Der fremde Sohn – Changeling (Filmkritik)

Es ist das Jahr 1928. Christine Collins (Angelina Jolie) lebt alleinerziehend mit ihrem Sohn Walter. Sie arbeitet für eine Telefongesellschaft und ihr Sohn ist ihr ein und alles. Eines Tages springt sie unerwartet für eine Kollegin ein und als sie verspätet nach Hause kommt ist Walter verschwunden. Auch eine Vermisstenanzeige bringt nichts. Walter taucht nicht wieder auf.

Vater Gustav Briegleb (John Malkovich) nutzt die Gunst der Stunde, um in seiner Radiosendung und auf der Kanzel darauf hinzuweisen, dass man den Jungen wohl nicht finden wird, weil das LAPD ja bekannt ist als legale Version der Mafia und die Korruption dermaßen tief gedrungen ist, dass die Polizei ja eigentlich die wahren Verbrecher sind.

Dann taucht die Polizei mit einem Jungen auf, von dem sie behaupten, es sei Walter. Aber Christine weiß, er ist es nicht. Und sie weist mehrmals (auch öffentlich) darauf hin. Was die Polizei dazu veranlasst sie mit allen möglichen Mittel zu diskreditieren und ihre geistige Gesundheit in Abrede zu stellen. Ein Höllenritt beginnt an dessen Ende 20 tote Kinder stehen und die Gewissheit für immer in Ungewissheit leben zu müssen …

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Der 13te Krieger (Filmkritik)

Ahmed Ibn Fahdlan (Antonio Banderas) hat sich mit der falschen Frau eingelassen und wird zur Strafe vom Sultan auf eine Mission geschickt, von der er nicht zurückkehren soll. Während seiner Reise trifft er auf ein einen Stamm Wikinger, die eben ihren König verloren haben. Kurz nachdem der neue König Buliwyf (Vladimir Kulich) seinen Anspruch geklärt hat erreicht sie Nachricht eines befreundeten Stammes: Sie werden von Monstern bedroht.

Also machen sich zwölf der Wikinger auf, um zu helfen. Aber der 13te Krieger darf kein Nordmann sein, also nimmt Herger Ahmed unter seine Fittiche und er wird fast gegen seinen Willen in ein Abenteuer verwickelt, welches sein Leben für immer verändern wird …

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Jean-Claude Van Johnson (Serienkritik)

Der Schauspieler Jean-Claude Van Damme ist in Wahrheit … Schauspieler. Und außerdem ein Geheimagent, der auf den Codenamen „Johnson“ hört. Mittlerweile hat sich der gute Mann zur Ruhe gesetzt und lebt von Glanz und Glorie der alten Tage. An die sich aber niemand mehr außer ihm erinnert.

Als er zufällig seine Ex-Partnerin und verloren geglaubte Liebe Vanessa (Kat Foster) auf dem Weg zu einem Einsatz sieht, merkt er, wie sehr er sie immer noch begehrt. Also gibt es nur eine Lösung: Zurück in den aktiven Dienst. Als Schauspieler undercover auf einem Filmset wird die Beziehung von Vanessa und Jean-Claude auf die Probe gestellt, denn Johnson … nun, der ist nicht mehr der Jüngste.

Unterstützung bekommen Sie vom ehemals für ein Drogenkartell gearbeitet und mittlerweile die Seiten gewechselt habenden Luis (Moises Arias). Und die beiden können jede Unterstützung brauchen, die sie bekommen können, denn dieser Auftrag wird ihnen alles abverlangen.

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Oldies but Goldies: Robin Hood (Filmkritik)

Da König Löwenherz auf einem Kreuzzug verschollen ist, bleibt für Prinz John nur eines zu tun: In dessen Abwesenheit das Land zu regieren und gemeinsam mit seinem Berater Hiss und dem Sheriff von Nottingham Steuern aus den Leuten zu pressen.

Robin Hood und Little John passt das überhaupt nicht, also stehlen sie von den Reichen und geben des den Armen, was sie in den Augen der Bevölkerung zu Helden macht und ihnen viel Bewunderung einbringt. Robins Herz schlägt aber nur für die Jungfrau Marian. Um ihr Herz zu erobern schreckt er auch vor kühnen Manövern nicht zurück.

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Speak (Filmkritik)

Melinda Sordino (Kirsten Stewart) kommt nach den Sommerferien zurück in die Schule. Alle meiden sie. Sie wird beschimpft. Sie wird verspottet und niemand kann sich so recht mit ihr anfreunden. Sie trifft mehrere Mädchen, die sie als ihre ehemaligen Freundinnen bezeichnet, aber sie wird eigentlich nur angefeindet. Die Leute schauen sie böse an und grunzen ihr hinterher.

Also beschließt Melinda, der Welt mit Schweigen zu begegnen. Sie lässt die anderen reden, zieht sich zurück, wird immer unscheinbarer. Grund für die Anfeindungen ist eine Party am Ende des letzten Schuljahres. Die Party war illegal und Melinda hat die Polizei gerufen, wodurch viele, viele SchülerInnen Probleme bekommen haben.

Was die anderen aber nicht wissen: Melinda wurde auf dieser Feier von einem Schulkollegen vergewaltigt. Aus Panik und in Schock hat sie die Polizei gerufen, bekam dann aber Angst und ist geflohen. Und nun kann sie sich niemanden anvertrauen. Sie schafft es nicht, darüber zu sprechen.

