WAZ (Filmkritik)

Die beiden Polizisten Eddie Argo (Stellan Skarsgård) und seine neue Partnerin Helen Westcott (Melissa George) sind auf der Suche nach einem Serienkiller. Dieser Mörder entführt jeweils einen Menschen (sagen wir Person A zu ihr) und eine Person die diesem Menschen am meisten bedeutet = Person B. Sie werden auf zwei Sesseln angebunden, der eine Sessel besitzt einen Hebel der – wenn man ihn umlegt – einen tödlichen Stromstoss durch den zweiten Stuhl fahren lässt. Person A kann jederzeit einem grausamen Schicksal entkommen, indem sie den geliebten Menschen im Stuhl gegenüber einfach umbringt durch Umlegen des Schalters.

Nun wird Person A solange gefoltert, bis sie den Schmerz nicht mehr aushält, und der eigene Überlebensinstinkt und die Angst vor dem Tod stärker werden als die Liebe zu ihrem Gegenüber. Die Opfer dieses grausamen Spiels werden auf öffentlichen Müllplätzen abgeliefert, mit den Buchstaben WAZ in deren Oberkörper geritzt. Zuerst tappen die Polizisten im Dunkeln, doch bald schon liefert der Killer (der eigentlich selber niemals tötet) absichtlich den entscheidenden Hinweis, der Eddie dazu zwingt, sich mit seiner nicht ganz legalen Vergangenheit auseinanderzusetzen.

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Eiskalte Engel – Cruel Intentions (Filmkritik)

Kathryn (Sarah Michelle Prinze formerly known as Sarah Michelle Gellar) und ihr Stiefbruder Sebastian (Ryan Phillipe) sind echte Fieslinge. Mit einer Unschuldsmine begehen sie Gemeinheiten und spinnen Intrigen, die andere Menschen ins Unglück stürzen. Da taucht auch schon ein neues „Projekt“ auf. Annette (Reese Witherspoon), die in der Schulzeitung angegeben hat, sich ihre Unschuld bis zur Ehe aufzuheben. Da wettet Kathryn mit Sebastian, dass er es nicht schaffen würde, die Jungfrau aus Überzeugung flach zu legen. Womit keiner gerechnet hat, Sebastian verliebt sich in sein Opfer. Das daraus nichts gutes entstehen kann, ist klar.

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Deception – Tödliche Versuchung (Filmkritik)

Der Buchhalter Jonathan McQuarry (Ewan McGregor) freundet sich in der Arbeit mit dem Anwalt Wyatt Bose (Hugh Jackman) an. Als Wyatt geschäftlich nach London muss, vertauscht er unabsichtlich sein Handy mit dem von Jonathan. Dieser wird durch Anrufe auf dem Handy seines Freundes in einen elitären Sexclub eingeführt, in dem sich reiche Geschäftsfrauen für eine Nacht anonym mit Männern verabreden um miteinander Spass zu haben. Jonathan geniesst die neuartige Aufregung in seinem langweiligen Leben und trifft sich mit einigen Damen.

Nach einiger Zeit trifft er auf eine geheimnisvolle Frau (Michelle Williams), die er seit einer flüchtigen Begegnung in einer U-Bahn Station nicht mehr vergessen kann. Sie verbringen Zeit gemeinsam ohne miteinander zu Schlafen und verlieben sich langsam in einander. Als Jonathan jedoch bei einer Verabrdeung kurz das Hotelzimmer verlässt um Eis zu holen, ist seine Herzensdame – von der er nur den ersten Buchstaben ihres Vornamens kennt – verschwunden, auf dem Bett sind Blutflecken, und er wird von hinten niedergeschlagen.
Die daraufhin alamierte Polizei nimmt ihn nicht sonderlich ernst, und alle Versuche Wyatt zu erreichen scheitern da ihn niemand zu kennen scheint. Was ist mit S (so lautet der erste Buchstabe ihres Vornamens) passiert und wer ist Wyatt wirklich und vor allem was will er von Jonathan?

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Million Dollar Baby (Filmkritik)

Frankie Dunn (Clint Eastwood) hat sein ganzes Leben im Ring verbracht. Er ist Boxtrainer und könnte einer der besten sein. Doch Frankie macht sich immer noch Vorwürfe weil der Boxer Eddie Dupries (Morgan Freeman), zu dem er nach wie vor ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, seinetwegen ein Auge verlor. Das seine Tochter schon seit Jahren nicht mehr mit ihm spricht und das sei Fitnessstudio kein Geld einbring macht die Sache auch nicht besser. Als eines Tages Maggie Fitzgerald (Hillary Swain) in seinem Studio auftaucht und ihn bittet sie zu trainieren ist er Anfangs dagegen, lässt sich dann aber doch überreden.

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Street Kings (Filmkritik)

Detective Tom Ludlow (Keanu Reeves) ist ein routinierter LAPD Polizist, der sich wie seine gesamte Einheit in einer Welt bewegt, in der man seine eigene Wahrheit basteln kann und in der lästige Zeugen einfach beseitigt werden. Sein Leben geriet nach der Ermordung seiner Frau völlig aus den Fugen und er begann zu trinken, doch sein Chef und Mentor Captain Jack Wander (Forest Whitaker) unterstützt Tom seit Jahren und hilft ihm immer wieder mit mehr oder weniger legalen Methoden aus der Patsche.

