Puncture – David gegen Goliath (Filmkritik)

Der aufstrebende und sehr talentierte Anwalt Mike Weiss (Chris Evans) ist alles Andere als konventionell. Trotz des nicht ganz alltäglichen Anwalts und seiner, sagen wir mal „Besonderheiten“, kommt die Kanzlei gut über die Runden. Dies liegt vor allem an Weiss‘ Partner und Freund Paul Danziger (Mark Kassen), der versucht die Zügel straff in der Hand zu halten, aber keine Ahnung von dem Drogenproblem seines Freundes und Kanzleipartners hat.

Das Leben der beiden Anwälte ändert sich jedoch rapide, als sich die junge Krankenschwester Vicky (Vinessa Shaw) an sie wendet. Vicky hat sich an ihrem Arbeitsplatz – in einer Klinik – an einer kontaminierten Nadel gestochen und sich dadurch mit HIV infiziert. Als sich Weiss und Danziger eingehender mit dem Fall beschäftigen, kommen sie langsam einem großen Skandal auf die Spur. Nun läuft alles auf einen Kampf David gegen Goliath hinaus, denn unsere Hauptprotagonisten legen sich nun mit den Anwaltsmassen der gegnerischen Pharmaunternehmen an.

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Killer Elite (Filmkritik)

Wir schreiben das Jahr 1980. Zwölf Monate sind vergangen seitdem sich Danny (Jason Statham) aus dem aktiven Dienst als Spezialagent der britischen Killerelite zurückgezogen hat in seine Heimat Australien. Mit seiner Freundin Anne (Yvonne Strahovski) versucht er ein einfaches und vor allem normales Leben zu führen. Als er jedoch die Nachricht bekommt, dass sein väterlicher Mentor Hunter (Robert De Niro) in Gefangenschaft geraten ist und ohne Dannys Hilfe bald tot sein wird, bleibt ihm keine andere Wahl als eine Pause seines Ruhestandes einzulegen.

Zusammen mit seinen alten Partnern wird er von Hunters Geiselnehmern mit drei Morden unter schwierigsten Bedingungen vertraut, bald gibt es aber noch größere Probleme. Geschickt als Vollstrecker einer geheimen Organisation namens „Feather Men“, ist Spike (Clive Owen) Danny und seinem Team auf den Fersen und wird alles tun, um sie aufzuhalten oder wenigstens für ihre Taten zu bestrafen.

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The Son of No One (Filmkritik)

Im Jahre 1986 war ein Kind namens Jonathan White für zwei Morden verantwortlich. Da es sich eigentlich um Notwehr gehandelt hat und die beiden Opfer Verbrecher waren, lässt Detective Charles Stanford (Al Pacino) Beweise verschwinden, um dem Jungen seine Zukunft nicht zu zerstören. 2002 ist der nunmehr erwachsene Jonathan (Channing Tatum) ein Polizist geworden und wird in die Nachbarschaft versetzt, in der er aufgewachsen ist.

Während sein Captain Mathers (Ray Liotta) damit kämpft, die Straßen von sämtlichen Abschaum der Gesellschaft zu befreien, wird Jonathan in kürzester Zeit von seiner Vergangenheit eingeholt. Die Reporterin Loren Bridges (Juliette Binoche) bekommt nämlich anonyme Briefe, die immer mehr Details über die beiden ungeklärten Morde aus dem Jahr 1986 preisgeben. Bald ist nicht nur Jonathans Karriere kurz davor zerstört zu werden, auch die restliche Polizei muss sich den möglichen Konsequenzen stellen, sollte der Fall wieder aufgedeckt werden. Eine schnelle Lösung muss her, was wohl oder übel unweigerlich zu noch mehr Toten und noch mehr Geheimnissen führen wird.

