Altitude (Filmkritik)

Sara (Jessica Lowndes) nutzt zum ersten Mal mit mehreren Passagieren ihren frisch erworbenen Pilotenschein. Ihr Freund, die beste Freundin Mel (Julianna Guill) und zwei Kumpels sind in einem gemieteten Privatjet mit an Bord, um so schnell wie möglich zu einem angesagten Konzert zu gelangen. Die Reise beginnt ohne große Probleme, doch unerwartet taucht eine Schlechtwetterfront in Form einer riesigen Wolke auf, die den kleinen Jet erwischen wird, falls nicht schnell ein Ausweichmanöver eingeleitet wird.

Die Wolke ist jedoch leider zu schnell und groß was dazu führt, dass das Flugzeug völlig verschluckt wird und die Sicht gleich Null ist. Die technischen Geräte spielen plötzlich verrückt und die Steuerung blockiert. Blind und ohne unmittelbare Fluchtmöglichkeit müssen die fünf jungen Leute einen Weg aus der schwerelosen Dunkelheit finden, bevor der Maschine der Sprit ausgeht. Zu allem Überfluss scheinen sie hier oben nicht alleine zu sein. Unheimliche Geräusche lassen darauf schliessen, daß sich innerhalb der Wolke irgendeine Art von Tier befindet und es hat nichts Gutes im Sinne.

Altitude

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Verblendung – The Girl with the Dragon Tattoo (Filmkritik)

Journalist Mikael Blomkvist (Daniel Craig) ist nachdem sich Quellen zu einem Zeitungsartikel als unwahr herausstellten, in der Öffentlichkeit in Ungnade gefallen. Nichts desto trotz engagiert ihn der Industrielle Henrik Vanger (Christopher Plummer) um die Wahrheit über das Verschwinden seiner Nichte Harriet Vanger heraus zufinden.

Was sich als nicht ganz leicht heraus stellen solle, da das Ganze schon mehr als 40 Jahre her ist. Blomkvist reist für seine Nachforschungen auf den Familiensitz der Vangers, denn Henrik Vanger vermutet, dass Harriet von einem Familienmitglied ermordet wurde. Natürlich engagiert Henrik Mikael erst, nachdem er diesen von einer Sicherheitsfirma auf Herz und Nieren überprüfen hat lassen. So schnüffelt die unkonventionelle Ermittlerin Lisbeth Salander (Rooney Mara) in Mikaels Leben herum und schon bald hilft sie Mikael bei seinen Ermittlungen.

Verblendung Film

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A Lonely Place to Die (Filmkritik)

Eine fünfköpfige Gruppe von Bergsteigern ist gerade auf einer Klettertour in den schottischen Highlands unterwegs, als einer von ihnen in einem Waldstück eine seltsam klingende Stimme hört. Kurz darauf findet die Truppe ein Luftrohr, dass aus der Erde herausragt. In dem Erdloch befindet sich ein kleines serbisches Mädchen, dass kein Wort englisch spricht. Da es sich anscheinend um eine Entführung handelt, wollen die Wanderer das Mädchen so schnell wie möglich in die nächste Stadt und somit in Sicherheit bringen, doch da haben die brutalen Kidnapper eindeutig etwas dagegen.

A-Lonely-Place-to-Die

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Tage des Verrats – The Ides of March (Filmkritik)

Der junge, ambitionierte Politaktivist Stephen Myers (Ryan Gosling) arbeitet für den aufstrebenden Präsidentschaftskandidaten Mike Morris (George Clooney). Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Durch eine Intrige der gegnerischen Wahlkampfseite, wird er von Paul Zara (Philip Seymour Hoffman) als stellvertretender Wahlkampfleiter für Morris gefeuert. Doch Stephen denkt gar nicht daran, sich einfach so zu ergeben und zieht sein Ass aus dem Ärmel – einen potentiellen, von ihm vertuschten Skandal…

The Ides of March Film Ryan Gosling

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The Shrine (Filmkritik)

Als ein junger amerikanischer Tramper in Europa vermisst wird (jaja, das böse Europa …) begeben sich drei „Reporter“ auf die Suche nach ihm. In einem kleinen Dorf in Polen wird die Truppe auch beinahe fündig. Zumindest bemerken sie sehr rasch, dass hier etwas Seltsames passiert. Die Einheimischen verstecken ihr Misstrauen und ihre Aggression so gut wie nicht und in einem nicht weit entfernten Waldgebiet scheint eine Nebelwand „zu stehen“. Als Carmen, Sara und Marcus dort ankommen stellt sich heraus, dass das Zentrum dieser Nebelwand eine abartige, heidnische Statue ist, welche auch der Grund dafür zu sein scheint, dass in dem Dorf immer wieder Menschen geopfert werden … auf ziemlich brutale Weise. Allerdings ist nicht alles so, wie es scheint … und während unsere amerikanischen Helden vor dem Teufel flüchten, stellt sich am Ende vielleicht doch noch heraus, dass sie gar nicht die Helden sind …

The Shrine Film

(Wer so eine Statue im Nebel findet, sollte anfangen sich ein wenig Sorgen zu machen.)

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Cars 2 (Filmkritik)

Lightning McQueen hat bereits vier mal den Piston Cup gewonnen und kehrt nun als gefeierter Held in seine Heimatstadt Radiator Springs zurück. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt ihm jedoch nicht, denn der ehemalige Öltycoon Miles Axelrod hat einen neuen, umweltfreundlichen Allinol-Treibstoff entwickelt und veranstaltet daher zu Werbezwecken den ersten „World Grand Prix“ der Geschichte. Während den unerwartet verlaufenden Rennen, wird Lightnings bester Freund Hook in ein gefährliches Abenteuer verwickelt. Hook wird von Topagent Flint McMissile mit einem Agenten verwechselt und arbeitet zusammen mit ihm schon bald an einem Fall, der den Alltag eines jeden Autos auf der ganzen Welt beeinflussen könnte.

