Best Of Worst Case: Sand Sharks (Filmkritik)

Jimmy kommt zurück auf seine heimatliche Insel White Sands. Ein kleines, idyllisches Dorf. Aber ein Schatten liegt über dem Eiland. Denn als Jimmy – übrigens Sohn des Bürgermeisters – vor Jahren versucht hat, eine große Strandparty zu organisieren (so á la Summer Splash) sind 15 Leute dabei gestorben. Aber jetzt will er es wieder gut machen: Er plant das „Sandman Festival“ und es soll die größte und beste Beach-Party werden, die die Welt je gesehen hat – und damit auch das Städtchen White Sands vor dem finanziellen Ruin retten.

Soweit – so gut der Plan. Dumm nur, dass durch ein Unterwasserbeben prähistorische (gibt es überhaupt noch andere?) Haie frei kommen – Haie, die nicht im Wasser unterwegs sind, sondern im Sand. White Sands hat viel Sand. Und bald auch viele Beach-Partygäste …

Sand-Sharks

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Asura’s Wrath (Game Review)

Asuras-Wrath-1

Ist es ein Spiel, oder ist es ein Film mit interaktiven Elementen? Bei Capcoms neuer Veröffentlichung „Asura’s Wrath“ ist das offenkundig die große Preisfrage, auf die wir hier ein wenig mehr Licht werfen wollen. Zwar sollte am besten jeder Käufer des Titels für sich selbst entscheiden, was er davon hält und wie er „Asura“ klassifiziert. Aber um abwiegen zu können, ob das Spiel mit dem eigenen Geschmack kompatibel ist, ist es durchaus sinnvoll, sich vor dem Erwerb genauer darüber zu informieren – etwa hier.

Beschreitet „Asura’s Wrath“ nun also wirklich neue Wege, wie dies andernorts geschrieben wurde? Wir würden dies verneinen. Eigenständig ist „Asura’s Wrath“ auf jeden Fall, doch die Neuartigkeit resultiert eher aus einer – in dieser Form noch nie da gewesenen – Kombination durchaus bekannter Elemente und Spiel-Ansätze. Der Titel führt lange interaktive Film-Sequenzen und klassischen Nahkampf mit Flugsequenzen zusammen, bei denen Asura, der Held des Spiels, durch das Weltall rast und verschiedene feindliche Objekte vom sauerstofffreien Himmel holt.

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50/50 (Filmkritik)

Adam (Joseph Gordon-Levitt), ein 27 Jahre alter Radioproduzent, der sich sonst bester Gesundheit erfreut, erfährt plötzlich von seiner Krebsdiagnose. Er erzählt seiner Freundin Rachael (Bryce Dallas Howard), seinem besten Freund Kyle (Seth Rogen) und seiner Mutter Diane (Angelica Houston) von der Diagnose, von denen geht ein jeder mit dieser Nachricht und den daraus erfolgenden Konsequenzen anders um. Adam beginnt auf anraten seines Arztes eine Therapie bei der jungen und unerfahrenen Therapeutin Katherine (Anna Kendrick), die ihm das Krankenhaus zugewiesen hat, und freundet sich mit den älteren Chemotherapie-Patienten Mitch (Matt Frewer) und Alan (Philip Baker Hall) an.

50-50

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Smash (Neue Serie)

Tom (Christian Borle) und Julia (Debra Messing) haben eine geniale Idee – ein Musical über Marylin Monroe zu schreiben. Nachdem ihr erster Song im Internet unbeabsichtigt viral geht, ist schnell die Produzentin Eileen Rand (Anjelica Huston) mit an Bord. Nun heißt es die geeignete Hauptdarstellerin zu finden. Da wäre zu einem die erfahrene Broadway-Performerin Ivy (Megan Hilty), die wie ein Marylin Klon aussieht und die noch relativ unerfahrene Karen (Katharine McPhee), die nebenbei noch als Kellnerin arbeitet.

Smash TV Show

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Best Of Worst Case: Supergator (Filmkritik)

Geologe Scott Kinney (Brad Johnson, Riverworld, Left Behind I + II) ist auf dem Weg einen Vulkan zu untersuchen, der bald ausbrechen könnte. Ihm zur Seite steht ein Team an wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen (Mary Alexander Stiefvater, Bianca Lawson) und Mitarbeitern.

Was er nicht weiß: Ein gentechnisch erzeugtes Killerkrokodil ist ausgbrochen und frisst sich durch die Gegend und ist ein akutes Problem, dessen Lösung nicht warten kann. Zuerst versuchen die Erzeuger noch das Tier allein zu fangen, aber rasch stellt sich heraus, dass sie Hilfe brauchen. Und noch schlimmer: Das Tier frisst sich seinen Weg in Richtung Ferienressort, in welchem gerade Festivitäten vorbereitet werden, zum „Vulkantanz“ …

Supergator Film

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Saints Row: The Third (Game Review)

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Nachdem die „Third Street Saints“ in ihrer Heimatstadt Stilwater alles erreicht haben, was es zu erreichen gibt, ist nicht mehr allzu viel los. Sie haben ein Medienimperium aufgebaut, eine eigene Energy-Drink-Marke und außerdem ist ein Film über sie geplant.

