James Bond: Casino Royale (Filmkritik)

Casino Royale zeigt James Bond (Daniel Craig), bevor er seine Lizenz zum Töten erhält. Nachdem er zwei erfolgreiche Eliminierungen durchgeführt hat, erhält er seinen „00“-Status. Sein erster Auftrag führt ihn nach Montenegro, in das Casino Royale. Dort muss er gegen den für Terroristen in aller Welt arbeitenden Bankier Le Chiffre (Mads Mikkelsen) antreten.

Der hat im Zuge von Spekulationen auf einen geplanten Terror-Anschlag, das Geld seiner Auftraggeber verloren und versucht es nun im Zuge eines hochdotierten Pokerspiels zurückzugewinnen. Bond versucht, als besth die Rechnung zu machen. Das Schatzamt stellt Bond dabei nicht nur Einstiegskapital, sondern auch die verführerische Vesper Lynd (Eva Green) zur Verfügung.

Casino-Royal

Nach einem teilweise doch sehr abgedrehten „Stirb an einem anderen Tag“ besinnt man sich in Casino Royale auf die Ursprungswerte. Der neue Bond wirkt etwas amerikanischer und muss sowohl ohne Q als auch ohne Moneypenny auskommen. Er wirkt ein wenig brutaler als früher und auch wenn die Explosionen etwas spärlich gesät sind, kommt die Action nicht zu kurz. Nichts desto trotz kommt vom ersten Moment an Bond-Stimmung auf.

Die Locations sind toll (es wird weitgehend auf CGI-Effekte verzichtet) und die Frauen eine Augenweide. Auch wenn Daniel Craig optisch nicht unbedingt der Vorstellung eines britischen Geheimagenten gerecht wird, liefert er eine tolle schauspielerische Leistung. Was dem Film ein wenig zu fehlen scheint ist ein würdiger Gegenspieler für Bond. Zwar spielt Mads Mikkelsen seine Rolle mit einem gewissen Charme, nichts desto trotz fehlt ihm das Potential, um einen würdigen Gegenspieler zu stellen.

Casino Royale bekommt von mir 8,5/10 zielsichere Empfehlungspunkte.


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