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Snowden (Filmkritik)

Edward Snowden (Joseph Gordon-Levitt) arbeitet beim Geheimdienst. Er ist ein Nerd. Er ist ein Informatiker, Programmierer und irgendwie auch ein wenig ein Hacker. Was er nicht ist: Ein Mensch mit großartig vielen Sozialkontakten, aber das stört ihn nicht großartig.

Beim Heer wird er nicht glücklich, also wechselt er den Job, weil „es cool ist, Akten sehen zu dürfen, auf denen ‚Top Secret‘ steht“. Irgendwie kriegt er die Stelle dann auch und weil er ein paar gute Ideen hat, schreibt er ein cooles Programm und die Sache läuft.

Irgendwann – was großteils daran liegt, dass er jetzt eine Freundin hat – kommt ihm aber irgendwie vor, als wäre sein Job nicht unbedingt einer, welcher die Welt verbessert, sondern eher … nun, als würde er einen Überwachungsstaat á la „1984“ unterstützen und – Hand aufs Herz: Ist Sicherheit die Aufhebung der Privatsphäre wert?

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Ghost Team (Filmkritik)

Louis (Jon Heder) stellt ein Team zusammen um Geister zu jagen. Darunter primär Loser-Typen, abgehalfterte Deppen und jene Frau, die er vergeblich im Verborgenen liebt. Es dauert nicht lange und die ersten seltsamen Ereignisse passieren vor laufender Kamera.

Dann verschwinden Leute aus dem Team und Louis bekommt absolut Panik …

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Ouija: Ursprung des Bösen – Origin of Evil (Filmkritik)

Im Jahr 1967 hält sich Alice Zander (Elizabeth Reaser) mit Trickbetrügereien bzw. Seancen über Wasser. Immerhin ist sie Alleinerzieherin und hat zwei Töchter. Die ältere Tochter Lina (Annalise Basso) stolpert bei einer Freundin über ein Ouija-Bord. Ihre Mutter kauft kurz darauf auch eines, um es bei den Seancen einzubauen und die jüngere Tochter (Lulu Wilson) beginnt plötzlich in diversen Sprechen zu reden und mit den Toten zu sprechen.

Natürlich kann das nicht gut ausgehen, denn auch wenn Alice denkt, Lulu würde mit ihrem verstorbenen Vater sprechen, so stellt sich Pfarrer Tom Hogan die Frage, ob Lulu nicht mit dem Feuer spielt …

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Best Of Wort Case: Sharkansas Women’s Prison Massacre (Filmkritik)

Honey (Dominique Swain) hat ein Problem, aber einen Plan. Das Problem: Ihre Freundin ist im Gefängnis und wird mit ihren Mitgefangenen in den Wald gefahren, um … zu graben. Keine Ahnung, was oder wieso. Aber Hauptsache sie sind im Wald. Irgendwo im Nirgendwo, denn dort kann man kostengünstiger Drehen. Der Plan beinhaltet auf einer Landstraße mit einer peinlich geschminkten Kopfwunde ihre Liebste aus dem VW-Bus … ah, sorry, dem Polizei-Hochsicherheits-Gefangenen-Transport-Mobil zu befreien.

Das gelingt auch. Dummerweise ist durch Sprengarbeiten in der Nähe des Sumpfes, in welchem die Damen … graben … ein Riss entstanden und – wer rechnet damit – prähistorische Haie tauchen auf und beginnen gleich mal alle Leute zu fressen. Also doch keine Flucht, sondern gemeinsam gegen die Haie antreten. Da werden sogar die ehemaligen Feinde (aka Wärter aka Polizisten) zu Freunden …

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Assassin’s Creed (Filmkritik)

Cal Lynch (Michael Fassbender) hat einen wirklich schlechten Tag. Nicht nur, dass er quasi (fast) umgebracht und entführt wurde, er wird auch noch in ein Gerät namens Animus gesteckt, mit welchem er durch „genetische Erinnerungen“ in die Haut seiner Vorfahrens schlüpfen kann und deren Leben nachspielt. Wozu? Cal ist ein Nachfahre eines der größten Assassinen der Geschichte namens Aguilar. Und dieser Meister-Meuchelmörder hat den „Apfel von Eden“ gefunden, der es seinem Besitzer erlaubt, anderen Menschen seinen Willen aufzuzwingen.

Genau diesen wollen seine Entführer haben und deshalb wird er gezwungen in seinen Erinnerungen nach dem Versteck des „Edenapfels“ zu suchen. Cals Entführer entpuppen sich als Templer, die erklärten Widersacher der Assassinen, und er befindet sich nun in doppelter Hinsicht mitten in diesem Krieg: Auf der einen Seite durch das Leben seines Vorfahren Aguilar zur Zeit der Spanischen Inquisition. Auf der anderen Seite wird Cal von Rikkin (Jeremy Irons), CEO von Abstergo, einer Templer-Strohmann-Firma, ziemlich deutlich klar gemacht, dass er kein „Gast“ ist, sondern ein Mittel zum Zweck, auch wenn seine Tochter Sofia (Marion Cotillard), das gern anders hätte. Cal Lynch hat einen wirklich schlechten Tag. Aber das ist erst der Anfang seiner Geschichte …

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Epistory (Game-Review)

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Es war einmal ein Mädchen. Es ritt auf einem Fuchs. Dieser Fuchs trug sie durch die Landschaft auf der Suche nach … wonach eigentlich?

