The White Princess (Serienkritik)

1485: Elizabeth, die Tochter der „White Queen“ (Jodie Comer), muss Henry VII. (Jacob Collins-Levy) heiraten, um den Frieden Englands zu sichern. Zwar wird das Land dadurch vereint, doch bald machen Gerüchte die Runde, dass Elizabeths lange verschollener Bruder Richard noch am Leben ist und plant, den Thron an sich zu reißen…

Als ich zufällig mitbekam, dass eine neue, historische Serie (sprich Kostümschinken) ins Fernsehen kommt, war ich sofort hellauf begeistert. Vor allem als ich mitbekam, dass diese Serie auf einem Buch von Philippa Gregory basiert. Ihre Bücher per se finde ich eher öde zum lesen, doch nachdem mich die TV-Serie „The White Queen“ größtenteils überzeugen konnte, wollte ich „The White Princess“ auf jeden Fall eine Chance geben.

„The White Princess“ basiert auf dem gleichnamigen Roman der bereits erwähnten Autorin Philippa Gregory, die sich auf historische Romane spezialisiert hat und erzählt die Geschichte von Elizabeth von York, die unfreiwillig Henry VII., den König von England heiraten muss. Kurz zuvor stirbt ihr Liebhaber, der ehemalige König von England und so wird sie als Schachfigur missbraucht, um Henrys Anspruch auf den Thron zu festigen.

Gleich vorweg möchte ich sagen, dass sich diese Review nur auf die Pilot-Folge bezieht und ich noch nicht sagen kann, von welcher Qualität die ganze Staffel ist!

In der ersten Folge passiert sehr viel, was dazu führte, dass mir die Folge viel zu schnell verging. Was auf jeden Fall zu betonen ist, ist das man sich die Serie nicht anzusehen braucht, wenn man eine exakte Darstellung der historischen Vorkommnisse erwartet. Denn wenngleich Namen und die Rahmenhandlung etwas mit echten Menschen und wahren Ereignissen zu tun haben, sind sie doch zum größten Teil Fiktion. Daher sollte man die Serie nehmen wie sie ist und eine Dokumentation ansehen, wenn mans ganz genau haben möchte.

Jodie Comer (Thirteen) spielt Elizabeth von York, die ganz und gar nicht das schüchterne Mauerblümchen ist, dass sich so mancher erhofft hätte. Comer verleiht Elizabeth viel Selbstvertrauen und eine gehörige Portion Mut, was Elizabeth stellenweise fast überheblich wirken lässt. Dennoch ist sie mir sympathisch und ich bin äußert gespannt wie ihre Geschichte weiter gehen wird.

Ebenfalls noch relativ unbekannt ist Jacob Collins-Levy (Glitch). Er spielt Henry VII. Er versteht es sich gut darauf, dem Monarchen Menschlichkeit zu verleihen, denn einerseits ist er der König und kann daher machen was er will, aber zum Heiraten wird er trotzdem gezwungen. Natürlich macht er sich bei den Zusehern sofort unbeliebt, indem er Elizabeth rüpelhaft behandelt.

Henry ist sehr abhängig von seiner Mutter Margret, die von Michelle Fairley (Game of Thrones) gespielt wird. Margaret hat überhaupt keine Freude an ihrer Schwiegertochter und stichelt bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit gegen sie. Auch Elizabeth hat eine enge Beziehung zu ihrer Mutter, der ehemaligen Königin Elizabeth, gespielt von Essie Davis (Assassin´s Creed). Es ist eine Freude der Schauspielerin beim Intrigen spinnen zuzusehen und das eine oder andere Mal stiehlt sie ihren jüngeren Kollegen die Show.

Fazit: Die Pilot-Folge macht Spaß, ich bin gespannt auf die restlichen Folgen.

Diese Serie bekommt von mir 7/10 intriganten Punkten.


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