Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn (Filmkritik)

London vor vielen Jahren. Ein buckeliger junger Mann (Daniel Radcliffe) arbeitet seit er denken kann als Clown bei einem Zirkus. Er wird zwar ständig gedemütigt, doch neben seiner heimlichen Liebe zur Artistin Lorelei (Jessica Brown Findlay) ist es vor allem seine Faszination und das Studium der menschlichen Physiologie, dass ihn täglich wieder aufstehen lässt.

Als Lorelei eines Tages vom Trapez stürzt und zu ersticken droht, rettet er ihr zusammen mit einem zufällig anwesenden Doktor namens Victor Frankenstein (James McAvoy) das Leben. Victor erkennt dabei sein Potential, befreit ihn aus der Gefangenschaft und gibt ihm schließlich den Namen Igor. Was jedoch genau im Labor des exzentrischen Doktors vor sich geht, das übersteigt selbst Igors kühnste Vorstellungen, denn Victor möchte den Tod überwinden und neues Leben schaffen.

Victor Frankenstein

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Nicht mein Tag (Filmkritik)

Früher war Till Reiners (Axel Stein) Rockmusiker. Die Zeit ist jedoch vorbei und jetzt lebt er sein eintöniges Leben, geht seiner langweiligen Arbeit in einer Bank nach und auch die Beziehung mit Ehefrau Miriam (Anna Maria Mühe), die versucht sich als Designerin zu verwirklichen, ist nicht mehr das was es einmal war. Doch das alles soll sich ändern als Nappo (Moritz Bleibtreu) Tills Bankfiliale betritt, weil er Geld für sein Traumauto, einen Ford Mustang, braucht.

Nicht mein Tag

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Gravy (Filmkritik)

Anson (Michael Weston), sein Bruder Stef (Jimmi Simpson) und dessen Freundin Mimi (Lily Cole), feiern dieses Halloween in einem kleinen mexikanischen Wirtshaus. Praktisch, dass es hier keine Fenster gibt und auch die Türen leicht zu blockieren sind. Nur noch schnell sämtliche Angestellte im Gebäude einfangen, sie fesseln und deren Handys vernichten, dann kann die Party schon losgehen.

Wie jedes Jahr suchen sich die Brüder, dieses mal erstmals mit weiblicher Unterstützung, geeignete Opfer aus, um sie genüsslich zu verspeisen. Natürlich, ohne mit ihnen vorher zu spielen, macht die Sache gleich viel weniger Spass. Bleibt nur mehr zu hoffen, dass der Koch dieses Etablissements besser ist, als sein Arbeitsbereich, denn Menschenfleisch hat es verdient, mit besonders viel Feinschliff und Liebe serviert zu werden.

Gravy

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Gravity Rush Remastered (Game-Review)

Gravity Rush Remastered A

Im Jahr 2012 erschien mit „Gravity Rush“ eines der bis heute besten Spiele für die PS-Vita. Diese Aussage bezieht sich zwar vor allem auf das Gameplay, doch auch optisch wurde die Leistungsfähigkeit von Sonys Handheld völlig ausgeschöpft. Obwohl die PS4 zu weit mehr fähig wäre, entschied sich das „Remaster-Studio“ Bluepoint (Uncharted: The Nathan Drake Collection) für eine Optik, die sich sehr nahe am Original orientiert. Dies sieht man dem Spiel trotz der sehr eigenständigen Machart auch zeitweise an, abgesehen davon nimmt dieses Abenteuer den Spieler jedoch auf eine einzigartige Reise mit.

Wie zahlreiche typische (japanische) Helden zuvor, erwacht Kat ohne Erinnerungen. Was für ein Mensch ist sie? Wie ist sie hier hergekommen? Warum hat sie diese Fähigkeiten? Natürlich nutzt sie ihre Kraft für das Gute, möchte anderen Menschen helfen und legt dabei auch einen gewissen Stolz an den Tag. Im Laufe der Handlung geht es ihr dann persönlich vor allem darum, einen Freund zu finden. Das ist von der Story her ähnlich spannend wie die optionalen Gespräche mit Stadtbewohnern, die allesamt null Persönlichkeit besitzen. Klingt schlimm? Könnte es durchaus sein, wenn dies nicht ein Spiel wäre, dass man vor allem wegen dem Erlebnis an sich genießt und weniger spielt, sondern buchstäblich erlebt.

