Lego Der Hobbit (Game-Review)

Lego Der Hobbit A

Wohl um auf der Erfolgswelle mit zu surfen, die durch „The Lego Movie“ ausgelöst wurde, geht neben dem „The Lego Movie Videogame“ zeitgleich noch ein weiterer Titel mit den Plastikmännern in der Hauptrolle an den Start. Nur so lässt sich der etwas fragwürdig gewählte Veröffentlichungs-Zeitpunkt erklären, denn erst Ende des Jahres wird nach „Eine unerwartete Reise“ und „Smaugs Einöde“ das finale Abenteuer der Hobbits in Filmform ins Kino gebracht, somit fehlt natürlich auch dieser Teil im aktuellen Spiel. Wenn man Gerüchten glauben schenken darf, dann wird dieser krönende Abschluss aber noch in Form eines Download-Inhalts nach gereicht.

Wie eigentlich bei jedem Spiel zuvor, besticht auch dieses Lego Abenteuer durch Liebe zum Detail, der Treue zum Ausgangsmaterial und vor allem auch durch den respektvollen Umgang mit den von Fans heiß geliebten Welten. Somit wundert es wenig, dass alle denkwürdigen Schauplätze der beiden Hobbit Filme präsent sind und euch im Laufe der Handlung auch Kämpfe mit den Totenbeschwörern in Dol Guldur oder ein Treffen mit dem Drachen Smaug erwarten. Alles natürlich versehen mit diesem eigenen Humor bzw. Slapstick-Charme, der schon mal dazu führen kann, dass ein eigens gebauter Schlüssel nicht in ein Schloss gesteckt gehört, sondern einfach als Rammbock gegen eine Türe geschleudert wird.

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Spec Ops: The Line (Game-Review)

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Die Geschichte ist simpel und wurde bereits mehrmals erzählt – Ein großer Sandsturm hat das einst reiche Dubai zugeschüttet, Tausende Zivilisten sind dabei gestorben und die US Army hat ihre Truppe „The Damned 33rd“ unter der Leitung des angesehenen Kriegshelden Konrad hingeschickt, um die Stadt zu evakuieren. Niemand kam zurück.

Nun werden Captain Martin Walker und seine beiden Begleiter Lugo und Adams hingeschickt, um die Lage auszukundschaften und Überlebende zu finden. Als die drei in Dubai eintreffen bietet sich ihnen ein Bild des Schreckens. Nur Konrad kann die Antwort darauf kennen, was hier vorgefallen ist. Also macht sich der Dreier-Trupp auf die Suche nach Konrad und durchquert die einst blühende Stadt, die nun im Sand versunken ist und gerät zwischen die Fronten eines scheinbaren Bürgerkrieges.

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The Lego Movie Videogame (Game-Review)

The Lego Movie Videogame A

Bauarbeiter Emmet ist von allen Dingen begeistert, solange sie nur seinem geregelten Alltag entsprechen. Er hat keine Freunde, nur den Fernseher als einzige Freizeitaktivität und er wird von seiner Umwelt als unscheinbarer Mitläufer gesehen. Doch das wird sich alles ändern, denn Emmet ist der Auserwählte, der die Lego Welt vor dem Untergang bewahren wird. Blöd ist dabei nur eine kleine Tatsache, denn der einfältige Bauarbeiter hat keine Ahnung, was genau er zu tun hat. Gut, dass ihm mit Batman, der mutigen Wildstyle und dem weisen Vitruvius eine bunte Truppe von Meisterbau-Spezialisten zur Seite stehen.

Zuerst mal kurz zur Metaebene bzw. dem Kreislauf, der sich hier in gewisser Weise wieder schließt. Dieses Spiel basiert auf einem Film, der wiederum auf Videospielen beruht, die von Spielzeug inspiriert wurden. Wie gut die Verantwortlichen bei Lego ihr Handwerk verstehen und mit welchem Respekt und Wissen sie auch das jeweils verwendete Material behandeln, konnten wir Gamer ja zuletzt bei „Lego Marvel Super Heroes“ bewundern. Nun spielen erstmals von Lego selbst entwickelte Helden die Hauptrolle, gemischt mit verschiedensten Figuren der Popkultur und sogar ein paar aus dem „echten“ Leben.

