In The Earth (Filmkritik)

Martins (Joel Fry) Freundin Olivia (Hayley Squires) ist mehr oder weniger bei einem Forschungsauftrag in den Wäldern verschwunden. In Zeiten einer weltweiten Pandemie vielleicht nicht das dringendste Problem. Trotzdem meldet sich Joel freiwillig, um nach ihr zu suchen. Nachdem er den Corona-Checkpoint durchschritten hat, wird er begleitet von Rangerin Alma (Ellora Torchia). Der Fußmarsch zur Forschungsanlage dauert in etwa zwei Tage.

Aber der Weg dahin ist schwerer als gedacht, denn einerseits passieren seltsame Dinge und bereits nach der ersten Nacht wachen die beiden auf und die Zelte sind zerstört, ihre Ausrüstung gestohlen oder kaputt. Und andererseits sind ihre Schuhe weg. Das ist für Alma kein Problem, aber für Joel schon, denn er ist eben ein Büromensch und querfeldein durch den Wald, nun, das kann schon wehtun.

Und das wird es auch.

Zum Glück treffen sie auf den hilfreichen Einsiedler Zach (Reece Shearsmith) und später auch auf Olivia (Hayley Squires). Tatsächlich ist sie nicht verschollen, sondern einer Entdeckung auf der Spur, die ihre gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht: Ein Monolith inmitten des Waldes. Und er scheint zu sprechen. Im Namen der Welt, der Natur und der Erde.

Oder – was weit logischer erscheint – die gute Dame ist durchgedreht und wer weiß, was sie vorhat …

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Don’t Breathe 2 (Filmkritik)

Acht Jahre sind vergangen, seit drei jugendliche Diebe in das Haus des blinden pensionierten Navy Seal Norman Nordstrom (Stephen Lang) eingedrungen sind und zwei von ihnen diese Auseinandersetzung nicht überlebten, vor allem weil sie Normans krankes Geheimnis entdeckten. Mittlerweile führt der blinde Mann ein ruhiges Leben mit seinem Rottweiler Shadow und der elfjährigen Phoenix (Madelyn Grace).

Bei einem Ausflug in die Stadt wird das junge Mädchen von einem unheimlichen Typen belästigt, doch sie löst diese unangenehme Situation souverän. Der Kerl namens Raylan (Brendan Sexton III) hat jedoch Pläne für sie und kurz darauf brechen er und seine Männer in das Gebäude von Norman ein, um seine „Tochter“ zu entführen. Doch sie haben nicht mit den Fähigkeiten des Kriegsveteranen gerechnet und schon gar nicht mit seinem Willen alles zu tun, um Phoenix zu retten…

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Kate (Filmkritik)

Eine perfekte Auftragskillerin zu sein, ein anderes Leben kennt Kate (Mary Elizabeth Winstead) nicht. Doch in letzter Zeit denkt sie immer mehr an ihren Ruhestand aka ein „normales“ Leben. Ihrem Mentor und einziger Bezugsperson Varrick (Woody Harrelson) verspricht sie jedoch, noch den letzten Auftrag zu erfüllen der eine Mission beendet, die über mehrere Jahre an gedauert hat.

Genau als sie jedoch den finalen Schuss abgeben will merkt sie, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie wurde vergiftet und hat nur mehr circa 24 Stunden zu leben. Gepusht durch Medikamente begibt sich Kate daraufhin auf eine blutige Reise, um die Verantwortlichen für ihren baldigen Tod ausfindig zu machen. Dabei wird Ani (Miku Patricia Martineau), die Tochter eines ihrer Opfer, zu einer Schlüsselfigur.

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The Salton Sea (Filmkritik)

Danny Parker (Val Kilmer) ist drogenabhängig und ein Dealer. Oder er ist jemand anders. Ein Jazz-Musiker mit einer Frau vielleicht. Aber die Frage zu beantworten, wer er ist, ist schwierig. Deshalb muss die Geschichte von Anfang an erzählt werden, während er angeschossen und langsam sterbend, aber noch eine traurige Melodie auf einer Trompete spielend, in seinem brennenden Apartment liegt, während Geldscheine rund um ihn herum brutzelnd niederregnen.

Wie konnte es soweit kommen? Es ist eine Geschichte über Liebe, Verrat, zwei Polizisten, dem FBI, ein paar Drogendeals, einem Spitzeln, einem Drogendealer, der keine Nase mehr hat und der Fragen, ob eine Pistole jetzt 8 oder 9 Kugeln in der Trommel hatte.

Und am Ende müsst ihr euch entscheiden … ist Danny Parker wirklich Danny Parker? Oder ist er gestorben, dort draußen an der Salton Sea …

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Jungle Cruise (Filmkritik)

London im Jahre 1916. Doktor Lily Houghton (Emily Blunt) hat einen Traum, der schon längst zu einer Obsession geworden ist. Sie setzt seit Jahren alles daran, einen mystischen Baum zu finden, dessen Blüten sämtliche Krankheiten heilen können sollen. Damit will sie die moderne Medizin revolutionieren. Dafür stiehlt sie eine Speerspitze, die ihr den geheimen Weg zu diesem Baum zeigen soll.

Gemeinsam mit ihrem Bruder MacGregor (Jack Whitehall) macht sie sich auf die Reise nach Brasilien und landet schließlich auf dem Boot von Skipper Frank Wolff (Dwayne Johnson). Während Lily und Frank die meiste Zeit damit beschäftigt sind, nicht einer Meinung zu sein, beginnt eine gefährliche Reise voller Gefahren, inklusive Kannibalen, verfluchten Seeleuten und einem deutschen U-Boot.

