreuz und quer über die Weltkarte fetzt. Ob England, Australien oder Ägypten – es gibt keine Grenzen mehr. Die Welt ist nicht nur im Wandel – die Welt HAT sich gewandelt.

Und als dann der jüngste Sohn von Fin (Ian Ziering) in den Riesensturm gesaugt wird, ist es ausgerechnet Nova, die ihn nicht retten konnte. Jetzt wird die Sache persönlich und Fin und seine Frau April (Tara Reid) reisen dem Sharknado (nicht immer freiwillig) um die ganze Welt hinterher …

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Guardians of the Galaxy Vol. 2 (Filmkritik)

Star-Lord Peter Quill (Chris Pratt) und seine Truppe sind nach ihren Heldentaten allgemein bekannt als die Guardians of the Galaxy und werden daher auch öfters angeheuert, um heikle Situationen zu lösen. Auch ihr letzter Auftrag wäre ein Erfolg gewesen, hätte Rocket (gesprochen von Bradley Cooper) nicht das Bedürfnis verspürt, ein paar wertvolle Batterien stehlen zu müssen.

Eine hitzige Raumschlacht später, stürzen die Guardians daher mit ihrem Schiff auf einem Planeten ab. Dort landet kurz darauf ein weiteres Schiff, aus dem ein älterer Herr (Kurt Russell) und eine Außerirdische namens Mantis (Pom Klementieff) aussteigen. Auf die Frage von Peter, wer er denn sei, antwortet dieser, sein Name wäre Ego und er sei sein Vater.

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The Walking Dead: A New Frontier (Game-Review)

Javier und sein Bruder lieben sich, aber sie haben es auch schwer. Javier war Baseballstar, hat aber seinen Job verloren, weil er „Spieler“ war, was sein Bruder ihm immer noch vorhält. Dazu ist sein Bruder ehemaliger Soldat und hat (auch als Ergebnis des Krieges) einen halbwegs jähzornigen Charakter. Trotzdem ist er verheiratet und hat zwei Kinder. Als die Zombieplage ausbricht ist gerade der Vater der beiden verstorben und … bleibt nicht lange tot.

Jahre später sind Javier, seine Schwägerin und die beiden Kinder (also Nichte und Neffe von Javier) unterwegs und sie schlagen sich durch. Javiers Bruder hat sich vor Monaten aufgemacht um Hilfe zu holen und ist nie zurück gekommen. Als die vier sich eine Pause vor der Flucht vor einer Horde „Walker“ gönnen, geht alles den Bach runter. Und kurz drauf trifft Javier auf eine junge, ziemlich hartgesottene Dame namens Clementine.

Der Beginn einer neuen und sehr seltsamen „Freundschaft“, geprägt von Misstrauen, Verrat und Geheimnissen.

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Assassin’s Creed IV: Black Flag (Game-Review)

Die Templer-Firma Abstergo hat einen neuen Plan – immerhin müssen ihre Forschungen über Precurser-DNA und Artefakte ja auch finanziert werden. Also gründen sie eine eigene Firma namens „Abstergo Entertainment“. Diese soll aus den Erinnerungen und den Erfahrungen, welche durch den „Animus“ gefunden werden, Videospiele machen, um damit Geld zu verdienen. Genau das passiert auch. Und um die Erinnerungen auf Tauglichkeit zu testen, wird die DNA von Subject 17 (Desmond Miles) genutzt, um erneut in seiner Vergangenheit zu wühlen.

Dieses Mal tritt Edward Kenway die Hauptrolle an. Der gute Mann war in seiner Heimat ein Säufer, trotzdem verheiratet, aber leider schwer jähzornig und unzufrieden. Deshalb verließ er seine Frau, um in der Karibik als Pirat sein Unwesen zu treiben und reich zu werden. Er will als strahlender Held zurückkehren.

Aber das Piratenleben ist anders und Edward dümpelt dahin. Zumindest bis er zufällig einen Assassinen ermordet, der ein wichtiges Artefakt zu Kontaktleuten bringen soll. Also stülpt sich Edward dessen Kleidung über und überbringt das Ding an Stelle des nun Toten, denn er sieht dies als die große Chance eine ganze Menge Geld für quasi null Aufwand zu ergattern. Leider betritt er damit Kriegsgebiet, denn auch in der Karibik treffen Assassinen und Templer aufeinander und Edward – nun, der steht in der Mitte, obwohl er eigentlich nur eines will: Geld, um sich zur Ruhe setzen zu können.

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Power Rangers (Filmkritik)

Der gefallene Star-Football Spieler Jason (Dacre Montgomery), muss nach einem verpatzten Streich das restliche Schuljahr über nachsitzen. Dort sieht er mit Kimberly (Naomi Scott) und Billy (R.J. Cyler) zwei bekannte Gesichter wieder, obwohl er beide nur flüchtig kennt. Gleich an seinem ersten Tag hilft Jason Billy bei einem Experiment in der örtlichen Goldmine, wo sie zufällig auch auf Kimberly stoßen.

Gemeinsam mit dem leicht verrückten Zack (Ludi Lin) und der Außenseiterin Trini (Becky G.) finden sie nach einer von Billy ausgelösten Explosion, fünf Münzen in fünf verschiedenen Farben. Jeder nimmt sich eine und gemeinsam flüchten sie, da ihnen die Sicherheitskräfte durch den Lärm bereits auf den Fersen sind. Auf der Flucht wird ihr Auto von einem Zug gerammt, doch am nächsten Tag wacht jeder der Fünf in seinem/ihren Bett wieder auf, unversehrt und irgendwie stärker…

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Bully – die Ehrenrunde aka Canis Canem Edit (Game-Review)

Jimmy Hopkins hat es nicht wirklich leicht. Seine Mutter hat sich einen neuen Mann geangelt, der offensichtlich primär an kleidungsfreier Zeit mit ihr interessiert ist und nicht mal tertiär an ihrem Sohn. Sie widerum hängt weit mehr an seinem Geld … äh, großzügigem Charakter, als an ihrem Sohn, der ohnehin nur Probleme macht und schon von diversen Schulen geflogen ist.

Also wird Jimmy schnurstracks ins Internat gebracht und er muss sich fortan auf der Bullworth Academy mit allerlei irren Mitschüler*innen, Professor*innen, dem Rektor und der Köchin herumschlagen. All die Schülergangs und sein „Freund“ Gary jetzt mal noch gar nicht mitgerechnet, denn dieser will unbedingt die Schule beherrschen … Das fängt schon mal nicht gut an. Und wir sind immer noch am ersten Tag.

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