Dark City (Filmkritik)

John Murdoch (Rufus Sewell) erwacht nackt in der Badewanne eines Hotelzimmers. Er kann sich an nichts erinnern, nicht einmal daran, wer er selbst ist. Zu allem Überfluss liegt da auch noch eine Frauenleiche im Raum. Das Telefon klingelt und ein Doktor namens Daniel P. Schreber (Kiefer Sutherland) ist dran und warnt den an Gedächtnisverlust leidenden Mann, er müsse verschwinden, da sie bereits unterwegs sind. Murdoch gelingt die Flucht und langsam aber sicher, findet er mehr über sich heraus.

Seinen Namen und dass er mit einer Dame namens Emma (Jennifer Connelly) verheiratet ist zum Beispiel. Dass er auch als Mörder gesucht wird ist aber eine Tatsache, die er gerne wieder vergessen würde. Das alles ist jedoch schlagartig unwichtig, denn um Punkt Mitternacht fallen plötzlich alle Bewohner der Stadt (außer John) in einen tiefen Schlaf und seltsame, schwarz gekleidete Glatzköpfe, tauchen wie aus dem Nichts auf und verändern Dinge. In was für einem Alptraum ist John hier nur gelandet?

Dark City

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Until Dawn (Game-Review)

Until Dawn A

Langsam aber sicher entwickeln sich Spiele, die die Bezeichnung „Interaktiver Film“ verdient haben, immer mehr von einem Geheimtip, zu einem etablierten und vor allem ernst zu nehmenden eigenen Genre. Sony hat dabei klar eine Vorreiterrolle eingenommen, angefangen mit „Heavy Rain“ und „Beyond Souls“ vom Studio QuanticDream auf der PS3 und fortgesetzt zuletzt mit „The Order 1886“ auf der aktuellen Konsolen-Generation. Das Entwickler-Haus Supermassive Games setzt diese Tradition mit ihrem Exklusivtitel auf der PS4 fort und lässt damit das Herz eines jeden Horrorfilm-Freundes höher schlagen.

Einige Jugendliche feiern in einer abgelegenen Berghütte eine Party, trinken, blödeln herum, wollen einfach nur Spaß haben. Ein paar unüberlegte Momente später, kostet ein dummer Streich Menschenleben. Nach diesem für das Genre typischen Beginn, der das Adrenalin gekonnt in die Höhe treibt, beginnt der Vorspann mit dem stimmigen und sehr gelungenen Titelsong. Schon hier wird klar, dass die Macher ihr Ausgangsmaterial lieben, mit all seinen Stärken und Schwächen und genau dieses Konzept gekonnt auf die Spitze treiben. Ein Jahr später kehren die acht verbliebenen jungen Leute (zur Aufarbeitung der Ereignisse) in die verschneite Bergwelt zurück, was zu zahlreichen weiteren lebensgefährlichen Situationen führt.

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A Beautiful Mind (Filmkritik)

John Nash (Russell Crowe) gilt als mathematisches Genie, aber auch als etwas eigen. An der Universität lernt er die hübsche Alicia (Jennifer Connelly) kennen und blüht ein Stück weit auf. Die beiden heiraten und bekommen einen Sohn. John entschlüsselt im Auftrag der amerikanischen Regierung sowjetische Codes – zumindest glaubt er das, denn John hat Schizophrenie entwickelt….

a beautiful mind

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Oldies but Goldies: Sieben – Seven (Filmkritik)

Nur noch eine Woche und dann will Detective Summerset (Morgan Freeman) in den verdienten Ruhestand gehen und Platz für den jungen Detective Mills (Brad Pitt) machen. Der ist gerade zusammen mit seiner Ehefrau Tracy (Gwyneth Paltrow) in die Stadt gezogen und wird gleich an seinem ersten Tag mit der Ermittlung wegen einer skurrilen, grausamen Mordserie beauftragt. Die Morde scheinen einem ganz bestimmten Muster zu folgen. Jedes Opfer repräsentiert eine der sieben Todsünden…

Seven

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Indiana Jones und der letzte Kreuzzug – Indiana Jones and the last Crusade (Filmkritik)

Der Archäologe Doktor Indiana „Indy“ Jones (Harrison Ford) wird beauftragt, den Heiligen Gral zu finden. Als der Vater von Indy, Dr. Henry Jones (Sean Connery) verschwindet, wird Indys Jagdinstinkt geweckt. Besorgt um das Wohlergehen des Vaters, macht er sich auf den Weg in die alte Welt, um das zu schaffen, was zuvor selbst die mittelalterlichen Kreuzzüge nicht geschafft hatten: den heiligen Gral zu finden, der beim letzten Abendmahl gereicht wurde und das Blut Jesu am Kreuz aufgefangen hatte. Doch nicht nur Indy ist auf der Suche – auch Hitlers Schergen wollen sich die Kräfte des Kelches sichern, soll er doch dem, der aus ihm trinkt, ewiges Leben schenken…

Indy 3

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Terminator 2: Tag der Abrechnung – Judgment Day (Filmkritik)

Im Jahre 1984 hat Skynet, ein intelligentes Computersystem, vergeblich versucht Sarah Connor (Linda Hamilton) mittels eines Terminators zu töten, um damit die Geburt ihres Sohnes John zu verhindern, der später die Menschheit im Krieg gegen die Maschinen zum Sieg führen soll.