Cars-2

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The Thing (2011 Filmkritik)

Als Kate (Mary Elisabeth Winstead) die Chance erhält bei einer Expedition in die Antarktis dabei zu sein um „Top Secret“-Fundstücke zu klassifizieren, lässt sie sich nicht zwei Mal bitten. Vor Ort angekommen stellt sich heraus, dass die norwegische Forschungseinrichtung wohl den Fund des Jahrtausends gemacht hat: Ein Raumschiff und noch viel wichtiger – ein ins Eis gefrorenes Alien. Das Ding wird also in die Forschungseinrichtung geschleppt und dort weiter untersucht.

Allerdings stellt sich heraus, dass das Ding gar nicht so richtig tot ist. Was aber noch viel schlimmer ist: Das Ding kann Zellen absorbieren und kopieren, also organische Materie nachbauen und somit in jede Rolle der Mitarbeiter schlüpfen. Langsam greift zuerst Unglauben und dann Paranoia um sich, da jeder jeden verdächtigt …

The Thing Film Ice(Das „Ding“ wird aus seinem Eissarg befreit. Keine. Gute. Idee.)

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Flypaper (Filmkritik)

Tripp (Patrick Dempsey) wollte eigentlich nur einen Geldschein wechseln lassen, vielleicht ein bißchen mit der hübschen Bankangestellten Kaitlin (Ashley Judd) flirten und sich dann schnell zur Apotheke begeben, damit er seine regelmäßige Tabletteneinnahme ja nicht vernachlässigt. Blöd nur, dass er gerade das Gebäude verlassen will, als zwei Gruppen von Bankräubern – unabhängig voneinander – gleichzeitig die Bank überfallen wollen.

Nach der anfänglichen Verwirrung und der darauf folgenden Schiesserei, kann Tripp die Gangster davon überzeugen, dass doch auch ruhig beide Gruppen ihrer Tätigkeit nachgehen können, da sowieso die einen zum Tresor wollen, die anderen aber auf die Geldautomaten scharf sind. So weit so gut, abe wie soll Tripp nun an seine Medikamente kommen, bevor ihm vor lauter manischen Gedanken der Kopf explodiert? Wie kann er dafür sorgen, dass er und der Rest der Geiseln, diesen Überfall überleben? Und was das Wichtigste ist: wie kann er Kaitlin nur davon überzeugen, dass sie auch mit ihm schlafen will und nicht nur er mit ihr?

Flypaper

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Anonymus (Filmkritik)

Edward de Vere (Rhys Ivans) ist ein Edelmann und nicht nur das – er ist der wahre Schreiber hinter den Werken Shakespeares (Rafe Spell). In der Zeit des Puritanismus, in der die Poesie und das Theater und alle schönen Künste verpönt sind und das Schreiben für Adelige absolut tabu war, litt de Vere wahre Qualen. Wie sollte er seine Stücke – unter ihnen die epische Liebesgeschichte „Romeo und Julia“ – jemals der Öffentlichkeit präsentieren können? So kommt er auf die Idee, jemand anderes dafür zu bezahlen, sich als der Schreiber seiner Stücke auszugeben – Shakespeare. Der ist seines Zeichens eigentlich Schauspieler, aber gegen die entsprechende Bezahlung ist der mehr als Willens den Beruf zu wechseln. Gleichzeitig ist die Zukunft Englands in Gefahr, denn die alternde Queen Elisabeth (Vanessa Redgrave), steht auf einem sehr wackeligen Thron.

Anonymus

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Sonic Generations (Game Review)

Sonic-Generations-1

Kaum eine Spiele-Serie hatte es in letzter Zeit so schwer, positive Rezensionen zu erhalten, wie die Erscheinungen rund um den blauen Igel Sonic. Das hatte zweierlei Gründe. Zum einen lag es an den alteingesessenen Sonic-Fans selbst – und deren Erwartungshaltung. Denn wer seit den Anfangstagen und damit seit dem Megadrive (und später dem Dreamcast) dabei war, neigte nur allzu leicht dazu, das Vergangene innerlich ein wenig aufzuwerten. Dabei waren auch die frühen Sonic-Games nicht immer perfekt gewesen, obgleich sie freilich zwischenzeitlich zu Kult-Titeln geworden waren.

Der zweite Grund, warum die letzten Sonic-Spiele hart beurteilt wurden, lag daran, dass die Entwickler nicht immer erkennen ließen, wer eigentlich zu ihrer Zielgruppe zählte. „Sonic the Hedgehog“ und vor allem „Sonic Unleashed“ waren durchaus für sehr junge Spieler geeignet, was bei Letzterem nur durch den unangemessen hohen Schwierigkeitsgrad kontrastiert wurde. Ein sehr gelungenes Spaß-Spiel kam daraufhin mit „Sonic & Sega All Stars Racing“ heraus (Rezension hier), das ungleich einfacher zu bewältigen war. Mit dem Igel an sich hatte es allerdings nur wenig zu tun. Anhand von „Sonic the Hedgehog 4 Episode I“ nahm Sega zuletzt eine Rückbesinnung auf frühere Tugenden vor – und lieferte Hardcore-Sonic-Fans exakt den Sonic, den sie aus grauer Vorzeit in Erinnerung hatten. Die Folge war, dass Sonic wieder in seiner Beliebtheit stieg und wohl gesonnene Kritiken erhielt.

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