Was liegt also näher, als mit dem Hauptdarsteller, ein bekennender Method-Actor, auf einen Bruch zu gehen, damit er lernt, wie es im wahren Leben geht? Eben: Nichts. Also auf in den Banküberfall, der dann allerdings mächtig schiefgeht und letztlich dazu führt, dass a) man sich mit einem neuen Gegner namens „Syndikat“ anlegt, b) ein treuer Begleiter das Leben lässt und c) es eine neue Stadt namens „Steelport“ zu erobern gilt.

Und das „Syndikat“ hat seine Hände in Steelport überall drin. Allerdings nicht mehr lange, denn die SAINTS kommen. Und wie heißt es so schön: „Sie sind gekommen, um zu bleiben!“

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Hangover 2 (Filmkritik)

Das Wolfsrudel ist zurück. Nachdem sie endlich die Ereignisse aus Las Vegas verarbeitet haben, fliegen Doug (Justin Bartha), Phil (Bradley Cooper) und Alan (Zach Galifianakis) nach Thailand um dort Stu’s (Ed Helms) Hochzeit zu feiern. Gemeinsam mit Teddy, dem kleinen Bruder von Stu’s zukünftiger Braut, plant man einen gemütlichen Abschied vom Junggesellendasein, der aber wie gewohnt in einer Katastrophe endet. Nicht genug dass sie in einer schäbigen Bruchbude irgendwo in Bangkok aufwachen, müssen sie auch noch feststellen, dass Teddy im Laufe der letzten Nacht verloren gegangen ist.

Hangover-2

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Sennentuntschi (Filmkritik)

Ein Dorf irgendwo in den Schweizer Alpen. Der Kaplan wird erhängt an der Kirchenglocke gefunden: Selbstmord. Beim Begräbnis taucht eine verdreckte, in Lumpen gekleidete, unbekannte Frau (Roxane Mesquida) auf und bricht geschwächt zusammen. Dorfpolizist Reusch (Nicholas Ofczarek) will der Sache auf den Grund gehen und findet bei seinen Nachforschungen mehr Fragen als Antworten.
Zum Beispiel warum es ein fünfzig Jahre altes Foto der Frau gibt, auf dem sie genau so aussieht, wie heute? Der Dorfpfarrer (Ueli Jäggi) hat die Antwort: Sie ist ein Dämon. Und sofort macht die Legende der „Sennentuntschi“ die Runde: Eine Strohpuppe von „werten Herren“ auf der Alm gebaut, um die männlichen Bedürfnisse ausleben zu können, erwachte sie einst zum Leben und brachte ihre „Peiniger“ um.
Ist die Frau eine Sennentuntschi? Bringt sie Unheil über die Stadt? Als die Frau des Bürgermeisters nach einer Begegnung mit der Namenlosen ihr Kind zu früh und tot zur Welt bringt, ist sich das Dorf einig. Der Dämon im Frauenkörper gehört in die Hölle zurück geschickt. Nur Reusch hat zweifel … oder er ist er einfach bereits ihrem Zauber verfallen?

Sennentuntschi

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Toy Story 2 (Filmkritik)

Während Andy ins Cowboy-Camp fährt, müssen seine Spielzeuge zu Hause bleiben. Seine Mutter nutzt die Gelegenheit, um ein paar seiner alten Sachen auf dem Flohmarkt zu verkaufen – unter anderem den Pinguin Wheezy. Woody (Tom Hanks) versucht Wheezy zu retten, was auch gelingt, er wird jedoch von einem Sammler entdeckt und entführt. Nun starten seine Freunde, angeführt vom unerschrockenen Buzz Lightyear (Tim Allen), eine Rettungsaktion um ihn zurückzuholen (am Besten, bevor Andy wieder nach Hause kommt).

Toy Story 2 Film

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James Bond Goldeneye 007: Reloaded (Game Review)

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Bei James Bond, dem Geheimagenten Ihrer Majestät, ist die Herkunft unzweifelhaft klar: Der gute Agent kommt aus dem britischen Königreich, das er mit genauso viel Waffengewalt wie Charme verteidigt. Auch beim nun für die PS3 und die xBox 360 erschienenen „007: Reloaded“ ist die Abstammung deutlich zu erkennen: Das gute Spiel hatte auf der Wii seine Premiere, wo es auf beachtliche Anerkennung traf. Denn immerhin hatte es bis dato keinen vergleichbar ausgefeilten Shotter auf Nintendos Plattform gegeben.

Dieses Alleinstellungsmerkmal ist bei „Reloaded“ nun freilich dahin, geblieben ist eine Optik, die – diverser Aufbesserungsmaßnahmen zum Trotz – immer noch stark nach Wii aussieht. Zwar haben die Entwickler viel Mühe in die Aufwertung der Texturen und Zwischensequenzen investiert, zudem läuft das Spiel jetzt auf Konsolen mit HDMI-Anschluss. Allerdings sind nicht wenige eckig wirkende Figuren und Objekte geblieben. Ein Auge, das den aktuellen Standard von PS3 und xBox 360 gewohnt ist, erwartet sich für gewöhnlich etwas „mehr“ – nämlich Polygone mit höherem Komplexitätsgrad.

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