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Carol (Filmkritik)

Therese (Rooney Mara) schlägt sich durchs New York der 50er Jahre und versucht, sich mit einem Job in einem Kaufhaus über Wasser zu halten. Eines Tages trifft sie Carol (Cate Blanchett), die Therese sogleich ihre Adresse gibt, damit ihre Einkäufe dorthin geliefert werden können. Aus einem Impuls heraus schickt Therese Carol eine Karte zu Weihnachten, auf die sie wider Erwarten eine Antwort erhält…

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The Big Short (Filmkritik)

2005 werden sogar Arbeitslose mit hervorragenden Renditen und minimalen Risiko zu Villenbesitzern. In der Atmosphäre des Wohlstands sieht nur der eigenwillige Hedgefonds-Manager Michael Burry (Christian Bale) voraus, dass die Finanzwelt unmittelbar vor einem nationalen Crash steht. Als er mit seinen Prognosen bei den führenden Bankenbossen kein Gehör findet, plant er die großen Banken aufgrund ihres Mangels an Weitsicht und ihrer Gier vor zu führen: Den „Big Short“.

Mit anderen risikofreudigen Spekulanten wie dem Trader Steve Eisman (Steve Carell), dem Deutsche-Bank-Makler Greg Lippman (Ryan Gosling) und dem einstigen Star-Investor Ben Rickert (Brad Pitt) wettet er gegen das Finanzsystem…

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Brooklyn (Filmkritik)

Die junge Irin Eilis (Saoirse Ronan) lässt in den frühen 1950er Jahren Heimat und Familie hinter sich, um in New York die Chance auf ein besseres Leben zu ergreifen. In Brooklyn findet sie eine Anstellung in einem Modegeschäft und lernt auf einem irischen Tanzfest den italienischstämmigen Amerikaner Tony (Emory Cohen) kennen und lieben, der ihr hilft, sich in der Großstadt einzuleben.

Der Tod ihrer Schwester zwingt sie schließlich dazu, nach Irland zurückzukehren, aber nicht, ehe Tony und sie heiraten. In Irland lernt sie den charmanten Jim (Domhnall Gleeson) kennen. So sieht sich Eilis schließlich nicht nur vor die Wahl zwischen zwei Männern, sondern auch zwischen zwei Ländern gestellt…

Brooklyn

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Dark Matter – Staffel 1 (Serienkritik)

One (Marc Bendavid) ist vor kurzem in seinem Stase-Pod aufgewacht. Er befindet sich scheinbar auf einem Raumschiff und die lebenserhaltenden Systeme, geben bald den Geist auf. Er trifft auf Two (Melissa O’Neil), die nach einem kurzen Handgemenge, das Schiff stabilisieren kann. Plötzlich stürmt Three (Anthony Lemke) mit zwei gezogenen Waffen herein und will wissen, was hier gespielt wird. Leider kann keiner diese Frage beantworten, denn alle haben ihr Gedächtnis verloren.

Auch Four (Alex Mallari Jr.), Five (Jodelle Ferland) und Six (Roger R. Cross) haben keine Erinnerungen, daher behalten sie vorerst ihre Namen, die der Reihenfolge entsprechen, in der sie erwacht sind. Wo sind sie, wer sind sie und wie kam es zu diesem Zwischenfall? Vielleicht liefert die Androidin (Zoie Palmer) ja Antworten, zumindest nach der Re-Programmierung, wenn sie nicht mehr vor hat, die Crew einfach zu töten.

Dark Matter Staffel 1

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Blade (Filmkritik)

Es gibt sie. Und sie sind unter uns. Vampire. Sie leben von Blut und haben eine eigene Gesellschaft innerhalb der unseren etabliert. Sie arbeiten mit Menschen zusammen und eine Splittergruppe unter der Führung von Deacon Frost (Stephen Dorff) arbeitet daran, die Macht zu übernehmen.

Zum Glück gibt es Blade (Wesley Snipes), einen Hybrid, halb Mensch-halb Vampir, der im Sonnenlicht gehen kann und den Vampiren Rache geschworen hat. Unter der Leitung seines Mentors und Vater-Ersatzes Whistler (Kris Kristofferson) jagt er die Nachtwesen und versucht sie einen nach dem anderen unschädlich zu machen …

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