Resident Evil 3 (2020 Game-Review)

Jill Valentine befindet sich in Racoon City. Als eine der Überlebenden S.T.A.R.S.-Mitglieder des „Herrenhaus-Massakers“ hat sie sich auf die Suche nach den Verursachern gemacht und die Spur hat geradewegs zu Umbrella und deren Treiben in genau dieser Stadt geführt. Und genau wie zu erwarten war, ist auch in Racoon City ein Virus freigesetzt worden und wütet nun unter der Bevölkerung. Ein paar Tage bleiben Jill noch, bevor sie aus der Stadt evakuiert wird. Ein paar Tage noch, in denen sie weitere Beweise finden und dann den ganzen Müll hinter sich lassen will, denn immerhin hat sie immer noch Albträume in denen sie sich in eine Untote verwandelt.

Aber es kommt anders, denn Brad, ihr S.T.A.R.S.-Kollege ruft sie an und warnt sie, dass sie sofort aus ihrer Wohnung verschwinden muss. Sie soll keine Fragen stellen, sondern ihre Sachen packen und SOFORT abhauen. Und obwohl Jill rasch reagiert ist sie zu langsam, denn „etwas“ bricht durch die Mauer ihrer Wohnung und versucht sie zu töten. Dabei halten es weder Türen, noch Wände, noch Waffen auf.

Projekt „Nemesis“ wurde in Racoon City freigesetzt. Sein Auftrag: Alle Überlebenden des Herrenhaus-Massakers finden und töten.

Gerettet ausgerechnet von einem von Umbrellas Sicherheitsleuten namens Carlos, der keine Ahnung zu haben scheint, dass seine Arbeitgeber hinter allem stecken, beginnt ein mehrfacher Wettlauf mit der Zeit, denn die Zombiehorden werden mehr, die Zahl der zivilen Opfer steigt, das Nemesis-Projekt macht unerbittlich Jagd auf sie und die Beweise, um Umbrella zur Rechenschaft zu ziehen, müssen gefunden werden, bevor jemand sie vernichtet.

Die Zeit tickt …

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John Rambo aka Rambo 4 (Filmkritik)

John Rambo (Sylvester Stallone) lebt in Thailand. Zurückgezogen. In ärmlichen Verhältnissen. Seine Vergangenheit hat er hinter sich gelassen. Bis eine Gruppe von kirchlichen Freiwilligen ihn anheuert, sie nach Burma (bzw. Myanmar) zu schmuggeln, damit sie dort Hilfsarbeit für die Bevölkerung leisten können.

Doch das Dorf, in welchem die Gruppe zu helfen versucht, wird vernichtet vom brutalen Regime unter der Führung von Diktator Tint: Völkermord und Sadismus.

Gemeinsam mit einer Gruppe von Söldnern macht John sich nun erneut auf den Weg in ein Kriegsgebiet, um zu retten, was noch zu retten ist …

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The Reckoning (Filmkritik)

London, zu Zeiten der großen Plage in der zweiten Hälfte des 16ten Jahrhunderts. Grace (Charlotte Kirk) ist verzweifelt, denn vor kurzem hat sich ihr an der Pest erkrankter Mann Joseph (Joe Anderson) selbst das Leben genommen und seitdem sieht sie ihn immer wieder in ihren Tagträumen. Als hätte sie so nicht schon genug Sorgen, muss sie sich neben ihrem Baby, auch noch mit finanziellen Nöten herum schlagen.

Da sie jedoch eine starke Persönlichkeit ist und sich sich gegen die Avancen des Besitzers ihres Grundstückes wehrt, wird sie kurz darauf gefangen genommen. Ihr soll wegen Hexerei der Prozess gemacht werden und damit sie auch ja gesteht, dass sie eine Hexe ist, wird extra John Moorcroft (Sean Pertwee) eingeladen. Er ist ein Mann der Kirche und nach seinen „Befragungs-Methoden“, hat sich bis jetzt noch jede Frau der Hexerei schuldig bekannt.

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Freaky (Filmkritik)

Am einem Mittwoch dem 11 dringt der als Blissfield Butcher bekannte Serienkiller in ein Gebäude ein, tötet vier Teenager und stiehlt einen antiken Dolch mit dem Namen La Dola. Am nächsten Tag wird die Highschool Schülerin Millie (Kathryn Newton) wie immer von ihren Mitschülern schikaniert, natürlich auch während sie bei einem Football-Spiel wieder mal als Maskottchen arbeitet. Als sie nach dem Spiel einsam vor dem Gebäude auf ihre Mutter wartet, steht plötzlich ein maskierter Mann mit einem Dolch vor ihr.

Millie flüchtet, wird jedoch eingeholt und der Butcher (Vince Vaughn) sticht ihr mit La Dola in die Schulter. Gleichzeitig mit ihr bekommt er eine Wunde an der Schulter und flüchtet verwirrt. Am nächsten Tag stellen er und Millie fest, dass sie beide den Körper getauscht haben und nach genauer Recherche durch Millie und ihre beiden besten Freunde steht fest, dass La Dola an der Sache Schuld ist und sie genau 24 Stunden Zeit haben, bevor der Körpertausch permanent wird.

