The Walking Dead: Season 2 (Game-Review)

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Die Ereignisse aus „The Walking Dead Season 1“ sind schon eine Weile zurück und Clementine hat sich in der Zwischenzeit mit Omar und Christa durchgeschlagen – aber es kommt, wie es kommen muss und schon bald ist Clem alleine in der weiten Welt. Allerdings nicht lange, denn die tapfere Clem begegnet äußerst bald einer Gruppe von neuen Leuten, die sich in einem Haus einquartiert haben – und die Clem (trotz ihres jungen Alters) mehr als nur misstrauisch beäugen. Ganz abgesehen davon, dass die Gruppe auf der Flucht ist, vor wem oder warum spricht aber niemand so richtig aus, allein die Angst und die Anspannung sind dick da. Die Frage, ob Clem nicht alleine besser aufgehoben gewesen wäre, stellt sich relativ rasch.

Nachdem der erste Teil bzw. die erste Staffel der, wie von Telltale Games gewohnt, fünfteiligen Spielereihe mehr als 80 „Spiel des Jahres“-Auszeichnungen gewonnen hat, war ja sehr rasch klar, dass es einen zweiten Teil geben würde. Der wird nach dem netten „Intermezzo“ namens „400 Days“ auch prompt geliefert. Das Ende der ersten Staffel hat wohl klar gemacht, dass nunmehr die kleine Clementine, um die man sich im ersten Teil kümmert, mehr in den Mittelpunkt rückt – konkreter: Clementine ist der Charakter, den man/frau spielt – was natürlich einen neuen Gesichtspunkt liefert. Die Zombie-Apocalypse durch die Augen eines Kindes.

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Hohokum & CounterSpy (Game-Review)

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Sony hat schon seit geraumer Zeit eine Tugend daraus gemacht, innovative und originelle Spiele als Download-Titel anzubieten. Microsoft hat zwar versucht, auf diesen Zug aufzuspringen, scheint aber nicht dieselbe kreativitätsfördernde Infrastruktur für Entwickler zu bieten. Jedenfalls sind es Spiele wie „Hohokum“ und „CounterSpy“, die mit ihrem Einfallsreichtum mehr als wettmachen, was sie an geringerem Budget zur Verfügung hatten. So sind sie eine tolle Alternative zu den teils etwas generischeren Blockbuster-Spielen, die zwar über eine aufwändigere Optik verfügen mögen, beim Gameplay aber ein geringeres Risiko eingehen.

„Hohokum“ macht schnell klar, dass es keinem bereits bekannten Muster folgt, sondern neue Wege beschreitet. Im Zentrum steht das Entdecken neuer eigenartiger Welten, die unbekannten Regeln folgen und zeitweise sogar die Newton’schen Gesetze außer Kraft setzen. Selbst darüber, was die Spielfigur ist, kann man streiten: Handelt es sich um eine Schlange, einen Wurm oder ein Auge mit einem Kometenschweif? Auf alle Fälle lenkt sie der Spieler durch die kunterbunten Umgebungen, wobei er herauszufinden versucht, was er in jedem Abschnitt tun soll, um diesen erfolgreich abzuschließen.

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Risen 3: Titan Lords (Game-Review)

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Was könnte einem echten Piraten denn mehr Spass machen, als sich auf die abenteuerliche Schatzsuche auf die Krabbeninsel zu begeben und sich dabei auch noch von seiner Schwester unterstützen zu lassen? Da passt es so gar nicht ins Konzept, dass nach dem Berühren eines geheimnisvollen Kristall-Portals ein Schattenlord auftaucht und dem völlig überrumpelten Kapitän die Seele aussaugt. Zum Glück taucht einige Wochen nach der Beerdigung ein Typ namens Bones auf, der mittels Voodoo unseren Helden zurück ins Leben holt. Die gestohlene Seele ist aber weiterhin verschwunden. Zeit sie zurück zu holen!

Nach einem circa 20 Minuten langem, als Tutorial funktionierenden Prolog und dem darauf folgenden Verlust des Geistes (wie die Seele im Spiel genannt wird), steht dem Spieler bereits nach dem ersten Gespräch mit Bones, die riesige Spielwelt der Südsee offen. Um mächtige Magie für die bevorstehenden Kämpfe zu erlangen, sollte man sich bald einer Gilde anschliessen. Freunden von klassicher Magie seien hier die Wächter von Taranis nahegelegt, Fans von Voodoo-Künsten sind die Eingeborenen auf Kila zu empfehlen und für Nahkämpfer bzw. Neueinsteiger sind die Dämonenjäger in Caldor die beste Wahl.