Aber dann beginnt ihre ehemals beste Freundin mit ihrem Vergewaltiger auf Dates zu gehen und Melinda muss sich die Frage stellen, ob es nicht – wenn schon nicht um ihretwillen, dann um ihrer Freundin Willen – besser wäre, doch etwas zu sagen …

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Bernard und Bianca im Känguruhland (Filmkritik)

Und wieder dringt ein Hilferuf an die „internationale Rettungsagentur“ – dieses Mal aus dem fernen Australien: Da er einen sehr seltenen und wertvollen Adler namens Marahute befreit hat, wurde der junge Cody vom profitgeilen Percival McLeach entführt und nur eine – ebenfalls von Cody befreite – Feldmaus kann einen Notruf absetzen.

Klar sendet die „Rescue Aid Society“ ihre beiden besten Agenten Fräulein Bianca und Bernard, um gemeinsam mit dem Top-Agenten vor Ort (Eine Feldratte namens Jake) zu Codys und Marahutes Rettung zu eilen. Dumm nur – zumindest für Bernard, der sich mit Miss Bianca vermählen mag -, dass Jake auch ein Äuglein auf die allerliebste geworfen hat.

bernard und bianca 2

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Oldies but Goldies: Bernard und Bianca (Filmkritik)

Die kleine Penny wird von der schrecklichen Madame Medusa aus dem Waisenhaus entführt, um für sie in einem abgelegenen Sumpf einen großen Diamanten zu suchen. Penny kann aber einen Hilferuf in Form einer Flaschenpost absetzen und diese erreicht die „internationale Rettungsgesellschaft“ die aus allerlei Kleintieren besteht und deren Mitglied Ungarn sich sofort zur Rettungsaktion meldet – und zwar in Form des umwerfenden Fräulein Biancas. Und diese sucht sich Hausmeister Bernard als ihren Begleiter aus. Die beiden streifen durchs Waisenhaus, fliehen vor Krokodilen, bekommen Unterstützung von einer Stubenkatze und legen sich letztlich noch mit Madame Medusa und ihren Riesenkrokodilen an, denn wenn ein Kind um Hilfe ruft – dann ist die „internationale Rettungsgesellschaft“ zur Stelle um zu helfen!

bernard und bianca

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Der Geist und die Dunkelheit (Filmkritik)

Col. John Henry Patterson (Val Kilmer) bekommt einen relativ einfachen Auftrag: Er soll nach Afrika und dort einen Brückenbau beschleunigen. Die Zeit dafür: 3 Monate. Warum? Weil er genau das macht: Brücken bauen. Außerdem wollte er schon ewig nach Afrika. Seine Frau ist allerdings schwanger – da kommt ihm der zeitliche Druck eh gerade recht um wieder rechtzeitig zuhause sein zu müssen.

Und anfangs läuft alles nach Plan. Bis ein Löwe ein paar Menschen tötet. Patterson kümmert sich darum und erschießt ihn. Das hat aber nach einer anfänglichen Euphorie zur Folge, dass kurz darauf zwei weitere Löwen auftauchen. Und diese beiden benehmen sich nicht einfach wie Löwen. Diese jagen Menschen. Und zwar sehr gezielt. Also muss Patterson sich Hilfe holen bei Charles Remington (Michael Douglas), einem renommierten Jäger, der noch alles umgelegt hat, auf das er es abgesehen hatte …

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Dragon Quest Heroes 2 (Game-Review)

Vor 1000 Jahren gab es einen großen Krieg. Die Brüder Fractos und Unos haben sich gegenseitig die Köpfe eingeschlagen und die gesamte Welt zerbrach in sieben Reiche. Diese sieben Reichen sollten für immer in Frieden leben, auf das nicht nochmals solch ein Krieg über die Welt hereinbreche.

Aber es kommt natürlich anders: Unsere Heldin besucht ihren Cousin in Harba, der dort auf Auslandssemester studiert und sich zum Schwertkämpfer ausbilden lässt. Just als die beiden sich treffen wird Harba aber von Dunisia angegriffen. An der Spitze der Armee steht ihr alter Freund: Prinz Cesar.

Irgendetwas ist passiert, denn ohne Grund würde Cesar niemals angreifen. Aber bevor man dieses Mysterium lösen kann muss erst einmal die fremde Stadt vor der landeseigenen Armee gerettet werden.

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Bayonetta: Bloody Fate (Filmkritik)

Bayonetta ist eine Hexe. Und sie tötet Engel. Das macht sie gut, das macht sie gern und das macht sie zur Zielscheibe für allerlei Wesen. Sie selbst kann sich an ihre Vergangenheit nicht erinnern, sie weiß nur, dass sie besondere dämonische Kräfte hat und den Engeln wirklich effektiv in den Hintern treten kann. Verfolgt wird sie auch von Luca, dessen Vater an just dem Tag getötet wurde, als Bayonetta aus jahrhundertealtem Schlaf erwacht ist und er gibt ihr die Schuld an seines Vaters Tod.

Als Bayonetta dann auch noch auf ein kleines Mädchen trifft, welches sie immerzu mit Mami anspricht und wenig später auch noch eine Frau auftaucht, die sie mehrmals zum Kampf herausfordert und sie immer wieder damit neckt, nichts über ihre eigene Vergangenheit zu wissen, wird es ihr zu bunt. Und langsam dämmert ihr, dass die „Auferstehung“ des Schöpfers mit einem Medallion zu tun hat, welches sie um den Hals trägt. Das kann ja heiter werden, wenn die Jägerin zur Gejagten wird …

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