Interceptor (2022 Filmkritik)

Captain J. J. Collins (Elsa Pataky) kehrt nach ihrer „Flucht“, wieder in den Dienst zurück. Sie wurde von einem vorgesetzten sexuell belästigt, hat diesen dann gegen jeden Widerstand zu Fall gebracht und wurde deshalb von ihren „Kollegen“, als Verräterin gebrandmarkt. Aktuell befindet sie sich auf einem von zwei Interceptor-Stützpunkten, die Amerika und des Rest der Welt, vor Raketenangriffen schützen sollen.

Wenige Momente nach ihrem Dienstantritt, gibt es bereits einen Zwischenfall, denn der Kontakt zur zweiten Station wurde unterbrochen. Als sie und ihre Vorgesetzten gerade versuchen die Lage zu sondieren, fangen Terroristen unter der Leitung von Alexander Kessel (Luke Bracey) damit an, Soldaten zu erschießen und die Station zu übernehmen. Doch sie haben nicht mit Collins gerechnet und ihrem Kampfgeist, der ihren Feinden schon bald schwer zu schaffen machen wird…

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Rust Creek aka Hunter´s Creek (Filmkritik)

Sawyer Scott (Hermione Corfield) ist eine ambitionierte Studentin, die sich gerade ein Vorstellungsgespräch in Washington DC gesichert hat. Sie sagt deswegen die gemeinsamen Thanksgiving Pläne mit ihrer Familie ab und weil es ihr peinlich wäre, wenn sie den Job nicht bekommt, verrät sie Niemanden, was sie genau vor hat. Bei der dazu nötigen Autofahrt verlässt sie dann wegen dem Feiertagsverkehr, die normale Strecke. Ihr GPS schickt sie jedoch tief in die Wälder von Kentucky, wo sie etwas orientierungslos stehen bleibt und ihre Karte studiert.

Zwei Männer bleiben ebenfalls stehen und bieten ihr ihre Hilfe an. Sawyer merkt dabei ziemlich schnell, dass diese Kerle nichts Gutes im Sinn haben und beim anschließenden Handgemenge, kann sie sich erfolgreich wehren und flüchtet in den Wald. Dabei wird sie jedoch verletzt am Oberschenkel, hat ihr Handy nicht dabei und hat keine Ahnung, wie sie aus diesem Wald wieder heraus kommen soll und dann wären da ja auch noch ihre beiden Verfolger…

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Don’t F**k With Cats – Die Jagd nach einem Internet-Killer (Serienkritik)

Ein Video mit dem Titel „1 Boy, 2 Cats“ taucht im Internet auf. Im Gegensatz zu den 300 Milliarden Millionen Katzenvideos ist dieses hier jedoch weder niedlich noch süß. Ja, die jungen Kätzchen im Video sind süß. Aber sie leben nicht lange. Sie werden auf grausame Art und Weise von einem jungen Mann, dessen Gesicht man nicht sehen kann, gefoltert und umgebracht.

Das bringt eine Reihe von Tierliebhaber:innen dazu, herausfinden zu wollen, wer dieser Kerl ist. Sie analysieren das Video, suchen nach Hinweisen und kommen so nach und nach dem Kerl auf die Spur. Rein durch Online-Recherchen. Schnell zeichnet sich das Bild eines Psychopathen ab, der natürlich bemerkt hat, dass er gejagt wird. Und er beginnt mit seinen Jäger:innen ein böses Spiel zu spielen.

Die Frage, die im Raum steht: Wird es bei Tiermorden bleiben? Und wie viele werden es werden?

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The Batman (Filmkritik)

Seit gut zwei Jahren gibt es ihn nun in Gotham: Den dunklen Rächer, der die Bösen verfolgt und der verkleidet wie eine Fledermaus in der Nacht seine Rachefantasien auslebt. Allerdings hat diese Verkleidung und sein Tun auch ganz andere Auswirkungen, als es der gute Flattermann wohl geplant hatte, denn seit kurzem wird aufgeräumt in Gotham. Aber nicht von ihm.

Ein Mann, der sich „Riddler“ nennt, tötet auf ziemlich bestialische Weise diverse in höheren Kreisen verkehrende und scheinbar korrupte Bürger. An den Tatorten finden sich immer wieder Rätsel und Hinweise, meist an „The Batman“ gerichtet. Da die Polizei nicht wirklich weiterkommt, lässt man den Mann in der Fledermausmaske gewähren und nach und nach kommt man dem Mann, der hinter den Morden steckt näher.

Teilweise auch durch die Hilfe von Selena Kyle, die sich ebenfalls des nachts aufmacht, um ihre eigene Form von Gerechtigkeit zu zelebrieren: Diebstahl.

Kann Batman den Riddler aufhalten oder ist er nur ein weiteres Rädchen im System und somit ein Steinchen im großen Plan des Bösewichts?

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Final Space – Staffel 3 (Serienkritik)

Nachdem Bolo erweckt wurde und Rache an Invictus geschworen hat, folgen ihm „der Gary“, Mooncake, Quinn, Avocato, Little Cato, Sheryl, HUE und allen anderen, in den Final Space. Dort hat Bolo vor alle anderen Titanen zu vernichten, da diese ihn eine kleine Ewigkeit lang eingesperrt haben, aber er scheint etwas aus der Übung zu sein. Ohne Mooncake kommt er nicht weit.

Währenddessen stürzt Garys Raumschiff ab und strandet auf einem scheinbar verlassenen Planeten irgendwo im Nirgendwo des Final Space. Und noch schlimmer: Je länger man sich im Final Space aufhält, desto mehr infiziert man sich mit der Materie dort und das ist in letzter Konsequenz tödlich.

