Alan Wake (Game Review)

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Mühelos meisterhaft und absolut gelungen ist „Alan Wake“, der neue Exklusivtitel für Microsofts „Next-Gen“-Konsole. Als Mischung aus Psychokrimi und First-Person-Shooter versteht es das Spiel wie kaum ein anderes, eine bestechende Handlung zu entfalten und in Sachen Grafik und Sound ein Qualitätsniveau aufrecht zu erhalten, das wirklich seinesgleichen sucht.

Zum Neid vieler PS3-Gamer bietet die dicht gewobene Story hier auch all denjenigen etwas, die noch nicht Väter und Mütter geworden sind (kleiner Seitenhieb auf „Heavy Rain“ mit seinem Grundthema des traumatisierten Kindes). Denn „Alan Wake“ setzt dort an, wo bekannte Autoren des Gruselromans aufgehört haben und macht das mit einem Steven-King-Zitat gleich eingangs klar.

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Valhalla Rising (Filmkritik)

1000 AD. Jahrelang schon wird der stumme Krieger One Eye (Mads Mikkelsen) von einem norwegischen Stammesfürst gefangen gehalten und immer wieder als unschlagbare Waffe bei bezahlten Schaukämpfen eingesetzt. Behandelt wird er wie ein Tier, zum Beispiel schläft er angekettet und in einem Käfig. Nur ein kleiner Junge namens Are kümmert sich um ihn und versorgt ihn mit dem Nötigsten. Bei einem Marsch zu einem neuen Besitzer schließlich gelingt es One Eye sich zu befreien und alle seine Peiniger außer dem Jungen umzubringen.

Mit ihrer neugewonnenen Freiheit überfordert begibt sich das ungleiche Duo auf eine Reise ins Ungewisse, bis sie nach kurzer Zeit auf eine Gruppe von christlichen Wikingern treffen, die sich auf einem Kreuzzug ins heilige Land befinden. Der Krieger und der Junge schließen sich den Kämpfern an und landen nach einer endlos erscheinenden Schifffahrt durch dichten Nebel auf scheinbar unbewohntem Festland. Durch Nahrungsmangel geschwächt stehen die Männer bald darauf vor der größten Herausforderung ihres Lebens. Auf dem eben erst erreichten Land befinden sich nämlich Ureinwohner und die machen mit ungeliebten Eindringlingen grundsätzlich kurzen Prozess.

Valhalla Rising Film Mads Mikkelsen

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Solomon Kane (Filmkritik)

Früher einmal war Solomon Kane (James Purefoy) ein Söldner, der im Namen von Königin Elisabeth zahlreiche Feinde in Nordafrika in die Flucht schlug. Dabei ging er so grausam und ohne Skrupel vor, daß der Teufel auf ihn aufmerksam wurde und seinen Sensenmann schickte, um seine schwarze Seele einzusammeln. Bei der Konfrontation mit dem Dämon starb jeder einzelne von Solomons Gefährten, nur er selbst konnte im letzten Moment flüchten.

Nachdem er seinen Körper mit Schutzsymbolen markiert hatte und dem gewalttätigen Leben abgeschworen hatte, verbrachte Solomon ein Jahr in Sicherheit in einem Kloster. Seine Anwesenheit ist nun jedoch nicht mehr länger erwünscht und so begibt er sich auf eine Reise ohne echtes Ziel. Auf dem Weg trifft er auf den Pilger William (Pete Postlethwaite) und seine Familie, die ihn herzlich willkommen heißen. Der Friede in Solomons Leben ist jedoch nur von kurzer Dauer, denn als die Schergen des erbarmungslosen Magiers Malachi (Jason Flemyng) den Großteil von Williams Familie töten und seine Tochter Meredith (Rachel Hurd-Wood) entführen, bricht Kane sein Versprechen und bringt die gesamte noch anwesende Bande um. Sterbend verspricht ihm William, daß Kane, wenn er Meredith zurückholt, auch seine eigene Seele vor dem Teufel retten kann. Wehe dem, der Solomon Kane von nun an bei seiner (doppelten) Rettungsmission im Wege steht. Die Jagd hat begonnen.

