Robin Hood (2018 Filmkritik)

Lord Robin von Loxley (Taron Egerton) genießt sein schwereloses Leben mit seiner großen Liebe Marian (Eve Hewson). Bis er eines Tages vom Sheriff von Nottingham (Ben Mendelsohn) einberufen wird in den dritten Kreuzzug gegen die Sarazenen. Vier Jahre später kommt er zurück nur um zu erfahren, dass er für tot erklärt wurde, sein Besitz daher an den Saat übergegangen ist und Marian einen neuen Mann an ihrer Seite hat.

Robin hat keine Ahnung, was er nun tun soll. Er ist am Ende. Plötzlich steht jedoch ein Mann neben ihm, der ihn während des Kreuzzuges, beinahe getötet hätte. Sein Name ist John (Jamie Foxx) und er bietet Robin auf Grund seiner auch im Krieg nicht verloren gegangenen Empathie-Fähigkeit an, ihn zu trainieren. Der Sheriff muss aufgehalten werden und gemeinsam werden sie genau das schaffen…

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Best Of Worst Case: The Beastmaster – Der Befreier (Filmkritik)

Der böse Priester Maax (Rip Torn) will König Zed (Rod Loomis) stürzen. Dazu wollen er und seine drei Hexen den ungeborenen Sohn des Königs töten. Die Hexen übertragen das Ungeborene in den Unterleib einer Kuh und entführen ihn so aus dem Palast. Im Wald holen sie das Kind aus dem Bauch der Kuh und wollen es rituell verbrennen, aber ein herumziehender Wanderer tötet die Hexe und rettet das Kind.

Jahre später ist Dar (Marc Singer) zu einem stattlichen jungen Mann herangewachsen. Als sein Dorf und sein Ziehvater von den bösen Jun überfallen und niedergemetzelt werden, schwört er Rache und macht sich auf die Suche nach den Mördern.

Während seiner Reise stellt Dar fest, dass er die Fähigkeit hat mit Tieren zu sprechen. So findet er einen Falken, einen schwarzen Tiger und zwei Frettchen, die ihn auf seiner Reise begleiten. Aber nicht nur das – er findet auch Kiri (Tanya Roberts), die Nichte des Königs und dessen zweitgeborenen Sohn mitsamt seinem Beschützer Seth (John Amos), die sich auf den Weg gemacht haben, um die Herrschaft von Maax zu brechen …

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Unsane: Ausgeliefert (Filmkritik)

Sawyer Valentini (Claire Foy) ist gerade in eine neue Stadt gezogen und hat sich einen tollen Job geangelt. Eigentlich könnte sie glücklich sein wie sich ihr Leben entwickelt hat, doch leidet sie noch immer unter einem Stalker, der ihr bis vor kurzem noch, das Leben zur Hölle gemacht hat. Darum begibt sie sich für ein Gespräch, in eine psychiatrische Anstalt.

Ohne ihr Wissen unterzeichnet sie dabei Dokumente, dass sie freiwillig 24 Stunden unter Beobachtung in der Einrichtung bleibt. Sie fügt sich schließlich unter Protest, doch plötzlich steht ihr Stalker (Joshua Leonard) als Pfleger vor ihr, unter anderem Namen. Ist Sawyer´s Geist doch mehr angeschlagen als sie zunächst dachte und spielt ihr nur einen Streich, oder hat ihr Peiniger sie wirklich gefunden und sie hat sich ihm regelrecht ausgeliefert?

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A Star Is Born (Filmkritik)

Jack (Bradley Cooper) ist Musiker und erfolgreich noch dazu. Leider bringt seine Alkoholsucht ihn dazu, immer weiter nach unten abzusteigen. Als er in einer Bar die Sängerin Ally (Lady Gaga) kennenlernt, entsteht so etwas wie spontane Zuneigung und siehe da – die beiden schreiben mehr oder minder einen Song gemeinsam. Das führt dazu, dass Jack sie auf die Bühne holt und ihr Duett ein Hit wird.

Ally wird Teil der Band, Jacks Stern geht wieder auf und dann – dann wird Ally von einem Musikproduzenten abgeworben, der für sie die große Solokarriere sieht. Ally springt darauf an, verkauft sich und ihre Leidenschaft allerdings für billig Geld und Firlefanz. Jack sieht ihren tragischen Abstieg in den finanziellen Erfolg aber seelischen Ausverkauft, beginnt wieder zu trinken und wird immer mehr zur Belastung für seine – mittlerweile – Ehefrau …

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Wheelman (Filmkritik)

Er (Frank Grillo) lebt getrennt von seiner Frau und kümmert sich so gut es geht um seine Tochter Katie (Caitlin Carmichael), wenn sie gerade bei ihm sein darf. Im Gefängnis möchte er nie wieder landen, dennoch verdient er sein Geld als Fahrer bei diversen Bankräuben, alles organisiert von seinem Kumpel Clayton (Garret Dillahunt). Doch dann läuft etwas schief.

Er wird von einem unbekannten Anrufer darüber informiert, dass er in Gefahr ist und die beiden Bankräuber ihn nach erledigtem Job, töten werden. Deshalb rast er mit dem Geld davon. Was nicht gerade die klügste Entscheidung war, denn er wurde ausgetrickst und nun sind scheinbar alle hinter dem Geld her und schrecken auch davor nicht zurück, seine Familie als Druckmittel einzusetzen.

