Gänsehaut-Momente: Dragon Quest Heroes II – Macht der Freundschaft

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich „Dragon Quest Heroes“ primär wegen der tollen Optik gespielt habe und dann doch von der Story und den Charakteren positiv überrascht war. Das gilt immer noch, aber vor allem gab es im ersten Teil eine Szene, die ich wirklich, wirklich super fand. Sogar so super, dass ich immer noch kurz kichern muss, wenn ich daran denke.

Das ganze Spiel dreht sich im Grunde darum, dass man als Team, als Freunde, gegen jede Übermacht und gegen alles Böse bestehen kann. Das wird immer und immer wieder mal subtil, mal wortwörtlich betont und gerade gegen Ende, wenn es dann zu einem Kampf gegen den „Oberbösewicht“, der die ewige Dunkelheit heraufbeschwören will, kommt. Lange hat es gedauert an diesen Punkt zu kommen und tatsächlich – der Zusammenhalt unserer bunt gemischten Heldentruppe, die aus verschiedenen Dimensionen hierher gebracht wurde, um die Welt(en) zu retten, sichert ein ums andere Mal den Sieg.

Und ab jetzt folgen SPOILER.

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Life Is Strange: Before The Storm (Game-Review)

Chloes (Rhianna DeVries) Leben ist Mist. Ihr Vater ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen, ihre Mutter hat einen neuen Freund, der ein militanter Sack ist und überhaupt nervt alles und jeder. In der Schule ist sie nur selten, ihre Mutter macht sich große Sorgen um sie und Freunde hat sie ohnehin keine.

Zumindest bis sie auf einem Konzert ihrer Lieblingsband „Firewalk“ von Rachel Ambers, dem beliebtesten und bekanntesten Mädchens der Schule, vor ein paar Trunkenbolden gerettet wird. Rasch entwickelt sich zwischen den beiden Mädchen ein Band aus Verständis, Freundschaft und vielleicht auch Liebe.

Aber in Arcadia Bay passieren seltsame Dinge. Und Chloe und Rachel stehen mittendrin in einem Sommer, der ihr ganzes Leben verändern wird …

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Gänsehaut-Momente: Mass Effect – Sovereign

Man kann der „Mass Effect„-Reihe viel vorwerfen – „Rollenspiel light“, man kann den Ausgang der gesamten Story nicht ändern (ich bin immer noch der Meinung: In diesem Fall ist der Weg das Ziel), die Rollenspiel-Anteile wurden Stück für Stück zurückgefahren, der Bau des „Human Reapers“ ergibt keinen Sinn und wird auch nicht näher erklärt (glaube ich) und was auch sonst noch so kommen mag.

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Best Of Worst Case: Triassic Attack (Filmkritik)

Da ein reicher Geschäftsmann einem Indianerstamm den Grund abgekauft hat und er dort einen Vergüngungspark/Einkaufszentrum (= irgendwas böse Kapitalistisches) bauen will, protestieren die Indianer. Dumm nur, dass sie das Geld bereits genommen haben. Und ein Deal ist ein Deal.

Da kann auch der Sheriff Jake (Steven Brand) nicht viel machen. Sein Onkel (der Meinungsmacher unter den Indianern) trinkt sich den Frust vom Leib und vollführt ein uraltes Ritual, welches einen Geist heraufbeschwört, der Besitz von Saurierskeletten im Museum ergreift.

Und sich dann auf den Weg macht, um zu fressen, was zu fressen ist …

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Gänsehaut-Momente: Enslaved – Odyssey To The West – Ende

150 Jahre nach einem verheerenden Krieg ist die Welt nicht mehr im Wandel, sondern sie hat den Wandel bereits hinter sich. Da im Krieg viele und eigenständig denkende Maschinen zum Einsatz kamen, haben viele davon überlebt und ziehen durch die Lande, immer noch dabei ihren Auftrag auszuführen und alles Leben zu töten oder gefangen zu nehmen und diese Gefangenen zur „Pyramide“ zu bringen. Niemand weiß, was dort geschieht.

Auf einem diese Sklavenschiffe befindet sich Monkey, der nach dem Absturz eines Sklaven-Flugzeugs aufwacht und feststellt, dass er eine Sklaverei gegen eine andere getauscht hat, denn eine junge Frau namens Trip hat ihm ein Sklavenstirnband umgelegt, welches ihn dazu zwingt ihren Befehlen zu gehorchen und immer in einer bestimmten Nähe von ihr zu bleiben.

Trip entschuldigt sich bei Monkey für diese Vorgehensweise, meint aber, sie weiß nicht, ob er ihr helfen würde ohne das Sklavenband und sie müsse unbedingt nach Hause kommen – es alleine aber nicht schaffen. Also hilft Monkey ihr dabei – ob ihm das nun passt oder nicht.

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The Shape Of Water – Das Flüstern des Wassers (Filmkritik)

Elisa Esposito (Sally Hawkins) kann nicht sprechen. Sie lebt allein, kommuniziert über Gebärdensprache mit ihrem Nachbarn Giles (Richard Jenkins) und ihrer Arbeitskollegin Zelda (Octavia Spencer). Der Job als Putzfrau in einem Forschungslabor in den 60iger Jahren ist zwar nicht der Tollste, aber immerhin kann sie sich davon über Wasser halten.