Als jedoch Tom´s Expartner ermordet wird bei einer Schießerei bei der auch Tom anwesend ist, deckt ihn sein Captain zwar, aber er verbietet ihm auch die Suche nach den Todesschützen. Zu allem Überfluss ermittelt auch noch ein Captain der internen Angelegenheiten (Hugh Laurie) gegen Captain Wanders Einheit und speziell gegen Ludlow. Tom muss sich nun genau überlegen wem gegenüber er loyal ist und wer seine wahren Freunde sind, will er für immer ein schmutziger Cop bleiben oder wieder der Mensch sein der die bösen Jungs verhaftet?

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Akte X: Jenseits der Wahrheit – X-Files: I want to Believe (Filmkritik)

Jahre nachdem Fox Mulder (David Duchovny) wegen eines getürkten Prozess untergetaucht ist, klopft das FBI an seine Tür. Doch nicht um ihn zu verhaften, sondern um ihn um Mithilfe in einem mysteriösen Fall zu bitten. Eine FBI Agentin ist spurlos verschwunden und ein als Phädophiler verurteilter Priester, der behauptet sie in Visionen zu sehen, bereitet den oberen Etagen Kopfzerbrechen. Da tauchen dann auch noch Körperteile auf und die Vermutung liegt nahe, dass ein Serienkiller sein unwesen treibt. Da ist auch seine ehemalige Kollegin und nun Geliebte Dana Scully (Gilian Anderson) gezwungenermaßen mit von der Partie.

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The Chumscrubber (Filmkritik)

Dean Stiffle (Jamie Bell) lebt in der idyllischen Gemeinde Hillside. Sein bester Freund Troy versorgt sämtliche Jugendliche in Hillside mit verschiedenen Tabletten für Probleme aller Arten. Als Troy jedoch unerwartet Selbstmord begeht, sind sich einige Jugendliche sicher, dass Dean an den Drogenvorrat seines Freundes herankommen kann. Als dieser auf die erste Aufforderung der Jugendlichen nicht reagiert, entführt die Gruppe kurzerhand Deans kleinen Bruder um ihn erpressen zu können.

Die Kids haben jedoch das falsche Kind erwischt und die Sache wächst ihnen spürbar über den Kopf. Zwischen all den Alltagsproblemen, dem ständigen Pillenkonsum, der Trauerarbeit nach Troys Suizid und den Hochzeitsvorbereitungen des Bürgermeisters, beginnen die Menschen in Hillside langsam aber sicher völlig durchzudrehen. Dean ist dabei mittendrin im Chaos und versucht einen Weg aus dem Schlamassel zu finden.

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Abgedreht – Be Kind Rewind (Filmkritik)

Den mysteriösen Anschlag auf ein Kernkraftwerk hat Jerry (Jack Black) zwar anscheinend ohne offensichtliche Schäden überstanden, aber auf seltsame Weise ist sein Gehirn magnetisiert worden. Kaum, dass er seinen besten Kumpel Mike (Mos Def) besucht, löscht er unabsichtlich sämtliche Bänder in dessen Videothek. Um die Kunden nicht zu schockieren, drehen unsere beiden Helden die verlorenen Werke selbst nach und als sie auffliegen bekommen sie nicht eine aufs Maul, sondern ganz im Gegenteil, ihre Kreationen erlangen Kultstatus.

Der französische Regisseut Michel Gondry zeigt uns, dass man nicht viel Geld braucht, um seine kreative Ader auszuleben. Und hinter dieser Erkenntnis verbirgt sich auch noch die Message, dass man gemeinsam viel mehr erreichen kann als alleine und dass auch Lebensentwürfe, die scheinbar veraltet und überholt scheinen, trotzdem ihre Existenzberechtigung besitzen können.

Wenn Laserstrahlen aus Lametta entstehen, sieht das erstaunlicherweise real aus. Jack Black als menschlicher Magnet ist göttlich und wirkt merkwürdig real. Mos Def als furchtsame Vertretung von Danny Glover, der sich anfangs ziemlich in seinem Schneckenhaus verkrochen hatte ist ebenso lustig. Wenn aus der Not heraus mit dem Filmemachen anfängt und dabei seine Darsteller ein bisschen quält, ist sehr amüsant. Das bei diesem Film zum größten Teil improvisiert wurde, gibt dem Film eine ganz eigene und ungezwungene Note.

Hier das Erfolgskonzept für ein Remake von Ghostbusters: I’ll be Bill Murray and you’ll be everyone else.

Der Film bekommt von mir 8 von 10 abgedrehten Empfehlungspunkte.

Vielleicht, Vielleicht auch nicht – Definitley, Maybe (Filmkritik)

Als William Hayes (Ryan Reynolds – manchen aus Smokin Aces bekannt) – gerade frisch geschieden – eines Abends von seiner Tochter Maya (Abigail Breslin) gelöchert wird, wie sich ihre Eltern eigentlich wirklich kennen gelernt haben, erzählt er seiner Tochter die Geschichte – nur mit leichten Modifikationen. Geänderte Namen sollen dafür sorgen, dass die Tochter bis zum Schluß raten muss wer nun wirklich ihre Mutter ist.

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Walk the Line (Filmkritik)

Johnny Cash (Joaquin Phoenix) hat einen Traum. Er möchte dem tristen Vertreter-Dasein entfliehen und seiner großen Leidenschaft nachgehen – der Musik. Doch seine Frau Vivian (Ginniger Goodwin) unterstützt ihn nicht gerade. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten, bekommt er den Vorraussagen seiner Frau zum trotz, einen Vertrag. So beginnt eine bespielhafte Karriere, die jedoch von Drogen und zahlreichen Affairen überschattet wird. Doch das alles hat ein Ende, als er June Carter (Reese Witherspoon) kennen lernt, in die er sich auf Anhieb verliebt. Der Rest ist Geschichte.

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