Top Of 2025 – Jahresrückblick

Zum Jahresabschluss haben wir das Film/Fernseh/Gamesjahr 2025 Revue passieren lassen und uns gefragt, was eigentlich unsere Lieblinge des vergangenen Jahres waren. Beide Autoren haben sich so ihre Gedanken gemacht und ihre persönlichen Best of – Listen (plus ein paar Negativ-Erlebnisse) erstellt.

Spideragents Top (auf diesem Blog verewigte) Momente im Jahre 2025:

Bester Tripfilm: Novocaine. Ich mag diese Art von Filmen. Einsteigen, den Unterhaltungsfaktor auf 100 Prozent stellen und Vollgas geben. Wenn das dann auch noch neben dem Irrsinn so sympathisch und sogar romantisch passiert wie hier, dann hat die völlig involvierende, temporäre Flucht aus der Realität, bestens funktioniert.

Außerhalb der Norm: Companion. Schräg, aus den richtigen Gründen witzig und Sophie Thatcher hat eine der Hauptrollen, was will man mehr? Richtig, Jack Quaid, der hiermit bereits den zweiten Eintrag in dieser Liste hat und auch dank Filmen wie Heads of State und Neighborhood Watch, für mich 2025 der Schauspieler des Jahres ist (mit gleich vier Filmen, kommt da keiner an ihn ran).

Starke Ladies: Ballerina und M3gan 2.0. Die eine mischt Effizienz und Stil mit einer gewissen Verletzlichkeit und die andere ist dermaßen satirisch, lakonisch trocken, dass es eine Freude ist. Moderne Filme können keine starken Ladies schreiben, denen man zujubeln möchte? Nun es gibt eben auch löbliche Ausnahmen.

Von Fans für Fans: Heart Eyes. Slasher haben für mich etwas Beruhigendes an sich, klingt vielleicht paradox, ist aber so. Hier gibt es die nötige Härte gepaart mit dem etablierten „Metaebenen-Humor“.

Beste Fortsetzungen: Predator Badlands und Superman. Beim Alien vom Planeten Yautja Prime war hier die Herangehensweise erfrischend und die Machart einfach cool und beim Alien von Krypton habe ich einerseits meine James Gunn Momente spendiert bekommen und andererseits fantastische SciFi-Bilder und den typischen Humor, den ich sehr schätze.

Warnungen an Freunde des guten Geschmacks:

Am Schlimmsten hat es dieses Jahr Star Trek Fans erwischt mit Section 31. Ja, jetzt ist es auch bei mir soweit dass ich sagen muss: das ist nicht mehr Star Trek, das ist ein Kasperltheater. Sogar Hauptdarstellerin Michelle Yeoh hat später in einem Interview bestätigt, dass sie einen besseren Film hätten machen sollen. Wirklich, bist du dir da auch ganz sicher, Michelle?

Ebenfalls furchtbar ist das verbraten von Talenten in richtig ganzheitlich miesen Filmen, aber vielleicht brauchen manche Darsteller einfach einen neuen Agenten oder sie brauchten das Geld. Beispiele hierfür sind Alarum, der Sylvester Stallone alles andere als in Würde altern lässt oder A Breed Apart, der zwei Jungstars verschenkt und nicht mal lustig trashig ist oder Werewolves, der trotz Frank Grillo, einfach nur langweilig ist.

Den dritten und letzten Punkt meiner schlimmsten filmischen Erlebnisse, könnte man ruhig mit Section 31 in einen Topf schmeißen und dabei geht es um Filmemacher, die einfach kein Gefühl für ihr Werk haben. Y2K soll witzig nostalgisch sein, ist aber einfach nur hohl und dumm und Red Sonja soll Fantasy Spaß mit Ironie sein, ist aber nur lächerlich, unfreiwillig komisch und unsympathisch modern, von den Agendas her.