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Wolfenstein: The New Order (Game-Review)

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Das war alles völlig anders geplant. Völlig. Der zweite Weltkrieg wird verloren. Die Allierten haben keine Chance gegen die neuen, seltsamen Maschinen und Roboter, welche das Regime (im internationalen Markt auch als Nazis bekannt) in den Kampf wirft. Das muss BJ Blaszkowicz ziemlich rasch feststellen, als seine Maschine beim Anflug auf die Festung von „Totenkopf“ (Anführer der Bösen) abgeschossen wird. Der Ansturm geht zu Fuß weiter. Einer nach dem anderen fallen die Männer im Maschinengewehrhagel. Roboterhunde und Kampfgiganten reiben die Angreifer auf. Letzten Endes erwischt es auch BJ und er muss eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Viele Jahre später … BJ hat ein Schädelhirntrauma erlitten, er wurde in einer Krankenanstalt gesund gepflegt und bekommt zwar mit, dass rund um ihn immer wieder Soldaten auftauchen und andere „Insassen“ mitnehmen, aber was so richtig los ist, versteht er weder, noch kann er etwas dagegen tun. Bis die Soldaten damit beginnen die Anstalt zu „räumen“ und BJ wieder aus seiner Starre erwacht. In eine Welt, die er so nicht verlassen hat, denn das Regime hat den Krieg gewonnen und regiert das Land und die Welt mit eiserner Faust. Also muss er fliehen und schließt sich dem Widerstand an.

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The Last of Us Remastered (Game-Review)

The Last of Us Game

Im Jahre 2033 hat die Natur langsam aber sicher, die verlassenen Städte wieder zurückerobert. 20 Jahre zuvor sind durch eine Cordyceps-artige Pilzinfektion Millionen Menschen verstorben, die wenigen Überlebenden fristen seither ihr Dasein in vom Militär gnadenlos überwachten Quarantänezonen. Joel ist ein abgehärteter Schwarzhändler, in einer dieser Zonen in Boston. Er hat gelernt Gefahren wenn möglich, aus dem Weg zu gehen.

Dies ändert sich jedoch als er durch eine Verkettung von Ereignissen den Auftrag bekommt, ein 14-jähriges Mädchen mit dem Namen Ellie, quer über die Vereinigten Staaten zu einer Widerstandsgruppe mit dem Namen Fireflies zu begleiten. Das ungleiche Duo muss sich dabei schnell zusammenraufen, denn neben dem Militär und diversen Plünderern, droht vor allem Gefahr von den humanoiden Infizierten, die instinktiv alle Lebewesen angreifen, anstecken oder gleich töten wollen.

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Dead Space 3 (Game-Review)

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Eigentlich hätte alles vorbei sein sollen. Aber es war irgendwie klar, dass die Sprawl nicht die einzige Station war, welche Forschungen zur Nutzung der Marker betrieben hat. Während Isaac Clarke sich jedoch abgewandt hat von diesen Dingen, versucht Ellie Langford weiterhin die Nekromorphs zu vernichten.

Unitology hat da aber was dagegen und deren Anführer will Isaacs Kopf, denn dieser ist mittlerweile als „Marker-Killer“ bekannt – was diesen irren Sektenköpfen natürlich nicht passt. Auch das Militär ist drauf und dran Isaac zu finden, denn der Kontakt zu Ellie ist abgebrochen und Isaac soll nun helfen sie zu finden.

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Dead Space 2 (Game-Review)

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Isaac Clarke wacht auf. Es muss ein Albtraum gewesen sein, denn so gräßliche Dinge, wie er geträumt hat, können nicht passiert sein. Aber die Realität sieht anders aus. Er trägt eine Zwangsjacke und wird von einem jungen Mann befreit, der ihm erklärt, dass er auf der Raumstation Sprawl ist und etwas Schreckliches … weiter kommt er nicht, denn dann bohrt sich ein Nekromorphstachel in sein Hirn und er mutiert. Isaac – noch immer in der Zwangsjacke – muss fliehen.

Immerhin scheint er nicht der einzige Überlebende zu sein, denn die Sprawl ist groß und so trifft er über Funk auf Bekannte, die ihm helfen wollen und auf Menschen, die wohl eher … zwielichtig, verrückt und teilweise zu Recht skeptisch sind. Denn Isaac fehlen fünf Jahre. Er weiß nur, dass irgendetwas mit ihm gemacht wurde und die Nekropmorphs ein weiteres Mal aufgehalten werden müssen.