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Hereditary – Das Vermächtnis (Filmkritik)

Annies (Toni Collette) Mutter ist verstorben. Die Familie trauert mehr oder weniger. Ehemann Steve (Gabriel Byrne) ist eher distanziert. Tochter Charlie (Milly Shapiro) benimmt sich seltsam. Sohn Peter (Alex Wolff) berührt es eher nicht. Toni selbst versucht sich auf ihre Arbeit als Modellbauerin (Miniaturhäuser) zu konzentrieren.

Eines Abends glaubt sie ihre tote Mutter vor sich stehen zu sehen, tut die Sache jedoch als Hirngespinst ab. Die merkwürdigen Vorkommnisse enden damit jedoch nicht. Nur hat Toni nicht die Zeit sich darum zu kümmern, denn das Leben hält den nächsten Schicksalsschlag bereit.

Als dann Toni durch eine Selbsthilfegruppe die nette Joan (Ann Dowd) kennenlernt, scheint sich das Blatt zu wenden …

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Alita: Battle Angel (Filmkritik)

Im Jahr 2563 ist die Erde geprägt von den Nachwirkungen eines katastrophalen Krieges. In den Ruinen der Stadt Iron City, sucht der Cyborg-Wissenschaftler Dr. Dyson (Christoph Waltz) immer wieder nach Ersatzteilen, um Menschen in Not aushelfen zu können. Eines Tages findet er den zerstörten Körper eines weiblichen Androiden, deren menschliches Gehirn jedoch völlig unversehrt zu sein scheint.

Dyson versorgt das Mädchen mit einem neuen Körper und nennt sie Alita (Rosa Salazar) nach seiner verstorbenen Tochter, da sie keine Erinnerungen an ihre Vergangenheit hat. Von nun an entdeckt sie die Welt mit Kinderaugen und trifft einen Jungen namens Hugo (Keean Johnson), den sie langsam aber sicher, immer mehr ins Herz schließt. Doch in der unscheinbaren Alita schlummern noch ganz andere Fähigkeiten, was eine Vielzahl potentieller Feinde auf den Plan ruft…

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Bird Box (Filmkritik)

Malorie (Sandra Bullock) ist schwanger. Während sie im Krankenhaus in Begleitung ihrer Schwester eine Untersuchung über sich ergehen lässt, gibt es in den Nachrichten Informationen über eine seltsame Epidemie, die sich an diversen Orten auf der Welt ausbreitet. Scheinbar ein Virus, welches Menschen in den Wahnsinn und in den Selbstmord treibt. Auf dem Weg nach Hause vom Krankenhaus passiert es – die Menschen in ihrer Stadt scheinen ebenfalls betroffen.

Es dauert nicht lange und Malorie findet sich mit mehreren Fremden im Haus von Douglas (John Malkovich) ein. Dort verbarrikadieren sich alle, denn da draußen – da ist kein Virus. Da sind Kreaturen, deren Anblick Menschen in den Wahnsinn treibt …

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Backtrace (Filmkritik)

Macdonald (Matthew Modine) ist der einzige Überlebende eines Überfalls, doch hat er dabei eine schwere Kopfverletzung erlitten. Er kann sich seither an nichts mehr erinnern, verurteilt wurde er natürlich trotzdem. Nach sieben Jahren im Gefängnis spricht ihn eines Tages ein neuer Häftling namens Lucas (Ryan Guzman) an und versichert ihm, er könne ihn aus dem Gefängnis befreien.

Nach erstem Zögern willigt er schließlich ein und kurze Zeit später sind er, Lucas und zwei Komplizen mit Hilfe einer experimentellen Droge – die sein Gedächtnis wieder in Schwung bringen soll – auf der Suche nach der Beute, die Macdonald damals versteckt hat. Doch auch der Polizist Sykes (Sylvester Stallone) hat den Fall nie vergessen und nimmt die Fährte wieder auf, genau wie ein paar finstere Gestalten…

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The Lego Movie 2: The Second One (Filmkritik)

Fünf Jahre ist es her, dass Emmet (Chris Pratt) die Welt gerettet hat. Nun, eigentlich nicht Emmet, sondern Lucy (Elisabeth Banks), Batman (Will Arnett), Unikitty (Alison Brie), Metalbeard (Nick Offerman) und Benny (Charlie Day). Den Ruhm hat allerdings Emmet bekommen, denn er war ja der Auserwählte. Dumm nur, dass alles nichts half und Jahre später die Welt in Trümmern liegt. Es herrscht die Endzeit und alle sind deprimiert und … nun, nicht alle: Emmet ist immer noch fröhlich, happy und findet alles „awesome“.

Da taucht eine neue/alte Bedrohung auf und entführt Emmets Freunde. Allerdings nicht ohne darauf hinzuweisen, dass Emmet eigentlich im ersten Teil keinen wirklich nennenswerten Beitrag geleistet hat zur Weltenrettung und seine sanfte Seite ziemlich nerven kann. Also nimmt Emmet sich vor, härter zu werden und seine Freunde zu retten. Unterwartete Hilfe bekommt er von Rex Dangervest (Chris Pratt), der irgendwie vage bekannt klingt …

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