Das Land. Es entfaltet sich vor ihr und die Einsamkeit macht sie traurig. Der Weg breitet sich vor ihr aus und immer wieder tauchen überdimensionale Insekten auf, welche sich ihr in den Weg stellen. Rätsel, die sich lösen lassen müssen und vier Elemente, die sie beherrschen lernen muss.

Ihr Weg führt sie durch Täler, durch Berge, durch Lava, durch Eis und Feuer, durch windige Höhen und je mehr sie lernt, desto besser kann sie verstehen was passiert und damit umgehen. Und während all der Zeit, die Leere …

Und am Ende … am Ende kann es nur einen Weg geben.

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Never Sleep Again – The Elm Street Legacy (Filmkritik)

Der Mann mit dem Krallenhandschuh ist vermutlich die bekannteste Horror-Ikone. Sozusagen der Indiana Jones der Horrorfilme. Wirf seinen Schatten an die Wand und die Leute wissen sofort, wer das ist. Freddy Krueger. Der Traumdämon. Der Teufel, der dich in deinen Träumen besucht … und von Wes Craven erfunden wurde. Damals. Als noch niemand dachte, dass dieser Film Potential für Fortsetzungen hätte. Aber dieses Potential war offensichtlich da, denn es gab einige(!) Nachfolgefilme und sogar eine TV-Show. Jahre später sogar noch ein Crossover mit Jason aus „Freitag der 13.“.

Die Entstehungsgeschichten der Filme sind allesamt sehr interessant und dass Freddy (immerhin ein Kinderschänder!) derartigen Ruhm einfahren würde war damals noch niemanden klar. Und es war sogar ein wenig creepy …

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Ben Hur (2016 Filmkritik)

Judah Ben Hur (Jack Huston) ist ein jüdischer Prinz. Sein Adoptiv-Bruder Messala (Toby Kebbell) fühlt sich nicht von der neuen Familie angenommen und nur von seinem Bruder verstanden. Nach einer kleinen Streiterei mit der Ziehmutter macht sich Messala auf in die weite Welt um seinen Platz in ebendieser zu finden.

Seine Rückkehr ist freudig, aber nicht lange, denn Messala arbeitet nun für die Römer und ist ranghoher Soldat. Pontius Pilatus wird in Kürze in die Stadt kommen und Messala bittet seinen Bruder Judah, ihn dabei zu unterstützen die Zionisten von einem Anschlag abzuhalten, da er sonst nicht für die Sicherheit der Stadt (Pilatus ist eher ein rachsüchtiger Mensch, der Juden so gar nicht gern hat) garantieren kann.

Aber es passiert natürlich etwas Schlimmes und Judah verliert nicht nur sein Haus, sondern auch seine Familie und seinen Ziehbruder – der ihn dazu verdammt auf einer Galeere als Sklave sein Leben zu fristen. Aber Judah kommt frei. Und schwört Rache …

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Best Of Worst Case: Ozark Sharks (Filmkritik)

Beth (Allisyn Ashley Arm) fährt mir ihrer Familie auf Urlaub in die Ozarks. Mit dabei sind ihr Bruder und ihre Eltern, als auch die Großmutter. Oma ist lieb, die Eltern findet Beth blöd und der Bruder nervt, denn der will ja nur Mädels abstauben. Also liest Beth lieber Bücher und macht einen auf „schmollender Teenie“. Zumindest bis ihr Liebster auftaucht (den von der Familie sonst niemand mag) und dann ist alles super.

Tatsächlich ist aber nichts super, denn Haie haben den Weg in die Ozarks gefunden und freuen sich dort sehr über Frühstück, Mittag- und Abendessen in Menschenform. Natürlich kommt auch noch ein kleines Festival dazu, was letztlich bedeutet: Die Menschen (vor allem kreischende Mädchen im Bikini) müssen gerettet werden …

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Oldies but Goldies: Das Ding aus einer anderen Welt – John Carpenter’s The Thing (1982 Filmkritik)

Es ist saukalt. Kein Wunder, immerhin befindet sich MacReady (Kurt Russel) in einer Forschungsstation im ewigen Eis. Da kann einem schon mal der Bart einfrieren. Aber damit hat man ja gerechnet und es gibt nichts, was ein paar Kumpel und ein paar Schluck Whiskey nicht wieder gutmachen könnten. An sich ist alles ruhig. Dann plötzlich Aufruhr. Die Herren von der nicht weit entfernten Forschungsstation der Norweger kommen mit einem Helikopter angereist und versuchen scheinbar einen armen Hund zu erschießen, der klar vor ihnen flüchtet.

Leider verstehen die Amerikaner kein Wort von dem was die Norweger da sagen. Sie retten den Hund und als einer von MacReadys Kollegen angeschossen wird, da reicht es einfach. Der Hund überlebt.

Was eher negative Konsequenzen hat, denn was da an ihrer Tür aufgetaucht ist, ist weniger ein Hund als der schlimmste Albtraum, den man in einer entlegenen Station irgendwo im Eis haben kann …

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