Fireagents Highlights
der verschriftlichten Film- und Videospiel-Momente 2025 (Reihenfolge ist zufällig):

Bei den Serien bin ich mir nicht sicher, welche mir am besten gefallen hat, aber jene über die in meinem Umfeld am meisten gesprochen wurde, war „Adolescence„. Starker Tobak, starke Inszenierung und in Summe eine echt heftige Serie, die tatsächlich (auch als Vater) etwas in mir berührt hat. Auf der anderen Seite hab ich mir „Blue Eye Samurai“ angesehen – ich weiß, kam schon 2023 raus – und was Rachegeschichten, Samurai und Animation betrifft – ich glaube nicht, dass es besser geht.

Erwähnen muss ich aber auch „Star Wars: Andor„, weil selten eine Serie in meinen Augen ihrem Hype – zumindest für mich – so gerecht geworden ist und ich wirklich lang gezögert habe, mir die erste Staffel überhaupt anzusehen. Egal, ob ihr Star Wars-Fans seid: Guckt euch beide Staffeln an.

Und ein Nebeneinwurf: Kein Meilenstein, aber doch unterhaltsam und super: „Haunted Hotel„. Hat Potential (nachdem mein Favorit „Inside Job“ ja scheinbar nie weitergehen wird).

Filme haben bei mir heuer wenig Eindruck hinterlassen, wie ich offen gesprochen sagen muss, ich musste sogar auf dem Blog nachschauen, was ich heuer gesehen habe und da waren ein paar „Oh, stimmt. Der war ja auch dabei.“-Momente. Filme, auf die ich mich mehr oder weniger gefreut hatte und die ich dann doch eher „meh“ fand: „Maxxxine“ und „Fear Street: Prom Queen„. Hätten beide Potential gehabt, welches dann leider links liegen geblieben ist. Schade.

Ein Sequel für das ich endlich Zeit hatte und das meine Erwartungen übertroffen hat, war klar „Smile 2“ – auch wenn sie meiner Ansicht nach das Ende vergeigt haben. Übrigens eine Sache, die mir 2025 öfter aufgefallen ist – das Filme es schaffen super Spannung bis zum Finale aufzubauen und dann doch leider den Homerun zu vergeigen.

Dafür hat für mich „28 Years Later“ (ja, trotz dem Ende) super funktioniert und ich bin vorsichtig optimistisch (nach dem ersten Trailer) was den Nachfolger „28 Years Later: The Bone Temple“ betrifft.

Auch wirklich positiv überrascht hat mich „Der wilde Roboter„, den ich nur allen ans Herz legen kann, denn der war wirklich toll. Und „Predator: Killer Of Killers“ nehme ich trotz des schwachen Endes allein für die Episode mit den Samurais dazu, denn das war quasi perfektes Kino ohne ein Wort zu sprechen (ja, ich weiß, sie sprechen, aber halt eher sehr wenig).

Was die Videospielwelt betrifft, so war das Jahr in meinen Augen stärker und besser als mein Filme-Jahr, denn da kamen ein paar wirklich starke Titel. Der erste Name, der mir einfällt ist natürlich „Clair Obscur: Expedition 33“ und ja, ich pfeife auf die Nutzung von KI. Wäre ich Programmierer und ich hätte die Option, dass ich Gras von einer KI machen lasse oder ob ich selbst 200 Halme händisch setzen müsste – ich denke, ihr wisst, wie meine Entscheidung ausfallen würde. Dazu kommt noch „Silent Hill f„, dass ich allein schon für die Inszenierung der Story loben muss, auch wenn ich – nun, lest die Kritik. Ich finde nicht alles gut daran, aber in Summe war das schon ein tolles Erlebnis. Das ist übrigens einer von zwei Filmen auf die ich mich freue: „Return To Silent Hill“. Und ja, der andere ist „Super Mario Galaxy“.

Und was ich auch auf jeden Fall erwähnen muss: „Stellar Blade„. Wow, sag ich nur. Wow. Bitte mehr von solchen Spielen. Das war super inszeniert, die Story war gut (wenn auch vorhersehbar) und alles, was mir die Option gibt, 2B aus Nier: Automata in guter Grafik mit coolem Kampfsystem und der Musik von Nier:Automata neu zu erleben – auch wenn es nur ein DLC und quasi „In-Game-Cosplay“ ist – hat automatisch einen Bonus.


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