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999: Nine Doors Nine Persons Nine Hours aka Zero Escape: The Nonary Games (Game-Review)

Junpei wacht in einer Kabine auf. Offensichtlich ist er auf einem Schiff. Draußen vor de Bullauge ist – natürlich Wasser. Er hat keine Erinnerung daran, wie er hierher gekommen ist. Nur einen kurzen Flashback von einem Mann mit einer Gasmaske, der sich scheinbar „Zero“ nennt. Die Tür ist verschlossen. Junpei ist verwirrt.

Dann bricht das Fenster, Wasser läuft in die Kabine und die Zeit läuft. Nur mit den Utensilien vor Ort muss Junpei schaffen, sich aus der Kabine zu retten. Nachdem er das geschafft hat, betritt eine neue Form des Horrors, denn er trifft weitere Personen und alle erzählen die gleiche Geschichte: An Bord aufgewacht, keine wirkliche Erinnerung und ein Mann(?) mit einer Gasmaske.

Dazu kommen die Armbänder, welche alle umgeschnallt haben. Jede und jeder von ihnen hat eine Nummer. Es gibt Türen an Bord, die sich nur durch die Kombination von Armbändern und deren Nummern öffnen lassen. Das Ziel, wie ihnen die Stimme von Zero über einen Lautsprecher verrät, ist es, durch eine Tür mit der Aufschrift 9 zu kommen und zwar innerhalb von 9 Stunden, denn sonst sinkt das Schiff.

Wer die Regeln bricht oder wer nicht richtig mitmacht, stirbt.
Das „Spiel“ beginnt.

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Wrath of Man – Cash Truck (Filmkritik)

Wenn man sein Geld damit verdient, dass man als Fahrer/Beifahrer in einem Geldtransporter arbeitet, dann lebt man sehr gefährlich. Für H (Jason Statham) kein Grund, den Job nicht anzunehmen. Zusammen mit dem erfahrenen Bullet (Holt McCallany) liefert er stetig seine wertvolle Fracht ab und schon bald ist es so weit und sie werden zum ersten Mal überfallen.

Doch H kann die Angreifer überwältigen und tötet dabei jeden einzelnen Mann. H ist offensichtlich nicht (nur) der, der er vorgibt zu sein und er hat sehr persönliche Gründe, warum er exakt diesen Job angenommen hat. Schlecht für all Jene, die ihm in die Quere kommen, denn die teilen das selbe Schicksal wie die, hinter denen er her ist…

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Metro Last Light Redux (Game-Review)

Metro 2033 hat geendet, wie es geendet hat. Vermutlich schlecht. Zumindest ist dieses Ende der offizielle Kanon. Und jetzt schlägt Artyom sich mit Schuldgefühlen herum, weil … nun, weil er eben gemacht hat, was er gemacht hat.

Als an der Oberfläche ein junger Dark One auftaucht, bekommt Artyom den Befehl ihn zu töten. Begleitet von der Scharfschützin Anna macht er sich auf den Weg und scheitert. Er wird vom „Reich“ gefangen genommen, kann mit einem „Roten“ namens Pavel fliehen und … deckt eine Verschwörung auf, welche die gesamte Metro ins Chaos stürzen könnte, denn es passieren Dinge da unten, die nicht vorstellbar sind: Angriffe mit biologischen Waffen. In einem geschlossenen System wie der Metro. Artyom muss alles daran setzen, um das vorstellbar Schlimmste zu verhindern …

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Metro 2033 Redux (Game-Review)

Artyom lebt unter der Erde. Genauer gesagt lebt er mit allen noch Überlebenden in der Moskauer Metro. Ein Atomkrieg hat die Menschen dazu gezwungen unterirdisch zu leben und es geht nur mit Atemmasken an die Oberfläche zurückzukehren, auch wenn davon stark abgeraten wird, denn dort oben gibt es mutierte Tiere, die man wohl besser als Monster bezeichnen kann. Und ein Teil davon, der schlicht die „Dark Ones“ genannt wird, sind wohl die größte Bedrohung, denn sie sind Telepathen noch niemand hat einen Begegnung mit ihnen überlebt.

Die Metro selbst ist kein gemütlicher Ort, denn selbst nach einem Atomkrieg hat die Menschheit es nicht geschafft, zusammenzuhalten. Es gibt verschiedene Fraktionen im Untergrund: Die Roten. Das Reich. Einzelne Gemeinden/Dörfer, die in alten Stationen entstanden sind, wie Polis oder Venice und außerdem noch Legenden von geheimen Bunkern, in denen so manches Geheimnis lagern könnte.

Artyom wird von Hunter, einem Spartaner, wie sich eine Gruppe von Soldaten nennt, die das Allgemeinwohl der Metro über irgendwelche Ideologien stellt, mit einem Auftrag nach Polis geschickt: Die „Dark Ones“ kommen immer näher und es gibt nur noch einen Weg um sie aufzuhalten …
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Willy’s Wonderland (Filmkritik)

Ein schweigsamer Herumtreiber (Nicolas Cage) auf der Reise, ohne klares Ziel. Während der Fahrt mit seinem Auto, passiert ihm ein Missgeschick und deshalb strandet er in einer kleinen Stadt. Um für die Reparatur seines Wagens aufzukommen, arbeitet er eine Nacht lang als Reinigungskraft im mittlerweile geschlossenen, örtlichen Vergnügungspark namens Willy´s Wonderland.

Was sich nach einer langen aber ruhigen Nacht anhört, wird schnell alles andere als still. Die örtlichen Animatronic-Figuren sind nämlich lebendig und sie jagen Menschen, um ihre Mordlust zu befriedigen. Liv (Emily Tosta) und ihre fünf Freunde wollen deshalb das Gebäude zerstören und den Mann retten, doch der braucht keine Hilfe. Er ist hier nämlich nicht mit den Figuren eingesperrt, sondern die Figuren mit ihm…

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