Nun schickt Skynet ein neues Modell, den T-1000, ins Jahr 1995 um John (Edward Furlong) direkt anzugreifen. Zum Glück bekommt John Unterstützung in Form eines umprogrammierten Terminators (Arnold Scharzenegger), dessen Auftrag es ist, John Connor zu beschützen.

Terminator 2

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Batman: Arkham Knight (Game-Review)

Batman Arkham Knight Oracle

Im Jahre 2009 hat alles mit „Batman: Arkham Asylum“ begonnen. Superhelden- bzw. Lizenzspiele gut zu finden, war plötzlich (wieder) in und Batman wurde für uns Spieler, zum neuen König auf dem Gaming-Thron. Nach der noch etwas stärkeren Fortsetzung Arkham City, legten die für die Entwicklung zuständigen Rocksteady Studios, beim leicht schwächelnden Prequel Arkham Origins eine Pause ein. Nun sind sie wieder zurück und was hier rein an Geschichte aufgearbeitet wird, zwischen Batman, Jim und Barbara Gordon und seinen drei ehemaligen Schülern (Nightwing, Robin und Red Hood), lässt jedes Fanherz höher schlagen. Und dann wären da ja auch noch die Auftritte der Bösewichte…

Zur Story an sich sollte ich hier lieber gar nicht zuviel verraten, denn sie ist die treibende Kraft hinter diesem Abenteuer. Nur soviel sei gesagt: der Arkham Knight selbst und das Geheimnis um ihn hinterlässt wenig Eindruck, dafür fesselt Scarecrow als Antagonist umso mehr. Sein Angriff hat eine sowieso schon düstere Stadt, zu einem noch dunkleren Ort gemacht. Die zivile Bevölkerung wurde evakuiert, was es für Batman unmöglich macht, in der Hitze eines Gefechts Unschuldige zu verletzen. Wer nun denkt die Straßen wären leer, der irrt. Die Anzahl der Gangster ist nämlich enorm angestiegen, egal ob die nun zu Fuß unterwegs sind oder, sich Verfolgungsjagden mit Gothams Polizeiautos liefern.

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The Flash – Staffel 1 (Serienkritik)

Sein Name ist Barry Allen (Grant Gustin) und er ist der schnellste lebende Mensch. Als Kind sah er mit an wie seine Mutter von etwas Unmöglichen getötet wurde und sein Vater ging dafür ins Gefängnis. Später wurde er durch einen Unfall selbst etwas Unmögliches. Für die, die ihn kennen, ist er ein gewöhnlicher Forensik-Wissenschaftler, aber im Geheimen nutzt er seine Fähigkeiten, um das Verbrechen zu bekämpfen und andere wie ihn zu finden. Eines Tages will er denjenigen finden, der seine Mutter ermordet hat und die Unschuld seines Vaters beweisen. Er ist der Flash!

The Flash

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Oldies but Goldies: Mad Max 2: Der Vollstrecker – Road Warrior (Filmkritik)

Nach einem globalen Krieg ist Treibstoff in jeglicher Form, zur Mangelware geworden. Sämtliche Regierungen sind längst vergangen und auch offizielle Gesetzesvertreter gibt es keine mehr. Excop Max Rockatansky (Mel Gibson) rast mit seinem Auto durch die einsamen Strassen, immer auf der Suche nach Benzin und im ständigen Kampf mit brutalen Motorradgangs, die sich ihre Zeit am Liebsten mit Mord und Vergewaltigung vertreiben.

Als Max mitten in der Wüste auf eine geschlossene und mit Barrikaden und Flammenwerfern gut abgesicherte Gemeinschaft trifft, die dank einer Pumpe über große Treibstoffvorräte verfügt, denkt er zunächst nur an seinen eigenen Gewinn. Als jedoch die wahnsinnige Truppe vom charismatischen Anführer Humungus droht, sämtliche unschuldige Menschen in der Gemeinschaft umzubringen, wird Max schnell – ob er will oder nicht – zu ihrer letzen Hoffnung.

Mad Max 2 The Road Warrior

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Mortal Kombat X (Game-Review)

Mortal Kombat X Kung Lao Kotal Khan

Scorpion und Co sind zurück! Nachdem das letzte „Mortal Kombat“ Spiel aus dem Jahre 2011 eindeutigen Reboot-Charakter besaß, haben die NetherRealm Studios nun die Verbesserungen noch weiter ausgebaut und gleich auch noch ihre Erfahrungen aus ihrem letzten Game „Injustice: Gods Among Us“ mit eingebracht. Dabei führen Kampfstil-Variationen und eine sich zwar selbst wieder füllende, aber in brenzligen Situationen doch entscheidende Ausdaueranzeige, bei diesem heiß ersehnten und ziemlich blutigen Chaos auch dazu, dass es einiges kurz vor und während eines Kampfes zu bedenken und planen gibt.

Neben einer Vielzahl der größten Namen des Franchise, tauchen nun auch einige Vertreter der nächsten Generation unserer Helden auf. Besonders schön spielt diese Tatsache in den Story-Mode hinein, der für ein Beat ‚em up erstaunlich episch und umfangreich ausgefallen ist und sogar einigen Charakteren Tiefe verleiht, die ansonsten durch ihren rein oberflächlichen Spaßfaktor punkten. So bringt etwa auch Cassie Cage, ihres Zeichens Tochter von Johnny Cage und Sonya Blade, den nötigen emotionalen Touch in die Geschichte, was ihre – auf Grund der Ähnlichkeit zu ihren Eltern – mangelnde Eigenständigkeit in den anderen Modi, schnell vergessen macht.

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