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Faces in the Crowd (Filmkritik)

Anna (Milla Jovovich) lebt ein sorgenfreies Leben. In ihrem Job als Lehrerin ist sie eine der Besten, mit ihren Freundinnen macht sie regelmäßig Edelbars unsicher und zu Hause wartet eine teure Wohnung inklusive ihrem erfolgreichen Freund Bryce (Michael Shanks) auf sie. Als sie jedoch nach einer durchfeierten Nacht auf dem Heimweg Zeuge eines Mordes wird und nach dem anschließenden Kampf mit dem Täter selbst nur knapp mit ihrem Leben davonkommt, ändert sich ihr Leben schlagartig.

Durch eine Kopfverletzung leidet sie an der sogenannten „Gesichtsblindheit“, das heißt sie kann Gesichter nicht in ihrem Gedächtnis speichern bzw. wiedererkennen. Sogar ihr Vater wird für sie auf diese Weise zu einer fremden Person. Während der Killer weitermordet kann Anna dem Polizisten Kerrest (Julian McMahon) in keiner Weise helfen da – obwohl sie bei der Tat sein Gesicht gesehen hat -sie ja nicht mal erkennen würde, wenn der Täter direkt neben ihr stehen würde. Wie kann Anna den Mörder stoppen, der ihre hilflose Situation kennt und sich so ohne Risiko entdeckt zu werden, immer wieder an öffentlichen Orten in ihre unmittelbare Nähe begibt?

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Colombiana (Filmkritik)

Cataleya (Zoe Saldana) musste als kleines Mädchen die Ermordung ihrer Eltern mitansehen, konnte jedoch durch eine halsbrecherische Fluchtaktion ihr eigenes Leben retten. Nach dieser Tragödie wuchs sie bei ihrem in schmutzige Geschäfte verwickelten Onkel Emilio (Cliff Curtis) in Chicago auf, der sie auf ihren eigenen Wunsch hin, zur Profikillerin ausbilden ließ.

Heute – als erwachsene Dame – ist sie eine der Besten ihres Faches. Ihr eigenes Leben und das ihrer restlichen Familie gerät jedoch erneut in Gefahr, da sie seit Jahren ihre Opfer mit als Malereien getarnten Botschaften versorgt, damit die Polizei diese an die Öffebtlichkeit bringt und so die Mörder ihrer Eltern neugierig aus ihren Verstecken gekrochen kommen. Rachegedanken bestimmen das Leben von Cataleya, doch hat sie wirklich so wenig zu verlieren, wie sie glaubt?

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Charlies Angels 2011 (Serienkritik)

Die drei Engel Abby (Rachael Taylor), Kate (Annie Ilonzeh) und Gloria (Nadine Velazquez) hatten gerade wieder einen Fall abgeschlossen und ein junges Mädchen aus den Händen von Menschenhändlern gerettet, als sich diese rächen und Gloria mit einer Autobombe töten. In ihrem nächsten Fall (und dem „ersten“ der Serie) versuchen die übrigen Engel herauszufinden, was hinter dem Tod ihrer Kollegin steckt, um den Verantwortlichen hinter Gitter zu bringen. Dabei hilft ihnen Eva (Minka Kelly), Glorias beste Freundin aus Kindertagen.

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The Nine Lives of Chloe King (Serienkritik)

Chloe (Skyler Samuels) ist ein Mädchen wie jedes andere. So scheint es jedenfalls. Gemeinsam mit ihrer Mutter lebt sie in San Francisco und verdient sich in einem Second-Hand-Shop den einen oder anderen Dollar dazu. Als schließlich ihr sechzehnter Geburtstag naht, überschlagen sich die Ereignisse. Chloe bringt körperliche Meisterleistungen zustande, sie balanciert auf einer Banklehne, läuft den Nachhauseweg in Rekordzeit.

