Max Payne 2 – The Fall Of Max Payne (Game-Review)

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Als wir Max das erste Mal wiedersehen steht er Mona Sax gegenüber. Killerin. Tote. Relikt aus seiner Vergangenheit. Blitze zucken über den Himmel. Regen fällt. Die Polizei hat die Villa umstellt und ruft sich bellende Kommandos zu. Mona lächelt traurig. Sie wirkt schwach, zerbrechlich. Max‘ Gesicht ist hart. Gezeichnet von Trauer und seinem Leben. Donner. Er sinniert. Über sein Leben. Über all die Fehler, die er gemacht hat. Darüber, dass er am Ende des Weges angekommen ist und alles falsch gemacht hat. Und er sucht nach dem einen Fehler, den er gemacht hat, dem einen Punkt, der ihn alles gekostet hat.

Die Zeit zurück um einen Tag – Max erwacht im Krankenhaus. Er ist schwer verwundet, aber er kämpft sich durch die leeren Gänge, bis er vor ihr steht. Sie ist tot. Und er hat sie getötet.

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Max Payne (Game-Review)

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„Nein, danke.“ Mit diesen Worten lehnt Max Payne die Einladung seines Kollegen ab, drückt demonstrativ seine Zigarette aus weil er zum Rauchen aufhört („It’s bad for the baby“) und geht breit grinsend nach Hause. Der New Yorker Cop hat auch allen Grund zur Freude. Immerhin ist Michelle, seine werte Frau und seit kurzem auch Mutter seiner Tochter, bereits Zuhause und wartet auf ihn. Das Leben ist schön. Wie aus dem Bilderbuch.

Aber innerhalb eines – passend „New York Minute“ genannten – Augenblicks wird alles anders. Als Max Zuhause ankommt findet er seine Frau und seine Tochter tot vor. Zwei Junkies – high von der Droge „Valkyr“ – sind in das Haus eingebrochen und haben in ihrem Drogenrausch Max‘ Familie getötet. Der Cop kann die beiden Junkies zwar ausschalten, aber das Leben seiner Familie kann er nicht retten.

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Defiance (Serienkritik)

Nach dem Jahr 2013 ist nichts mehr wie es einmal war. Aliens tauchten wie aus dem Nichts auf, und planten die Erde zu ihrer Heimat zu machen, nachdem ihr eigenes Sternensystem durch eine Supernova zerstört wurde. Die Votans, ein Kollektiv von 7 verschiedenen Alien-Rassen, dachten dass die Erde unbewohnt ist und werden bei ihrer Ankunft von den Menschen feindselig behandelt. Einigen Votans wurde es erlaubt sich auf der Erde niederzulassen, doch nach einem Attentat auf einen hochrangigen Votan-Diplomaten bricht ein Krieg aus, der für die Aliens, aber auch für die Erde fatale Folgen hat. Tausende Votans sterben im Hyperschlaf als ihre Flotte in der Erdumlaufbahn explodiert.

Bei dieser Explosion wird versehentlich eine Terraformer-Technologie aktiviert, die radikale Folgen auf der Erde hat. Die Welt gleich nun mehr einer Wüste, Schluchten tun sich auf, neue Berge entstehen und die Erdoberfläche ist bedeckt mit Schutt und Asche. Auch Tiere tragen ihren Schaden davon. Sie mutieren und paaren sich mit den Tieren die die Votans mitgebracht haben. So entstehen gefährliche Hybriden. Nach einem langen und für beide Seiten erschöpfenden Krieg, einigt man sich auf einen Waffenstillstand. In der Stadt Defiance leben Menschen und Aliens miteinander, doch die Spannungen zwischen den Rassen sind noch immer deutlich zu spüren. Als ein Mensch ermordet wird, droht die Situation zu eskalieren. So engagiert die Bürgermeisterin Amanda Rosewater (Julie Benz) den ehemaligen Soldaten Joshua Nolan (Grant Bowler) und seine Ziehtochter Irisa Nyira (Stephanie Leonidas) um den Mord aufzuklären.

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Hannibal (Serienkritik)

FBI-Profiler Will Graham (Hugh Dancy) ist einer der Besten, da er sich perfekt in die Psyche abnormer Rechtsbrecher hineinversetzen kann. Diese Gabe macht ihn nicht nur äußerst erfolgreich bei der Ausübung seiner Tätigkeit, sondern macht ihm auch extrem zu schaffen. Unterstützung erhält Graham dabei ausgerechnet von einem Psychiater, hinter dem mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermuten würde und der sein weiteres Leben bestimmen wird: Dr. Hannibal Lector (Mads Mikkelsen).

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Injustice: Götter unter uns – Gods Among Us (Game-Review)

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Wer so umfangreiche Vorschuss-Lorbeeren bekommt wie das neue „Injustice: Götter unter uns“, müsste es eigentlich schwer haben, sie sich dann auch wirklich Stück für Stück, also Spielminute für Spielminute, zu verdienen. Das glatte Gegenteil ist der Fall. „Injustice“ ist ein extrem unterhaltsames und detailreiches Knaller-Kampfspiel geworden, dem es gelingt, den hohen (und mitunter auch ein wenig abartigen) Spaßfaktor der „Mortal Kombat“-Reihe weiter zu entwickeln, ohne dabei selbst zur Parodie zu verkommen.