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Synchronic (Filmkritik)

Steve (Anthony Mackie) und Dennis (Jamie Dornan) sind beste Freunde und arbeiten als Rettungssanitäter in New Orleans. Aktuell treffen sie immer wieder auf die Opfer einer neuen Designer-Droge, deren Auswirkungen man nur als seltsam bzw. sehr speziell beschreiben kann. Als Dennis Tochter Brianna (Ally Ioannides) plötzlich verschwindet, wird die Sache schnell persönlich.

Denn auch sie hat zuletzt die neue Droge konsumiert. Während Dennis und seine Frau sämtlichen „normalen“ Wegen folgen, um sie wieder zu finden, kauft Steve was er von der neuen Droge finden auf. Zunächst um Andere zu schützen, doch was wäre wenn er nur durch den Konsum der Droge die Möglichkeit bekommen könnte, Brianna wieder zu finden? Wäre dies das Risiko wert?

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Breach aka Anti-Life – Tödliche Bedrohung (Filmkritik)

Die Erde steht in der Zukunft kurz davor, völlig zerstört und somit unbewohnbar zu werden, deshalb wird gerade das letzte Raumschiff mit dem Namen „Die Arche“ mit 300.000 Menschen gefüllt, um nach New Earth aufzubrechen. Noah (Cody Kearsley) hat sich an Bord geschmuggelt und gibt sich als Mechaniker aus, während seine schwangere Freundin Hayley (Kassandra Clementi) für die Reise in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt wird.

Sein älterer Kollege Clay (Bruce Willis) nimmt sich um Noah an und nach anfänglichen Unstimmigkeiten, freunden sich die zwei Männer langsam an. Zusammenhalt ist auch nötig, denn an Bord treibt plötzlich ein Alien sein Unwesen und diese Kreatur übernimmt nach und nach immer mehr Mitglieder der Besatzung und verwandelt sie in eiskalte Killermaschinen. Da das ärztliche Personal rund um Chambers (Rachel Nichols) auch keine Lösung hat, wird es Zeit den Admiral (Thomas Jane) aus dem Cryo-Schlaf zu holen.

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Us aka Wir (Filmkritik)

Adelaide (Lupita Nyong’o) macht mit ihrer Familie (Mann + 2 Kinder) einen Strandurlaub, auch wenn sie das gern vermeiden würde, weil sie mit dem Strand eine schlimme Kindheitserinnerung verbindet. Adelaide ging nämlich als Kind bei einem Bummel durch den dort liegenden Vergnügungspark verloren, landete im Spiegelkabinett und was dort passierte hat ihr Leben für immer verändert.

Als sie also Jahre später selbst als Mutter dorthin zurückkehrt macht sie sich Sorgen, denn relativ rasch tauchen nachts Doppelgänger von ihnen auf (die nur sehr schwer reden können und generell ein bisschen komisch sind), die mit Scheren bewaffnet sind und scheinbar das Ziel haben, ihren Platz einzunehmen …

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Tales From The Darkside (Filmkritik)

Timmy wird von einer Hexe festgehalten, die ihn kochen und essen will. Um Zeit zu schinden erzählt er ihr drei Geschichten.

In der ersten Geschichte dreht sich alles um eine Mumie. In der zweiten Geschichte dreht sich alles um eine Katze. Und in der dritten Geschichte dreht sich alles um einen Schwur.

Und am Ende wird man sehen, ob die Geschichten Timmy das Leben retten konnten …

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The Girl On The Third Floor (Filmkritik)

Don (C.M. Punk) ist dabei das neu gekaufte Haus zu renovieren, während seine schwangere Frau Liz (Trieste Kelly Dunn) im weit entfernten Zuhause die Stellung hält. Don arbeitet und werkt, schläft auf der Baustelle und lernt teilweise auch die neuen Nachbarn kennen. Die sind nicht unbedingt alle ganz in Ordnung und machen immer wieder seltsame Andeutungen über das Haus. Allerdings findet Don zum Beispiel die keinesfalls scheue und stark flirtende Sarah (Sarah Brooks) sehr … interessant. Nach einer gemeinsamen Nacht wird alles aber noch ungeheuerlicher.

Liz entschließt sich, endlich nach dem Rechten zu sehen und sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Und was bis jetzt nur unheimlich war, wir spätestens jetzt unheimlich irre.

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Antebellum (Filmkritik)

„Du sprichst, wenn du angesprochen wirst. Du verhältst dich ruhig. Du fällst nicht auf. Und du vergisst nie, niemals, wem du gehörst.“

Die Regeln auf der Plantage sind simpel. Es ist tödlich, sie zu brechen. Das müssen die schwarzen (afro-amerikanischen?) Sklaven jeden Tag aufs Neue lernen. Und ihre Aufpasser/Wärter/Besitzer sind nicht zimperlich. Jedes Vergehen wir hart bestraft.

Ganz anders der Alltag im Leben von Veronica Henley (Janelle Monáe), eine erfolgreiche, afro-amerikanische Autorin, die zum Thema Selbstverwirklichung und gegen Diskriminierung Vorträge hält. Dieses Mal geht sie nach dem Vortrag mit Freund*innen etwas trinken und will einen netten Abend zu verbringen. Aber alles kommt ganz anders.

Der Kontrast zwischen der Baumwoll-Plantage und dem Alltag einer erfolgreichen Schriftstellerin könnte größer kaum sein.

Trotzdem gibt es ein Verbindung zwischen diesen beiden …

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