Doch all dies ist noch ziemlich harmlos, denn eine mehr als zwielichtige Gestalt ist hinter ihr her und entkommen ist schier unmöglich. Schließlich scheint der finstere Bösewicht abgehängt und sie sucht Zuflucht im Obergeschoss eines Aussichtsturms. Rückblickend nicht die klügste Wahl, denn ihr Verfolger zaudert nicht lang und stößt sie flugs mal vom Turm. Doch wider erwarten fällt Chloe zwar in den Tod, aber erwacht nach einem kurzen Ausflug ins Jenseits wieder zu neuem Leben. Schließlich stellt Chloe Nachforschungen an und findet heraus, dass sie ein Nachkomme der legendären Mai ist, eine Kriegerrasse mit überragenden körperlichen Fähigkeiten und nicht nur das, sie soll die Heilbringerin dieser mystischen Rasse sein, was für sie bedeutet, dass sie 9 Leben hat und mehr auf der Hut sein muss den je.

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Thor: God of Thunder (Game Review)

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Der Donnergott Thor feiert mit dem Multiplattform-Titel „God of Thunder“ seine Premiere als Hauptfigur eines Spiels. Es handelt sich allerdings um eine Feuertaufe, denn die Versionen für die PS3 und die xBox 360 machen einen recht unrunden Eindruck. Deutlich besser sollen die Ausgaben für den Wii und den DS sein. Wir haben „Thor“ aber primär auf der PS3 getestet und besprechen hier nur die Version für Sonys Konsole.

Beginnen wir mit dem Positiven. Nach einer nur mäßig voluminösen Pflichtinstallation versucht schon der Startbildschirm klar zu machen, dass „Thor“ einen individuellen Weg geht: Er nutzt nämlich ein Cinemascope-Format. Wer sich fragt, ob die schwarzen Bildbereiche (am oberen und unteren Rand) sich auch durch den Rest des Titels ziehen, atmet nach den ersten Sekunden Spielzeit beruhigt auf. An sich ist „Thor“ ganz normal bildschirmfüllend.

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Passion Play (Filmkritik)

Trompetenspieler Nate (Mickey Rourke) hat ohne sein Wissen ausgerechnet mit der Frau von Gangsterboss Happy Shannon (Bill Murray) geschlafen. Als der gehörnte Ehemann einen Killer schickt um den Musiker in der Wüste zu erschiessen, überlebt dieser wie durch ein Wunder durch das Einschreiten von einheimischen Indianern. Beim Umherwandern in der Wüste findet er schließlich einen fahrenden Zirkus, in dem er ein Telefon vermutet, mit dem er in der Stadt eine Abholmöglichkeit organisieren kann für sich.

In einem versteckten Glaskasten in einem hinteren Abteil trifft Nate auf die wunderschöne und geheimnisvolle Lily (Megan Fox), die doch tatsächlich echte Flügel am Rücken angewachsen zu haben scheint. Die beiden kommen ins Gespräch und verstehen sich gut, was nach einem Missverständnis mit dem Zirkusbesitzer (Rhys Ifans) zu einer übereilten Flucht der beiden Außenseiter führt. Nate möchte mittels der „Engelsfrau“ seine Probleme in den Griff bekommen und einen Deal mit Happy Shannon um sein Leben machen, doch als ihm seine wachsene Zuneigung zu Lily seine egoistischen Pläne zerstört, könnte es für eine gemeinsame Zukunft schon zu spät sein.

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London Boulevard (Filmkritik)

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis möchte Mitchel (Colin Farrell) am Liebsten ein möglichst „legales“ Leben führen. Als er durch Zufall als Beschützer des zurückgezogen lebenden Filmstars Charlotte (Keira Knightley) engagiert wird, scheint sein Wunsch schneller als gedacht in Erfüllung gehen. Probleme macht jedoch sein alter Kumpel Billy (Ben Chaplin), der ihn in die schmutzigen Geschäfte seines Bosses Gant (Ray Winstone) hineinzieht. Als sich nach einiger Zeit auch noch eine Liebesbeziehung zwischen Mitchel und Charlotte anbahnt, wird die Sache zusätzlich kompliziert.

London Boulevard Film

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