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Broforce (Game-Review)

Broforce Logo

Wenn böse Mächte die Welt bedrohen, ruft man am Besten die Broforce. Diese Organisation ist zwar unterfinanziert, aber dafür bis unter die Zähne bewaffnet und lehrt den bösen Jungs das Fürchten. Dabei sind sie wahlweise alleine oder in einer Gruppe von bis zu vier Männern unterwegs und nutzen ihr scheinbar endloses Arsenal an Fähigkeiten, sowie mächtigen Waffen.

Dieses Spiel kommt vom südafrikanischen Entwickler Free Lives Games und wurde bereits im April 2012 beim Videospielentwicklungswettbewerb Lundum Dare unter dem Namen „Bromando“ eingereicht, wo es den ersten Preis für „Fun“ gewonnen hat. Etwas das relativ bald ins Auge sticht, ist dass die Entwickler offenbar eine emotionale Verbindung zu Actionfilmen der 80er und 90er Jahre haben.

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inFamous: Second Son (Game-Review)

inFamous Second Son A

Delsin Rowe ist ein Amerikaner indianischer Abstammung, der gerne seine künstlerischen Graffiti-Fähigkeiten dazu nutzt, sich gegen das System aufzulehnen. Als jedoch ein Gefangenentransport auf der Durchreise in seinem Dorf einen Unfall hat, wird er unverhofft zum Helden und rettet einen der Verunglückten. Bei dem Mann handelt es sich um einen Conduit, einen Bioterroristen, der wie einige andere Leute vor ein paar Jahren nach der Explosion einer Strahlenbombe, spezielle Fähigkeiten erhalten hat. Als Delsin ihn berührt stellt er entsetzt fest, dass er dessen Fähigkeiten übernommen hat und sich plötzlich in Rauch verwandeln kann.

Das wiederum ruft die eiskalte D.U.P. (Department of Unified Protection) Chefin Brooke Augustine auf den Plan, die selbst eine Mutanten ist und bei der folgenden Befragung einige von Delsins Stammes-Mitgliedern, mit Betonschrapnellen verletzt. Da er unentdeckt bleibt aber seine Freunde auf Grund der Fremdkörper in ihren Wunden bald sterben werden, macht er sich gemeinsam mit seinem Bruder Reggie zur Stadt Seattle auf, um Augustin dazu zu zwingen, ihre Taten wieder rückgängig zu machen. Soweit zur Handlung dieses PS4 exklusiven dritten Teiles der „infamous„-Reihe aus dem Hause Sucker Punch. Die Geschichte von Cole McGrath ist zu Ende erzählt und so ist es nun nicht nur Zeit für einen neuen Helden, sondern auch für veränderte Fähigkeiten.

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Castlevania: Lords of Shadow 2 (Game-Review)

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Der Erfolg des ersten, allerorts gelobten „Castlevania: Lords of Shadow“ war so groß, dass man fast zwangsläufig mit einem Nachfolger rechnen musste bzw. durfte. Die Fans hatten sich vom Erstling nicht sonderlich viel erwartet – und wurden von optischer Opulenz genauso positiv überrascht wie von der dicht gewobenen und höchst komplexen Story. Die Referenzen auf die bisherige Castlevania-Saga waren mit Bedacht eingearbeitet worden. Romantiker kamen ebenso auf ihre Kosten wie diejenigen, die das Dunkle, Abseitige lieben. Ein Erfolgsrezept, mit Bravour umgesetzt, doch lässt es sich beim zweiten Teil wiederholen?

