Best Of Worst Case: Supergator (Filmkritik)

Geologe Scott Kinney (Brad Johnson, Riverworld, Left Behind I + II) ist auf dem Weg einen Vulkan zu untersuchen, der bald ausbrechen könnte. Ihm zur Seite steht ein Team an wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen (Mary Alexander Stiefvater, Bianca Lawson) und Mitarbeitern.

Was er nicht weiß: Ein gentechnisch erzeugtes Killerkrokodil ist ausgbrochen und frisst sich durch die Gegend und ist ein akutes Problem, dessen Lösung nicht warten kann. Zuerst versuchen die Erzeuger noch das Tier allein zu fangen, aber rasch stellt sich heraus, dass sie Hilfe brauchen. Und noch schlimmer: Das Tier frisst sich seinen Weg in Richtung Ferienressort, in welchem gerade Festivitäten vorbereitet werden, zum „Vulkantanz“ …

Supergator Film

Gleich zur Info: Der Film ist nicht so brutal, wie es der Trailer unten vermitteln will. Oder … eigentlich doch. Ist er. Aber die Brutalität teilt sich auf den ganzen Film auf und wirkt nicht so extrem, wie auf 1:11 Minuten zusammengekürzt. Im Gegenteil ist es eher so, dass Supergator eigentlich ein kleiner, feiner Monsterfilm ist und perfekt zu dem Dreiergespann („Supergator“ + „Dinocroc“ und „Dinocroc vs Supergator„) passt. Die Bestie ist gut gemacht, zu einem großen Teil wird auch auf Details geachtet, die dem Film das gewisse „Etwas“ verleihen.

So rutscht der Alligatordino zum Beispiel noch ein Stück weiter, wenn er auf eine glatte Fläche springt, hält sich an Ästen fest, wenn er darübersegelt und hat auch Blut im Maul, wenn er sich umdreht um neue Opfer zu suchen. Das sind Details, die bei anderen Monsterfilmen nicht immer Beachtung finden – allein dafür ist „Supergator“ schon sehenswert.

Auch der Bodycount ist halbwegs hoch und ein paar Subplots machen zusätzlich auch noch Spaß – so z.B. drei Teenager, die sich im Wald der Insel an Insektensekret versuchen. Ein Fotograf mit zwei Models (eine davon Holly Weber aus „The Devils Tomb“ oder „Android Love“, bald zu sehen in „The Return Of The Killer Shrews“!), die ein Fotoshooting halten und zwei Touristinnen, die im Dschungel spazieren gehen.

Grundsätzlich ist die Story jener von „Dinocroc vs Supergator“ sehr ähnlich. Sogar so ähnlich, dass sich die werten DVD-Hersteller selbst nicht sicher gewesen zu sein scheinen, denn auf dem Backcover der DVD sind Bilder von „Dinocroc vs Supergator“ drauf anstatt von „Supergator“. Spannend.

Außerdem findet im Film das kultigste Fotoshooting bis dato statt und „Fotograf Lance“ (gespielt von Gene DeFrancis, der den Spaß seines Lebens hat) irritiert seine Models mit so tollen Anweisungen wie „And now be birds! Birds! Flap your wings!“, die diese Anweisungen teils sehr irritiert dann auch ausführen.

Hübsche (sehr gut in Szene gesetzte) Damen, in teils engen Outfits, sympathische Charaktere, ein böses Biest und übertrieben inszenierte Freßorgien des Monsters (ich sag nur: CGI-Blutfontänen!). Kurz: Der Film macht alles richtig.

„Supergator“ ist ein toller, spaßiger Monsterfilm, der alle richtigen Dinge in einem Film zusammenführt und genau das ist was er sein will, deshalb bekommt er von mir 8,5 von 10 mit einem Augenzwinkern die Inselpopulation dezimierende Punkte.

Best of Worst Case-Urteil (Trashfaktor: Story, Creature Feature):
Ein Spaß mit coolem Monster und hohem Bodycount! Herrlich übertrieben und souverön sinnbefreit. So muss das sein.

Fazit: Für alle Fans von Creature Features: Ansehen!

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