Das größte Problem ist dieses Mal jedoch Isaacs Verstand, denn – war er im ersten Teil schon nicht ganz zurechnungsfähig – so dreht er aufgrund seiner Schuldgefühle dieses Mal wirklich durch. Und die Bezeichnung „Selbstverletzendes Verhalten“ hat in diesem Fall eine überaus schwerwiegende Bedeutung.

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Dead Space (Game-Review)

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Issac Clarke ist Ingenieur. Sein Job ist es, Raumschiffe flugfähig zu halten. Und wir sprechen nicht von kleinen Shuttles, sondern von großen, sehr großen Fracht- und Bohrschiffen. Als mit dem Minenbohrschiff ISHIMURA kein Funkkontakt mehr herzustellen ist, wird Isaac mit einer kleinen Crew geschickt, um das Problem zu beheben.

Als die Crew allerdings das defekte Raumschiff betritt, geht alles den Bach runter. Totenstille. Leichen. Blut. Und keine Spur von Leben. Bis urplötzlich das Grauen Gestalt annimmt und sich herausstellen wird, ob dich im Weltraum wirklich niemand schreien hört.

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Transformers: The Dark Spark (Game-Review)

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Auf den ersten Blick hat sich nicht viel verändert: Die Formel, die dem neuen „Transformers: The Dark Spark“ zugrunde liegt, ist weitgehend dieselbe, die schon bei „Kampf um Cybertron“ oder „Dark of the Moon“ zur Anwendung gebracht wurde. Sieht man aber genauer hin, stellt man fest, dass seit dem Vorgänger nicht nur knapp zwei Jahre ins Land gezogen sind, sondern auch das Entwicklerhaus neu ist. Anstelle der High Moon Studios, die zumindest mit ihrem ersten Transformers-Titeln Furore machten und die Fans zufrieden stellten, hat nun das Team von Edge of Reality sein Bestes gegeben.

Darüber, ob die Entwicklungskosten damit gesenkt wurden, kann man nur spekulieren. Klar ist aber, dass Edge of Reality von Activision nicht angeheuert wurden, um das Transformers-Rad neu zu erfinden. Vielmehr ist das neue Spiel eine Art Besinnungsversuch auf die Tugendenden seiner Ahnen, der nur teilweise geglückt ist. Der Eindruck, dass die Entwickler zu wenig Zeit hatten, „Transformers: The Dark Spark“ wirklich den nötigen Feinschliff zu verpassen, macht sich stellenweise bemerkbar. Vielleicht war das neue Team auch ein bisschen überfordert.

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The Wolf Among Us (Game-Review)

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Bigby Wolf ist Sheriff in Fabletown. Ein Stadtteil, den die ehemaligen Bewohner der Märchenwelt sich in unserer Welt aufgebaut haben, um ihrem alten Schicksal zu entfliehen. So gut es geht unter die Menschen gemischt fristen sie ihr teils trostloses Dasein. Das Versprechen des Glücks und der Zufriedenheit ist nie eingelöst worden. Sie vegetieren am Rande der Existenz. Verlorene, einsame Seelen auf der Suche nach ein wenig Hoffnung, Nähe und Glück.

Eines haben sie aber (fast) alle gemeinsam: Sie erinnern sich nur zu gut daran, wie Bigby Wolf, der „große böse Wolf“ früher war: Eine Bestie, die keine Achtung vor dem Leben hatte und vielen von ihnen den Tod brachte. Jetzt ist er ihr Sheriff. Geläutert, heißt es. Aber daran glaubt niemand so richtig. Sein Job ist es, dafür zu sorgen, dass keine Verbrechen geschehen. Darunter gehört auch jene „Fables“ (Fabelwesen) zurück auf die „Farm“ zu schicken, die sich keinen Schutzzauber leisten können, der sie nach außen hin menschlich erscheinen lässt. Denn was passieren würde, wenn die Menschen entdecken, dass Falbwesen unter ihnen leben … das darf nicht passieren.

Als Bigby eine Prostituierten gegen einen aggressive Freier unterstützt, tritt er damit eine Lawine los, von der er nichts wissen konnte … und jetzt liegt es an ihm, ein Verbrechen aufzuklären, das weit tiefer in ihr aller Leben eingreifen wird, als es zuerst den Anschein hat.

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