„Castlevania: Lords of Shadow 2“ versucht, mehr zu sein als eine schlichte Kopie des Vorgängers. Die Handlung setzt dort an, wo wir die Welt rund um Dracula und seinen Sohn verlassen haben. Zwangsläufig findet man sich die meiste Zeit mehr oder weniger in der Gegenwart wieder, sprich in einer modernen Großstadt. Für die Gesamtatmosphäre ist das nicht ideal. Obwohl der Löwenanteil der Szenerien weiterhin ziemlich großartig aussieht, läuft das Setting dem etwas morbiden Grundgefühl der traditionellen Castlevania-Konventionen entgegen.

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Lightning Returns – Final Fantasy XIII (Game-Review)

Lightning Returns Final Fantasy XIII A

Mit den Gottheiten hat man es ja manchmal wirklich nicht leicht. Der Gott des Lichts Bhunivelze hat vor die Welt zu vernichten und danach wieder neu zu erschaffen. Er erwählt Lightning als Erlöserin, die möglichst viele gute Menschenseelen erretten soll, die dann das neu geschaffene Reich bevölkern werden. Kommt sie dem Wunsch des Gottes nicht nach, wird sie ihre Schwester Serah nie wieder sehen. Die besondere Schwierigkeit an dieser Mission? Lightning bleiben für ihre Aufgabe genau 7 Tage Zeit.

Soweit die Kurzbeschreibung der Handlung des finalen Teiles (nach „XIII“ und „XIII-2„) der großen Final Fantasy XIII Trilogie von Entwickler Square Enix. Was hier sofort auffällt ist die Tatsache, dass man sich die Kritik der Fans an den Vorteilen genau angesehen hat und einige sehr gelungene Änderungen vorgenommen hat. Kein lineares Gameplay beherrscht mehr das Geschehen, sondern die nahezu grenzenlose Freiheit lädt zum Erkunden der vier Kontinente ein, die von Beginn an bereist werden können.

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Invizimals: Das verlorene Königreich (Game-Review)

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Dass Sony’s neues „Invizimals: Das verlorene Königreich” nicht als Blockbuster-Titel gedacht ist, wird schon vor dem ersten Spielen ersichtlich. Denn wer den Veröffentlichungs-Termin überprüft, stellt schnell fest, dass dieser von Ländergruppe zu Ländergruppe stark variiert. Zumindest in Österreich ist nun ein Doppelpack der Invizimals-Serie erschienen. „Invizimals: Das verlorene Königreich“ haben wir uns genauer angesehen, parallel dazu ist auch ein PS-Vita-Pendant erhältlich, das den klingenden Namen „Das Bündnis“ trägt.

Nicht nur das uneinheitliche VÖ-Datum, das Ankündigungen wie „3 Millionen Einheiten in den ersten 2 Wochen verkauft“ von vornherein unmöglich macht, zeigt an, dass „Invizimals“ nicht zu den wichtigsten Titeln Sonys zählt. Die Zielgruppe ist nämlich so eindeutig, wie auch klar ist, dass es um deren Kaufkraft nicht unbedingt allerbestens bestellt ist: „Invizimals“ ist ein Spiel für Kinder unter 12 Jahren, in Ausnahmefällen vielleicht bis 15. Ansonsten muss man schon ein sehr jung gebliebener Spieler sein, um „Invizimals“ so viel abgewinnen zu können wie einem „Infamous“ und Konsorten.

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Deadlight (Game-Review)

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Wieder einmal ist die Welt am Ende – die „Schatten“ haben gewonnen und die Welt überflutet. Eine Gruppe Überlebender hat sich zusammengerottet und kämpft gemeinsam ums Überleben. Einer der Überlebenden ist Randall Wayne, der seine Frau Shannon und seine Tochter Lydia im Trubel der ersten Tage des Ausbruchs der Seuche verloren hat. Sie sind irgendwo da draußen und Randall muss sie finden.

Aber die Chancen aufs Überleben werden immer geringer. Denn eine Organisation namens „Das neue Gesetz“ hat sich aus den Trümmern der Gesellschaft erhoben und versucht eine neue Weltordnung aufzustellen. Aber das ist Randall völlig egal, Politik interessiert ihn nicht, er will einfach nur seine Familie finden.

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