12 „gute“ und 12 „böse“ Vertreter des Superhelden-Universums von DC sind versammelt, und sie alle tragen ihren Teil zum Plot des Story Modus bei. Dass es den Autoren gelungen ist, angesichts dermaßen zahlreicher Handlungsträger überhaupt eine halbwegs sinnvolle Geschichte zu konstruieren, ist für sich genommen schon eine Leistung. Wer sich allerdings in der Welt der Comics von DC etwas besser auskennt, weiß die Handlung noch um vieles mehr zu schätzen. Denn nicht selten beziehen sich die einzelnen Figuren in ihren Absichten und Statements auf Geschehnisse, die über den Plot von „Injustice“ hinausgehen.

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Chris Ryans Strike Back (Serienkritik)

Bei einem Einsatz im Irak im Jahre 2003 verliert John Porter (Richard Armitage) zwei von seinen Männern und ein dritter landet im Koma, anscheinend weil Porter einen dreizehn jährigen Jungen aus den feindlichen Reihen nicht getötet hat, als er die Chance dazu hatte.

Sieben Jahre später will der mittlerweile als Wachmann arbeitende Porter unbedingt wieder reaktiviert werden. Er will Sektion 20, eine Spezialabteilung des britischen Geheimdienstes MI6 unterstützen, da er bei deren aktueller Mission eine Verbindung zu seinem traumatischen letzten Einsatz sieht. Da Sektion 20 Chef Hugh Collinson (Andrew Lincoln) damals im Irak auch dabei war, bekommt er seine Chance.

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Best of Worst Case: Lord Of The Elves/Clash of the Empires (Filmkritik)

Das Dorf von dem „Halbmenschen“ Goben (Sun Korng) und seiner Familie wird von den „Steinmenschen“ überrannt. Diese entführen das gesamte Dorf (also alle 10 Personen) und darunter befindet sich auch Gobens Mutter, die Heilerin des Dorfes – da ein echter „Dschungelmensch“ sich das nicht gefallen lassen kann, machen sich Goben, sein Vater und seine Schwester auf ins Land der „Riesen“, um diese um Hilfe zu bitten und den Stamm wieder aus den Fängen der blutrünstigen „Steinmenschen“ zu befreien …

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Die Hüter des Lichts – Rise of the Guardians (Filmkritik)

Die Hüter des Lichts arbeiten im Verborgenen, der Sandmann schickt ihnen jede Nacht gute Träume, die Zahnfee (Isla Fisher) lässt sie nach dem Verlust von Zähnen mit einer guten Gabe unter dem Kopfkissen aufwachen. Der Weihnachtsmann (Alec Baldwin) beschenkt sie im Winter und der Osterhase (Hugh Jackman) versteckt die Eier im Frühling. Nun da den Kindern Böses von Schwarzen Mann (Jude Law) droht, erwählt der mysteriöse Mann im Mond Jack Frost (Chris Pine) als neuen Hüter um das Staunen und den Glauben in den Kinderherzen zu retten…

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Oblivion (Filmkritik)

Vor Jahren haben Außerirdische die Menschheit angegriffen. Damals haben wir zwar den Krieg gewonnen, dabei wurde allerdings die Erde über weite Teile verwüstet. Jack Harper (Tom Cruise) ist ein Techniker mit dem Auftrag, defekte Drohnen zu reparieren. Er lebt mit seiner Kollegin Victoria (Andrea Riseborough) in einem Haus hoch über den Wolken und beide zählen die Tage, bis sie mit einem Schiff zum Saturnmond Titan fliegen dürfen, um dort ein neues Leben zu beginnen.

Aber für Jack Harper ist die Erde sein zu Hause und am liebsten würde er den Rest seiner Tage an einem Haus am See verbringen, mit der Frau von der er jede Nacht träumt. Als er diese Frau (Olga Kurylenko) eines Tages tatsächlich in den Trümmern eines abgestürzten Raumschiffes findet, stellt sich sein gesamtes Weltbild auf den Kopf und die Suche nach der Wahrheit beginnt, die alles verändern wird.

Oblivion Tom Cruise Film

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Enemies – Welcome to the Punch (Filmkritik)

Da sein Sohn angeschossen wird und schwer verletzt im Krankenhaus landet, unterbricht der Exganove Jacob Sternwood (Mark Strong) seinen selbstgewählten Ruhestand und kehrt in seine Heimat London zurück. Dies ruft sofort den Polizisten Max Lewinsky (James McAvoy) auf den Plan, der vor Jahren bereits mit fanatischer Besessenheit Jagd auf Sternwood gemacht hatte und dies mit einer hässlichen Schussverletzung bezahlen musste.

Während sich die beiden Kontrahenten ein Katz und Maus Spiel liefern wird den zwei Männern schnell klar, dass hinter den aktuellen Ereignissen eine viel weitreichendere Verschwörung steckt, in die auch Männer aus Max Einheit verwickelt sind. Um die Sache aufklären zu können, muss sich Max wohl oder übel mit dem Mann verbünden, den niemand jemals als seinen Partner vermuten würde. Jacob und Max bilden daher ein effizientes Team auf Zeit und auch wenn sie sich gegenseitig nicht trauen können, die Gefahr für ihre Gegner ist noch weit größer.

Welcome to the Punch Film James McAvoy

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