Solomon Kane Film Demon

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Spy Daddy – The Spy Next Door (Filmkritik)

Für die Außenwelt ist Bob Ho (Jackie Chan) nur ein langweiliger Füllfederverkäufer. In Wirklichkeit ist er jedoch einer der besten Spione, die je für die amerikanische Regierung gearbeitet haben. Gerade hat er den letzten Auftrag vor seiner Pensionierung wie immer erfolgreich erledigt. Es warten nun nämlich neue Herausforderungen auf ihn in Form der drei Kinder seiner Nachbarin und großen Liebe Gillian (Amber Valletta).

Um sich besser kennen zu lernen nutzt Bob daher die Gelegenheit und fungiert als Vollzeitbabysitter für die drei Kids, während Gillian für ein paar Tage ihrem verunfallten Vater im weiter entfernten Krankenhaus beisteht. Die Aufgabe für Bob dürfte jedoch schwieriger werden als zuerst gedacht, denn die Kinder tun alles, um den neuen, schrecklich langweiligen Spießerfreund ihrer Mutter wieder loszuwerden. Zusätzlich wartet Ärger in der Form eines ausgebrochenen Verbrechers der auf Grund einer geheimen Datei, die Bob durch seinen alten Kollegen Colton (Billy Ray Cyrus) zugespielt wurde, auf die Fährte des Exagenten kommt und schon bald mit seinen Leuten vor Bobs Haustüre steht. Das größte Abenteuer seines ereignisreichen Lebens hat damit begonnen.

Spy Daddy Film

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Legion (Filmkritik)

Ein abgelegenes Lokal mitten in der Wüste. Ein desillusionierter Besitzer (Dennis Quaid), eine schwangere Kellnerin (Adrianne Palicki), ein Vater auf dem Weg zu seinem Sohn (Tyrese Gibson) und einige andere verlorene Seelen verbringen hier mehr oder weniger freiwillig den Tag vor dem heiligen Abend. Gerade als keiner hier mehr daran glaubt, die Situation könnte noch schlimmer sein als sie bereits ist, brechen nahezu gleichzeitig alle Fernseh-, Radio- und Telefonverbindungen ab.

Nachdem dann auch noch eine ältere Dame plötzlich um sich beißt, an der Decke entlang krabbelt und nur durch ein paar Kugeln gestoppt werden kann, liegen die Nerven aller Anwesenden blank und niemand weiß, was hier eigentlich gespielt wird. Als kurz darauf ein seltsamer Kerl namens Michael (Paul Bettany) in einem Polizeiauto an Ort und Stelle eintrifft und ihnen eine Geschichte von der Ausrottung der Menschheit und der letzten Hoffnung durch ein ungeborenes Baby auftischt, ist es für jegliche Fluchtpläne bereits viel zu spät. Die Apokalypse hat begonnen.

Legion

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Uncertainty (Filmkritik)

Bobby (Joseph Gordon-Levitt) und Kate (Lynn Collins) befinden sich am amerikanischen Staatsfeiertag in der Mitte der Brooklyn Bridge in New York. Sie stehen vor der Entscheidung, ob sie zu ihrer Familie nach Brooklyn zu einem Familientreffen fahren sollen, oder einen entspannten Tag gemeinsam in Manhatten genießen wollen. Bobby holt nach längerem hin und her eine Münze aus der Hosentasche und lässt diese über den weiteren Tagesverlauf entscheiden.

Bobby läuft daraufhin in die eine Richtung, Kate in die andere. Während die Feier unter Verwandten nicht ohne kleinere Dramen auskommt, entwickeln sich die Erlebnisse bei der zweisamen Tagesplanung in eine lebensgefährliche Richtung, nachdem die beiden ein liegen gebliebenes Handy in einem Taxi finden. Beide Tage verlaufen völlig unterschiedlich. Eine scheinbar kleine Entscheidung, schon verändert sich dein ganzes Leben.

Uncertainty Film Joseph Gordon-Levitt Lynn Collins

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The Crazies (Filmkritik)

Vor kurzer Zeit noch war die kleine Farmergemeinde Ogden Marsh mit ihren 1260 Einwohnern eines der friedlichsten Orte, die man auf dieser Erde finden konnte. Sheriff David Dutton (Timothy Olyphant) wachte souverän über seine Schäfchen und hatte dabei immer genug Zeit, sich um seine schwangere Ehefrau Judy (Radha Mitchell) zu kümmern und seinen eifrigen Deputy Russell (Joe Anderson) im Zaum zu halten.