Als Agent Strickland (Michael Shannon) eine Kreatur in die Forschungsanlage bringt, um an ihr Experimente durchführen zu können, entwickelt Elisa allerdings zuerst einen Beschützerinstink und später sogar echte Zuneigung. Der Kreatur (Doug Jones) scheint es ebenfalls so zu gehen.

Ein kühner Plan wird gefasst und Dr. Hofstetler (Michael Stuhlbarg) könnte sich – aus mysteriösen Gründen als Helfer erweisen …

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Gänsehaut-Momente: The Witcher 3: Wild Hunt – Kaer Morhen

Die Welt von „The Witcher“ ist dreckig, rau und jede Geste an Freundlichkeit wird hoch geschätzt – immer vorausgesetzt, sie ist keine Floskel oder will uns in falscher Sicherheit wiegen. In einer Welt wie dieser sind Freunde rar gesät. Freunde, die bis zum Ende an deiner Seite stehen oder sogar ihr Leben für das deine in Gefahr bringen würden – vergiß es.

Zumindest denkt man so, bis man im Laufe des Abenteuers von Geralt von Riva, entdeckt, dass man viele von den Personen, die man trifft und mit denen Geralt eine Vorgeschichte (es muss nicht immer eine positive Vorgeschichte sein) verbindet, auf die Hexer-Burg Kaer Morhen einladen kann. Ein Refugium. Ein sicherer Hafen. Und mit der Zeit die Sammelstelle eines bunten Haufens an Charakteren, die sich gegenseitig noch nicht einmal mögen müssen.

Auf der Suche nach seiner Ziehtochter Ciri durchstreift Geralt das gesamte Land und immer wieder trifft er auf Überbleibsel und Spuren von Ciri und ihren Verfolgern: Der „Wilden Jagd“. Sie ist Ciri auf den Fersen. Je länger die Suche dauert, desto klarer wird, dass es letzten Endes nur auf eine Konfrontation hinauslaufen kann.

Und wenn es schon zu einer Schlacht kommen muss, dann sucht man sich doch sein Schlachtfeld am besten selbst aus, nicht wahr?

Und ab jetzt folgen SPOILER.

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Annihilation – Auslöschung (Filmkritik)

Jane Foster … ich meine *räusper* Lena (Natalie Portman) ist Forscherin. Sie hat ihren Mann Kane (Oscar Isaac), der Soldst ist, seit einem Jahr nicht mehr gesehen, da er während einer Mission nicht zurückgekommen ist. Als er plötzlich wieder im Haus steht und sich an nichts erinnern kann, ist sie dementsprechend sprachlos. Dann bricht er zusammen, spuckt Blut und wird ins Krankenhaus gebracht. Denkt sie. Am Weg dorthin wird das Rettungsfahrzeug aufgehalten und sie und ihr Mann werden entführt.

Denn er ist der einzige Überlebende einer Mission, welche in den „Shimmer“ geführt hat. Eine seltsame Lichtkuppel, in deren Zentrum sich ein Meteor (oder etwas ähnliches) befindet und in deren Inneren keine physikalischen Gesetze mehr zu gelten scheinen. Da Jane, ach, verdammt – LENA, sich schuldig fühlt, ihren Mann mehr oder weniger in die Mission gehetzt zu haben, meldet sie sich freiwillig, um es ihm gleich zu tun und vielleicht herauszufinden was mit ihm geschehen ist, damit sie ihn retten kann …

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Gänsehaut-Momente: Watch_Dogs – Aidens Neffe

Die Welt von Watch_Dogs ist keine schöne, bunte, fröhliche Welt. Zumindest nicht im ersten Watch_Dogs in dem der von Sehnsucht nach Rache und Vergeltung getriebene Aiden Pearce seinen Feldzug gegen die Mörder seiner Nichte ohne große Skrupel begeht. Die eine Sache, die Aiden nicht vollkommen zur Killermaschine verkommen lässt und die ihn halbwegs menschlich hält, ist seine Familie: Seine Schwester Nicole und sein Neffe Jackson.

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Agents Of Mayhem (Game-Review)

Die „Devil’s Night“ hat alles verändert. Früher war die Welt uneins und im Krieg mit sich selbst. Staaten bekämpften sich mit Waffen, wirtschaftlich und auch sonst mit allen möglichen Mitteln. Dann kam die „Devil’s Night“. Die Nacht als LEGION mit seinen Schergen über alle Länder der Welt hergefallen ist und es hunderte, nein, tausende Tote gegeben hat.

Deshalb hat Persephone, ehemals Mitglied von LEGION, auch MAYHEM gegründet. Eine Organisation, die sich LEGION entgegenstellt um deren Vorhaben zu vereiteln. Dieses Mal sieht es aus, als hätten die Bösewichte Seoul dazu auserkoren eine große Rolle in ihren Plänen zu spielen. Zumal sich dort auch vermehrt „Dunkle Materie“ finden lässt.

Grund genug für die AGENTS OF MAYHEM sich mit ihrer fliegenden Basis ARK nach Seoul zu begeben und dort wo es nur geht … Chaos anzurichten. Und jede/r der AgentInnen hat seinen/ihren ganz eigenen Grund, gegen LEGION anzutreten …

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