Und Quinn ist schon länger im Final Space als alle anderen …

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Mirrormask (Filmkritik)

Helena (Stephanie Leonidas) lebt in einem Zirkus. Sie träumt aber davon wegzulaufen und ein normales Leben zu führen. Bei einem Streit mit ihren Eltern wünscht sie, dass ihre Mutter doch einfach sterben solle. Am nächsten Tag befällt ihre Mutter eine schwere Krankheit und sie muss ins Krankenhaus. Helena gibt sich selbst die Schuld dafür und findet sich plötzlich in einer „dunklen Fantasywelt“ wieder.

Auf ihrem Weg zurück trifft sie sonderbare Gestalten, Sphinxen, Affenvögel und letztlich sogar die „dunkle Königin“, welche Helena ein Geheimnis offenbart, dass ihr Selbstbild vermutlich sehr erschüttern könnte …

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So Cold the River (Filmkritik)

Erica (Bethany Joy Lenz) hat ihre Karriere als Regisseurin von Dokumentationen, nach einem schrecklichen Zwischenfall auf Eis gelegt und verdient ihr Geld seither mit kleineren Arbeiten, wie etwa Hochzeitsvideos oder Nachrufen. Durch ein lukratives Angebot wird sie jedoch aus ihrer Lethargie gerissen und sie macht sich auf, das Geheimnis eines mysteriöses Wohltäters einer kleinen Stadt aufzudecken.

Gemeinsam mit Praktikantin Kellyn (Katie Sarife) stößt sie dabei aber schon bald auf Dinge, die man nicht mit dem logischen Verstand erklären kann und auch was den Zustand ihres Geistes betrifft, macht sich Erica zunehmend Sorgen. Doch sie steckt schon zu weit drinnen um jetzt aufzugeben und deshalb wird sie alles geben, um diesen Job erfolgreich zu Ende zu bringen…

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Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge (Game-Review)

Nachdem Guybrush Threepwood den Geisterpiraten LeChuck besiegt und die Liebe von Gouverneurin Elaine Marley gewonnen hat hätte eigentlich alles in einem Happy End enden sollen. Aber hier sind wir – Jahre später und nichts kam so wie es hätte kommen sollen.

Aktuell hängt Guybrush an einem Seil. Er krallt sich fest. Das Seil hängt von der Decke einer Höhle. Die Höhle scheint groß und der Fall wäre tief. In der einen Hand an seinem Leben festhaltend, mit der anderen eine große Schatzkiste, die er um keinen Preis loslassen möchte. Plötzlich fällt ein zweites Seil von der Decke. Elaine seilt sich neben ihm ab. Die beiden haben sich lange nicht gesehen und scheinbar im Streit getrennt. Elaine will wissen, wie Guybrush hier gelandet ist. Guybrush meint, es sei eine lange Geschichte, aber Elaine meint, sie habe heute nichts anderes mehr vor.

Also erzählt Guybrush, über einem Abgrund an einem Seil hängend, sich mit einer Hand ans Leben und der anderen an die Schatztruhe klammernd der entspannt ihm gegenüber an ihrem Seil hängenden Elaine, was ihn hierher geführt hat …

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I Know What You Did Last Summer – Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast (Serienkritik)

Als Allison (Madison Iseman) letzten Sommer mit ihren Freunden im Gepäck den Autounfall hatte, trug sie gerade die Jacke ihrer Zwillingsschwester Lennon (ebenfalls Madison Iseman). Genau die ist ihr damals vor einem Jahr vor das Auto gelaufen und war auf der Stelle tot. Da die jungen Leute jedoch Drogen intus hatten und nicht ihre noch jungen Leben/möglichen Karrieren mit diesem Zwischenfall zerstören wollten, ließen sie die Leiche in einer Höhle verschwinden.

Im Schock stellte sie die Verwechslung nicht richtig und seitdem lebt Allison ihr Leben als Lennon und nur ihr Vater Bruce (Bill Heck) kennt die Wahrheit. Ein Jahr später kehrt sie in den Sommerferien zurück in ihre Heimat und findet kurz darauf eine beunruhigende Nachricht auf ihrem Spiegel in ihrem Schrank mit den Worten: „Ich weiß, was Du letzen Sommer getan hast“. Kurz darauf gibt es die ersten Toten…

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Choose or Die (Filmkritik)

Seit dem tragischen Tod ihres kleinen Bruders, ist das Leben von Kayla (Iola Evans) nicht mehr das selbe. Derzeit arbeitet sie als Reinigungskraft, um das Geld für ihr Studium auftreiben zu können. Nebenbei kümmerst sie sich um ihre Mutter, die krank ist und sich auch immer wieder mit dem Konsum von Drogen über Wasser hält. Nebenbei liefert sie ihrem Computer-Geek Freund Isaac (Asa Butterfield) alte Retro Elektronik-Teile und er hilft ihr bei ihrem Studium.

Eines Tages entdeckt sie bei Isaac ein 80er Jahre Survival-Horrorspiel, dass beim Durchspielen des Games, eine 125000 Tausend Dollar Belohnung verspricht. Sie ruft die angegebene Nummer an und da sich dort ein Tonband mit der Stimme von Horror-Legende Robert Englund meldet, scheint der Preis noch immer aktuell zu sein. Als Kayla das Spiel jedoch das erste Mal öffnet, kommt es gleich in Runde eins zu einem blutigen Zwischenfall und das nicht auf virtueller Ebene…

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