Mit der Ruhe ist es nun jedoch für immer vorbei. Nachdem ein Flugzeug mit einem chemischen, von der Regierung entwickelten Virus an Bord direkt in den örtlichen Fluss abgestürzt ist und dabei das geheime Mittel ins heimische Trinkwasserbecken gelangen konnte, benehmen sich die nettesten Menschen der kleinen Stadt plötzlich sehr merkwürdig. Sheriff Dutton ist mit den immer häufiger auftretenden Gewaltausbrüchen einiger Mitbürger gerade noch voll beschäftigt, da fällt das Militär über die Gegend her und riegelt alles hermetisch ab. Kann David seine Leute und seine Frau, die von ihm getrennt wurde, retten oder wird er nicht einmal selbst die nächsten Stunden überleben können?

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Kick Ass (Filmkritik)

Dave Lizewski (Aaron Johnson) ist ein ganz normaler Typ. Er steht auf Comics, in der Schule gehört er zu den Verlierertypen und Mädchen nehmen ihn überhaupt nicht wahr. Da das Verbrechen in seiner Wohngegend sich immer mehr ausbreitet und niemand etwas dagegen tut, entschließt er sich eines Tages als maskierter Held mit dem Namen Kick-Ass, auf den Straßen für Recht und Ordnung zu sorgen. Nach anfänglichen Rückschlägen wird er durch eine von ihm durchgeführte Rettungsaktion, die gefilmt und ins Internet gestellt wurde, über Nacht zum Medienstar.

Damit beginnen für Dave die Probleme jedoch erst so richtig. Der örtliche Verbrecherboss Frank D’Amico (Mark Strong) wird auf ihn aufmerksam und würde ihn lieber heute als morgen tod sehen. Außerdem trifft er in Form von Big Daddy (Nicolas Cage) und seiner Tochter Hit-Girl (Chloe Moretz) auf „echte“ Helden, die bei ihrer maskierten Verbrecherjagd auch vor Gewalt mit tödlichem Ausgang nicht zurückschrecken. Dave würde daraufhin sein Dasein als Kick-Ass am Liebsten hinter sich lassen und zu seinem normalen Leben zurückkehren, doch dafür müsste er es zuerst einmal schaffen, die nächsten Stunden zu überleben.

Kick-Ass

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Tormented (Filmkritik)

Darren Mullet (Calvin Dean) ist ein Einzelgänger. Er ist dick, hat so gut wie keine Freunde und wenn er nervös wird (was ziemlich oft der Fall ist), dann muss er sofort zum lebensrettenden Asthmaspray greifen. Da er sich gegen die ständigen Angriffe seiner Mitschüler niemals wehrt, ist er das perfekte Opfer für Bradley (Alex Pettyfer) und seine Clique von übercoolen Tussis und Proleten.

Als für Darren der Schulalltag immer mehr zur Tortur wird, wird ihm schließlich alles zuviel und er beendet sein Leben indem er Selbstmord begeht. Für die Anderen ist dies natürlich ein Grund zum Feiern, denn die schulfreie Zeit der Trauer nutzt man doch am Besten, indem man wilde Partys feiert. Die einstigen Peiniger des toten Außenseiters sollten sich jedoch in Acht nehmen. Darren wird sich nämlich an jedem Einzelnen von ihnen rächen, denn nach seinem Tode hat er nun endlich die Kraft gefunden, es allen heimzuzahlen.

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Resonance of Fate (Game Review)

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Ordentlich Pech gehabt hat „Resonance of Fate“ mit seinem Veröffentlichungstermin. Denn im Fahrwasser eines Knallerspiels wie „Final Fantasy 13“ ist es nicht gut schwimmen, und so fällt der sich regelrecht aufdrängende Vergleich zwischen diesen beiden Titeln denn auch ziemlich gnadenlos aus.

Einiges darf bei „Resonance of Fate“ ja als durchaus innovativ gelten: Das in mehrere Ebenen organisierte Landkarten-System ist in sechseckige Segmente unterteilt; der Spieler fügt daher unterschiedlich gebaute Puzzleteile zu einem Weg zusammen, was fast ein wenig an Tetris erinnert.

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